Hihi zusammen,
so der Tag war heute mit dem Draußensein schon recht gut gefüllt und dabei ist noch was nettes abgefallen. Ich hatte immer wieder noch den Gedanken, einen anderen Konteraufhängepunkt zu meiner Fitness-Garage zu finden.
Und dafür ist mir eigentlich stets das ja auch einbetonierte Gartentor so als markanter Punkt im Auge gewesen. Solides Aluvierkant als Basis und dazu noch eine gute Fuhre Beton im Boden. Auch zeigten erste weniger zaghafte Rüttelversuche in der hohen Achse, ja könnte gehen. Dumm war nur, wie oder wo ein Seil oder eine Abhängeschnur daran befestigen ?
Um das Aluvierkant was wickeln wäre eher suboptimal. Die zwar nicht ganz so scharfen Kanten der Vierkantware würden zumindest über die Zeit hinweg Scheuerspuren an Aufhängungen verursachen. Ging also nicht. Dann was zum abhängen unterlegen, so etwas wie dickeres Gummi ? Wäre einen Option, aber dann für das Aufhängen selbst wider zu fummelig.
Einen Harken wo dran machen, wäre der nächste Plan. Doch wenn man einen Harken wo befestigen will, dann sollte da idealerweise ein Loch für sein. Das müsste man dann also in das Material bohren. Würde ich wohl hinbekommen, hat aber ein paar Unschönheiten zur Hand. Da wo ein Loch ist, wird das Material geschwächt. Gerade bei Aluminium, wo ja dann auch noch ein guter Hebel bzw. Zug drauf kommen tät, ungünstig. Überhaupt müßte der Harken ( im Hause ja schon vorhanden ) ein Feingewinde haben. Hat er aber nicht.
Man müßte also wenn man an die Sache auf diesen Weg herangehen würde, erstmal einen Harken mit entsprechenden Feingewinde käuflich einholen und dann das Kontergewinde in das Aluminium schneiden. Ob des nicht vorhandenen Gewindeschneiders, der auch wider eine, weil nur für dieses eine mal im Gebrauch, recht singbefreite Investition wäre, auch irgendwie blöd.
Dabei bliebe das Faktum der Materialschwächung nicht auf der Strecke. Diesen Weg konnte ich also getrost vergessen. Aber es juckte.
Und da ich ja heute schon einen guten Teil der Buchenhecke geschnitten hatte, wo auch ein großer Teil der Höhe wie alljährlich dran glauben mußte, stieg ich ma auf die Trittleiter und peilte zur Hängemattenkonterhalterung.
Ja man sah tatsächlich eine durchgehende hindernisfreie Linie. Zur Sicherheit wurde eine Abspannschnurr heraus geholt und das ganze gegen gecheckt. Dann zum Akkuschrauber gegriffen, Loch gebohrt, den Harken reingeschaubt, was bei der Dimension eine gewisse Zeit & Mühe bedarf und dann die Schnurr wider dran gehalten. Blöd gelaufen...
...ich hatte den Bohrer etwas zu nah in Richtung Hauswand angesetzt. Die Folge war, die Abspannleine kratzte aber auch nur wirklich hauchfein an der Hausecke entlang. Also wieder alles zurück, den Harken raus, neues Loch gebohrt, diesmal maximal außen und die ganze Schoose wieder in´s Holze gehudelt. Dann der letzte Test mit der Schnurr...
...passt !
Jetzt bin ich mal gespannt auf meine nächste Hängematten-Aktion hier im heimischen Burggarten. Die Distanz/ Länge wird zwar deutlich länger sein als die von Fitness-Gararge zu Hängemattenkonterhalterung, aber die Abhängeseile selbst haben da noch gut verlängerungsmäßiges Spiel.
Überhaupt, hatte ich oben vergessen zu erwähnen, wenn ich am Gartentor abgehängt hätte, wäre die Abhängung im Weg gewesen, wenn man das Gartentor geöffnet hätte. Ist so also sogar noch besser.
Der Hintergrund zu dieser heute letzten Aktion: wenn die Family ja doch mal auf der Terrasse sitzen will, dann wäre das mit aufgehangener Hängematte irgendwie blöd. Auch wenn ich der Einzige bin, der sehr oft und auch lange sich hier draußen rumtreibt. So habe-hätte ich, hätte - weil ich hoffe das das gut brauchbar ist, einen Ausweichpunkt.
*freu*