Beiträge von sakura

    Hi Walkinged,

    hi zusammen,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier. Ich selber bin ja auch erst Neueinsteiger, wohl aber eher der Pragmatiker hier. Also zumindest wenn ich mich so als stiller Leser durch die Hardcorestories hier blätter.

    Hab in dem Posting oben gesehen, Du kommst aus dem Pott ? Welche Ecke denn, wenn ich fragen darf ? Ich bin im östlichen Teil am Rand zum Münsterland nieder gelassen.

    Radfahren geht gar nicht mehr, also nur so zum Spaß ? Das wäre echt mein Tod. Ich glaube ich würde dann nur noch Krafttraining machen. Auch nicht gut.

    Hallo in die Runde,

    da ich in den letzten drei Wochen kaum auf die beste aller Weisen nach draußen gekommen bin, gab es gestern einen kleinen Ausflug. Gestartet wurde am frühen Nachmittag, quasi nachdem das Mittagessen durchgerutscht ist und ich aus dem seichten Fresskoma erwacht bin. Mein Ausflug fand wider mit meinem guten alten Stahl Renner statt ( mein CAADX Cyclocrosser warten ja immer noch auf einen neue Gabel - wird langsam Zeit da Wetter... ).

    Also eine gute Auswahl an Kleidung getroffen und den Ortlieb Seatpost-Bag am beladen Stahl Renner und ab die Post. Wobei, mit ab die Post war da nicht viel. Als Singlespeed ist das bei dem südlichen Gegenwind und der dann doch gediegenen Übersetzung etwas zäh. Aber nun gut, schnell war ja nicht angesagt.

    Leider klappte das nicht so ganz mit dem Wetter. Das von als auch von diversen Wetterdiensten prophezeite regenfreie Zeitfenster sagte isch wohl -Pustkuchen. Da ich auf dem Hinweg aber außer den ersten Kilometern meist Rückenwind hatte und ich die Regenjacke bereits an, hielt sich der Schaden in Grenzen. Eine leichte Feuchtigkeit auf der Bikehose, ging noch.

    Und so rollte ich zu jener Aussichtshütte die hier unter dem Titel Im Winkel läuft ( Bilder zur Tour und somit auch zur Hütte ). Hängematte. geht dort übrigens sowohl in der Hütte also auch rechts seitlich kurz nach dem Zugang. Kurz vor Ziel wurde aber mit der aufkommenden Feuchtigestkälte noch Halstuch und Mütze unter dem Helm platziert, das letzte Dorf durchquert, noch ein Wald...

    ...und dann war ich angekommen. Natürlich war die Fahrt trotzdem schön, auch wenn meine unteren Körperpartien inzwischen arg gelitten hatten.

    Nasse Füße, dank nasser Socken und final nasser Radschuhe.

    In der Hütte angekommen gab es eine heiße Instantbrühe, ein wenig blöd in die Natur gucken und dann wider weiter. Vorab wurde dann aber doch noch die nasse Buxe ausgezogen und verstaut sowie final die Regenhose angezogen. Gute Entscheidung.

    Für die Rückfahrt wähle ich im Grunde die gleiche Strecke, nur leichte und spontane Variationen. Warum auch immer ? Egal, hat nur so. Es dunkelte dann ich arg und Licht am Stahl Renner war angesagt.

    War schon klasse, vor allem bei dem Wetter. Denn merke, es regnet und ist nicht so irre gemütlich, gehören dir die Radstrecken komplett alleine. Auch wenn die letzten Kilometer vor dem Im Winkel fröstelig waren und auch am Ende der Pause, es war eine ganz legger Tour. :) 90 Kilometer in knapp 4h können sich auch für die Umstände und mit der Zielsetzung sehen lassen. Also in meinen Augen.

    Mal sehen wann es das nächste mal raus geht. Hab da noch so ein Zielgebiet, nahe vor Münster... ;)

    Hi Waldläufer,

    hi zusammen,

    so wie Du´s sagst könnte ich den Verdachtsmoment aufrufen, daß eventuell meine Mop damals gedacht hat: "lass das mal den Händler nicht ganz so scharf machen ( abstumpfen ) damit dem Jungen nix passiert." Wie Mütter halt so sind. Tut ja aber nix zur Sache, heute bin ich ja groß und scharf hab ich das Teil auch bekommen.

    So, hab mir erstmal einen kleinen Espresso gekocht. Praktischerweise indoor, ma(n)n hat ja alles. Und in klein, weil die Alumacchina nicht auf unserem Hightech-Ofen erkannt wird.

    Ich reche mal so eine-meine gedankliche Frage mit durch. Mein Holzvergaser hat einen Außendurchmesser von 14cm total. Hatte ich ja im obigen Beitrag erwähnt. Ist ein Canway aus bekanntem Megaonlinestore ( *schlag an die Stirn - remeber - muß noch was anders bestellen ).

    Min Gedanke ist ja, alles zusammen recht kompakt packen zu können, dennoch aber nicht auf die Alternative Spiritus verzichten zu wollen. Spiritus läuft ja bei mir via Trangia Triangel und eben Spiritusbrenner. Die Kombi ist ja super kompakt und passt immer irgendwo mit rein.

    Vielleicht hat ja einer von Euch einen oder auch beide Pötte, die ich noch in der Auswahl habe. Halt den Stanley Prep Cook Set oder den Sea-to-Summit Topf und kann da mal von innen den Durchmesser mit dem Zollstock abgreifen ?

    Ansonsten, noch einen netten Sonntag !

    Danke Seitenschläfer, dabei hab ich mich schon kurz gefasst. ^^

    Hallo zusammen,

    ja ich weiß, irgendwie klappt das bei mir mit den knappen Worten nie so richtig. Der Kopp ist voll und das kommt dann alles raus. Man kann die Säge nicht nachschärfen ? Müßte man mal schauen was das für ein Material ist.

    Moin zusammen,

    Samstag, der doppelte Espresso ist genauso getrunken wie das Stückchen Kuchen, selbstredend von der holden Gattin die Tage gebacken, gegessen ist. Ich nenn das Espresso-Frühstück und ist absolut typisch für mich. Da ich gerade gesundheitsbedingt eine Auszeit verabreicht bekommen ( nix dramatisches mehr, zum Glück rechtzeitig erkannt und konnte gefixed werden ) habe dachte ich mir, schreib mal wider was, anstatt nur zu lesen.

    Viel abgehangen habe ich dann den Sommer doch nicht. Das lag an zwei Parametern, wobei das erste meine Radfahrten/ Radtouren waren. Mit Oktober inklusive habe ich in den letzten beiden Monaten die 1.000km per Monat durchfahren, da blieb also nicht viel Zeit zum campieren. Der andere Grund ist, ich habe immer noch keinen Schlafsack eingeholt, dafür aber nun einen wohl recht enge Auswahl getroffen.

    Da ich viel mit dem Rad unterwegs war und auch auf langen Touren, also 100km+ hab ich diverse kleinere Fingerübungen mit dem Zubereiten von Mahlzeiten in einfachster Form gemacht. Dabei habe ich etwas Geld in Kochtöpfe versenkt. Als erstes habe ich mir ein recht gut brauchbares Esbit Set geholt. Fand ich ganz praktisch und sollte eigentlich 1l Inhalt haben.

    Auf dieses 1l Volumen bin ich gekommen, da ich so für mich ausgemacht hatte, das man unterwegs sich zu einem noch ausstehenden Tagesabschluss 2 Packungen dieser wohl weltbekannten Yumyum Nudeln machen könne. Das ist so eine Portionsgröße die mir am Abend reicht, wohl auch wenn man den Tag unterwegs war. Andere Warmspeisen aus bekannten Dosenfutterunternehmen sind dabei natürlich nicht ausgeschlossen. Leider mußte ich dann doch feststellen, das der eigentliche Topf nur 750ml Inhalt hat und so die Zubereitung zweier genannter Portionen verdammt eng werden könnte.

    Der andere Harken bei der Sache war, mein Canway Holzvergaser passt packmaßtechnisch nicht in den Topf. Das wäre ein Bingo gewesen, weil ich so jede Menge Stauvolumen in den Ortlieb Seat-Pack gespart hätte. Aber zwei kleine Dosen Dosenfutter lassen sich dann zubereiten. So what !?

    Also hab ich mal weiter geschaut. Für relativ schmales Geld, schmal im vergleich zu den sonst so zu habenden Kochtopfsets fand ich dann ein MSR Alpin Stowaway Topf mit 1,6l Volumen. Wow dachte ich und griff zu. Das Teil nimmt natürlich den Holzvergaser bestens auf, lässt aber auch andere Packkombis, so auch der lebensnotwendigen frühmorgendlichen Erstausrüstung des Espressokocher auf. Mit seinen 1,6l Volumen ist das Kochen von zwei Portionen Nudeln kein Thema.

    Aber, er ist damit natürlich auch gut über das Ziel hinaus. Packtechnisch macht sich die Kombinierbarkeit mit dem Rest der Küche im Ortlieb Seat-Pack nicht negativ bemerkbar.

    Auf dem Holzvergaser kochte das Wasser in kaum drei ( gefühlten ) Minuten, auf dem Spiritusbrenner, was ja klar ist, dauert das schon deutlich länger. Auch wenn ich mich bis jetzt gut zusammen reißen konnte, habe also keine der weiteren zwei Kandidaten ins Haus geholt, irgendwann...

    So am Rande, die zwei Kandidaten: Stanley Prep Cook Set oder den Sea-to-Summit Topf , beide sollen min. 1l Basisvolumen zum Kochen haben und im Innendurchmesser/ der Canway hat 14cm Außendurchmesser so ausreichend sein, das sich mein Holzvergaser darin verstauen ließe. Beide Modelle gibt es in Edelstahl, was ich für mich aufgrund der Robustheit ausgemacht habe.

    Ja ich weiß die Alus sind leichter und robust beschichtet, aber ich traue dem Braten nicht. Habe da Langzeiterfahrungen mit diversen Bratpfannen. Zur Zeit eine Gusstahlbratpfanne, welche ein Traum ist und davor eine Edelstahlpfanne die nur aus dem Verkehr gezogen werden mußte, weil sich über die Jahrzehnte der Griff verselbstständigte. Die ganzen Super-Duper-Pfannen die meine Holde eingeholt hatte taugen doch alle nix.

    Kommen wir nun zum gestrigen Tage. Wie schon gesagt, kleiner Auszeit, gediegene Langeweile, die Laubblätter schon einzeln im Garten aufgehoben. Beim Thema Dosenfutter fiel mir recht schnell ein, dafür brauchst einen Dosenöffner !

    Also hab ich mich auf diversen HP´s durchgewühlt und nach einer Idealkombi von Messer samt dem gewünschten Gerät gesucht, alternativ ein Besteckkombi mit Öffner.

    Bei dem Thema Besteckkombis gibt's ja eine netten Haufen an allem Möglichen, aber nichts wirklich brauchbares mit einem gescheiten Büchsenöffner. Gescheit ist dann auch leider nicht der des ja oft gepriesenen BW-Bestecks, wovon ich der zwei hier liegen habe. Ja ich hab's ausprobiert, geht irgendwie, ist aber nach meinem Geschmack weit von ideal entfernt.

    Den Alternativplan einen gescheiten Büchsenöffner separate aus dem Haushaltdiscounter mit sich zu führen, habe ich ganz verworfen. Wieder ein Teil mehr als nötig und dann noch nur dafür ? Nicht mein Ding.

    Bei den Messern, also reines Messer mit Dosenöffner ist die Luft aber auch recht dünn. Ja es gibt sie diese unzähligen Tools und Schweizer Messer, aber... . Ich brauche ja eigentlich nur einen Öffner und ein Messer. Gabel und Löffel ist schnell wo mit dabei geholt und nimmt so auch kein Extravolumen ein.

    Leatherman: tolle Teile, habe ich mich x-mal über deren Homepage geblättert und versuch das minimalste Tool für mich heraus zu filtern. Da ist dann aber immer noch so viel dran, daß ich gefühlt damit eine ganze 747 montieren könnte. :D

    Und so komme ich nun zum Schweizer Alleskönner. Hat man ja im Hause, seinerzeit von der Mom als Jugendlicher zum Geburtstag geschenkt bekommen. Da hatte ich aber immer so das dumme Gefühl, das die Klinge nicht von bester Qualität war, weil eben stumpf. Klar, der Vergleich zum Opinel hinkt da ma ganz fix. Opinel kommen ja schon von der Ladentheke so höllisch scharf, daß ich da echt Respekt vor habe.

    Also hab ich mir den Abziehstein geschnappt und epischer Ruhe der Klinge eine sorgsame Arbeit angedeihen lassen. Erst die grobe Seite, dann die feine. Dauerte eine Weile aber nach gut einem drittel der Schärfzeit kam ich da hin wo ich dachte, kann man so lassen. Also noch den Feinschliff vollendet und nun habe ich erstmal eine scharfe Klinge, relativ wenig Zusatztools und einen erstklassigen Dosenöffner.

    Ja so stell ich mir das fürs erste vor. Die Säge ist und war schon immer höllenscharf. Da hab ich echt noch mehr Respekt vor und werde meine Finger schön auf die Seite lassen. Wenn man sich die durch die Finger zieht, ist das gleich bis auf den Knochen wech.

    Beim Feathersticks machen fiel mir aber auch gleich ein kleiner Nachteil auf. Natürlich ist der Schaft vom Messer nicht groß genug, daß es mal für länger gut in der Hand liegt. Nach den wenigen Schnitzereien hatte ich schon eine gute Druckstelle zwischen Daumen und Zeigefinger, die wohl bei weiterer Nutzung in einen Blase übergehen könnte.

    Aber so fürs erste bin ich zufrieden.

    Ja so war das... :)

    Hi zusammen,

    ich hab mir seit einer gefühlten Ewigkeit auf der heutigen Rückfahrt der Heimattour, eine nette Pause gegönnt.

    Interessant war, wie die Leute geschaut haben. Ich würde das als vorsichtig-neugierige Freude bezeichnen. Nur gefragt hat keiner.

    Moin zusammen,

    ja viel kann ich zum Thema wohl kaum beitragen, habe im Grunde ohnehin nur zwei, drei Onlineshops wo bestellt wird. Dort läuft das aber bestens ( ist aber bikespezifisch ). Differenzen kann ich aber bei den Läden in echt feststellen. Aber auch hier muß ich sagen, das spielt viel die Tagesform mit rein, das Sortiment aber wohl auch oft die Vorgaben der Anbieter. Getreu dem Motto, verkaufen um jeden Preis.

    Grundsätzlich hat ja jeder die freie Wahl sich dann umzudrehen und aus dem Laden raus zu gehen. Bei einem Onlineladen macht man halt seine Erfahrung und entscheidet sich dann, ob man da nochmal was bestellt oder eben nicht. In der Art der Kommunikation hat man dann aber auch oft die Chance zu merken, was das für eine Bude ist.

    Hi zusammen,

    hatte gerade ma' ein Zeitfenster und bin in einem weiteren Outdoorladen gehuscht. Mountain Equipment 300 contra Yeti Tension in gleicher Komforttemperatur Klasse verglichen. Im Hinterkopf noch die Füllung/ Bauschkraft des Exped.

    Resume: da liegen Welten zwischen !

    Der Exped kommt da eher wie ein dickes Badehandtuch daher, der ME ist ein Stück weit vor ihm, dann kommt erstmal lange nix bis der Yeti sich auftut.

    Ich frage mich jetzt ernsthaft, wie die so an ihre Werte kommen ?

    Aber war gut das ich den Vergleich mal gemacht habe.

    Ich habe die ganzen...

    Ob dir da etwas weiterhilft?

    Moin Waldläufer70,

    moin zusammen,

    naja weiter helfen ist jetzt so´n Ding. Es erweiterte mein Sichtsprektrum bei der Gesamtthematik und dafür gibt´s ne´n Daumen nach oben. ;)

    Ach ja, ich hatte mit der Weiterführung vergessen kund zu tun, daß ich ja im Frühjahr schon ein paar Nächte im Burg-Garten bei mir at Home gemacht hatte. Mit meinem dünnen und leider auch zu kleinen alten aber immer noch guten Schlafsack, gut weil kaum gebraucht ging das eigentlich so gut wie gar nicht. Mit der dicken Trommel klappte das besser ( beides Synthetikschlafsäcke ). Dabei habe ich mit verschiedenen Kombinationen gespielt, nur um mal zu schauen wie das so kommt.

    Mal hatte ich mir eine Rettungsdecke, also diese silberne Dinger von außen als Windschutz und seichten Wärmereflektor von außen an die Hängematte geheftet, andere Male die günstige Decathlon Hausmarken Isomatte eingelegt bzw. in der Amazonas Hängematte eingeschoben. Underquilt kam, ob des Nichtvorhandenseins nicht zum Zuge. Geklappt hatte aber aber im Grunde alles, je nachdem wie warm, oder eben kühl draußen.

    Grundsätzlich denke ich von daher, Underquilt wird kommen, aber bis dahin kam ich mit jener Schlafsack-Hängemattenkombi bis gut an die 5c° zurecht. Und das auch im Rücken, also dort wo platt gelegen wurde.

    Hi,

    ja alles gut, ich glaube ich hab das Thema Underquilt und C. in dem Beitrag nicht deutlich genug herausgearbeitet. Also nochmal kurz gefasst: Underquilt, Matte und Co. sind eine andere Baustelle und lösen mein bisheriges Problem nicht.

    ...och Du, man erst nie aus. Topquilt ist fast wie eine Decke nur oben drüber, dann aber um den Körper noch rum und am Rücken dann aber offen ? Da ich aber ( noch ) keinen Underquilt habe, käme wohl doch eher Schlafsack in Frage, also für mich. Ich les da trotzdem mal rein...

    Hallo in die Runde,

    und schon wider so ein nerviger Einsteiger mit Fragen. Aber ich will mich mal ganz artig geben und stelle keine Fragen, suche nur Anregungen und Überlegungen, die mir eventuell bisher unter gegangen sind, weil ich halt Neuling bin.

    Wo fange ich also an ? Die Überlegung mit einem Inlay ( oder sogar einem atmungsaktiven Bivaksack ) zu arbeiten ist ja ganz nett, bringt mich aber zunächst mal nicht weiter. Ich bin, um es kurz zu machen, immer noch auf der Suche nach einem Schlafsack.

    Bisher bin ich ja von einem Temperaturbereich/ Komfort von ca. 5C° bei mir ausgegangen. Bei viel mehr weniger würde ich eh nicht draußen schlafen wollen ( oder eben aufrüsten mit Inlay/ Bivaksack oder eben hängemattenlike Underquilt ). Da ich die Tage mal wider Zeit hatte bin ich also in einem mir bekannten Outdoorstore marschiert, wollte eigentlich was ganz anderes, was ich dann auch dort bekommen habe, aber wir kamen halt auch auf das Thema Schlafsack zu sprechen. "Ja, man hätte da gerade eben ein Superangebot", kam es rüber und ich wurde stutzig.

    Geboten wurde ein Exped Versa Mummy, der den bisher von mir geforderten Komfortbereich von 5c° als Daunenschlafsack zu einem wirklichen Toppreis. Bin dann mal kurz reingeschlüpft, passte soweit, dann noch angeschaut und erstmal sacken lassen.

    Da kommt man schon ins Grübeln bei dem Preis. Aufgefallen war mir, das er scheinbar recht dünn sei. Im Hinterkopf hatte ich noch meine kurzen Erfahrungen mit einem Millet Hybrid-Schlafsack der an der Unterseite synthetisch gefüllt war und an der Oberseite mit Daunen. Die Oberseite war so dünn, das man von innen nach nach außen die vorgehaltene Hand sehen konnte und die Anzahl der Daunen war auch eher...

    Nichts desto trotz sollte jener Schlafsack auch bie 5c° funktionieren.

    Mit den Vorgedanken bin ich wider in den Laden und habe ihn mir wider angeschaut, aber auch mal einen Vergleichschlafsack ( zum Orignalpreis Mountain Equipment Classic 300 ). Der ME war nur gefühlt besser gefüllt, weil sein Innenmatreial eben "dicker" ist.

    Ich hab das wider sacken lassen. Insgeheim bin ich ins Grübeln gekommen, ob ich wirklich bei 5c° Komfort als Wahl gut liege ? Tendenziös geht das eher mehr in Richtung 0c°, einfach mal um mehr Futter zu haben.

    Brachte aber alles nix, mit der Info das Füllung nicht Füllung ist und mit den Infos Füllgewicht biz. Bauschfaktor CUIN im Hinterkopf, hab ich mir mal ein paar Modelle die ich so bisher in der Auswahl hatte rausgesucht und eine nette Liste gemacht.

    Der Mountain Equipment Classic 500 ist noch hinzu gekommen, weil er eben eine niedrigere Komforttemperatur hat. Der Cumulus kam noch dazu, weil es ja immer wider mal in diversen YT-Outddor Channel aber wohl auch in der Bikepacking Szene gut gelobt wird. ( Ah sehe gerade, der Preis bei 190cm wäre nicht die 275,- sondern 305,- tut hier aber entscheidungsmäßig eher nicht zur Sache. )

    Der Yeti war einer der ersten Empfehlungen und ich hatte auch mal das Vergnügen in einem Tension Comfort gleicher Füllklasse zu schlüpfen. Fühlte sich auch nicht verkehrt an, auch wenn Comfort fürs Bikepacking ein No-Go wegen zu viel Packvolumen wär.

    So, was spiele ich jetzt durch, wo erhoffe ich mir Infos ?

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    Ich fang mal da an, wo's am angenehmsten wär. Der Exped Versa für 150,- würde das Budget enorm schonen und quasi einen Sofortkauf zulassen. Doch wie verhält sich das jetzt tatsächlich mit der Füllmenge und den Cuin ? Ich kann mir das nur schwer vorstellen, das eine haptisch so dünne Füllung so gut noch bei 5c° Komfort funktioniert ? Zum Vergleich ziehe ich da mal eine ehemals für´n Job geschossene No-Name Daunenjacke für´n Fuffi ran. Die fühlt sich deutlich dicker & schwerer an aber daran pennen würde ich nicht wollen.

    ( Ach ja, an dem Punkt über mich: beim schlafen wohl eher weiblich. Sprich sollen ich aktiv bin, ist alles gut. Komme ich zur Ruhe, schraubt sich mein Kreislauf gut runter und ich würde wohl eher frieren, als so mancher echter Kerl. Windchillfaktor und Luftfeuchtigkeit sind mir als ganzjähriger Alltagsradler auch schon ein leider sehr deutlicher Begriff. )

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    Jetzt könnte ich natürlich pokern und einfach mal den Mountain Equipment Classic 500 ( welchen ich auch wohl hier vor Ort im Outdoorladen des Vertrauens hinordern könnte ) auswählen und den nochmal im Laden vergleichen. Der Plan klingt soweit gut. Zu warm kann man so einen Schlafsack ja auch offen lassen ( was ich mit meinem bisherigen Synthetik Monsterpackmaß ja auch so gemacht habe ).

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    Der Cumulus...

    ...klinkt ob seiner Werter mehr als verlockend und die Lobpreisungen, auch neutral betrachtet, lassen einen schon ins grübeln kommen. 850 CUIN erscheinen mir im Verhältnis zu den nur 450g Füllmenge, wider im Vergleich zu dem von mir als eher dünn gefüllten Exped Versa Mummy mit mal eben 100g mehr Daunen, schon fast nach einem Fantastischen Wert aus ?

    Natürlich taucht dann wohl von Euch die Frage nach dem Volumen des Schlafsacks auf, wie die nur 450g im Kumulus dann reingestopft werden. Eine Frage die man wohl kaum beantworten kann, denn da hält sich wohl jeder Hersteller irgendwie bedeckt.

    Und so komme ich via Cumulus gleich zum nächsten Punkt, dem der Individualisierung. Feine Sache, zumal da das Thema Feuchtigkeit ja auch immer irgendwie im Raum steht. Cumulus empfhielt, neben den Teiloptionen: "...Wir schlagen vor, das ganze obere Gewebe gegen Pertex Quantum Pro zu wechseln, weil dies eine etwas preiswertere Lösung ist und der Unterschied bei der Atmungsaktivität gering bleibt. ..."

    Ja toll, und wie mach ich das in dem Optionsfeld ( damit ich dann auch mal sehen kann was mich das kommt ) ?

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    Ja das sind erstmal so meine Gedanken. Vielleicht fällt einem noch was ein, was könnte ich übersehen habe, was deute ich falsch ?

    Grundsätzlich will ich einfach einen Schlafsack der vom Packmaß ( daher eher Daunen ) geht und wo ich nicht bei angeblichen 5c° Komforttemperatur Anfang zu frieren. Inlay und ein wenig Kleidung im Schlafsack sind eh schon auf dem Programm, wobei Inlay eher eine Zusatzoption wäre.

    Das "Problem" ist auch das, dem mehr mal als Einsteiger an Infos sammelt und in je mehr Outdoor Shops man war, des so schwieriger wird die Sache. Blöde Sache. Danke für Eure Geduld.

    Moin zusammen,

    moin PitPelle,

    Ja das haben die Eichenprozessionsspinner dieses Jahr auch gemerkt :D. Der ganze Hiltruper Wald war voll davon. Ich war im Juni einmal dort und danach juckte alles.

    Du das mag sein, ich scheine entweder damit keine Probleme zu haben, oder hatte nicht wirklich Kontakt.

    ...auch um dem Gerücht entgegen zu wirken das wir/ ich nur in megakurze Distanzen kann...

    Hi zusammen,

    irgendwie beneide ich Euch, denn unter meinen Bekannten sind noch keine Hängerfreunde. Noch nicht, kann also noch werden. Naja, jedenfalls gab´s am Sonntag eine spontane Radausfahrt zu dritt und wir sind hier vom örtlichen Claim hoch bis kurz vor Münster. Hiltrup, der See dort und die Strecke dann am Dortmund-Ems-Kanal entlang wollte erkundet werden.

    Naja und wenns schon keiner abhängt dachte ich, dann gibt es wenigstens was zum futtern unterwegs.

    Espresso hinterher gab es aber auch noch. Frisch gestärkt wurden dann die restlichen 50km von den knapp über 100 abgekurbelt. Die Gegend zwischen Albersloh und eben dem Hiltruper See hat extremes Potential und wird mich mit Sicherheit wieder sehen.

    Ich fürchte, ich hätte da nicht mal mehr die Energie gehabt, die Hängematte aufzuhängen... nach 4,7 Millionen Millimetern!

    ...und das noch alles in einer Fahrzeit von 53 Minuten, als netto.

    Hi in die Hängerrunde,

    aber was soll ich noch sagen ? Af zu Hause den ganzen Tag verstreichen lassen hatte ich keinen Bock, also mußte ich raus. Gut, ich hätte auch wider im Garten abhängen können, aber so auf Dauer...