Beiträge von grobinger

    Meine 2 cent: Die Gerüchte über die vollkommene Unbrauchbarkeit von Kunstfaser sind deutlich übertrieben. Im Temperaturbereich über 0°C ist ein entsprechender SLD Trailwinder z.b. durchaus konkurrenzfähig. Klar, ein bißchen (!!!) schwerer und größer, aber man braucht jetzt auch nicht wirklich einen LKW zum Transport. Dafür hat Kunstfaser eben andere Vorteile. Bei nasskaltem Nebelwetter fällt Climashield nicht zusammen wie Daune, im Sommer ist es egal wenn ein Gewittersturm den UQ durchnässt. Sehr einfach waschbar und generell unempfindlich. Ein guter Underquilt mit Kunstfaser ist eine Option, wenn man die Vorteile von Kunstfaser nutzen will.

    Apropos guter Underquilt: Der Moonquilt ist definitiv keiner. Hatte den mal paar nächte unter meiner heimischen Hängematte. Passform unterirdisch und trotz Wärmekragen zieht es da immer irgendwo rein, weil das Füllmaterial einfach große Falten wirft. Dass man da bei 11°C friert, glaube ich sofort.

    PS. Ich komme auf die Frage, weil eine Exped in der LW Größe (197 cm x 65 cm) gut in der Ridgerunner verwendbar sein soll. Damit hätte man dann auch eine Not-Option für den Boden, auch wenn das mitnichten erstrebenswert noch UL ist. Aber m.E. lieber etwas mehr schleppen als in unbekanntem Terrain ohne Hängeoption dumm da zu stehen und keinen Schlaf zu finden.

    Wenn die Exped dann auch in einer CH passabel funktionieren sollte, dann ließe sich diese eine Isomatte wenigstens vielseitig nutzen.

    Ich habe für Dich mal eine Exped Synmat 7 in der RR ausprobiert, fand ich nicht so ganz prickelnd. Funktioniert zwar irgendwie, aber so richtig bequem ist das nicht. Die äußeren Längskammern wölben sich schon so ein bißchen nach innen. Ich glaube am besten würde tatsächlich eine eher dünne selbstaufblasend Matte funktionieren in der RR. Oder eine Z-Lite, aber damit will man ja nicht so wirklich auf dem Boden pennen.

    Der Mindestbaumabstand ist bei einer unmodifizierten RR ca. 4m, wo eine RR hinpasst, passt auch ein 4m Tarp hin. Ansonsten hast Du auch mit einem 12ft Rechtecktarp mehr als genug Wetterschutz, bedenke dass die Dreiecke nicht zwingend unterm Tarp sein müssen und die Hängematte selbst sehr viel kleiner ist, als eine gathered end. Gegen Wind würde ich daher auch auf UQ-Protector oder eine Windsocke setzen.

    Eigentlich wollte ich ja nicht mehr bei Hikerhaus bestellen, aber der Bandit RS war reduziert und da wurde ich schwach. Am 1.7. bestellt, die Zustellung soll 7-10 Tage dauern. Bis heute den 20.7. habe ich keine Versandbestätigung erhalten. Also habe ich die Bestellung mal wieder storniert. Ich bin mir sicher, das ich Montag eine Antwort bekomme das der Rucksack sofort auf die Reise geht, wenn ich nicht storniere...

    Kannste keinem erzählen was das für ein Laden ist :thumbdown:

    Wenn es Dir hilft: Hätte einen fast unbenutzten Bandit LS hier rumliegen der noch einen neuen Besitzer sucht. Eigentlich cooles Teil, aber bin einfach zu groß für das Teil :/ Würde zu günstigem Kurs abgeben...

    Moin,

    naja, bei den normalen Quilt kann man ja konfigurieren und dort wird dann bei einer hydrophoben Daunen auch zum Quantum Pro geraten. Natürlich optional.

    Kontext ist alles: Wenn man vorhat, den Schlafsack wetterfest zu machen (zb weil man unter einem minimalistische Tarp pennen will), dann halt richtig. Erwartest Du in einer nassen Hängematte zu pennen?

    Meine Erfahrung ist, dass es sich immer lohnt auf Qualität zu setzen. Wenn der Preis erstmal verschmerzt ist, was meist recht schnell der Fall ist, freue ich mich jedes Mal wieder, dass ich was Gutes gekauft habe und freue mich täglich daran.

    Die Frage ist aber: Ist hydrophobe Daune wirklich besser? Und Quantum Pro besser als Airtastic? Und wenn überraschenderweise ja, 200 Taler Aufpreis wert? Ich hätte da auch Zweifel…

    Sehr interessant ist, dass du eine Hydrapak Flasche am Befree nutzt! Ich habe eine 2L Hydrapakflasche als Trinkblase im Visier.

    Passt die denn ohne zu basteln an den Befree? Und falls nicht, wie hast du das gelöst, dass Du direkt aus der Hydrapak Flasche filtern kannst?

    Der Filter paßt direkt auf meine Flasche (Hydraflask 1.0l), Deine Flasche kenne ich natürlich nicht ;)

    Ich suche eine Lösung für Variante 3: Eine gewisse Menge Wasser zum Start (1,25L oder 1,5 Liter PET-Flasche) plus anfangs leere Trinkblase samt Wasserfilter.

    Die Idee: Die Flasche regelmäßig nachfüllen (Bäche und Quellen gibt es in unseren Wäldern ja relativ oft) und Abends, wenn das Lager aufgeschlagen ist, oder kurz davor die Flasche samt Trinkblase fürs abendliche Kochen und den morgentlichen Kaffee sowie zum Trinken befüllen.

    Genau so praktiziere ich das auch und funktioniert für mich gut. Setzt halt ein bißchen Planung voraus, um sicherzugehen, dass Richtung Abend eine Tankstelle auf dem Weg liegt. Wenn man in Gegenden unterwegs ist, wo es wirklich gar nix gibt, weiß man das ja in der Regel vorher. An dieser Stelle sei die Kartenapp von mapy.cz empfohlen, die verzeichneten Quellen sind da sehr zuverlässig!

    Mittlerweile haben wir den Sawyer Micro (nicht Mini!) zusätzlich dabei. Hat mehr Durchfluss als der Mini.

    Den nehmen wir entweder alleine zum Filtern oder zum Vorfiltern für den Grayl. Seitdem läuft es mit dem Grayl auch problemlos. Sofern wir ihn noch benutzen.

    Den Grayl verstehe ich nicht so ganz. Er ist so bockschwer, dass man mehrere andere Wasserfilter stattdessen mitnehmen könnte. In den meisten deutschen Mittelgebirgen könnte man ja in 99% der Fälle auch ungefiltertes Quellwasser saufen. Insofern ist schon der erste Wasserfilter in erster Linie für den Seelenfrieden da. Als Backup würde ich da maximal nen Blister micropur forte Tabletten mitnehmen, das wiegt wenigsten so gut wie nix.

    Der Katadyn Befree sagt mir eigentlich zu, die Haltbarkeit der Flasche ist aber so ne Sache und er passt nicht auf PET-Flaschen.

    Der Befree ist der Filter meiner Wahl. Die Haltbarkeit der mitgelieferten Flasche ist allerdings tatsächlich ein Problem. Zwischen dem harten Plastikstück oben an der Flasche und dem weichen Rest der Flasche ist eine Schweißnaht, die bei unsachgemäßer Anwendung schnell reißt. Die Lösung besteht darin, nur am hinteren Ende der Flasche zu drücken beim Filtern. Ich habe mir als Ersatz eine Hydrapak 1L Flasche geholt (gibt es auch in diversen anderen Größen), da besteht das Problem nicht und ich hatte da bisher keinen Ausfall.

    Harz bekommt man i.d.R. gut ab indem man es erst mit Butter einschmiert und dann mit Spüli abwäscht. Allerdings weiß ich nicht, ob es nach so langer Zeit noch funktioniert. Bei frischem Harz wirkt das Wunder!

    Bin mir auch nicht so sicher ob ich 10 Quadratmeter Tarp mit Butter einschmieren möchte ^^