Hallo,
Also ich habe (aber ich brauchs beim schlafen auch nicht so warm) meine kälteste Nacht bei -22 Grad in der Hängematte verbracht.
mit Moskitonetz (das, für mich sehr erstaunlich, für ein bißchen mehr Wärme sorgt),
einem Cumulus Selva 600, der laut Herstellerseite bis -22 Grad geht,
und einem 17 Jahre alten Schlafsack mit Komfort-Temperatur für Männer von -7 Grad mit einem Fleece-Inlay.
Und mein Geheimtrick für kalte Nächte ist ein Benzin-Handwärmer, der mit in den Schlafsack genommen arg viel bringt, und im Vergleich zu einer Flasche warmen Wassers (zumindest in meiner Wahrnehmung) deutlich länger warm bleibt (also mindestens 5-6 Stunden)
Das ganze unter einem Tarp ohne Türen, das ich (naheliegenderweise) so aufgehängt hab dass der Wind nicht durchbläst.
In langer Unterwäsche in den Schlafsack, (wenn mir kalt ist eventuell auch mit meinem ganzen Gewand) das Gewand das man am nächsten Tag anziehen will (Pulli, Hose) mit in den Schlafsack, Haube und Schlafsackkapuze auf, Kapuze weit zuziehen..
Aber natürlich, gemütlich im warmen Zelt umziehen ist nicht, aber nachdem ich mich dann eh wieder beweg, ist mir das Taggewand vom Vortag auch am nächsten Tag warm genug.. (und wenn nicht, dann hüpf ich zwei Runden um meine Hängematte wie ein brünftiger Hirsch bis mir wieder warm ist. Oder so ähnlich😜)
ich mag das, aber ich gebe zu, dass ich gerne Sachen mach bei denen ich mir vorstellen kann dass das grad nur ganz wenige Verrückte machen, und mir vor lauter Freude manches vielleicht weniger arg vorkommt als es vielleicht ist;-)