Beim Wandern ist ja eigentlich das Gewicht so das Hauptkriterium. Je leichter, je besser - und das Volumen macht dann diesen Trend mit. Der Wanderer unterscheidet zwischen Basisgewicht, also all die Ausrüstung, die unterwegs Gewicht und Volumen beibehalten - und Verbrauchsgewicht, das im Gewicht und eventuell Volumen bei der Reise variiert. Eine Wasserflasche wird z.B. leichter, aber behält ihr Volumen.
Danach kommt es darauf an, wie oft du Proviant erneuerst. Auf längeren Touren habe ich meistens für 4 Tage Nahrung dabei, nur Wasser muss ich idealerweise täglich nachtanken, kann aber auch aus dem Bach sein. Für 2 Tage eher frisches Essen (Brot, Käse/Wurst, Früchte und was zum Warm essen) und für 2 Tage Trockenmahlzeiten eher als Notproviant.
Ich hatte bisher (leider ?) noch nicht die Gelegenheit, in Gegenden zu wanden, in denen man über mehr als 3-4 Tage keinen Proviant nach beziehen kann. Wenn man will, kann man natürlich auch 14 Tage im Waldstück direkt neben dem Dorf leben.
Ich versuche, die magische Zahl von 10kg im Auge zu behalten. Leider bin ich noch nicht auf Mittagsfrost Niveau. Mein Packvolumen ist auch im Sommer eher um die 40 Liter - im Winter sind wir dann mit 50 L gleich. Ich könnte vermutlich reduzieren, wenn ich mehr Frischnahrung mit Trockennahrung ersetze. Ich habe auch meistens für 3L Wasserbehälter dabei.
Das tolle dabei ist, dass man das 1:1 für das Moped übernehmen kann. Wenn ich z.B. ins Gelände möchte, wo ich das Moped leider ab und zu in den Dreck lege, dann kann ich mit 2 Satteltaschen à 30L auskommen. OK, ich gebe zu, auf dem Moped kommt meistens noch eine ganze Menge mehr mit, aber ich kann...