Beiträge von Womble

    Das Tarp ist das Paria Sanctuary Siltarp. Bestellt hatte ich eigentlich das Hex Tarp mit 3,60m x 3m Länge. Gekommen ist ein Hex Tarp mit 3,15m x 2,23m Länge=O. Diese Größe war überhaupt nicht aufgelistet. Scheinbar werden die endgültigen Längen beim Hersteller ausgewürfelt. Aber es reicht gerade so für ein 3-Season Setup und darf somit bleiben.

    Die Grössen bei Paria scheinen anscheinend etwas per Zufall gemessen. Ich habe das 11 (335cm) x 8 (244cm) Hex Tarp bestellt und da sind die effektiven Masse 353cm mal 260cm Mitte bzw. 290cm an den Ecken. Das Gewicht ist dem entsprechend auch 40g schwerer. Ich freue mich über die etwas längere Firstleinenlänge...

    Gewichtsverhältnis mag sein. Ich hab mich immer nur gefragt wie man das Ding auf und zu kriegt. Theoretisch klar. Aber praktisch? Zu oder fast zu kann ich mir auch noch vorstellen. Nachts jedoch womöglich noch auf die Schnelle fehlt mir jedwede Vorstellung.

    Das Dutch Bottom Entry ist doch unten offen, da ist nichts zu öffnen - nur das Loch muss gefunden werden.

    Hast du den Decathlon selber? Die Angaben sind das eine, ein gescheiter Waermekragen etc. das andere...

    Darum würde ich gerne eine Empfehlung aus Eurer persönlichen Erfahrung bekommen.

    Nein, ich habe keine Schlafsäcke mehr - seit ich Quilts kenne kann ich mit Schlafsäcken nicht mehr schlafen - zu eng und unbelüftet.

    Ich habe aber bei Decathlon bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Zudem haben die eine sehr grosszügige Rückgabepolitik, falls etwas nicht gefällt.

    bis 0 Grad "gut" also Komforttemperatur ? Und was ist nicht "zu schwer" ? Synthetische sind da zwischen 1.5 und 2kg.

    Bei Decathlon gibt es den Trek500 mit Komforttemperatur 0° für 70€ mit 1.75kg.

    Ein Quilt, auch syntetisch, wäre leichter, weil man da nicht Isolationsmaterial herumschleppt, das beim drauf liegen sowieso nichts bringt. Da kommt man auch unter 1kg - allerdings kenne ich keinen mit diesem Budget.

    Was eventuell hilfreich sein kann sind Underquilt-Haken, wie sie zB. Dutch im Sortiment hat, oder beim Dreamhammock mitbestellt werden können. Mit den Haken kannst du die Gummischnüre verschiedener Quilts mit dem Hängemattenrand verbinden. Üblich sind 4 Haken, damit hast du insgesamt 6 Verbindungen zur Hängematte anstatt nur 2 an der Kopf- und Fussaufhängung.

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    Beim Wandern ist ja eigentlich das Gewicht so das Hauptkriterium. Je leichter, je besser - und das Volumen macht dann diesen Trend mit. Der Wanderer unterscheidet zwischen Basisgewicht, also all die Ausrüstung, die unterwegs Gewicht und Volumen beibehalten - und Verbrauchsgewicht, das im Gewicht und eventuell Volumen bei der Reise variiert. Eine Wasserflasche wird z.B. leichter, aber behält ihr Volumen.

    Danach kommt es darauf an, wie oft du Proviant erneuerst. Auf längeren Touren habe ich meistens für 4 Tage Nahrung dabei, nur Wasser muss ich idealerweise täglich nachtanken, kann aber auch aus dem Bach sein. Für 2 Tage eher frisches Essen (Brot, Käse/Wurst, Früchte und was zum Warm essen) und für 2 Tage Trockenmahlzeiten eher als Notproviant.

    Ich hatte bisher (leider ?) noch nicht die Gelegenheit, in Gegenden zu wanden, in denen man über mehr als 3-4 Tage keinen Proviant nach beziehen kann. Wenn man will, kann man natürlich auch 14 Tage im Waldstück direkt neben dem Dorf leben.

    Ich versuche, die magische Zahl von 10kg im Auge zu behalten. Leider bin ich noch nicht auf Mittagsfrost Niveau. Mein Packvolumen ist auch im Sommer eher um die 40 Liter - im Winter sind wir dann mit 50 L gleich. Ich könnte vermutlich reduzieren, wenn ich mehr Frischnahrung mit Trockennahrung ersetze. Ich habe auch meistens für 3L Wasserbehälter dabei.

    Das tolle dabei ist, dass man das 1:1 für das Moped übernehmen kann. Wenn ich z.B. ins Gelände möchte, wo ich das Moped leider ab und zu in den Dreck lege, dann kann ich mit 2 Satteltaschen à 30L auskommen. OK, ich gebe zu, auf dem Moped kommt meistens noch eine ganze Menge mehr mit, aber ich kann...

    ich denke, du wirst von dem "alles in einem" Sack wieder abkommen. Was machst du, wenn es am nächsten Morgen noch regnet oder das Tarp einfach noch sehr nass ist ? Alles zusammen wieder in einen Sack ? Dann wird deine Hängematte auch nass.

    Ich sehe mehr Vorteile in einer Trennung vom Tarp und dem Rest. Zum einen ist ja der Vorteile vom Tarp gegenüber Zelten gerade die Möglichkeit, sich einen Trockenraum zu schaffen, ohne alles auspacken zu müssen. Das geht sogar noch schneller, wenn du dich nur auf das Tarp konzentrieren kannst. Die Hängematte und den Rest kannst danach machen und braucht nicht länger.

    Und dann kannst du das Tarp eben nass getrennt verpacken, z.B. aussen am Rucksack, wo es den Rest vom Schlafsystem nicht nass macht und zugänglich bleibt, ohne den Rest vom Gepäck dem Regen auszusetzen.

    PS : es gibt Projekte die den gleichen Weg gehen. Also vielleicht nicht 1:1 aber mit einer Single-Line-Suspension .

    Hier z.B. mein damaliges Projekt im Hamockforums.net :

    https://www.hammockforums.net/forum/showthre…l=1#post1049668

    Ich bin genau aus meinen genannten Gründen davon wieder abgekommen.