Beiträge von BoundryWaters

    Zum Ausklingen der diesjaehrigen Paddelsaison habe ich mich vor ein paar Wochen mit ein paar der Wisconsin Hammockforum Jungs ins noerdliche Minnesota aufgemacht. Die Laubfaerbung war in vollem Gange, leider hatten wir mit dem Wetter etwas Pech. Es war kalt, windig und regnerisch und dann gab es sogar noch ein paar Schneeflocken zum Abschluss Fuer die Interessierten hier mal wieder ein paar Eindruecke.

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    Lagerleben.

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    Dream Hammock Sparrow, SLD Streamliner, Blackbird und BB XLC sowie zwei DIY Hammocks waren vertreten.

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    Mittagspause und Aufwaermen in der HM.

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    Am naechsten Morgen geht es weiter.

    Aber es bleibt ja die Frage, warum man das ueberhaupt braucht? Zieht man es gleich etwas fester, dann sollte es doch passen, da es sich hier um ein shockcord handelt. Das Problem hier ist glaube ich eher die Abspannung nach unten. Ist das tarp im Einsatz befestige ich das Ganze am D-Ring des tarps und das zieht das bugnet schoen nach oben und vereinfacht auch das Einsteigen. Ohne tarp lasse ich es einfach wie es ist, aber man koennte sicherlich auch einen Wanderstock oder aehnliches benutzen, um das bugnet rauszuziehen.

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    Unterwegs. Da gab's bestimmt was Spannendes zu sehen.

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    Frank hat meinen Navigationsfaehigkeiten nicht getraut und seine eigene Karte mitgebracht. Die roten Dreiecke sind "Campsites", die auf first come, first serve Basis besetzt werden. Wir sind in diesem Abschnitt mehr oder weniger die US/Kanadische Grenze entlang gepaddelt.

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    Ich glaube hier wollte jemand den Biebern zeigen wer die Hose anhat.

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    Paddeln im Regen.

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    Die Zwei schon wieder.

    So, hier noch ein paar Bilder...

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    Fuer die Romantiker....

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    Unsere Flotte. Zwei Wenonah's (in Minnesota hergestellt) und ein Souris River aus Kanada. Die beigen Kevlar Boote (beige) wiegen ca. 20 Kg und das rote Kanu so etwa 27 Kg. Bei einer 1.5 Km Portage, wie wir sie hier hinter uns hatten, merkt man den Unterschied schon ganz gut.

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    ...und wo wir schon von Portages sprechen. Hier bin ich am Anfang oder Ende einer Selbigen.

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    ...und mittendrin. Hier hatten wir wohl auch mal Gegenverkehr.

    und weil es so schoen klappt, hier noch einen Nachschlag...TEIL III


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    Natur pur und keine Menschenseele in Sicht (ausser uns natuerlich).

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    Der sporadische Bieberdamm, den es zu ueberwinden galt.

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    Entspannen nach einem harten Tag.

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    Blackbird Alley. Das erste Mal in der HM unterwegs fuer Melissa.

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    Mittagsschlaf klappt schon problemlos.

    So, passt jetzt. Und hier auch schon gleich Teil II:

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    Die Warbonnet connection....

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    Thunder - und Superfly nebeneinander/ineinander/miteinander. Wir haben den naechtlichen Regen jedenfalls trocken ueberstanden.

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    Zubereitung des Abendbrots unterm "communal tarp". Es standen dehydrated Spaghetti auf dem Menu. Wir hatten reichlich Regen und Gewitter an diesem Tag.

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    Gruppenfoto am naechsten Morgen. Jetzt schien auch wieder die Sonne.

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    Lower Basswood Falls - Das offizielle Ziel unserer Reise.

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    Der erste Morgen.

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    Verschnaufpause und Staerkung am Ende einer unserer vielen "Portages"

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    Unser zweitaegiges Camp. Ein Extratag zum Angeln und Entspannen. Das gegenueberliegende Ufer ist Kanada.

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    Cliffs entlang des Weges mit Indianer Malerei.

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    Cuben Fibre in Aktion.

    Bei meinem Superfly ist an jeder "Tuer" eine Leine befestigt an deren Ende sich ein Dutch Hook befindet. Der geht dann durch den D Ring des gegenueberliegenden "Hauptpunktes" und hakt dann in einen Prussik Knoten, der sich auf der selben Leine wie der DutchHook befindet. Mit dem Prussik kann ich dann die Spannung der Tuer regulieren. Die selbe Methode kannst Du dann auch bei gutem Wetter benutzen, nur das Du die Tuer dann unter oder ueber dem Tarp zurueckklappst und den DutchHook dann durch den D-Ring der gegenueberliegenden Tuer fuehrst (und mit Prussik die Spannung regulierst). Wenn ich nur eine (der vier) Tueren offen haben will, bzw. eine Seite, dann klappe ich die Tueren zrueck und befestige sie an den Pole Mods (die benutze ich meistens). Kleine quick-release buckles funktionieren hier eventuell besser als der DucthHook, das habe ich aber bis jetzt auch noch nicht ausgetuefftelt. Was mir bei meinem System nicht so gefaellt, ist das wenn Du nur eine Tuer offen haben willst und das tarp tief gespannt ist, so dass Du seitlich raus moechtest, Du immer ueber die Abspannleine der anderen Tuer klettern musst.
    Also insgesamt 8 Leinen fuers Superfly (plus 2 fuer die Ridgeline) und die Pole Mods fuer mich.
    Beim Thunder und Minifly liefert WB ja die kleinen Karabiner mit und bei schlechtem Wetter klippst Du dann jeweils die beiden D-Ringe einer Tuerseite zusammen und spannst das Ganze dann mit einer Leine ab. Bei gutem Wetter klappst Du die Tueren dann ueber dem Tarp zurueck und bestigst es dann wieder jede Seite mit einem Karabiner. Mein Thunderfly kam bis jetzt nich nicht zum Einsatz, so verstehe ich es aber.

    Man muss bestimmt keine Wissenschaft daraus machen. Ein bisschen Frost auf dem TQ klopft man entweder ab, laesst es trocknen oder einfach so wie es ist. Alles gut. Meistenes geht es ja auch nur um ein paar Tage und nicht um Expeditionen. Auch bei Minusgraden kannst Du schwitzen. Das passiert in meiner Erfahrung, wenn Du zuviel an hast und dann auch relativ frueh in der Nacht und reguliert sich dann zu fortgeschrittener Stunde. Shug kontert es halt, indem er sich nachtsueber noch eine Lage anzieht. Macht man es oft genug, weiss man glaube ich schon ganz gut welche Klamotten, Quilt, etc bei welchen Temperaturen angemessen sind.

    Das stimmt und dafuer gibt es ja die "frost bib" die das verhindern bzw. im Rahmen halten soll. Normalerweise bleibt es ja im gefroren Zustand, bis es dann zuhause getrocknet werden kann. Wenn die Sonne scheint, kann man natuerlich auch versuchen den Quilt so tagsueber abtrocknen zu lassen oder halt in einem hot tent, wenn es zur Verfuegung steht.

    Ja, was die Bilder angeht stimmt hier glaube ich was nicht?! Ich hab's auch genauso gemacht wie die letzten Male.
    Was verschiedene Regionen betrifft, habe ich leider keine Vergleichsmoeglichkeiten, aber bei Minusgraden schlafe ich immer mit irgendeiner Art topcover und man merkt schon einen deutlichen Unterschied wenn man das cover mal zuruechzieht. Ich habe auch immer ein balaclava dabei, mit dem ich bei Bedarf Nase und Mund verdecken kann. Das hilft dann natuerlich auch beim atmen der kalten Luft. Meine Erfahrung ist, das man recht schnell merkt, wenn man sich wirklich einwickeln muss, um seine Haut zu schuetzen. Tiefsttemperatur letztes We lag am Freitag bei -11 Grad C und mit dem WB Topcover drueber, brauchte ich z.B. keinen Schutz fuers Gesicht. Ohne Topcover haette es da bestimmt anders ausgesehen....

    Schoene Bilder! Mit Schnee sieht alles besser aus! Ich sehe Dein Hot tent war ebenfalls im Einsatz! Ein Wintercover zu benutzen (selbst Moskitonetz hilft schon), bringt auf jeden Fall ein paar Grad und hilft weiter. Nachteil ist halt die Frostbildung. Mein Gen 2 WB Wintertopcover hat Netzeinsaetze im Kopf- und Fussbereich und wenn es windig ist, zieht der Kondens so ganz gut ab. Bei Windstille nicht so sehr. Bei sehr kalten Temperaturen habe ich mir da eine Canvas Socke besorgt (siehe Bilder in meinem Scandinavian Wooki Bericht), die hier atmungsaktiver als Nylon sein soll. Die habe ich aber erst seit kurzer Zeit und habe deshalb kaum Erfahrungswerte. Hier meine WB Wintersocke im Einsatz am vergangenen Wochenende. Vorteil ist auch, dass man aufs Tarp verzichten kann, wenn es kalt genug ist.
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    So, als verspätetes Weihnachtsgeschenk an mich selbst habe ich mir den Scandinavian Wooki mit 3oz overfill gegönnt. Gemäß meinen Berechnungen sollte ich damit so etwa auf dieselbe Fuellmenge kommen, wie bei meinem bisherigen “sub zero setup“ (0F Wooki + 20Fdruntergehaengt). Ziel ist es, mit einem anstatt zwei Quilts das setup zu vereinfachen und dann bei Temperaturen unter -20F noch die Option zu haben, entweder den 20F oder 0F „anzubauen“.
    Das gute Stück kam am Samstag per Post an und gestern Nacht habe ich es dann schonmal im Garten ausprobiert. Tiefsttemperatur lag bei ca. -4F (-20C) und die Nacht über (8 Stunden) war mit schön warm. Dazu muss ich aber noch sagen, dass ich neben dem Wooki auch wieder eine Wolldecke in die HM gelegt habe.
    Neben dem Wooki hatte ich auch noch meine Molly Mac Canvas Wintersocke im Test. Beim WI Frozen Butt Hang hatte sich bei mir, wie auch einem anderem Teilnehmer, extrem viel Frost an der Innenseite des Warbonnet Nylon Wintercovers gebildet, was bei Bewegung und Aussteigen jedes Mal zu einem unangenehmen Schneeschauer führte. Um das unter Kontrolle zu bringen (Canvas soll hier wohl atmungsaktiver sein), wollte ich jetzt mal die MMG Socke ausprobieren. Mein Fazit nach nur einmaliger Benutzung ist, dass es natürlich auch hier zur Frostbildung auf der Innenseite kommt, aber es bedeutend weniger zu sein scheint. Da die Socke seitlich nicht durch einen Reißverschluss verschlossen wird, kann man die Tür ohne viel Aufwand und Bewegung aus der Liegeposition heraus über die Ridgeline werfen, was verhindert, dass der Frost durch das Aussteigmanoever auf einem landet. Auch das Abklopfen der Tuer geht dann einfacher und schneller. Wie dem auch sei, um sich eine endgültige Meinung bilden zu können, muss die Socke wohl noch etwas öfters in den Einsatz gelangen.

    PS: Ueber den Steinen haengen ist sicherlich die beste Loesung und ein Stand, so dass ich in den Garten haengen kann, ist schon in Arbeit :)

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    Also der Schirm hat oben ein Loch (ca 25x25cm), aus dem der Rauch abzieht. Die Rauchentwicklung unter dem Schirm haengt halt sehr stark mit dem zusammen, was verbrannt wird und auch mit den Windverhaeltnissen. Hast Du gutes Holz und ein heisses Feuer haelt es sich mit dem Rauch auch stark in Grenzen. Das in dem Video ist halt in dem Moment etwas extrem gewesen und war auch nicht die Norm. Die Ridgeline fuer den Schirm ist in der Tat sehr hoch und in diesem Fall auch stationaer. Haengt die erstmal, geht der Rest natuerlich....