Beiträge von jmkoeln

    Jetzt loten wir mal die Grenzen meiner Nähkünste aus und versuchen uns an einem Tarp.......mit Türen!

    Ziel:Hexagon 3,30 Lang (die Ridgeline meiner 10.5ft. HM ist ca.2,70 lang), knapp 3,00 breit (je nachdem was die Stoffbahnen hergeben), Türen je 0,80......das Ganze mit Kettenlinien an den Längssäumen (seitliche Unterkanten und Türunterkanten) - am First versuche ich das nicht. Das Ganze wird aus 2 Stoffbahnen von (Startmaß) 3,50 x 1,50+ genäht, das Hexagon entsteht nur duch die Anschlagpunkte der Türen

    Geplante Details:
    1) Firstnaht als Französische Naht ("Linksherum"- also, die eingeschlagenen Seiten nach oben) mit einer Kanteneinfassung aus diesem Köperband.
    Das Köperband würde ich an den Enden umschlagen und je einen Kunststoffring darin befestigen. An diese Ringe wiederum (mittels Gurtband) LineLoc Kordelspanner.ragen
    SilNet zum abdichten ist auch auf'm Zettel

    Fragen:
    - Halten die LineLocs ein Tarp sicher?
    - Ist das Köperband(1mm) overkill? - reicht da auch normales Einfassband(0,6mm)

    2) Die Türen sollen mittels Kunsstoffhaken am jeweils gegeüberliegenden Anschlagpunkt eingehakt werden - so spare ich mir die Heringe. Bei offenen Türen würde ich die (Gummi-)Schnüre innen oder außen an den Längsseiten des Tarps miteinenander verbinden. Die Idee habe ich mir hier geklaut und fand sie unheimlich praktisch.

    Fragen:
    - Sollten trotzdem separate Türhalter angebracht werden/Ist es manchmal sinnvoll oder sogar notwendig eine einzelne Tür bedienen zu können?
    - Sollten die Türen weitere Verschlüsse erhalten um sie dichter zu kriegen oder Flattern zu verhindern?


    3) LineLocs an den Abspannpunkten sollen die Rennerei ums Tarp reduzieren - von Hering zu Hering ist weiter als von Abspannpunkt zu Abspannpunkt..... Außerdem sehen die Dinger Chefmäßig-Highend-Luxus aus.....

    Frage:
    - Ist es besser/praktischer, die Abspannarie von der Heringseite aus zu schmettern.....? Wenn JA - Warum?

    4) Snakeskins aus Moskitonetz - Dazu habe ich keine Fragen:-).....wenn's nicht taugt werden ein paar ordentliche Skins gekauft!

    Der Stoff ist übrigens das grüne 40DEN / 60g/m SilNylon von Extex, das auch Mittagsfrost schon für sein Sally-Jelly verwendet hat. Habe von dem flutschigen Zeug schon mal was verarbeitet und jetzt bereits Angstschweiß auf der Stirn - das gibt Aquaplaning unterm Nähfuß!!!!!! Mittagsfrost : Wie macht sich der Stoff bisher? Ist das Zeug in größeren Mengen so Laut wie ich vermute? Wie war's auf der Nähmaschine mit 3 Metern von der Seifentüte in der Hand?

    Fällt jemandem was auf - Denkfehler, kritische Materialien verbesserungswürdige Methoden? Immer raus damit!

    Ich sag schonmal "Danke für's mitmachen" und freue mich auf spannende Antworten!

    PS: Bestellt wird in ca. 1 Woche - wenn wieder alles was ich benötige lieferbar ist........ bis dahin habe ich noch Zeit meine Pläne zu verfeinern, abzuändern, verwerfen, anzupassen, abzuwandeln, zu überdenken, zu konkretisieren, zu verkaufen, zu ertränken.....:stars:

    Hier noch einmal die Bilder in 5er-Packs:

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    1,70 x 145/50 cm

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    Unterseite

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    geschlossen

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    Kragen mit Gummizug und Kordelklemme

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    Fußende mit Kordelzug und Dichtkissen (innen)

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    zuerst kommt die Iso-Matte in den Bag - dann wird das Fleece-Futter eingknöpft.......zuerst der Druckknopf oben in der Mitte......

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    Vorne wurden 5 Druckknöpfe verbaut - 3 oben, 2 unten........Der Fleecesack ist etwas GRÖSSER als die äußere Hülle, damit der Hund etwas Material zum wuseln und Nestbauen hat.


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    Wozu das Ding da ist, hat der kleine sofort begriffen.............und fand es offenbar saugemütlich:-))

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    ......und wo immer das Ding liegt - er krabbelt rein........
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    Ohne Worte.......

    Da unser vierbeiniger Wander-Kumpel bei Touren sein luxoriöses Körbchen vermisst und Herrchens Schlafsack nunmal Herrchens Schlasack ist, musste eben auch ein Schlafsack für den Hund her!:yes:

    Aus einer Iso-Matte, Zeltboden, Camouflage-Canvas (2Lagen-Laminat) und Thermo-Fleece wurde dann folgendes:
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    Iso-Matte auf "Spielbrettmaße" von 45 x 40 geschnitten und mit Klebeband verklebt...
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    ...halb aufgeklappt [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: DSC01783.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 33,8 KB ID: 44452","data-align":"none","data-attachmentid":"44452","data-size":"full"}[/ATTACH]

    ganze Liegefläche: 90 x 80

    HEUREKA!

    Jetzt funktionuckelt's!

    Mit wenigen Stichen waren ratzfatz ein paar zusätzliche Stütznähte gesetzt - jetzt ist es gemütlich! Beim weiteren testen öffneten sich hin und wieder die Druckknöpfe am Kragen. Nichts für agressive Schläfer wie mich! Also einen ordentlichen Knopf angenäht und eine Öse aus Gummischnur als Knopfloch drangenäht. Ergebnis: Perfekt! Hätte ich von Anfang an so machen sollen.
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    FAZIT:

    Ich würde beim nächsten mal definitiv das Apex unmittelbar nach dem einbringen in die Stoffhülle rundherum festnähen, bevor ich irgendetwas weiteres mache.
    Mit 4 Metern Ausgangsmaterial bin ich gerade mal bei 1,70 Produktlänge gelandet - da hätten 50cm mehr stoff auch nicht geschadet.
    Der Zugtunnel am Fußende bringt bis jetzt keinen Vorteil und erfordert ein zusätzliches Teil - vielleicht freue ich mich irgendwann trotzdem mal über die Möglichkeit untenrum zu lüften :)

    Nach Vornahme der kleinen Korrekturen ist es jetzt allerdings ein Prima Quilt! Er hält warm (kurze Tests im Garten bei 3°C waren kein Problem), rutscht hin wo er soll und ist easy in der Handhabung. Auch mit dem Wissen um die knappe Länge konnte ich mich entspannen, ohne daß mir der Gedanke kam "Jetzt zieht es ja doch hier oben...." Gut genug um fester Bestandteil meines Equipments zu werden! Versuch gelungen.

    Die technischen Dateń:
    Länge: 170 cm
    Breite oben: 145 cm
    Breite unten: 50 cm
    Gewicht: 880 Gramm


    Die vollständige Galerie noch einmal in Folgeposts.......:

    ...Fortsetzung:

    Um dem Loch am Fußende Herr zu werden, habe ich ein Kissen genäht (ich hatte noch ein paar Nylonreste) und es mit einem Paar "Schnürsenkeln" ausgestattet.
    Die ziehe ich dann durch das Loch und knote das Kissen an die Zugkordeln. klappt wunderbar und ist dicht.

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    Beim ersten Testlauf merkte ich, daß es im Wadenberich hier und da ab und zu kühl wurde......... der Grund war verrutschtes Apex.
    MIt ein paar Stütznähten nahe der Problemzonen war auch dieses Problem schnell gelöst.

    Jetzt muss weitergetestet werden - aber ich bin ziemlich optimistisch:-))

    Die vollständige Galerie und die technischen Daten folgen noch

    Gute N8!

    Zwischenbericht: Habe meine Matte mit beiden Quilts gerade im Garten aufgebaut und 40 Minuten testliegen veranstaltet:

    Außentemperatur 7°C trocken, Jogginghose, Fleecesweater, keine Socken.
    Alles tippitoppi! Obenrum tiemlich warm......"leider" verhindert die Sonne realistische Untermtarpversuche.......

    Von unten sollte es nicht viel kühler werden.

    Die Füße sind in meiner Sahne-Position nicht richtig warm ......intuitives einmuckeln half aber:-)

    Damit hast du zwei weitere Gründe entdeckt, warum ein Reissverschluss die bessere Wahl ist ;) Ich habe zwei Top Quilts mit Kordelzug gehabt, und es war schockierend, wieviel Länge dadurch verloren geht. Und es bleibt immer ein Loch.

    Zumindest für das zweite Problem gibt es aber eine einfache Lösung: zieh den Kordelzug zu, und wickel die Kordel um das Ende (siehe auch hier). Leider kostet das nochmal ein paar Zentimeter Länge. Alternativ verkaufen ein paar Quilt-Hersteller einen "Stöpsel" (Plug) dafür (z.B. MMW).

    Oder du nähst einen Reissverschluss dran...

    Ich habe mir ein Fußkissen gebaut, das ich an die Zugkordel Knote..........Fotos folgen..... selbst damit kriege ich nicht alles dicht. Ich denke es werden weitere Stütznähte her müssen, um das Apex in Schach zu halten - dann sollte aber wirklich Ruhe sein.....

    Der Kragen funktioniert super! Einmal auf die richtige Länge gebracht, schlüpft es sich leicht rein und raus, dicht ist er ebenfalls - ohne zu würgen.

    Seitenschlaf scheint auch zu funktionieren, trotz meiner Tendenz beim rechtsschlafen mit dem A*#~H im freien zu hängen, war alles dicht. Sollte das bei weiteren versuchen so bleiben, werde ich auf zusätzliche Bänder verzichten.

    WEITERMACHEN!

    Bastelbericht:

    Um's vorweg zu nehmen......der Plan ist nicht zu 100% aufgegangen. Mit etwas Phantasie und ein paar zusätzlichen Stichen ist aber jetzt etwas brauchbares dabei heraus gekommen (was noch zu beweisen wäre - ernsthafte Tests stehen noch aus!).

    Zunächst mal habe ich das Apex zu einem Trapez geschnitten ca. 120 x 150 (ganze Stoffbreite). Den auf 2 Meter gefalteten Taft habe ich dann mit etwas Schnitt- und Loftzugabe um das Trapez markiert und ebenfalls geschnitten (vorher abstecken - sonst verrutscht's!). Der so entsandene Sack wurde dann einfach an den Längsseiten zugenäht und mit Zugtunneln an Kopf-und Fußende versehen - anschließend das Apex reingestopft. Die 3. Seite von rechts zugenäht und fertig war die Tagesdecke in Sargform:-)

    In den Zugtunnel am Kragen hab eich eine Gummischnur eingezogen und am Ende festgenäht. Auf der anderen Seite ist ein Kordelklemmer am Ausgang des Zugtunnels befestigt - durch den läuft die Schnur.

    Den "überstopften" Wärmekragen abzustecken war etwas mühsam ging aber ganz gut - es entstand ein ziemlich gleichmäßiger Kragen. Anschließend habe ich ein paar Stütznähte gesetzt: In der oberen Hälfte ein Rechteck mit je ca. 30cm Abstand zum Rand und ca 50cm hoch. Den verbliebenen Rest am Fußende habe ich einfach mit einem Kreuz "dekoriert".

    Jetzt habe ich das Trapez - nach einziehen einer Kordel in den Zugtunnel am Fußende - auf "Wadenlänge" zugenäht, am Kragen 2 Paar Druckknöpfe befestigt fertig war der STop-Quilt!

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    Was sofort klar war - er ist ziemlich kurz: ich hatte mit ca. 180 gerechnet aber Loft und Nähte haben mir noch ein paar Zentimeter geklaut. Wenn man das Fußende zuzieht geht nochmal etwas flöten.
    Was später klar wurde - es zieht an den Füßen!!! Man kriegt das Ding einfach nicht ganz dicht und es entsteht ein gefährlich großes "Loch" in der Apex-Füllung.
    Einfach zunähen und dabei etwas Isolation "festheften"? Wenn der Quilt dabei noch mehr schrumpfen würde, hätte ich ein Problem. Also habe ich die Bearbeitung dieser Baustelle nach hinten verschoben und mir erstmal den Rest betrachtet:

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    Sieht ja erstmal ganz ok aus.....

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    Der STop-Quilt lässt sich bequem "im Schlaf" enger ziehen

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    Fußende offen - für lauere Nächte.....

    Tja - was mache ich jetzt in kalten Nächten mit den Quanten....???

    Fortsetzung folgt!

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    Klemmrädchen an jeder Ecke des Poncho - die Schnur ist umlaufend und kann als Befestigungspunkt zum Bau eines Tarps genutzt werden


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    Mini Tankas an der Kapuze


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    Der Packbeutel - 23 x 23 x 10 cm

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    Flügel mit Hand-/Ärmelschlaufe

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    Brustbeutel


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    Brustbeutel "Außenansicht" mit Kartenhalter-Gummis und Flauschband für Handtücher o.a.


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    Handtuch und Muff - jeweils mit aufgenähtem Hakenband und Gummischlaufe......die war schon vorher dran:-)

    Da es bei einigen wohl Probleme mit den Bildern gibt, hier nochmal die Galerie....

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    Von vorne.


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    Von hinten


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    XL-Kapuze und Buschhut


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    Das Tyvek-Futter

    Handtuch und Muff sind fertig - so sehen sie aus...

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    .....scheinbar verfügt der Poncho auch über eine Meta-Imprägnierung: Sobald ich ihn zum Testen überwerfe hört es auf zu regnen:crazy:. Selbst auf einem 1,5 stündigen Spaziergang blieb es vollständig trocken - Rheinland-Rekord:thumbup:......

    Naja - ich befürchte, der Effekt nutzt sich schnell ab;).

    Habe sogar noch 'nen Reißverschluss hier rumfliegen........aber der Gedanke den Schieber in der HM zu haben, macht mir ein wenig Angst:scared:.

    Druckknopf stört nicht? Good news! ich denke, das werde ich machen:thumbup:.

    Nachdem die Nähmaschine jetzt wieder geölt und die erste Tour geplant ist, wird es Zeit für einen Topquilt, der meinen W.E.S.SON sinnvoll ergänzt.

    Der Plan:
    Der Synthetic Top-Quilt, ein ganz gewöhnlicher TQ mit Gummizug & Verschluss am Kragen, aus 200er APEX in 55g Nylontaft.

    Die Bestelliste:
    https://www.extremtextil.de/wishlist...QViWni0DpBQ62l

    Angedachte Dimensionen: Länge-ca.180cm; Breite Footbox-ca.50cm; Breite-ca.140cm

    Gedanken zu Details:

    Kragen - Einen extra Wärmekragen einarbeiten; ca. 10 cm breit und etwas überstopft.
    - Knopf zum verschließen des Kragens aus einer Gummischeibe; verschlossen wird mit einer Öse aus Gummiband.

    Zusatzbänder - Um in kalten Nächten vor "Luftlöchern" sicher zu sein, wollte ich, won der Footbox aufwärts, Bänder zum zuknoten am Rand des TQ anbringen. Gibt es praktischere Lösungen (Klett, (Druck-)Knöpfe?) und ist das überhaupt notwendig?

    Schlaufe(n) zum aufhängen - Wie wichtig sind die? Kann man so einen TQ nicht einfach über einem Ast oder der RL auslüften?

    bin eigentlich zuversichtlich.......aber wie immer, möchte ich Stolpersteine besser vorher wegräumen;-)) fällt jemandem was auf?

    Das Frühjahr naht - Zeit für Scheiß-Wetter-Kleidung!

    Da mir ein adäquater Regenschutz für richtig mieses Wetter fehlte und jeder Poncho, der mehr als 'ne Plane ist, sofort 3-stellig kostet, habe ich die Nähmaschine entstaubt und folgende Artikel geordert:

    https://www.extremtextil.de/wishlist...iegVFMQ6TDzQ5X

    Dazu noch etwas Nahtabdichter (Seamgrip) und damit auch bei eventuellen Einsätzen als Tarp nichts schiefgeht, habe ich das ganze mit Tera 80 genäht (was auch bei den Häkchenbändern ziemlich gut ging!)

    Die Idee war ein Poncho, der über einen mittelgroßen Rucksack passt und sich im Gesicht so schließen lässt, daß man trocken und windgeschützt ist, Eine Tasche für Kleinkram sollte er haben und ein integriertes Handtuch oder sogar einen Muff. Er sollte auch als Sitzdecke oder Tarp einsetzbar sein. Soviel zu den Anforderungen.

    Den Oberstoff habe ich dann beim surfen entdeckt. Da das Goretex-Laminat von innen nicht soooo robust ist sollte es abgefüttert werden - das ergibt natürlich nur mit einem Luft-/Dampfdurchlässigen Futter Sinn. Die Wahl fiel auf Tyvek Softstructure. Leicht und stabil (für ne Plastiktüte:D).
    Auf Youtube hatte ich einen Poncho gesehen, der an den Seiten mit Klettverschluss geschlossen wurde, was mir ziemlich praktisch erschien. Das Ganze wollte ich dann noch um Kordelzüge ergänzen, um in Länge/Breite variabel zu sein.

    In der Folge entstand dann folgendes:
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    Eine Stoffbahn (ca. 2,40m x 1,40m) mit Trapezförmigen Flügeln (seitlich ca. 80/30 x 25 cm).
    Umlaufend eine 2mm Kordel mit Stellrädchen an jeder Ecke des Ponchos.
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    Das Kopfloch ist nicht ganz mittig - so bleibt am Rücken etwas "Rucksack-Reserve)

    An den Seiten befindet sich Klett-/Flauschband mit dem man den Poncho öffnen/schließen und kürzen kann. Die Flügel haben Schlaufen für die Hand(gelenke).


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    Die Tasche ist als Brustbeutel auf der Innenseite ausgeführt und wird mit Klettband verschlossen.


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    Auf der "Rückseite" (eigentlich zeigt sie ja nach vorne:-)), befinden sich zwei Gummibänder zum Halten von Karten. Oben ist ein Flauschband angenäht, das später einmal ein Handtuch, einen Muff oder sonstwas halten wird, oder sonstwas woran sich Hakenband befestigen lässt.

    Bei der Anprobe sah es dann so aus:

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    Dank XXL Kapuze auch mit Busch-Hut Tragbar....

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    Genug Reserve für einen Rucksack ist vorhanden

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    Dann wurden die Nähte mit Seamgrip abgedichtet - ging super.....aber regelmäßiges Entfernen von überschüßigem Kleber ist dringend zu empfehlen!
    Da man ja auch neue Textilien imprägnieren soll, habe ich mir Super-Duper-Waschimprägnierer geholt und versucht, ihn auf den Stoff aufzutragen. Dabei stellte sich heraus: Der Stoff ist nicht Wasserabweisend - er ist Wasserabwerfend:w00t:!!! Keine Chance die Lauge da reinzureiben........ also werde ich jetzt alle meine Wanderklamotten damit waschen und bügeln - so habe ich mal 'nen Grund dazu:-)

    Schnell noch eine Packtasche genäht und alles gewogen - schon war der Poncho fertig für die erste Testrunde:-)))))

    Erstmal die Eckdaten:
    Länge 2,40m
    Breite 1,40/1,80m
    Packmaß 23 x 23 x 10 cm
    Gewicht (inkl. Packbeutel): 770g
    Preis: ca.80,-€

    Beim ersten Spaziergang hat er gemacht, was er sollte: Wind abgehalten - Regen war keiner zu sehen:-)
    Die Klettbänder lassen ein bequemes Hantieren in den Jacken-, Hosen- und Poncho-Tasche(n) zu. Die Handschlaufen halten die Flügel (die ein wenig zu weit hinten angebracht sind) in Position - man kann also auch bequem mit den Händen in den Taschen laufen.


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    Die Klemmräder an den Ecken habe ich noch nicht getestet - die Schnur dient auch zur Befestigung beim Einsatz als Tarp.

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    Nicht gerade grazil......23x23x10cm und satte 770g

    Fazit:

    Bisher bin ich total glücklich! Ob die Stellräder an den Ecken zum Kürzen wirklich geeignet sind muss sich noch zeigen. Die Riesenkapuze ist super! sie lässt sich mit jeder Kopfbedeckung tragen, rutscht nie ins Gesicht und lässt sich bis auf ein Augen-Mund-Loch ganz zuziehen.

    Der Oberstoff ist der Hammer! Schöner Griff und weist alles ab, was nicht dahin gehört!

    Gewicht und Packmaß machen den Poncho allerdings zu einem Luxus-Artikel bei Touren. Gerade mal 50 Gramm leichter als das Bundeswehr-Modell hat mit UL nichts zu tun aber mich dünkt, daß ich mit dem Körpersack 'ne Menge freude haben werde.....

    OK - Da ich grundsätzlich das Empfinden teile, daß der Karabiner zu wenig zu bieten hat, werde ich ihn nicht extra bestellen.....

    Beim Gurtstopper bin ich mal vorsichtig optimistisch. Leider befürchte ich, daß sich die Ersparnis bei der Hardware durch den erhöhten Verschleiß am Gurtband schnell relativiert....

    Das wird wohl ein 2:0 für Dutch;).

    Der Alu Karabiner ist vom Material her recht "dünn" und der mittige Einhänge-Punkt ergibt einen ungünstigen Hebel so dass er bei Last schnell auseinander biegt oder evtl. bricht.
    Den würde ich nur für kleine Lasten verwenden, aber nicht für eine HM Aufhängung. Darüber hinaus gilt ja das eine HM Aufhängung mit ca. 5-facher Sicherheit ausgelegt werden sollte. Also bei 30 Grad Hängewinkel: Körpergewicht mal fünf.

    Alles richtig...... allerdings ist die Last, die Dutch-Hook aufnehmen muss ja nur ein Bruchteil der Hängelast, da der Baum als Umlenkpunkt eine ordentliche Reibungsbremse ergibt.
    Habe gerade mal ein Stück Kupferdraht als "Karabiner" misbraucht (die Enden mit 1 Umdrehung verdrillt) und das mit Polyester-Gurt an meiner Birke (ca.40cm Durchmesser) befestigt...... da musste ich schon gut randalieren, bis es aufgegeben hat.


    Ein Schwachpunkt kann die Verschweißung sein. Wenn die gezielt mit einem Verfahren gemacht wird die zuverlässig den ganzen Material-Querschnitt verschweißt ist es ja OK aber bei diesem "Schnallenzeugs" habe ich auch schon Teile gehabt die mit einem billigen schnell Verfahren geschweißt wurden und unter Last genau an der Schweiß-Stelle mit einem Schlag aufgebrochen sind. Getestet habe ich speziell diese Teile aber nicht..

    Die D-Ringe von dem Lieferanten sahen echt ordentlich aus - allerdings mussten die bei mir nur Hunde aushalten:-)
    Wenn sie allerdings richtung Baum zeigen, müssen sie ja nicht mehr viel abkönnen......

    Danke für's mitdenken!