Beiträge von Hängematz

    Wir könnten ja im Winter mal ein bisschen auf der Hochebene rumtreiben. Mit der Sesselbahn rauf, oben einen Rundweg mit den Schneeschuhen, übernachten, und am nächsten Tag auf die gleiche Weise wieder runter. Wär doch was, oder?

    Mit dem Sesselfurzen kenne ich mich aus. :rolleye: Deshalb fahren wir lieber mit dem Voiture. Das spart Zeit und wir sind wesentlich flexibler.

    So sieht übrigens die Hochebene südlich von der Bergstation beim Lac Blanc bei richtigem Wetter aus:
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    Hallo [USER="46"]TreeGirl[/USER] , Dein Problem kann ich gut nachvollziehen, geht es mir doch genauso. Ich habe mir jetzt damit beholfen, dass ich, solange es die Temperatur zulässt, mit Lauf-Shorts (7") wandere. Da ich größenmäßig häufig zwischen L und XL liege, achte ich darauf, dass die Hose wirklich gut sitzt. So heißen, so weit wie nötig, so eng wie möglich (ein hoher Stretchanteil kann da helfen). Dadurch verhindere ich Falten im Bereich vom Hosenbund.

    Das Gleiche gilt auch für lange Hosen mit Gürtel. Als Gürtel verwende ich einen von Source. Der ist schön flach und auch die Schnalle baut nicht so hoch. Idealerweise sind der Hosenbund und der Hüftgurt nicht auf gleicher Höhe. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Schnitte, dass da schnell mal 4-5 cm Unterschied sein können. Wo nichts überlappt, kann auch nichts drücken.

    Was mich immer stört, sind die Reißverschlüsse an den Hosentaschen meiner Tourenhosen. Warum ist bei geschlossenem Reißverschluss der Zipper immer oben? Wie oft bin ich schon mit offenen Hosentaschen gewandert, weil die Zipper unter den Hüftgurt gedrückt haben.

    [USER="21"]Konradsky[/USER] , Du Verräter!:cursing:

    Aber es stimmt, bei Fernwanderwegen nutze ich die Karten teilweise als Reisetagebuch. Oder für die Vorbereitung trage ich die kumulierten Kilometer, Einkaufs- oder Übernachtungsmöglichkeiten sowie Seitenzahlen als Verweis zum Reiseführer ein. Würde ich die Tour dann ein zweites Mal machen, kann man einfach eine andere Stiftfarbe verwenden.:drinks:

    93 g, dann ist Deine Karte schwerer als meine. Bei Dir sind bestimmt mehr Berge drauf, als bei mir.:yahoo:

    Was die Robustheit angeht, gebe ich Dir recht. Wobei die OTR Karten mit Ihrer Papierzwischensicht mit Feuchtigkeit auf Dauer nicht wirklich gut zurecht kommen. Dafür lassen sie sich besser mit einen Folienstift beschriften. Hach, es ist halt immer irgendwas.;)

    Nachtrag zu den IGN Karten: Gewicht beträgt 85 bzw. 86 g.

    [USER="153"]Waldläufer70[/USER] Wieso Unterschied? Niemand schrieb von einem Unterschied. Wahrscheinlich so wie der Unterschied zwischen einem Golf und einem Golf von Volkswagen.:D

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    Meines Wissens wurden bzw. werden die 1:25.000 Wanderkarten in Verbindung mit lokalen Wandervereinigungen erstellt. Bei den Vogesen wäre das halt der Club Vosgien, wo anders ist es jemand anderes.

    Karten von Harway kenne ich auch, allerdings für die Insel im Westen von Europa. Meine haben einem Maßstab von 1:40.000, was ich nicht so prickelnd finde. Außerdem wiegt so eine Karte 61 g, ist dafür aber auch nur halb so groß wie die IGN. D. h. Pro Quadratmeter sind die Harway schwerer als IGN OTR Karten.

    Sollte der Wunsch bestehen, dass Thema Karten für UK zu vertiefen, wäre es gut, dies in einem separaten Thread zu tun. Hier geht es ja um unsere Freunde im Elsass.:)

    Nimm bei Schnee einfach unbedingt die 1:25'000er-Karten.

    Ich habe diesbezüglich noch eine interessante Entdeckung gemacht. Wie bereits erwähnt gibt es ja die sehr guten IGN Karten vom Club Vosgien. Seit einiger Zeit werden diese auch plastifiziert angeboten. Wer jetzt Bedenken wegen dem Mehrgewicht hat, den kann ich beruhigen. Der Unterschied beträgt ca. 1 Gramm. Grund dafür ist, dass die reinen Papierkarten nur einseitig bedruckt sind, während bei den "Plastikkarten" beide Seiten bedruckt werden. Ganz schön clever, die Franzosen.:thumbup:
    Edit: Ich hatte vergessen zu erwähnen, das beide Karten den gleichen Blattschnitt haben. Daher die Einsparung an Gewicht.

    Da es ja entgegen meiner Prognose lt. der Webcam von Lac Blanc doch einiges an Schnee hat, wäre Deine 2. Variante vielleicht nicht verkehrt.

    Angefixt von Deiner ursprünglichen Idee habe ich mir mal noch meine eigenen Gedanken gemacht. Die Anreise nach Raves ist ja nicht wirklich optimal. Da geht sehr viel Zeit drauf. Ich weiß jetzt nicht, wie mobil Du bist, ich würde jedenfalls mit dem Auto nach Selestat fahren (Fahrzeit von NW ca. 2 h) und von dort den Bus um 8:22 h nach Raves (Ancienne Gare) nehmen. Somit wäre ich 9:18 h in Raves. Der alte Bahnhof liegt wohl etwas außerhalb, aber ich wäre 2 Stunden früher dort.

    Ein weiterer Vorteil von Selestat als Ausgangspunkt wäre, dass es von Metzeral im Prinzip alle 1/2 Stunde einen Zug nach Selestat gibt (Fahrzeit ca. 1:20 h). Das Gleiche gilt dann auch für Munster (ist man nämlich zu spät dran, kann man mit dem Bus von Col de la Schlucht nach Munster (http://www.livo-vosges.fr/exec/pdf.asp?f…pdf&NumRub=1066) abfahren.

    Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest.

    Es scheint da doch alles einiges stärker geregelt zu sein. Schade, aber verständlich, falls negative Erfahrungen mit Wanderern dazu geführt haben sollten.

    Der Eindruck könnte tatsächlich entstehen. Ich weiß auch nicht, ob die Suppe so heiß gegessen wird, wie sie gekocht wurde. Die französische Executive hat bei uns jedenfalls nicht den Ruf, bei allem und jedem ein Auge zuzudrücken. Früher war wohl sehr viel erlaubt. Sogar das "Wandern" mit Enduros. Als es dann mit den Crossern überhand nahm, wurde verständlicherweise stärker reglementiert. Die Zufahrt zum Lac du Forlet zum Beispiel ist aber immer noch für den Straßenverkehr zugelassen. :thumbup:

    Die Elsässer sind halt sportbegeisterte Leutchen und mögen es, wenn man ihr Land mag (wo ist das nicht so:)). Ich denke daher, dass [USER="89"]echinotrix[/USER] auf seiner Wanderung keine Probleme haben wird.

    Danke für den Hinweis zur "grünen Brigade". Ich finde da im Link auf die Schnelle nichts zum Thema. Was sagen denn die zum "wild campieren"? "Wild Campieren" ist in Frankreich sicher genau so wenig erwünscht, wie in den meisten anderen Ländern Europas. Das Biwakieren (eine Übernachtung im Freien) stellt in der Regel kein Problem dar.

    Ich denke, die passen auf, dass Du aufpasst und keine Gesetze und Regelungen verletzt. Der GR5 und seine Geschwister (GR53, GR531 und GR532) führen durch oder grenzen an "Ruhezonen" im Parc Naturel Voges. Leider finde ich im Moment kein Foto von den entsprechenden Hinweisschildern. Ich interpretiere die Piktogramme und den Text so, dass es nicht gestattet ist, in diesen Bereichen zu nächtigen. Selbst das Betreten wird eingeschränkt. Gleiches gilt für die Schutzhütten in diesen Bereichen. Auch hier ist das Übernachten untersagt.

    ... als seien die Vogesen doch recht dicht besiedelt. ...

    Das liegt, wie so oft, im Auge des Betrachters. Wer eine zivilisationsfreie Fläche von mehreren 100 km² erwarten, wird enttäuscht werden. Gleichwohl gibt es die Möglichkeit stunden- und u. U. tagelang zu wandern, ohne durch eine Ortschaft zu müssen. Bedingt durch den Almbetrieb ist jedoch mit dem einen oder anderen Bauernhof zu rechnen. Der GR5 ist bei Wanderern und Schneeschuhgehern sehr beliebt, da man, ohne viele Höhenmeter machen zu müssen, wunderbare Aussicht Richtung Rheinebene, Schwarzwald und manchmal auch die Alpen geniesen kann. Im Winter ist es sogar so, dass weite Teile der Route des Cretes (D148) wegen Schnee gesperrt sind. Zwischen dem Col du Calvaire und Col de la Schlucht verläuft bei ausreichend Schnee eine Langlaufloipe auf der D148.

    Ich habe mal noch ein paar Bilder herausgekramt, die verdeutlichen, dass es bei Schnee mit unter etwas anspruchsvoller werden kann, wenn es um die Orientierung geht:
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    Das ist dann nicht nur eine Frage der Augen, sondern beim grösseren Maßstab sind einfach mehr Details drauf, allenfalls sogar mehr Höhenlinien.

    Ach, so ist das! Ich dachte immer, man könne mittels Wischen mit Daumen und Zeigefinger den Detaillierungsgrad der Karte verändern. Ich bin manchmal so blond.:rolleye:

    Eben nochmals kurz nachgesehen: Wenn Du, Roland, ab dem Col des Bagenelles statt dem GR5 dem GR531 über Col du Bonhomme bis zum Col du Calvaire folgst, sparst Du Dir den Abstieg nach Le Bonhomme mit anschließendem Anstieg, außerdem benötigt Du nur zwei 1:25.000er Karten (3617 und 3618). Da muss man nicht die hellste Kerze auf der Torte sein, um zu erkennen, dass es keinen Sinn macht, statt dessen zwei 1:50.000er Karten (4/8 und 6/8) mitzuführen. Für den Fall, dass Dir die 3618 noch fehlt, ich habe die plastifizierte Ausgabe (3618OTR) doppelt. Kannste für 15 EUR als Selbstabholer haben.:)

    Was die Wildcamperei angeht, haben diese Jungs (http://www.brigade-verte.fr/) im Bereich des Naturparks Vogesen auch noch ein Wörtchen mitzureden. Ein entsprechender Hinweis ist auch in den meisten Schutzhütten zu finden. Das soll jetzt nicht heißen, dass man nicht in den Hochvogesen übernachten kann, nur sollte man sich über die möglichen Konsequenzen bewusst sein.

    Waldläufer70: Vielen Dank für den Link mit den Online-Karten, da wollte ich schon längere Zeit mal danach suchen.:thumbup:

    Hier übrigens noch ein Link zum Recherchieren der Hütten: https://www.refuges.info/nav/751