Beiträge von Hilda1307

    Die Forumssoftware hat mich darauf hingewiesen, dass der letzte Beitrag zum ursprünglichen Thema von Waldläufer70 schon mehr als 365 Tage zurück liegt, und ich lieber ein neues Thema eröffnen soll. Also: Neulich habe ich in diesem e-book

    geschmökert. Dort wird auch das Thema Hängematten angeschnitten und auf Waldläufer70 und seinen Rechner Bezug genommen:

    Ich kann mir vorstellen, dass dies gemischte Gefühle auslösen könnte....einerseits schön, wenn immer mehr Outdoorer die Vorzüge von Hängematten zu schätzen wissen und verstehen, dass es darüber einiges zu wissen und zu lernen gibt. Andererseits bin ich nicht ganz sicher, ob die wirklichen Hängemattenkenner sich a) auch als "Nerds" fühlen und b) mit den Empfehlungen vollkommen einverstanden wären.

    Unter dem Strich würde ich trotzdem sagen, dass das Buch generell mehr Lust auf spontanes Draußen-sein machen und ermuntern soll, dabei spontan eigenen Ideen nachzugehen oder den beschriebenen Vorschlägen zu folgen. Mit dieser Absicht bin ich sehr einverstanden. Und auch damit, dass das Hängemattenforum quasi als hilfsbereites Expertengremium propagiert wird.

    Im jetzt fast vergangenen Jahr gehörten die Tage mit Hängematte für mich eindeutig zu den besten. Und gelernt habe ich auch wieder viel zum Thema, u.a. dass ich trotz der großzügigen Unterstützung von Hammock Fairy, die mir für unsere 2. gemeinsame Tour für 2 Nächte eine XLC geliehen hatte, wohl doch keine gathered-ends-Frau bin. Und dass ich den Rucksackinhalt künftig abspecken muss. Und dass mir nach einigen Begegnungen Wildschweine nicht mehr so viel Angst machen. Und dass das Treffen im Mai gezeigt hat, dass Hängemattisten zwar eine sehr heterogene Menge sind, aber ihre Nettigkeit als gemeinsamen Nenner haben. Solche Lerneffekte wünsche ich mir weiter auch für 2019.

    In diesem Sinn wünsche ich allen Hängemattisten aus dem grünen und momentan sonnigen Hamburg erholsame (oder spannende, je nachdem) Weihnachtstage und einen guten Start in ein Super-Hängejahr 2019.

    In der letzten Nacht war es mir mit 3°C zu kalt, aber heute morgen um 07:00 war es schon etwas wärmer; also raus aus dem Bett, ab in den Garten und rein in mein neues Outdoor-Spielzeug:
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":50758}[/ATTACH]
    In meiner neuen 90°-Hängematte habe ich dann bis nach 10:00h geschlafen. So spät bin ich zuletzt vor Jahren aufgewacht!
    Dies ist das Modell Protection von Cross Hammock mit nicht-abzippbaren Mückennetz, weil ich eigentlich immer ganz gern einen Mücken-/Wespen-/Fliegenschutz habe. Ich habe zuerst eine TAR NeoAir All Season SV (SV = speed valve) in der Größe RW (1,83m X 63 cm) benutzt. Sie hat damit nicht die ideale Länge, aber wenn man den Stoff der Hängematte in der Mitte etwas zusammenschiebt, geht es trotzdem ganz gut. Besser noch ist es allerdings tatsächlich wie es bei Cross Hammock auch empfohlen wird, mit einer längeren Isomatte. Hier der Größenunterschied zur TAR NeoAir XTherm Max SV mit 1,96m Länge:
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"small","data-attachmentid":50761}[/ATTACH]
    Selbst ich mit 1,65m merke den Unterschied sehr deutlich. Wie bei meiner nach wie vor sehr geliebten Koma sehe ich auch hier viel Liebe zum Detail und eine super Verarbeitung, wie z.B. die zart wirkenden, aber effektiven Whoopie Slings zur Verstellung des Kopfteils.
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"small","data-attachmentid":50760}[/ATTACH]
    Ansonsten ist das Liegegefühl über jeden Zweifel erhaben.

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"small","data-attachmentid":50762}[/ATTACH]
    Hier kann man gut erkennen, wie gerade die Kontur, d.h. wie eben die Liegefläche ist.
    Wie von der Koma gewohnt kann ich gleichermaßen gut auf dem Rücken oder beiden Seiten schlafen. Es fühlt sich nur etwas anders an - beim Schaukeln sowieso - aber auch in Ruhe, was vermutlich auch daran liegt, dass ich keinen Underquilt benutze, sondern eine Isomatte wie auch in der Koma am Anfang. Eigentlich hatte ich heute einiges erledigen wollen, aber irgendwie war der Ruf der Hängematte viel stärker....

    Liebe (Quer-)Hänger,
    falls noch nicht bekannt: Kai Sackmann hat ein Video zur Crosshammock eingestellt: [SIZE=12px]Querhängematte „Standard“ von Cross Hammock.
    Nächstes Jahr muss ich diese Matte auch beim Treffen unbedingt probieren, schon damit meine schöne, noch relativ neue Isomatte https://www.therm-a-rest.net/neoair/neoair-all-season-sv.php mit speed-valve etwas zu tun hat. Dabei fällt mir ein: Ich habe diese Isomatte in "RW", also 63 X 183 cm. Frage vor allem an Seitenschläfer: Kann die Länge reichen?[/SIZE]
    Gruß direkt von der Terrasse

    Auch von mir ganz vielen Dank für die tolle Organisation und die viele Arbeit, die solch ein Treffen überhaupt erst möglich macht. Ich habe selten so eine große Ansammlung so netter Leute getroffen und wäre gern noch länger geblieben als nur 1 Abend, 1 Superhängenacht und 1 Morgen. Schade, dass es nicht geklappt hat. So richtig klar war mir das, als ich dann später am Pfingstsonntag abwechselnd auf autobahnbreiten Schotterpisten und durch Morast 4 Stunden im Dauerregen und im Gewitter unterwegs war.
    Ich freue mich auf's nächste HM-Treffen!

    Liebe Hängerinnen und Hänger,
    ich habe soeben meinen Beitrag für 3 Tage bezahlt (ich finde das übrigens sehr günstig!). Allerdings kann ich beim besten Willen nicht sagen, wann ich eintreffe, denn ich werde zu der Zeit wandernd unterwegs sein und habe nun den Soonwaldsteig in mein Programm eingebaut, der ganz in der Nähe vorbeiführt. Ob ich wirklich 3 Tage bleiben werde, weiß ich auch noch nicht und mache das etwas vom Wetter abhängig. Aber ich freue mich auf das Treffen und nette Leute, die ich alle - außer Treegirl - noch nicht kenne.
    Gruß aus dem unterkühlten, un-österlichen Hamburg.

    Der letzte Hang 2017?
    Nach einiger Abstinenz habe ich mich heute nochmal zwischen die kahlen Bäume gehängt. Eigentlich wollte ich nur die neuen Karabiner testen, und außerdem wollte ich wissen, wie sich die unweihnachtlichen 7°C mit dem Winter-Lynx anfühlen. In die Hängematte gesetzt: Hält. Wird zu kalt, also hingelegt und Schlafsack von oben drauf gelegt - ahhhh. Ich merke, wie sehr mir das in den letzten Monaten gefehlt hat und döse weg, während neben und über mir die Vögel enttäuscht piepsen (ich hatte kein Futter mitgebracht). Aber für Fotos hat's noch gereicht:
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":42658}[/ATTACH]

    Ich wünsche allen besinnliche (oder anregende, je nachdem) Feiertage, die eine oder andere Sternstunde beim Hängen und auch sonst ein gesundes, schönes neues Hängejahr 2018 mit vielen netten Erlebnissen, Begegnungen und Hängeorten - und speziell Treegirl ganz viel Erfolgt beim Vertrieb.
    Grüße aus Hamburg!

    Eine Brückenhängematte kann man auch sehr bequem mit Isomatte benutzen, sofern diese richtig liegen bleibt. Habe ich etliche Nächte gemacht und wirklich gut geschlafen. Ein Underquilt gibt ein etwas anderes Liegegefühl – ich glaube, es ist Geschmackssache, ob es besser gefällt oder nicht. Obwohl die Koma sehr gut auch mit Isomatten zu nutzen ist, ist mir auch hier ein Underquilt lieber: 1. Auf- und Abbau gehen einfacher und schneller 2. das Gewicht im Vergleich zu meiner Lieblingsisomatte ist geringer und 3. Es kann Kein Verrutschen der Isolierung nerven.
    Die gathered-ends würde ich dagegen auch vom Liegegefühl her eindeutig nur mit Underquilt für eine ganze Nacht nutzen wollen. Eine Isomatte funktioniert aus meiner Sicht hier nur für reine Rückenschläfer – und das bin ich nicht.
    Fazit also: In beiden Fällen für mich eher die Underquilts

    Ich habe letztes Wochenende mal etwas mit Isolationsmöglichkeiten von unten gespielt und dies heute - nach einer ausführlichen Abhängung im Garten - aufgeschrieben.Testkandidaten: 3 verschiedene Isomatten von TAR, davon eine selbstaufblasende (Prolite 4) und 2 Neoair (eine X-Therm in L und eine All Season mit speedvalve in Größe RW, d.h. 1,83 lang und durchgehend 64 cm breit)

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-tempid":"temp_4582_1508094641880_561"}[/ATTACH]

    Meine Erfahrungen mit kompletten Übernachtungen in der Hängematte beschränken sich auf tiefen Schlaf, Blick in die Sterne und süße Träume in der Brückenhängematte, ansonsten habe ich nur mal ein gepflegtes Nachmittagsschläfchen in eher günstigen gathered-ends HM gemacht. Nun hat mir TreeGirl eine zweilagige BB geliehen, damit ich auch mal einen Eindruck von einer vernünftigen gathered-ends bekomme.
    Für den Test der Isomatten habe ich die Isomatten abwechselnd in der BB und in meiner Koma getestet. Um den Vergleich komplett zu machen, habe ich beide Hängematten auch mit dem jeweils passenden Underquilt - für die BB den wooki (ebenfalls von Treegirl geliehen!), für die Koma den Lynx, beide als Winterversion - probiert. Ich kann mir kaum Versuchsaufbauten vorstellen, die mehr Spaß machen.

    1. Kandidat: die Neo Air All Season
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":39053}[/ATTACH]
    In der BB kann man damit zumindest auf dem Rücken recht bequem liegen. Interessanterweise verschiebt sich die Isomatte kaum, auch wenn ich sie nicht zwischen die beiden Stofflagen, sondern direkt auf die Liegefläche lege. Nach meinem Eindruck ist also der Nutzen der Zweilagigkeit zumindest bei dieser Matte gar nicht sooo groß. Auf der Seite liegen konnte ich - eingeschränkt - auch, mit angezogenen Beinen ging es eine Weile. Aber wirklich bequem war es nicht.


    In der Koma habe ich diese Matte bereits ausgiebig getestet, ich hatte sie u.a. bei meiner Tour im Juni auf den Trekkingplätzen im Pfälzerwald dabei (zu der Zeit habe ich noch in einem Lynx-losen Universum gelebt). Dort und auch in weiteren Nächten hier im Garten habe ich etliche Nächte warm und bequem damit verbracht; nur musste ich immer darauf achten, dass die Matte in ihrem Fach auch blieb, wo ich sie haben wollte, das - wenn auch vergleichsweise geringe - Verrutschen war manchmal minimal störend. Andererseits hatte ich den Eindruck, dass die Isomatte in der Koma die Liegefläche in der Breite verstärkt, sodass die Seiten der Hängematten etwas besser auf Abstand blieben und mich so weniger "bedrängt" haben.

    2. Kandidat:
    TAR Prolite 4, Größe L (ähnlich wie Prolite Plus, nur etwas schwerer und ein etwas geringerer R-Wert; meine Matte für den schnellen Aufbau zuhause, auch als Liegenauflage, nicht für Touren)
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":39054}[/ATTACH]
    Nach meinem Eindruck in der BB nur bequem auf dem Rücken! Seitenlage praktisch kaum möglich.

    Matte direkt auf der Liegefläche:
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"small","data-tempid":"temp_4588_1508094407637_740"}[/ATTACH]

    Übrigens war auch hier für mich kein sehr großer Unterschied zu merken, ob ich die Isomatte zwischen die beiden Lagen der BB gelegt hatte oder direkt auf die Liegefläche. Solange man beim Einstieg in die Hängematte aufpasst und auf dem Rücken liegen bleibt, verrutscht die Isomatte wenig.
    In der Koma ist das Liegegefühl ok, die Isomatte verrutscht in ihrem Mattenfach beim Einstieg und beim Umdrehen allerdings besonders leicht, was wohl vor allem an ihrer Oberfläche und auch daran liegt, dass sie zum Fußende schmal zuläuft. Dass die Seiten im Gegensatz zur Nutzung mit einem Underquilt nicht mitgewärmt werden, habe ich dagegen als nicht so sehr störend empfunden, denn 1. kann man dorthin auch den Schlafsack bzw. Topquilt stopfen und 2. waren meine bisherigen Nächte draußen wohl nicht so kalt, dass es eine sehr große Rolle gespielt hätte.

    3. Kandidat:
    TAR Neoair Xtherm (Größe L)
    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"small","data-tempid":"temp_4589_1508094489269_787"}[/ATTACH]

    Wie man auf dem 1. Foto mit allen 3 Testkandidaten sehen kann, ist bei dieser Isomatte der mumienförmige Schnitt am deutlichsten, d.h. die Differenz der Breite an Kopf- und Fußende am größten. Das dürfte auch der Grund sein, warum diese Matte in der Koma ebenfalls leicht rutscht, obwohl ich sie vor ihrer Nutzung im Zelt an der Unterseite mit dicken Anti-Rutsch-Silnet-Tupfen versehen hatte.

    Das Liegegefühl in der BB war für mich ähnlich wie mit der Prolite 4, also in Rückenlage ok, Seitenlage dagegen nicht. Aber diese Matte ist - muss man zu ihrer Ehrenrettung auch mal sagen - mit einem R-Wert von 5,7 vielleicht sogar geeignet, um sich damit auf Eis zu legen (ich gehöre zu denen, denen zu viel Isolierung von unten nichts ausmacht und keine Schweißausbrüche verursacht) und sie ist für ihre Wärmeleistung wirklich leicht.

    In beiden Hängemattenarten ist von den Isomatten mein eindeutiger Favorit die Neoair All Season mit ihrer durchgehend gleichen, "üppigen" Breite von 64cm; außerdem lässt sich diese Isomatte mit ihrem Speed-valve tatsächlich deutlich schneller aufpusten als andere NeoAirs, wenn auch die Werbeaussagen übertrieben sind. Die Verwendung der Hängematte mit Isomatte hat zudem den Vorteil, dass man notfalls auch auf dem Boden schlafen könnte :what:.
    Übrigens habe ich nicht feststellen können, dass die unterschiedlichen Stärken der Isomatten - beide NeoAirs 6,3cm, die Prolite 4 hat 3,8cm - eine größere Rolle gespielt hätten.

    Der Vergleich zur Nutzung mit Underquilts hat damit für meinen Geschmack ergeben, dass die BB als gathered ends Hängematte viel deutlicher von einem Underquilt profitiert als die Brückenhängematte. Es war geradezu eine Wohltat, den wooki unter die BB zu hängen und das ganz andere Liegegefühl zu genießen. Damit war es plötzlich auch gut möglich, auf der Seite zu liegen - zumindest in der Normal-(nicht lefty-)Version auf der linken Seite. Das Liegen fühlt sich flacher an, und die Hängematte schmiegt sich an (DAS allerdings muss man mögen, und hier habe ich vielleicht noch ein kleines Gewohnheitsproblem), ohne dass eine Isomatte dabei rutscht, zusammenknickt oder überhaupt stört.
    Bei der Koma kann ein weiterer - subjektiv empfundener - Vorteil sein, dass sie mit einer Isomatte in der Breite quasi besser aufgespannt wird. Aber - und wichtiger: Der Underquilt ist einfach und viel schneller eingehängt und ebenso schnell wieder abgebaut, er ist leichter als die All Season, er wärmt auch die Seiten noch mit, und es gibt kein Verrutsch-Problem.

    Nochmals an alle vielen Dank
    Moin Leedrag, noch ein Hamburger hier im Forum - super. Wenn Du einen Tip für gute Plätze hier in unserer Stadt oder vor allem in ihrer Umgebung hast (Richtung Großensee, Harburger Berge, Nordheide...?), wäre ich dankbar.

    Mich hat der Hängemattenvirus letztes Jahr erwischt, und plötzlich habe auch ich ein paar (wenige) Hängematten.
    Für mich ist das Dösen, Lesen und Schlafen in der Hängematte pure Entspannung und schafft sofort Abstand zum beruflichen Alltag -was ich sehr gut gebrauchen kann. Hängematten habe ich bisher stundenweise im Wald und für ein paar Nächte auch hier im Garten genutzt, und dieses Jahr soll die Koma von Dendronaut mit auf eine kleine Trekkingtour im Pfälzer Wald. Ich freue mich auf viel fachlichen Input; ich schätze, dieses Forum besteht quasi aus Pionieren!
    Grüße, Hilda1307