Beiträge von Omorotschka

    Levi im Internet gibt es ganz viele Anleitungen für ein Fronkey bugnet. Das entscheidende Maß ist für mich, etwa 125 cm von der Ridgeline Naht bis zum Einstiegsaum zu haben. Gewicht weiss ich nicht und ist auch nicht so wichtig. Mir reicht, dass das andere Netz für unterwegs aus leichterem Mesh ist.

    Gironimo Bei mir hing das Netz unten immer auf dem Boden oder im Gras. Ansonsten kam ich damit auch gut klar.

    Der Komfort ist nicht verloren gegangen.

    Bis auf die Firstnaht ist alles angepasst worden. Die Länge, die Öffnung für die Aufhängung und die Schrägen hatte ich letztes Jahr schon gemacht.

    Diesmal war der Saum für den Einstieg dran. Der müsste aber nicht aufgetrennt werden, weil ich ungefähr 20cm von dem Stoff weggenommen (mit dem Messer ^^ ) und einen neuen Kordelkanal genäht habe.

    Gute Ausrüstung, die mir aber fürs unterwegs sein nicht leicht genug ist, nutze ich für Dauerhängeplätze.

    Da war ein Onewind Bottom entry Netz, das immer viel zu groß und labberig rumhang. Ich wollte, dass sich die Offnung leicht an den Underquilt schmiegt. Nach 1 1/2 Std. messen, Zuschnitt, klammern und nähen liege ich endlich wieder in der Hängematte. Das Netz passt jetzt super.

    Tolle Fädelhilfe ;)

    Viele Grüße, Martin

    Hier ging's los

    Jeder Weg hat seinen Reiz

    :thumbup:

    Hoch, höher, und noch weiter. Auf der Suche nach einem Platz für das Frühstück.

    Tolle Infrastruktur ;)

    Zum Schluss gab es noch eine Überraschung und ich schulde der Bücherbox am Bahnhof ein tolles Buch.

    Viele Grüße, Martin

    Ich nutze einen kurzen Underquilt, der vielleicht einen Meter lang ist. Für die Beine lege ich mir entweder ein Stück Isomatte in die Fußbox des Topquilts/Schlafsacks oder Kleidung drunter. Mit Packmaß und Gewicht im Blick, würde ich aber auch einen wärmeren Underquilt wählen.

    Die Doppelpfosten sehen aus, als ob sie senkrecht ständen. Omorotschka: wie tief hast du sie denn (samt Hülsen) im Sand versenkt, wenn du sie noch nicht einmal abspannen mußt?

    Gar nicht tief. Die Hülsen waren nur 50cm lang. Das doppelte+ wäre mir lieber gewesen.

    Durch das Toprohr und die flexible Aufhängung geht die Belastung für die Pfosten wohl hauptsächlich senkrecht nach unten.

    Weil das an sich geniale Dreibein von meinem Hängemattengestell schon ein bißchen sperrig und immer im Weg ist, habe ich stattdessen 2 Holzstangen mit einer Hülse im Sandboden versenkt. Am anderen Ende steht nach wie vor ein Zweibein, dass an der Spitze stabil an ein Gebüsch gebunden ist. Die Stange über der Hängematte ist per Prusikknoten an dem Doppelpfosten befestigt. Und die Hängematte an der Stange. So wie beim Turtledogstand oder Pipestand.

    Später möchte ich die Pfosten noch mit Schloßschrauben miteinander verbinden.

    Aber auch so funktioniert das Gestell gut.

    Die Pfosten waren mal zwei sehr wuchtige Ruderriemen. Ahoi :)

    Viele Grüße, Martin

    Am Wochenende habe ich die Verwandtschaft in der freundlichen Stadt am Teutoburger Wald besucht.

    Früher bin ich oft mit dem Fahrrad dort vorbeigekommen, einmal sogar hingewandert (und dann weiter zur Verwandtschaft in Frankreich. Ach ja... ).

    Jedenfalls habe ich dort zwei schöne milde Nächte in der Hängematte verbracht :)

    Dort bei der Burg wollte ich schon immer übernachten, doch erst jetzt mit der Hängematte war das unauffällig möglich.

    Der Turm war nachts beleuchtet und es waren noch lange Spaziergänger auf Nachtwanderung unterwegs. Die letzten habe ich dann aber gar nicht mehr mitbekommen.

    Viele Grüße, Martin

    Ahoi... Dunkel war's, der Mond schien helle😮

    Nach einer Nacht in der Hängematte war ich schon früh auf dem Wasser eines norddeutschen Kleinflusses unterwegs.

    Oft konnte ich ihn vor lauter Bäumen und Gestrüpp nicht wirklich sehen. Wege durchs Labyrinth finden, klettern und durchschlängeln war angesagt.

    So ging es etwa 13km und kurz vor dem Ausstieg bin ich doch tatsächlich nochmal unfreiwillig umgekippt...kurz untergetaucht und wieder hochgeploppt.

    Neben dem Boot und dem ebenfalls treibenden Rucksack.

    Es war schon recht frisch und ich war froh über die Weste und Paddelkleidung. Nächstes Mal packe ich gerne wieder mehr davon ein, denn ein Klumpen klitschnasse Isojacke bringt nicht wirklich was. Brrr^^

    Grüße, Martin

    MrHydeAndMe So ein Tegimen habe ich als 'Garage' auf dem Zeltplatz in Nutzung. Mit der Hängematte hänge ich draussen. Es ist wirklich schön groß und das finde ich auch richtig gut. Gute Maße für ein HM Zelt. Gebraucht gibt es das auch manchmal für 150€ oder gar weniger.

    Bisher habe ich die dann gekauft.

    Aber:

    Bei schönem Wetter gut angespannt, hängt es bei Nässe aber voll durch und die Dachschräge wird bauchig, so dass eine Pfütze entsteht. Ich bin gespannt, ob es den Winter übersteht. Vielleicht wäre ein innenliegender Polemod eine Verbesserung. Im Sommer wird's auch ohne Ofen sehr warm.

    Ich habe es auch wenige Male mit der Hängematte unterwegs genutzt.

    Mit Zeltofen bei Tauwetter Frost Mix ist es nicht so dolle. Morgens hängt es durch. Und dann den nassen Klumpen einpacken und zu Hause trocknen macht mir keinen Spass. Da ist was aus Baumwolle viel praktischer.

    Ich finde diese niedrig angebrachten Ofendurchlässe auch nicht so toll. So wird die Wärme vom Ofenrohr gar nicht gut genutzt.

    Weil ich mit der HM links schlafe, sind die Ofendurchlässe auch gefühlt auf der falschen Seite. Ich möchte mir deswegen etwas auf der anderen Seite einkleben und etwas höher. Irgendwann ist dann die Ridgeline im Weg.

    Um die nicht vorhandene Lüftung zu verbessern kann man oben den Reissverschluss spreizen.

    Ganzjährig draussen am See lohnt sich für mich nichts hochwertigeres oder schöneres. Das verschleisst zu sehr.

    Für den Preis kann ich mich damit arrangieren.

    Omorotschka hatte meine ich zumindest mal den Ofen an der Hängematte unter'm tarp und kann daher vielleicht bereits Anhaltspunkte geben

    Hört hört, was ich zu sagen hab, auch wenn ich gar nicht mitgelesen habe 😉

    Vor ein paar Jahren habe ich in der Hängematte gewohnt und die Winter mit Ofen haben das Leben viel behaglicher gemacht. Davor war es kalt, dunkel und manchmal auch ungemütlich. Der Ofen war toll, dann kam ein anderer und noch einer... und dann ist da noch der Olivenölkanister Ofen den ich basteln möchte, obwohl ich ja welche habe.

    Was ich gut finde, ist mit der Hängematte dort zu sein wo die Wärme hingeht. Und gemütlicher als auf dem Boden ist es auch. Keine Frage.

    Weniger gut ist das das große geschmolzene Loch in dem einem Topquilt, der mir einmal rausgefallen ist.

    Wie gut das dieser nicht mit Daune gefüllt war. Und ich einigermaßen schnell reagiert hab.

    Was auch nich soo toll ist, wenn man etwas kocht, brät oder Holz nachlegt liegt man aber auch mitten im Dunst und muss für Lüftung sorgen.

    ...

    Ich hab mal einen gebrauchten Ofen gekauft, die Rohre waren als defekt beschrieben und ich habe darauf bestanden sie trotzdem zu nehmen.

    Das Paket hat den Tag im Treppenhaus auf mich gewartet und es roch sehr verkokelt, das Treppenhaus.

    Die Rohre hatten vielleicht noch einen cm Innendurchmesser und ich habe ein paar Stunden gebraucht die Schlacke heraus zu schlagen. Aussen am Rohr befand sich auch eine Menge geschmolzenes Plastik. In der Brennkammer klebte an der Wand noch dick unverbrannte Zeitung. Schaurig.

    Bleibt warm, gesund und munter.

    Und viel Spass beim draussen sein, mit oder ohne Ofen 😊

    Hallo alle miteinander.

    Wie bei den praktischen Knoten erwähnt, habe ich mir eine Netzhängematte aus der DDR gekauft. Weil sie da war. Es ist eine Stabhängematte.

    Ich hab einige andere Hängematten und werde zumindest jetzt nicht allzu viel Zeit in ihr verbringen können.

    Im Sommer werde ich aber sicher ein Plätzchen für sie finden.

    Hier sind aber schonmal ein paar Fotos.

    Die Stäbe sind faltbar gestaltet und haben ein angenehmes Packmaß.

    Die Anleitung zur Aufhängung ist schon lustig. Glücklicherweise waren bei mir keine Seile dabei und ich konnte ohne Verdruß meinen Lieblingsknoten machen.

    Die Metallöse gefällt mir mit dem Hängemattenknoten wirklich sehr gut und hinterlässt einen ordentlichen Eindruck.

    Um nicht wie eine Roulade gemustert zu werden, hab ich ein längeres Schafsfell hineingelegt. So lässt es sich schonmal ein Weilchen lang aushalten. Zum übernachten gibt es anderes.

    Hier noch ein kleiner Vorschlag für die Campingfreunde unter euch: das Netz ist praktisch um alles wichtige griffbereit zu befestigen 😊

    ...wem das zu rustikal ist, kann natürlich auch den ultraleichten Spirituskocher zum Campingausflug mitnehmen😉

    Viele Grüße, Martin