Beiträge von noodles

    Das Tarp scheint sich sowohl für eine GE-Matte als auch für 90°- Matten zu eignen. Nach so etwas suche ich schon länger bzw. plane eine MYOG-Version. Bei der 90°-Matte sind die Seitenschlitze sinnvoll, weil man so beaks oder Minitüren bilden kann.

    Genau [USER="4385"]simpo[/USER] , nimm die Crosshammock. Da hast Du nicht mehr die Qual der Wahl zwischen den vielen GE-Hängematten.
    Bei 1,87 Körpergröße wirst Du den Nachteil Nr. 3 gar nicht und den Nachteil Nr. 2 nur abgeschwächt haben

    Vorteile:

    1. Fast jeder schläft gut darin, wegen der geraden Liegeposition. Man kann auch auf der Seite schlafen.
    2. Was Besonderes, hat nicht jeder.
    3. niedriges Gewicht

    Nachteile:

    1. relativ hoher Preis
    2. Ein- und Aussteigen ist ziemlich nervig
    3. Muss einen Tick höher als andere GE-Matten und genau waagerecht aufgehängt werden
    4. Man kann nicht drin sitzen

    Lasst mich dazu auch mal was fragen:

    Für mein nächstes Nähprojekt habe ich die bisherige "Kurvendiskussion" mit großem Interesse gelesen, einiges ist mir aber noch nicht klar geworden:

    [USER="153"]Waldläufer70[/USER] du hattest hier Dein Herangehen zur Bestimmung der Kurve im Verhältnis zur Stoffgröße beschrieben und hier etwas zur Tiefe gesagt. [USER="4185"]Biker61[/USER] hatte hier seine Methode beschrieben, wie man eine Kurve anzeichnet und [USER="46"]TreeGirl[/USER] hatte hier die geniale Idee mit der eingenähten Angelschnur.

    Soweit so klar. Jetzt meine Fragen:

    • Entspricht diese konkave Kurve immer einem Kreisbogen oder ist die Rundung außen und innen unterschiedlich ?
    • Wie groß muss denn die Krümmung des Kreisbogens sein? Kann man z.B. den besten Radius des "Anzeichenzirkel" irgendwie bestimmen?
    • Kann man die Enden der Hängematte an der Kurvenlinie einfach nur mit dem verbleibenden Stoff whippen oder muss man zusätzlich zu der Methode von [USER="46"]TreeGirl[/USER] einen Tunnel nähen?


    Danke!

    ist das nicht etwas fummelig

    Nein überhaupt nicht, die Gurte sind in der Tat 2.5 cm, haben aber - jedenfalls ursprünglich - eine sehr textile Haptik. Meine Acrylfarbe, die ich drauf gesprüht habe, macht es etwas steifer, stört aber nicht. Im Gegenteil, am Baum bleibt der Gurt schön flach und hat dadurch eine gute Auflage. Trotzdem dürfte die Acryl-Misshandlung nicht optimal sein. Mir ist aber nichts anderen eingefallen.

    [SIZE=16px]Update DHWHs[/SIZE]

    Ich hatte hier von der Verwendung der UHMWPE-Gurte berichtet.


    Die Gewichtsersparnis war deutlich, der Nachteil war aber, dass sich der Schotsteg nach der Benutzung trotz Slip nur schwer lösen lässt und man gerade bei Feuchtigkeit ziemlich zerren muss.

    Mit den DOUBLE HAMMOCK WHOOPIE HOOKS hat sich jetzt eine ganz neue Möglichkeit ergeben. [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: HMF-6.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 211,8 KB ID: 50238","data-align":"none","data-attachmentid":"50238","data-size":"full"}[/ATTACH]


    Sowohl der Haken, als auch die Schlaufe lassen sich jetzt ganz leicht lösen.

    Außerdem habe ich beim ursprünglichen Setup mit Dyneema-Schnut festgestellt, dass wegen der Notwendigkeit zusätzlicher Baumgurte und eventuell Karabinern der Gewichtsvorteil gar nicht mehr so groß war.

    Bei der jetzigen Lösung mit den UHMWPE-Gurten wiegt die gesamte Aufhängung komplett 76g.
    Die Gurte habe ich inzwischen (quick`n dirty) eingefärbt, weil das ursprüngliche weiss schon ganz schön aufdringlich war.

    Von Verschleiß an den Gurten habe ich bisher nichts bemerkt, die Fasern am Rand stammen von der bisherigen Verwendung.

    ich teste weiter.

    Ich habe mir dieses Jahr eine Sommer Socke genäht die sehr geräumig ist. Die oberen zwei Drittel bestehen aus feinmaschigen Mückennetz das auf der einen Seite eine große Öffnung hat, die man mit Shock- Cord zuzieht. Das untere Drittel besteht aus einem winddichten Pertex Nylon, das gleichzeitig als UQP und Windschutz von unten dient. Mit diesem Teil kann man auch sehr gut ein Mückennetz für das Bodenshelter aufstellen. Allerdings wiegt die ganze Socke mehr als 300 g, was mich dann doch davon abgehalten hat, sie auf Tour mitzunehmen.

    Was haltet ihr von der Idee, den inneren Rand des UQ mit stark reflektierenden Aufklebern zu versehen. In der Regel passieren solche Unfälle im Dunkeln. Wenn man die reflektierenden Aufkleber auf dem UQ sieht, ist man gewarnt.

    Ich verwende diese reflektierenden Aufkleber wenn ich mir vor der Dunkelheit Bäume aussuche, an die ich mich hängen will und zu denen ich dann erst in der Dunkelheit zurück gehe , um die Hängematte aufzuspannen. Das funktioniert sehr gut. Die Reflektion ist so stark, dass man die Aufkleber schon von Weiten mit einer LED Lampe sieht

    Im Moment kann ich noch keinen Unterschied zwischen meiner Lösung und der Verwendung des Dutch Hooks mit einer Whoopi Sling erkennen. Die Belastung der Schnur an der Durchführung im Hook dürfte in beiden Fällen in etwa gleich groß sein.

    Gibt es beim Durch Hook an der WhoopiSling negative Erfahrungen?

    Ich werde meine Lösung eine Weile testen und dann berichten

    Wie viel wiegst Du?

    Sieht aus wie die Hookworms. Nur mit Löchern.
    Ist die Anwendung so gedutcht oder selbst drauf gekommen?

    Also, die 2-Zentner-Grenze ist nicht mehr weit.
    Bei Dutch liest man von dieser Anwendung tatsächlich nichts. Ich habe das nach dem Tarpworm-Prinzip fixiert.


    der Biegeradius ist zu klein, und das Seil reisst früher oder später.
    Konradsky hat diese Aufhängung letztendlich aufgegeben, weil die Seile kaputt gegangen sind.

    Meinst Du mit Biegeradius das Seil an der Sicherungsschlaufe? ich glaube, die Double-Hooks sind etwas größer als die SpeedHooks es waren.
    Gab es zu den Erfahrungen von [USER="21"]Konradsky[/USER] einen Post, den ich übersehen habe ?

    Bei [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] habe ich die Aufhängung der CL mit SpeedHooks bewundert. Hauptvorteil scheint die leichte Verstellbarkeit, das Gewicht und die Tatsache zu sein, dass man so die Aufhängung bis fast an den Baum heranführen kann.

    Die angekündigten SpeedHooks 2 scheinen ja nicht mehr zu kommen. Ich habe mir jetzt die Double Hammock Whoopie Hooks zugelegt und finde es tatsächlich genial einfach.
    [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: HMF-4.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 145,2 KB ID: 50097","data-align":"none","data-attachmentid":"50097","data-size":"full"}[/ATTACH]


    [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: HMF-3.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 57,9 KB ID: 50098","data-align":"none","data-attachmentid":"50098","data-size":"full"}[/ATTACH]


    Im Forum habe ich zu dieser Aufhängung bisher nur den Post von [USER="21"]Konradsky[/USER] gefunden.


    Wie sind die Erfahrungen nach jetzt 2 1/2 Jahren? Benutzt Du die Aufhängung immer noch in dieser Form?

    Unsicher bin ich mir aber bei der Sicherung: Ich habe bisher nur mit halben Schlaufe gesichert, was auch gut hält. Was meint Ihr, sollte man hier noch stärker sichern?

    Ich weiss, ich verletze die edelsten Gefühle einiger Foriker und bitte um Entschuldigung! :huh:

    The 1st rule of Hammock Club is: You do not go to ground. :tongue:

    Aber ich habe es trotzdem getan und mir die Frage gestellt, wie ich mit der Hängematte ein passables Boden-Shelter aufbauen kann, ohne zusätzliches Equipment mitschleppen zu müssen.

    Hier die vorläufigen Ergebnisse:

    Am besten eignet sich die Crosshammock.

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":50020}[/ATTACH]

    Hier hat man ohnehin eine Luftmatratze dabei, in meinem Fall ist es die Exped SYNMAT UL LW

    Das verwendete Tarp, hier das DD SuperLight Tarp ist mit 2,9x3 m mehr als groß genug, um ein geräummiges Groundshelter aufzubauen. Die hintere Öffnung habe ich mit einem GrizzBeak geschlossen.

    Schwieriger ist es mit der GE-Matte, hier die Warbonnet BBXLC

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":50019}[/ATTACH]


    Der Aufbau mit dem HG Hextarp, mit Trekkingstöcken und Bodenplane - wieder notfalls geschlossen mit Grizzbeak und Regenschirm - geht auch ziemlich gut,

    Das Problem ist die Isomatte :mad:
    .
    Zunächst hatte ich eine TAR Z-lite untergelegt. Dadurch haben sich aber die Schussfäden im HM-Stoff verschoben, das Problem hatte ich hier beschrieben.

    https://www.haengemattenforum.de/forum/main-for…et-hm#post48799

    Dann habe ich versucht, den Underquilt (hier Wooki) zur Schlafunterlage umzufunktionieren. Dabei bin ich einer Idee aus dem US-Hammockforum gefolgt


    Dazu wird der Wooki oder ein anderer Daunen-Underquilt in einen luftdicht verschließbaren Packsack gesteckt und die Luft soweit herausgelassen, dass nur noch einige Zentimeter Luftkissen bleiben.

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":50017}[/ATTACH]

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":50018}[/ATTACH]

    Grundsätzlich funktioniert das auch - man liegt auf dem Ding aber so unbequem, dass das mit dem Schlafen voraussichtlich nichts wird. Außerdem ist die Gewichtsersparnis gegenüber einer Isomatte gering. Der hier verwendete 80l Packsack von exped hält zwar super dicht, wiegt aber schon über 200g.


    Das Ergebnis ist: wenn absehbar ist, dass das mit dem Hängen mal nichts wird, zusätzlich eine Isomatte mitnehmen. Die kann dann gleich als Rückpolster für den UL-Rucksack oder als zusätzliche Wärmereserve für die HM genutzt werden.

    Meine TAR Neoair X-lite small wiegt netto ca. 220g, also nur 20g mehr, als der stabile exped-Packsack. Eine dünne Klappmatte von Relag mit 6 Segmenten wiegt sogar nur 100g.

    Die ist zwar dünn und damit unbequem, dann freut man sich aber umso mehr auf die nächste Nacht in der geliebten Hängematte:yahoo:.