Beiträge von noodles

    Ist halt ziemlich weit südlich.

    :(;(, das wird ja immer südlicher.

    Mein Vorschlag: wenn für das Treffen ohnehin eine neue Location gefunden werden muss, dann sollte die doch möglichst etwas mehr zentral liegen: also z.B. Hessen oder Thüringer Wald.

    Ich recherchiere dort gerade und habe Bekannte bei den Forstverwaltungen kontaktet.

    andere im Forum wissen es vielleicht genauer. vonLieven

    Nicht wirklich. Natürlich gibt es die Produkthaftung, aber ich habe meine Zweifel, ob die einem viel nützt. Die Durchsetzung von Ansprüchen gegen den Hersteller in China dürfte aussichtslos sein, daneben haftet auch der Importeur und u.U. auch der Händler. Das sind aber meistens Limited´s oder Gmbh´s mit wenig Haftungskapital. Eine Haftpflichtversicherung ist nicht zwingend vorgeschrieben. Außerdem sind solche Ansprüche mehr für Hinterbliebene interessant.

    Wenn wie beim Klettern mein Leben an dem Teil hängt, würde ich nehmen, was die Profis nehmen und nicht experimentieren. Meine Hängemattenabstürze habe ich bisher (wenn auch knapp) alle überlebt. An einem gebrochenem Karabiner hatte es bisher noch nie gelegen (meistens war es eigene Blödheit).

    Gefällt mir! Die 120 Kg des "Balastungskörpers" scheinen dem Stoff ja wenig auszumachen. Ich benutze jetzt schon mehr als 2 Jahre (immer mal wieder) eine einlagige Dutch-Matte aus 1.0 Hexon, ohne jeden Schaden (am Stoff meine ich natürlich) und das bei über 90 kg.

    Die Transparenz ist auch interessant. Direkt durch den Stoff raussehen zu können, finde ich super. Auch die Stoffoptik ist viel besser als der Plasic-Look bei StS. Hoffentlich wird der Stoff breiter angeboten als 58-60".

    Witziges Teil, ich frag mal meinen pubertierenden Sohn, ob er´s tragen will (vielleicht noch ergänzt durch ein handgestricktes Schwert).

    Ich kann allerdings trotz längerem Nachdenkens nicht den Zusammenhang zum Thread-Thema erkennen ?(:?:Hilf mir:!:

    Aber brauche ich den Jerven Bag wirklich?

    alsooo, nur für die Hängematte braucht man das Teil nicht unbedingt, er ist auch einen Tick zu kurz für die 11-ft-Matten. Ich möchte auf das Teil aber nicht verzichten weil ich es nicht nur für die Hängematte sondern vor allem zum draußen Sitzen (Strand, Wald, Hochsitz) bei Kälte und Wind benutze. Als Biwaksack zum Schlafen (mit Schlafsack) war er auch schon im Einsatz. Der Wind- und Kälteschutz ist dabei so effektiv, dass man gut mal 2-3 Stunden irgendwo verbringen kann, wo man ansonsten trotz Winterkleidung beim Sitzen in 10 min friert. Wegen der völligen Dichtigkeit bleibt man auch bei Dauerregen trocken, kann das Teil als wasserdichte Plane 2x2,20 m auslegen oder als Tarp aufspannen. Selbst als Hängematte ist es stabil genug, nur ein bißchen kurz. Bei Tagestouren im Winter habe ich deshalb neben der Winterkleidung meist nur dieses Ding und ein TAR Z-lite Sitzkissen (und was für heißen Kaffee) dabei.

    Fazit: wo der kalte Wind pfeifft (Fjell, Küste, Berg) oder man im Winter irgendwo länger sitzen will, ist das Ding unschlagbar, ansonsten verzichtbar.

    Der reguläre Preis ist natürlich heftig, ich habe das Teil vor 2,5 Jahren mal irgendwo im Angebot für um die 200€ oder so gekauft.

    Ich komme gerade zurück von meiner ersten Neujahrestour durch den Küstenwald. Wir habe hier Sturm mit BF 7-8 und ohne Bewegung wird es ohne Schutz schnell eisig kalt.

    Für solche Bedingungen nutze ich jetzt schon den zweiten Winter den

    Fjellduken von Jerven,

    einen Wind- und Biwaksack der norwegischen Armee.

    Das Teil besteht aus einer wind- und wasserdichten Hülle, mit Alu-Reflexionsschicht und einer 60g/qm Isolierung mit Primaloft. Durch umlaufende, robuste Reissverschlüsse kann man den entweder als Poncho oder rundum geschlossen als perfekten Windsack konfigurieren. Man kann damit sitzen, laufen und es an der Hängematte sowohl als Underquilt-Protector oder als „teapot“-Hülle benutzen.

    Bild

    Damit bleibt die Körperwärme auch bei starken Wind und Kälte erhalten. So kann man auch bei Bedingungen, bei denen sich jedes Tarp verabschieden würde, komfortabel hängen.

    Ich liebe es einfach, bei Sturm den Wolken, der Brandung und den Vögel zuzusehen und dabei entspannt irgendwo zu sitzen oder in der Hängematte abzuhängen. Außerdem kann man fast sicher sein, dass man alleine ist.

    Susanne Williams nutzt die größere Variante des JervenBags (KingSize) als Komplettschutz für Ihre Hängematte im Winter. Kombiniert mit einer Kerzenlaterne scheint das offensichtlich auch ziemlich gut zu funktionieren:

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    Nutzt jemand von Euch auch dieses Teil? Welche Erfahrungen habt Ihr?

    Allen noch ein gutes neues Jahr, hoffentlich vor allem draußen!

    Und deshalb ärgere ich mich immer über Videos, in denen die halbe Zeit gesägt und Shelter gebaut wird. Solchen Leuten muss man Grenzen setzen. Für mich und die Berliner Hängercommunity gilt bei unseren Treffen die Leave No Trace-Regel.

    Ich glaube auch , dass das das eigentliche Problem (und die Lösung) ist. Was nutzt einem die beste Rechtslage , wenn die Leute vor Ort verärgert und feindselig werden. Anstatt sich weiter über die Rechtslage den Kopf zu zerbrechen, sollten alle sich so verhalten, dass Leute, die sich in der Natur aufhalten, gern gesehen sind. Das Wichtigste dabei ist natürlich

    • keine Spuren hinterlassen,
    • niemanden stören und
    • bei Kontakten freundlich sein.

    Wenn sich alle so verhalten, werden wir auch akzeptiert und dann gilt natürlich:

    Wo kein Kläger, da kein Richter.

    Wir alle sind dabei natürlich irgendwie auch die Stellvertreter für alle anderen. Deshalb finde ich gut, dass Du Furbrain erstmal zur Zurückhaltung aufforderst. Vielleicht sollte man den LNT-Grundsatz mal als die wichtigste Regel mit aufführen.

    Allerdings ist der Rat, um Erlaubnis zu fragen, weder praktikabel noch rechtlich geboten. Durch das allgemeine Betretungs- und Aufenthaltsrecht werden ja gerade die Eigentümerrechte gesetzlich eingeschränkt.

    Wie beschrieben sind die tatsächlichen Freiheitsrechte des Einzelnen relativ weitgehend. Das nutzt einem aber alles nichts, wenn man auf Antipathie bei den Leuten vor Ort stößt. Deshalb: sich lieber angenehm verhalten als auf "Rechte pochen".

    Gibt es in Deutschland oder woanders auf der Welt Plätze, wo man ganz offiziell und ohne vorherige Erlaubnis übernachten darf?

    Kurzgesagt: In Deutschland? – Nein.

    Hi Furbrain, ich will das Thema nicht ausufernd vertiefen aber trotzdem darauf hinweisen, dass diese Aussage so nicht ganz zutrifft. Nach § 59 BNatSchG darf jeder Wege und ungenutzte Flächen in der Landschaft kostenlos betreten und sich dort aufhalten und erholen. Weder das Übernachten, noch das Zelten sind ausdrücklich verboten. Auch in den Landeswaldgesetzen ist das Betreten der Wälder und der Aufenthalt dort ausdrücklich erlaubt (in SH und Hessen während der Nacht eingeschränkt auf Wege). Verboten (mit Erlaubnisvorbehalt) ist das Aufstellen von Zelten und Wohnwagen, manchmal wird formuliert: "das Zelten", manchmal: "das Aufstellen von Zelten". In Bayern gilt das Verbot (mit Erlaubnisvorbehalt) für mehr als 3 Zelte.

    Im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht ist immer nur das sanktioniert, was ausdrücklich genannt wird. Ansonsten gilt der verfassungsrechtliche Grundsatz, dass alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist (Art. 2, 14 (2) Grundgesetz)

    Etwas differenzierter sind die zivilrechtlichen Möglichkeiten der Eigentümer den Gebrauch einzuschränken - das allgemeine (gesetzliche) Betretungs- und Aufenthaltsrecht darf dadurch aber nicht verhindert werden. Sonderregelungen gelten in Naturschutzgebieten.

    Eine Legaldefinition des Begriffes "Zelten" fehlt meistens, im Baurecht ist ein Zelt etwas, was durch eine Konstruktion selbst steht und wie ein Bauwerk wirkt.

    Das Schlafen in Schutzhütten, Höhlen oder sonstigen in Unterschlupfen ist damit auch im Wald nicht verboten und damit erlaubt, das gleiche gilt für die Nutzung von Biwaksäcken u.ä.. M.E. gilt das auch für Hängematten. Ob das Aufspannen eines Tarps schon als Zelt gilt, ist Auslegungssache, m.E. fehlt hier die selbsttragende Konstruktion.

    Dieses "Zelt-Verbot" gilt wie gesagt nur für Wälder, in der freien (ungenutzten) Landschaft gilt diese Einschränkung nicht.

    "Survival Mattin" versucht, in einem Fallschirm als Hängematte ohne zusätzliche Isolation im Winter zu übernachten und scheitern erwartungsgemäß.:(

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