Zwei weitere Probeläufe waren erfolgreich.
Mit echter Hängematte war es quasi schon eine Generalprobe. mit mehrfachem ein und aussteigen, mehrfachem Länge justieren, Ridgeline Drannzuppeln, HM aushängen und neu whippen und wieder einhängen. Alles ohne probleme. Meine Befürchtung war, dass beim Verlängern mit angehängter HM das innere Seil bis zum Anschlag durchrutscht. Das ist aber nicht passiert.
Beiträge von Friedolino
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Zwischenstand:
[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_20161213_192422.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 12,8 KB ID: 26272","data-align":"none","data-attachmentid":"26272","data-size":"small","title":"IMG_20161213_192422.jpg"}[/ATTACH]Spleiß-Ende des variablen Loops aus 2mm China-Dyneema (8 Stränge) mit Knoten zur Traffung des Spleißes
[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_20161213_192415.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 11,6 KB ID: 26273","data-align":"none","data-attachmentid":"26273","data-size":"small","title":"IMG_20161213_192415.jpg"}[/ATTACH]Befestigung mit Gerüst-Öse am Deckenbalken. Darin der variable Loop, dessen ende am festen Ende mittels improved soft shackle befestigt ist.
[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_20161213_192635.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 11,3 KB ID: 26274","data-align":"none","data-attachmentid":"26274","data-size":"small","title":"IMG_20161213_192635.jpg"}[/ATTACH]
Schnürung mit 2mm Polyester-Seil. Unteres Ende vom variablen Loop mit Ankerstich unterhalb der Schnürung befestigt. -
Hallo,
ich habe mich auch in den letzten Tagen mit dem Thema beschäftigt. Die Innenwände sind leider Gipskarton auf Metallständerwerk und kommen nicht sehr belastbar vor. Daher habe ich mich für die Deckenbalken entschieden. Deren Lokalisierung war einfach, da über unserer Wohnung der ungenutzte Dachboden ist, von dem aus die Balken zu sehen sind. Dort abgemessen und dann von unten mit drei 2mm Bohrungen die korrekte Lage verifiziert habe ich dann eine 7mm Bohrung auf die mittlere Probebohrung gemacht und einen 10mm Schraubhaken, der zum Glück schon vorhanden war, reingedreht.
Dem Belastungstest mit einem Hängemattensitz (der seit Jahren ungenutzt im Schrank lag) hielt er schonmal stand. Meine Tochter war so begeistert, dass ich gleich Haken und Hängemattensitz in ihrem Zimmer anbringen musste.Für meine HM habe ich jetzt zwei Gerüstösen mit 12mm gekauft. Die waren im Baumarkt zusammen nur halb so teuer wie ein Schaukelhaken.
Einziger Nachteil ist, dass ich für ein 30° Häng-Erlebnis einen Abstand von 6m brauche, da die Decke etwa 2,60m hoch ist. Zum Glück habe ich eine passende Strecke gefunden.Gruß, Michael
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Ich versuche an Fotos zu denken. Schaue ja selbst so gerne welche an.
Momentan beschäftigt mich noch die Modularität des Setups.
Bei meiner ersten Liegeprobe habe ich ja die HM gewhipt und die Aufhängung mit Ankerstich (larcs head) unterhalb der Verschnürung befestigt. Jetzt würde ich gerne HM und Aufhängung modularer gestalten. Erste Idee war ein kleiner continuous loop, der an der HM dran bleibt und an dem ich die Aufhängung befestige.
Jetzt kam mir die Idee, statt des comtinuous loop einen etwas längeren soft shackle zu verwenden, sodaß der Knoten aus der HM rausguckt. Dann kann ich die Aufhängung einfach mit dem Ankerstich an dem Knoten des "Schnurschäkels" befestigen. Praxisbericht folgt, sobald ich Zeit habe es auszuprobieren. -
Heute ist mein China-Dyneema angekommen. Ich habe als erstes zwei Improved Soft Shackle nach Tac Blades und zwei verstellbare loops gespleißt.
Nach ersten Haltbarkeits-Tests habe ich sie gleich mit meiner prototypischen HM (4m RipStop mit 2mm Polyester-Schnur auf 3,30m gewhipt) ausprobiert.
Ich habe sie auf dem Spitzboden aufgehängt. Sicherheitshalber habe ich eine Matratze untergelegt und die HM recht tief aufgehängt. Hat aber tip top gehalten. Da es auf Dachboden kalt ist, konnte ich gut, nachfühlen wie es von unten zieht.
Nächste Maßnahme außer dem säumen der HM ist dann wohl die Fertigstellung des Underquilt, wenn das Band für die Kordelkanäle da ist. -
Heute ist endlich mein Seil angekommen. Ich habe gleich zwei dieser verstellbaren Loops gespleißt:
https://www.haengemattenforum.de/filedata/fetch?photoid=26235
Ich habe 3,80m Seil verwendet. Den Spleiß habe ich 40cm lang und 10cm vom Seilende entfernt gemacht, nachdem das innere Seil bei einem ersten Experiment mit 20cm Spleißlänge durchgerutscht war. An den Enden habe ich 4cm Stopper. Das Lose Ende vom äußeren Seil habe ich versucht festzuknoten. Das Ende ist aber recht kurz und durch den Stopper teilweise recht unflexibel. Nächstes mal würde ich 15cm platz lassen. Oder ich mache die Loops nochmal auf.
Einen ersten funktionstest haben beide bestanden. Ich habe sie im Treppenhaus ans geländer gehängt und mich 5 cm über dem Boden reingestellt und ein wenig gewippt. Man muss sich beim zuziehen des Spleißes keine besondere Mühe geben. Es zieht sich fast von alleine fest.Die minimale Länge ist etwa 30cm, die maximale 150cm.
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Geraden gefunden, geht um die Geschichte von Gütermann und Zwicky. Lustigerweise ist ein Zwicky inzwischen Chef von Gütermann:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wirtsch…64f65ab3fb.html -
Die Umsetzung stelle ich mir so vor, dass ich zuerst die erste Naht nähe. Dann lege ich eine dünne Schnur zwischen die Stoffbahnen neben die naht. Dann nähe ich die zweite Naht, indem ich mit dem Füßchen an der Schnur entlang langfahre. Durch die Schnur wird der obere Stoff leicht gewölbt. Dass führt dazu, dass sich die obere Bahn erst anfängt zu spannen, wenn die untere schon ein wenig gedehnt ist.
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Nicht so extrem wie im Bild, sondern so, dass die Zugabe etwa einem Drittel der Dehnung bei voller Belastung entspricht.Ich werde es einfach mal an einem Stoffrest ausprobieren. auf der einen Seite die klassische Dreifachnaht, auf der anderen die neue. Dann dran ziehen und schauen, welche zuerst aufgibt.
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Ich vermute schwer, dass eine Dreifachnaht am stabilsten ist, wenn man die drei Nähte schlicht und einfach in gleichmässigen Abständen anbringt. Die Last wird dann von allen Nähten getragen.Genau das bezweifele ich. Wenn zwischen den Nahten in beiden Lagen gleich viel Stoff ist, werden beide durch die unterste naht gleichmäßig gedehnt. Das wiederum bedeutet, dass auch unter Last auf die obere Naht keine Kraft wirkt. sie wird nicht geschert, da ja beide Stofflagen immer noch mit den selben Stellen übereinander liegen.
Stell dir ein Küchen-Gummiband vor. Spann es zwischen zwei Haken. Markiere mit einem Stift an mehreren Stellen die gegenüberliegenden Seiten. Wenn du die Haken weiter auseinander ziehst bleiben die gegenüberliegenden Markierungen aufeinander. Wenn dort eine Naht wäre, könntest Du sie auftrennen und die Nahtlöcher würden übereinander bleiben, weil keine Scherkraft wirkt.
[ATTACH=JSON]{"alt":"Gummiband Dehnung","data-align":"none","data-size":"custom","height":"157","title":"Gummi-Dehnung.png","width":"511","data-attachmentid":25996}[/ATTACH] -
Wie schwer ist denn der Stoff, den du verwenden willst?
[...]
Die von dir vorgeschlagene Lösung belastet die unterste Naht sogar noch mehr, sofern die anderen beiden Nähte im Standardfall Gewicht tragen und nicht nur Rückversicherung sind. Denn bei deinem Beispiel muss sich der Stoff erstmal dehnen, bevor die zweite und noch später die dritte Naht belastet wird!Ich habe den mit 66g/qm von ET. Damit betrifft mich das Problem vermutlich nicht.
Ich versuche mal bildlich zu erklären, was ich meine. Mal angenommen ich mache nur eine Naht und ich schneide den Kanal am hinteren Ende auf. Wenn nur das angenähte Stück Stoff festhalte, Dann trägt die Naht und das angenähte Stück Stoff 100% der Last - logisch. Wenn ich beide gleich stark festhalte, trägt die Naht und das angenähte Stück Stoff 50%, während das durchgehende Stück Stoff die anderen 50% trägt. Das ist der "Normalfall". Will ich die Naht weiter entlasten, muss ich stärker an dem durchgehenden Ende ziehen. Dieses Stärker Ziehen oberhalb der Naht soll die zweite darüber übernehmen.
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Die 50% höhere Bruchlast bedeutet aber auch, dass man ein leichteres und damit billigeres Seil nehmen kann. Vorrausgesetzt, man bekommt es mit dem geringeren Durchmesser ebensogut gespleißt. Bei Liros-D reichen statt 2,5mm (580dN; 0,35€/m; 3,5g/m) auch 2mm(410dN; 0,20€/m; 1,8g/m) Für Zahnbürstenabsäger und Pfennigfuchser ist das schon was.

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Folgender Betrag hat mich auf eine Idee gebracht:
https://www.hammockforums.net/forum/showthre…l=1#post1641360Dem Typ ist aufgefallen, dass die unterste der drei Nähte besonders stark belastet ist.
Die Kraft, mit der der Stoff nach unten gezogen wird, teilt sich auf die Naht und den weiteren Verlauf des Stoffes auf. Um die unterste Naht zu entlasten, wäre es gut, wenn der weitere Verlauf des Stoffes einen möglichst großen Teil der kraft aufnimmt und auf die weiteren Nähte verteilt. Bei einer Step-Naht und einem einlagigen Kanal verteilt sich die Kraft an der untersten Naht 1:1 auf die beiden Seiten des Kanals. Bei einem mehrlagigen Kanal (mehrmals nach innen gefaltet) wird das Verhältnis wesentlich ungünstiger, weil sich die Kraft auf alle Lagen aufteilt. Auch wenn die zweite Naht noch auf dem Saum liegt wäre es ungünstiger.Günstig würde sich hingegen auswirken, wenn die "obere" Stoffbahn unter Last weniger gespannt ist als die "untere" (s. Zeichnung). Die obere Kanalwand muss dazu beim Nähen also etwas in Längsrichtung (der HM, nicht der Naht) gerafft werden. Also mehr Stoff zwischen den benachbarten Nähten als bei der unteren. Natürlich nicht zu viel. Sonst trägt die oberste Naht wieder die Last alleine. Idealerweise trägt jede der drei Nähte 1/6 der Kraft.
[ATTACH=JSON]{"alt":"N\u00e4hschema und Kraftverteilung","data-align":"none","data-size":"custom","height":"243","title":"HM-Kanal.png","width":"399","data-attachmentid":25968}[/ATTACH]
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Der Schlafsack, denn ich verwende, hat schräg H-förmige Taschen. Also die Stepnähte sind innen und außen versetzt. Ist schon ein älteres Modell. Frühe 90er etwa.
Und ich friere, wenn ich ihn als Schlafsack benutze schon bei 16°. ich würde ihn also ggfs. um weitere Schichten ergänzen.
Gerade denke ich an ein Schafsfell, dass ich zwischen UQ und HM lege. Das Gewicht muss man dann allerdings besser ignorieren
Etwas ernster hatte ich an so eine Isolierfolie für die Windschutzscheibe gedacht, die dem KuFa auf die Sprünge helfen könnte.
Außerdem könnte ich die Fußbox und die Kapuze verwenden um andere stellen zu verstärken. -
Wenn mich meine Geometriekenntnisse nicht täuschen, brauche bei einem Halbkreis ich für jeden cm Dicke PI cm Umfang. Da kommt ja schon einiges zusammen. Bei 3cm Loft muss man demnach schon 9,5 cm Umfang kürzen. Wie viele Falten hast Du gemacht? Wenige große oder mehrere kleinere?
Gibt es allgemeine Empfehlungen / Erfahrungen über die V-Schnitte an den schmalen Seiten? Ich kenne nur die Maße vom Insultex-UQ.
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Ich würde ja gerne. Nur muss das Material erst mal ankommen. Hab vor über einer Woche bestellt. Nunja - so kann ich mich in der Tugend der Geduld üben.
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Während ich auf meinen HM-Stoff warte, dachte ich mir, ich beginne schonmal mit einem UQ. Für den ersten Versuch möchte ich einen alten KuFa-Schlafsack verwenden.
Ich habe schon ein paar Threads gelesen und shugs Videos angesehen. Dabei sind mir folgende Ideen gekommen:Um reinen "Radius" zu bekommen, wird ja das Innenmeterial schmaler geschnitten als das äußeren. Um etwas vergleichbares bei einem existierenden Schlafsack zu erreichen war meine erste Idee, in den Innen-Stoff Falten reinzunähren.
Wenn ich das richtig verstehe, dient der Radius ja dazu, dass die Isolierung nicht eingedrückt wird, wenn man mit seinem Gewicht entgegen der UQ-Aufhängung auf das UQ "drückt".
Jetzt dachte ich mir, den gleichen Effekt kann man auch erzielen, wenn man breite Bänder in Quer-Richtung in das UQ einnäht, die etwas kürzer sind als das UQ breit ist. Die ziehen quasi das ganze UQ nach unten bevor ich die Isolationsschicht komprimieren kann.
Option 3: Ich nähe auf die Innenseite eine Lage RipStop. In diesem Fall überlege ich, ob ich es so mache, dass unter dem RipStop eine Tasche entsteht, in die man bei kälteren Temperaturen noch eine Decke legen kann. -
Ich glaube, wenn die klassischen Näher(innen) von elastisch sprechen und Zickzack oder Zwillingsnadel empfehlen, haben die auch etwas anderes im Sinn als RipStop Nylon. Jersey oder Stretch-Gewebe dehnen sich ja in ganz anderen Größenordnungen.
Ich nehme also Stepp und bemühe mich um saubere Ausführung. -
Wenn nur mein China dyneema endlich ankommen würde...
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Hallo zusammen,
in einem englisch-sprachigen YT-Video (https://www.youtube.com/watch?v=P6Mt1piDSgA) hat ein Typ eine schmale Zickzack-Naht auf den längsseitigen Saum gemacht mit der Begründung, dass sie elastisch sein soll.
Jetzt machen viele hier im Forum ja anscheinend einfach eine Step-Nacht auf den Saum. Ist das ganz bewusst so, damit die Seiten weniger elastisch sind und mehr "Badewanne" entsteht? Macht das überhaupt einen großen Unterschied?EDIT: Beim zweiten Ansehen habe ich erst gemerkt, dass er auch die Kanäle Ziackzack näht.
Wenn eine elastische Naht ok ist, könnt man ja auch eine Zwillingsnadel verwenden... Damit hatte ich schon aus ästhetischen Gründen geliebäugelt.Gruß, Friedolino
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Die inneren Stränge stoßen ja nicht aneinander. Sie überlappen sich. Die Schwachstellen sind jetzt an den ausgedünnten Enden der inneren Seile, weil dort statt der 8+4+4 Stränge im Mittelteil nur noch 8+4 sind. Das sind aber dann 150%. Aber wie es sich bei Umschlingung eines Karabieners oder mit einem Ankerstich verhält, würde mich auch interessieren.