Beiträge von barfuß

    Ich kann eine Draumr bei dieser Körpergröße nicht empfehlen und ich weiß wovon ich rede, denn ich bin praktisch gleich groß: das eine ist die Aufhängehöhe, denn auch das Hochschieben mit Stöcken ist sehr lästig ( vorallem: wenn noch Äste dazwischen sind geht es gar nicht und auch das Abhängen ist ein Problem), das andere ist der Ein- und Ausstieg, wo man recht lange Beine braucht. Das ist ein Problem, das große Leute einfach nicht im Blick haben, aber das war der Hauptgrund für mich, meine Querhängematte wieder zu verkaufen.

    Warum umständlich (für kleine Leute!), wo es doch bequeme und viel einfachere Alternativen gibt.

    Gerade eben habe ich das Boot nachgewogen, nachdem ich meine Gepäckwaage mit an den See genommen habe: das Boot wiegt nicht wie vom Hersteller angegeben 5,5 kg, sondern nur 5 kg :):), was mich positiv überrascht hat, denn bei Gewichten wird ja öfter mal gemogelt.... Es lässt sich wirklich gut tragen, wenn man einen der beiden Schenkelgurte über die Schulter legt.:thumbup:

    Ich habe unter meiner HM im Schlafzimmer einen Wooki und unter der im Wohnzimmer

    - wahlweise eine gefütterte La Siesta HM, die es allerdings nicht mehr neu zu kaufen gibt (einfach unter die "richtige" HM gehängt)

    - oder eine 2. ganz normale HM unter der ersten und dazwischen liegt wahlweise ein Schlafsack oder ein Schaffell. Beides hat allerdings den Nachteil, dass es leicht verrutscht....

    Gibt es denn ein UQ, das 1,8m breit ist?

    Der muss gar nicht so breit sein. Selbst wenn du sehr groß sein solltest und wirklich schräg statt nur ein bisschen schräg liegt's, brauchst du sicher unter dem Kopf keine Isolierung, weil du wahrscheinlich ein Kissen verwendest, oder?

    Es gibt ja einen Grund warum praktisch alle UQ's schmaler als 1,80 m sind: es spart Material, der UQ ist leichter und eigentlich braucht er gar nicht so breit sein.

    Am Wochenende hatten wir schönes Wetter und 14 Grad und habe ich mein neues Boot ausprobiert und bin sehr angetan: ein tolles, sehr vertrauenerweckendes Material und deutlich leichter, als ich dachte. Ich habe am See zwar keine Waage, aber 5,5 kg sind es sicher nicht.

    Der Boden ist wirklich sehr dick, was dazu führt, dass die Seitenschläuche nicht so voluminös sein müssen (trotzdem genügend Auftrieb) und ich gut paddeln kann. Außerdem ist es dann weniger windanfällig.

    Die Sitzhöhe ist auch mit dem ganz flachen Sitz auf dem Foto oben okay, aber als ich das Reparaturset ausgepackt habe, war da noch zusätzlich ein aufblasbarer Sitz mit drin:

    und noch 2 weitere Ringe, die man irgendwo aufkleben kann, um z.B. Gepäck zu befestigen.

    Mit diesem Sitzkissen ist die Sitzhöhe für mich nochmal besser, aber das Tollste ist das Einsteigen ins Boot: der Boden ist so fest, dass das Boot ganz steif bleibt: da faltet sich nichts zusammen. Und das, obwohl ich noch lange nicht den angegebenen Druck hatte: ich war mit 1,5 PSI unterwegs und angeblich geht es bis fast 3. Das ist aber, finde ich, völlig unnötig.

    Vorne habe ich auch schon mein kleines Segel drauf.

    Was allerdings noch fehlt ist die Finne: ich habe eine von anfibio und eine von Gumotex und muss mich noch entscheiden welche ich nehme....

    Dadurch dass das Boot in Tschechien gefertigt wurde konnte ich es ohne die Lenzlöcher und ohne den großen "Packraft" Aufschrieb bekommen.

    Ich bin sehr zufrieden mit meinem Kauf und werde sicher lange Freude daran haben.

    Ich habe es am Anfang, bevor ich einen UQ hatte, auch mit Decken in der HM versucht, aber das gibt nur ein riesen Kuddelmuddel....

    Warum sollte ein normaler UQ nicht passen, wenn du die Aufhängung entsprechend verlängerst? Die Liegefläche ist ja gleich wie bei einer kürzeren Matte - vom restlichen Stoff oben und unten hast du ja nur begrenzt was.

    Wenn du damit nicht genug Spannung auf den UQ bekommst, er also zu sehr durchhängt, spannst du dir oben über die HM eine Ridgeline und ziehst den UQ mit Schnüren zur Ridgeline seitlich noch etwas hoch.

    Ich kam auf China, wegen der Info auf deren Internetseite:

    "Diese findet entweder direkt in unserem Werk in Hradec Králové statt, wo wir hauptsächlich Schaumstoffprodukte (Matten, Targets) herstellen, oder wir beziehen die Rohstoffe von unseren Partnern, meist in China oder Taiwan"

    Ihr habt natürlich recht: "die Chinesen" ist zu pauschal. Ich meinte die entsprechenden chinesischen Lieferanten. Bei einem Preis von 100€ für ein Daunenprodukt kann ich mir auch nichts anderes vorstellen: wenn man das Material für den Stoff und die Daunen plus die Arbeitszeit plus die Steuern rechnet und dann noch irgendeinen Gewinn machen will, weil man ja von etwas leben muss, dann wird es schon schwierig.....

    Ehrlich gesagt kann ich mir bei diesem Preis nicht vorstellen, dass die Daumen nicht aus Lebend-@Rupf kommen...oder durch sonstige Tierquälerei zustande kommen.

    Die Chinesen haben, was Tierwohl angeht, andere Vorstellungen als zumindest ich: wer lebendige Hunde in kochendes Wasser wirft bis sie tot sind, weil dann angeblich das Fleisch besser ist, ist bei mir schon unten durch. Das Gleiche gilt für die Wilderei von Nashörnern wegen angeblicher Potenzsteigerung und wer schon mal in China war und in Restaurants gesehen hat, wie dort die Tiere bis zu ihrem Tod (direkt bei der Essensbestellung) "gehalten" werden oder die vielen gerade noch irgendwie lebenden Tiere auf den Strassenmärkten in Netze zusammengezwängt mit z.T. abgebrochenen Beinen gesehen hat, der hat keine Lust mehr auf sowas....

    Ich finde, dass bei Produkten nicht nur der Preis entscheiden sollte und man nicht etwas kaufen sollte, nur weil es billig ist....

    Ich glaube nicht, dass die Sachen bei einem evt. Lieferanten in Europa billiger sein könnten, denn die Herstellungskosten in den USA wären die gleichen, der Händler müsste bei seinen Bestellungen genauso wie du die Versandkosten und den Zoll bezahlen. Lediglich durch etwas größere Bestellungen würde es vielleicht etwas billiger für ihn werden, aber da der Händler auch von irgendwas leben muss, seine Miete, die Krankenversicherung und Steuern zahlen muss, kann er gar nicht günstiger sein.

    Der Hauptunterschied läge wahrscheinlich darin, dass du dich nicht mit den Formalitäten rumschlagen müsstest.

    Nachdem ich auch 1,60 m groß bin kann ich dir von einer Querhängematte wie der Crosshammock nur abraten: den Einstieg schafft man nur mit relativ langen Beinen problemlos und da du die Matte dann auch auf max. 2 m hängen kannst, die Mindesthöhe aber bei ca. 1,75 m liegt, hast du mit dem Baumabstand nicht viel Auswahl. Ich hatte mal eine Querhängematte, habe sie aus o.g. Gründen aber relativ schnell wieder verkauft.

    Ich schlafe am besten in einer 11 Fuß Matte mit doppellagen Stoff (weniger Dehnung). Auf der Seite zu schlafen ist völlig problemlos: das mache ich seit 10 Jahren jede Nacht so ....

    Ich denke, dass eine Brückenhängematte für breite Schläfer eher zu schmal ist, würde also lieber zu einer GE Matte greifen. Und da würde ich dir in jedem Fall eine doppellagige Matte empfehlen, damit sich der Stoff bei deinem Gewicht nicht zu sehr dehnt. Denn dann hängst du zu tief durch und kannst nicht mehr schräg liegen, weil es die Seiten der HM zu sehr hochzieht.

    Ein recht günstiger UQ, mit dem ich auch angefangen habe, ist der Kunstfaser UQ von Snugpak. Ich bin mit ihm gut zurecht gekommen, bis ich irgendwann auf den Wooki umgestiegen bin. Aber das war erst, als ich wusste, dass ich gut in einer HM schlafen kann und das seitdem jeden Tag zu Hause tue. Insofern hat sich die Investition für mich gelohnt, aber den Snugpak finde ich als preiswerten Einstieg sehr gut.

    Bzgl. des Auf-demBauch-schlafens: ich habe im Bett immer auf dem Bauch geschlafen, komme in der HM inzwischen aber gut mit dem Auf-derSeite-schlafen zurecht, wogegen ich noch nie auf dem Rücken schlafen konnte. Aber es brauchte seine Zeit.... in einer GE kann man auch mal auf dem Bauch liegen ( bei mir max. 20 min), aber richtig toll ist es nicht, weil man den Kopf so stark verdrehen muss.

    Schöne Bastelei Motte148 . Aber wahrscheinlich sollte man eher leichte Sachen in solche Seitentaschen tun, damit die HM nicht zu sehr runtergezogen wird, oder?

    Ich teile deine Meinung zu Moskitonetzen. Ich habe auch ein separates Netz, habe es aber erst einmal in den letzten 10 Jahren benützt. (War allerdings noch nie mit HM in Schweden oder Norwegen...) Ich habe bisher noch nicht verstanden welchen Vorteil ein unten geöffnetes Netz hat. Der Ein- und Ausstieg ist doch viel aufwendiger als bei einem seitlichen Reißverschluss. Oder soll das Gewicht sparen? Weil ein langer Gummizug etwas leichter ist als ein Reißverschluss?

    Wenn du am Fußes des Nordschwarzwalds wohnst: da wohne ich auch. Wenn du mal Warbonnet Matten probeliegen willst, könnte ich dir anbieten, dass wir uns mal treffen..