Beiträge von barfuß

    Ich schließe mich allem an, was DL1JPH geschrieben hat.

    Noch eine weitere Anmerkung: ich schlafe bei Nachttemperaturen über 22 Grad immer ohne Underquilt, verwende dann einen Deckenschlafsack (ohne Kapuze) und lege mich so rein, dass der Reißverschluß auf dem Bauch liegt. So kann ich die Temperatur am besten regeln.

    Wenn es nachts kälter ist hänge ich den Underquilt sehr locker unter die Hängematte und wenn es unter 18 Grad hat, hänge ich ihn so auf, dass er an der Hängematte anliegt.

    Bzgl. auf der Seite liegen: ich schlafe praktisch nur auf der Seite: das geht aber nur gut, wenn du auch da diagonal liegst, die HM lang genug ist und der Stoff nicht zu dehnbar.

    Wo wohnst du denn? Vielleicht wohnt jemand hier aus dem Forum in deiner Nähe und du kannst verschiedene Matten probeliegen. Die meisten hier habe mehrere Matten und zeigen sie gern anderen.

    Die Nacht in der Hängematte war durchwachsen

    Ich denke, dass das zwei Gründe hatte:

    - meiner Meinung nach ist der Stoff deutlich zu dehnbar. Dadurch werden die Seiten hochgezogen und du kannst gar nicht diagonal liegen. (ich wiege 20 kg weniger als du und auch da dehnt sich der Stoff schon zu stark)

    - eine Isomatte in einer Hängematte funktioniert nur mit 90 Grad Matten. In GE Matten passt sich die Matte nicht gut an Körper bzw. Hängematte an und ausserdem ist sie zu schmal und verrutscht.

    Ich habe mal eine Frage zu dem Tarp: ist die Firstlänge 3 oder 4 m lang bzw wenn sie 4 m lang ist : könnte man das Tarp dann auch andersrum aufbauen? Ich fände es manchmal ganz schön, wenn die Seiten weiter runter reichen und damit besseren Schutz bieten würden. (ohne dass ich das Tarp so niedrig Aufhängen müsste, dass selbst ich immer den Kopf einziehen muß)

    Inwiefern ist das Einsteigen denn problematisch? Kann ich mir gar nicht vorstellen, bin ja nun auch kein Riese.

    Na ja, die meisten steigen ja so ein, dass sie die Matte zwischen den Beinen nach vorne ziehen, um mit dem Hinterteil halbwegs in die Mitte der Matte zu kommen. Das klappt bei kleinen Leuten aber nicht, weil die Länge der Beine und die Breite der Matte (bei normaler Aufhängehöhe) nicht zusammenpassen.

    Ich hatte deshalb immer das Fußteil nach innen geklappt, mich dann von vorne in die Matte gesetzt, dann die Beine senkrecht nach oben gestreckt, damit sich das Fußende wieder ausklappen kann.

    Und da ich normalerweise in Schlafsäcken schlafe, in die ich vorher einsteige, war mir das einfach zu aufwändig.

    Bei einer GE Matte, stelle ich mich in den Schlafsack, setze mich in die Mitte der Matte und schwinge die Beine rein. Das geht viel einfacher und schneller.

    Auch Baumkind ist, soviel ich weiß, wieder von der 90 Grad Matte abgekommen: auch auf Grund der Größe. (Stimmts Baumkind )

    Wobei ich die Bequemlichkeit der Matten nicht in Frage stellen will (deshalb hatte ich ja 2 Stück). Mir fehlte durch die Isomatte etwas das HM-Feeling, aber das Gewicht etc. ist natürlich super.

    Was spricht dagegen statt der Vorschaubildchen das Originalbild anzuhängen? Ich mache das eigentlich immer, da die Vorschaubilder selbst nach dem Anklicken immernoch recht klein sind. (Jedenfalls bei meinen Bildschirmgrößen)

    Ich hätte jetzt gedacht, die normale Länge, bzw so um 260 cm etc sei für mich, da ich ja gerade klein bin, gut?

    Es ist schon so, dass wenn man klein ist , man eine kürzere Hängematte verwenden kann als jemand der groß ist. Aber es gibt bestimmte Richtwerte, die sich beim Ausprobieren bzw. Probeliegen als besonders bequem herausstellen. In einer normalen (gathered-end) HM liege ich dann gut, wenn sie mindestens 3 m lang ist. Ich habe auch eine mit 2,60 m Länge, aber dadurch, dass die Matte am Kopf- und am Fußende spitz zuläuft, kannst du ja einen größeren Teil der Länge gar nicht verwenden. Deine Schultern haben eine bestimmte Breite und du willst ja auch mal ein Bein anziehen, wenn du auf dem Rücken liegst. Und das muss in einem Bereich sein, wo die Matte dann breit genug ist und nicht schon zu den Enden hin spitz zuläuft.

    Ich würde je nach Finanzen entweder

    - eine Warbonnet Traveler (ohne Moskitonetz; und dazu bei Bedarf ein separates 360 Grad Netz z.B. von TTTM nehmen)

    - eine Warbonnet Blackbird (ist mit Moskitonetz, aber ich liege lieber in Matten ohne Netz, weil ich meist keins brauche und gern frische Luft um die Nase habe)

    - eine Lesovik

    Alle gibt es bei Hammock Fairy im Shop (http://www.shop-016.de/shop-campinghammock.htm) - ist im Moment aber bis 23.8. geschlossen, weil sie sich Urlaub verdient hat...

    Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu:

    - eine Isomatte in der HM funktioniert nicht wirklich, weil sie sich eben nicht mehrdimensional an den Körper anpaßt (das glauben die meisten allerdings erst, wenn sie es selber ausprobiert und vorallem Vergleichsmöglichkeiten mit einem Underquilt hatten)

    - eine Querhängematte ist für kleine Leute (ich bin 1,60 m und hatte 2 Stück) nicht so günstig, weil dann der Ein- und Ausstieg nicht ganz einfach ist.

    - Auch bei deiner Größe würde ich keinesfalls eine HM unter 3 m Länge kaufen. Selbst ich finde 3,30 m bequemer (ich habe beide Längen in guter Qualität vom selber Hersteller, so dass der Vergleich nicht hinkt.)

    Mann, da warst du ja tüchtig: 150 km an einem Tag und das mit dem Gepäck!!!!

    Als ich beim Lesen des Textes bei den hängengelassenen Baumgurten war hatte ich tiefstes Mitleid mit dir. Sowas Blödes aber auch....

    War doch gut, dass du noch das Zelt dabei hattest, denn eine HM ohne Aufhängung ist leider nutzlos.

    Ich wünsche dir jetzt gute Erholung von der Reise (danke für die schönen Fotos und den gut geschriebenen Text!) und angenehme Nächte in der HM! An Baumgurten wird es dir ja nicht mangeln....

    syster_lycklig Wenn du schon ein Moskitonetz hast würde ich dir die Lesovik 11 Fuß Matte empfehlen, die es bei Hammock Fairy gibt. Ich habe so eine, schlafe auch fast nur auf der Seite und finde sie recht ähnlich wie die Warbonnet Traveler XL, die ich auch habe. Und preislich sind auch beide Matten okay, ebenso wie die Festigkeit des Stoffs.

    Ich als Dicker habe mit dem Ausstieg so meine Probleme durch die andere Gewichtsverlagerung

    alasiesta hat beim Nordtreffen folgende Möglichkeit gezeigt:

    Beide Beine beim Aufsetzen auf der gleichen Seite raus, dann quasi (im Sitzen) nach hinten/rückwärts laufen. Dadurch kommt die Hängematte immer höher und irgendwann steht man ganz automatisch. Ich habs probiert: es funktioniert gut.