Beiträge von barfuß

    Ich finde, dass du bei deiner Größe mindestens 3,30 bis 3,45m lange Matten nehmen solltest: Bezogen auf die Stofflänge, die sich auffächert. Allerdings "mogeln" da viele Hersteller und messen oft mit der Aufhängung oder der ursprünglichen Stofflänge - von der du aber natürlich gar nichts hast.....

    Ich bin nur 1,60 m groß und schon ich finde 3m Matten für mich nicht so bequem, wie längere Matten. Ab 3,30 versinke ich allerdings darin - das bringt mir nichts mehr.

    Ich habe für zu Hause zwei Warbonnet Traveler und eine Lesovik, die ich bei Hammock Fairy gekauft habe. Die Lesovik sehe ich bei ihr auf der Seite allerdings auch nicht mehr - vielleicht vertreibt sie sie nicht mehr.

    Ich finde wichtig, dass der Stoff der Hängematte nicht zu stretchig ist, weil sich sonst beim Drinliegen die Seitenränder zu weit hochziehen und du dadurch nicht gut diagonal liegen kannst. So geht es mir z.B. bei den TTTM Matten, mit denen ich vor gut 20 Jahren meine HM Karriere angefangen habe. Bevor ich den Vergleich mit weniger dehnbaren Stoffen hatte fand ich sie okay, aber zum Schlafen würde dieser Stoff für mich nicht funktionieren.

    Die mexikanischen HM sind im Prinzig bequem, aber ich persönlich finde die glatten Kunstfaserstoffe viel besser um darin zu schlafen, weil ich mich nachts oft umdrehe und das fällt mir viel leichter, wenn der Stoff schön glatt sprich rutschig ist. Das Umdrehen "flutscht" dann besser.....

    Ich würde HM und UQ immer getrennt haben wollen und zwar aus 2 Gründen:

    - die HM kann man einzeln leicht waschen

    - man ist mit dem Temperaturbereich flexibler, weil man den UQ direkt anliegend an die Matte hängen kann wenn es kalt ist oder so lockern, dass er auch bei wärmeren Temperaturen noch angenehm ist. Mir ist das sehr wichtig. Gerade bei Synthetik, weil da, wie Hammock Fairy oben schon schrieb, der Komfortbereich kleiner ist d.h. man friert schneller und schwitzt schneller.

    Ich finde auch, dass es aufs Wetter ankommt. 3 Wochen bin ich nur in den Sommerferien unterwegs, nie im Winter. Da hätte ich vielleicht auch gern mal was Warmes. Ich finde es auch kein Problem mal eine Zeitlang einfacher zu essen. Ich spare mit dafür einen Kocher, Töpfe und das ganze Gedöns drumrum. Kaffee und Tee trinke ich auch zu Hause nicht, weshalb mir nix fehlt. Die Kohlenhydrate verträgt mein Körper hervoragend - ich habe keinerlei gesundheitliche Probleme. (Wäre aber auch komisch, wenn man die schon nach 3 Wochen hätte.)

    Ich schaffe es problemlos, wenn ich 3 Wochen in Frankreich unterwegs bin, morgens, mittags und abends Baguette zu essen. Ich habe verschiedene Aufstriche, die nicht gekühlt werden müssen (Marmelade, Nutella, Honig, Saussisson sec, la vache qui rit....) und das reicht mir in Kombination mit viel Obst. Morgens ein Baguette oder ein pain kaufen und fertig. Und alle paar Tage gehe ich essen.

    jenshelge ich verwende auch meine alten Zeltheringe (die gleichen wie deine), die ich, genau wie du, auch mit Schlaufen versehen habe, weil man dann die Heringe wieder besser aus dem Boden rauskriegt.

    Was du überlegen könntest: vielleicht lässt sich die Zelt-Alustange dazu verwenden dein Tarp geräumiger zu machen, in dem du sie als Aufstellstange auf der Innenseite des Tarps befestigst. Hier meine beiden alten North Face VE 25 Stangen:

    Bei nur einem Bogen halt quer durch die Mitte.

    Und wieder eine Schnur, mit der ich mein Kopfkissen sichern kann. Per Prusik an die Ridgeleine.

    Dazu habe ich eine Frage: wegen des Netzes kann das Kissen nicht aus der Matte fallen und ich nehme an, dass du es an der Ridgeline befestigst, damit es nicht in die Mitte der Matte rutscht, oder?

    Schläfst du nur auf dem Rücken?

    Ich habe das mit dem Aufhängen auch mal probiert, aber da ich meist zusammengerollt auf der Seite liege und nur wenig auf dem Rücken, bringt das nichts. Ausgestreckt bin ich 1,60m, auf der Seite liegend mit angezogenen Beinen aber nur 1,25m. Beide Male liege ich am tiefsten Punkt der HM, so dass das Kissen, wenn es zur Rückenlage passt, in Seitenlage zu weit oben in der Matte liegen würde und umgekehrt. Wie ist das bei dir?

    Es nervt mich nämlich schon, dass das Kissen bei jedem Einstieg in die HM in die Mitte rutscht, wenn ich es nicht in die Hand nehme, mich reinlege und dann erst das Kissen unter den Kopf schiebe.

    Hat da jemand eine gute Lösung?

    Ich wundere mich immer wieder wieviel Krach in der Natur gemacht werden darf und das über viele Stunden. Mich nervt sowas immer gewaltig und ich empfinde es als Zumutung für die Natur und alle, die einen anderen Musikgeschmack haben. Ich bin ja Liebhaberin von klassischer Musik und würde gern wissen, was andere Leute dazu sagen würden, wenn jemand über Stunden andere Leute zwangsweise mit z.B. lauter Streichquartettmusik oder Sinfonien beschallen würde....

    Heute habe ich die beiden Schraubösen auf der Veranda gegen Schaukelhaken getauscht.

    Ich persönlich hätte ein besseres Gefühl, wenn ich die Schraubhaken bis zum Anschlag ins Holz geschraubt hätte. Wegen der Hebelwirkung und so.... glaube ich... so gefühlsmäßig.....

    Übrigens habe ich auch eine Zeitlang solche Schaukelhaken verwendet, meine mich aber zu erinnern, dass sie für eine Belastung bis 50 kg angegeben sind. Darüber habe ich mich damals schon gewundert und es ignoriert, aber da du jenshelge doch etwas schwerer bist als ich, würde ich vielleicht nochmal nachschauen.

    Mir kam dieses Video mit dem senkrechten In-die-Erde-stecken von Heringen auch komisch vor, denn es widerspricht meiner langjährigen Erfahrung und hat mir überhaupt nicht eingeleuchtet.

    Und bei Pfosten zum Aufhängen einer Hängematte denke ich, wird es ähnlich sein wie bei Gestellen. Wenn es keine feste Firststange gibt, gehen die Stangen oben immer nach außen - und das sicher nicht grundlos....

    Hängematte zusammen falten, mit beiden Enden an einem Baum recht hoch hängen und dann am anderen Ende der Sitzfläche mit einem Gurt oder Stück Schnur im 90° Winkel die Sitzfläche aufspannen .............

    Das finde ich eine gute Idee. Muss ich demnächst mal probieren... man braucht halt mindestens 3 eher dicht stehende Bäume, aber das müsste zu finden sein.

    Deine 2. Möglichkeit hatte ich schon probiert, fand das aber für die Beine nicht so bequem.

    Ich wollte ein leichtes Boot und da sind die 2 kg für mich super. Bei 4,7 kg hätte ich auch fast bei meinem alten Boot bleiben können.

    Was ich an dem Advanced Elements Boot auch gut finde ist, dass die Schläuche nicht so dick sind - vorallem an Bug und Heck: dadurch ist das Boot nicht ganz so windempfindlich. Denn windig ist es hier oft. Der nötige Auftrieb kommt bei diesem Boot ja nicht nur durch die Seitenschläuche, sondern auch durch den aufblasbaren Boden.

    Danke für die vielen positiven Rückmeldungen. Ich bin inzwischen schon einiges damit gefahren und bin sehr zufrieden.

    Durch den erhöhten Sitz ist hinten wirklich nicht mehr viel Rückenlehne, vielleicht kann das ein anderer Sitz mit integrierter Rückenlehne ausgleichen?

    Das ist richtig. Rückenlehne is nich... ich habe allerdings bei meinem bisherigen Boot, das eine sehr bequeme Rückenlehne hat, gemerkt, dass ich mich oft gar nicht angelehnt habe. Hier ist es nämlich ziemlich oft windig und wenn ich den Wind von hinten habe segle ich und auf dem Rückweg muß ich mich beim Paddeln ganz schön anstrengen, um gegen den Wind anzukommen, so dass ich mich dabei sowieso nicht anlehne. Aber wer weiß, vielleicht besorge ich irgendwann doch einen anderen Sitz....

    Und eine zugeschnittene Isomatte auf dem Luftboden erhöht den Winterkomfort nochmals erheblich :)

    Brauche ich ja nicht, da der Boden aufblasbar ist. Das reicht sicher aus. Der Vorteil daran ist, dass ich kein Wasser unter einer Isomatte habe, was dann mit dem Trocknen schwieriger ist. Ich benütze das Boot ja oft mehrmals täglich und dann wäre ziemlich lang Wasser unter der Matte, was sicher nicht so toll wäre.

    Ein anderer Vorteil dieses Bodens ist, dass er das Boot aussteift, was ich als angenehm empfinde.

    Und als ich mich dann für einen Kompromiss aus Haben-Wolln & Bezahlbar entschieden hatte - war`s nicht mehr verfügbar.

    Da war dieses Packraft ein guter Kompromiss für mich: das gibt es für 300,- bis 400,- €, was ich für so ein Boot günstig finde.

    Das Gepäck in den Schläuchen zu verstauen war für mich nicht wichtig und es hat halt den Nachteil, dass du immer, wenn du was rausnehmen willst, das Boot hinnterher wieder aufpumpen mußt. Aber klar, wenn du mehr Gepäck hast, brauchst du ohne Packmöglichkeit in den Schläuchen ein größeres Boot.