Beiträge von barfuß

    Na ja, das wäre für ein Lastenrad schon eine sehr weite Anfahrt, die Hammock Fairy zu bewältigen hätte. Und nachdem Zeit Geld ist, sie ihren Shop dann schließen müsste und sich dann wieder potentielle Kunden beschweren, ist eine Anfahrt mit dem Auto durchaus zu rechtfertigen....

    Habt ihr die Whippings bei dem Cloud71 Stoff mit einer sehr dünnen Schnur gemacht? Sind eure Matten bzw. Höngesessel immer kurz hinter dem Whipping gerissen?

    Ich hatte bei meiner DIY Matte sicherheitshalber eine richtig dicke Schnur genommen, damit sich die Belastung auf eine größere Fläche verteilt. Ob das was bringt weiß ich nicht. Bisher hat es gehalten, aber ich habe die Matte auch noch nicht so lange. In Zukunft werde ich sie sicherheitshalber recht tief hängen ;)

    Oder bringt der Test dann eh reichlich wenig, weil das komplett andere Welten sind mit Isomatte und ohne? Vielleicht kann ich mir ja auch eine sehr warme Nacht hier im Garten zum testen raussuchen, wie heute, wo es minimal 18° hat. Da sollte es auch nur mit Schlafsack reichen oder?

    Ja, das ist ein völlig anderes Schlafgefühl: ohne Isomatte wird dein Körper überall gleichmäßig vom Stoff unterstützt, bei der Isomatte hast du immer Unebenheiten oder Wellen in der Liegefläche, weil sich eine Isomatte nicht in Quer- und Längsrichtung an die HM anpassen kann. Für mich gehen Isomatten gar nicht.

    Es sei denn, du nimmst eine Querhängematte. Schau mal unter "Crosshammock" nach: da hast du eine sehr leichte Matte und kannst eine Isomatte verwenden. (Allerdings muss die schon eine bestimmte Größe haben.)

    Ich finde einen Underquilt um Klassen bequemer ( in GE Matten). Selbst mit Schlafsack wird es unter ca. 22/23 Grad zu kalt von unten, wenn du keinen UQ hast. Aber zur Zeit ist es nachts ja sehr warm. Da könntest du es probieren. Wenn du es im häuslichen Umfeld machst, kannst du immernoch nach Hause gehen, falls es zu ungemütlich wird....

    Ich finde die Frage: "Netz oder nicht" schon nochmal überlegenswert. Ich habe 2 Matten mit Netz und ca. 10 ohne, woraus ersichtlich ist, was ich vorziehe.

    Bei Matten ohne Netz ist der Ein- und Ausstieg unkomplizierter, man kann von rechts und links einsteigen, man muß kein Netz abspannen, kommt jederzeit an den Underquilt, um ihn noch richtig hinzuziehen und kann jederzeit aus der Hängematte herausgreifen, um etwas hineinzuholen.

    Ich habe noch ein separates Netz, das für fast alle meine Matten passen würde, habe es aber erst 1x benützt.

    Bzgl. evt. Mücken mache ich es immer so: bevor ich mich zum Schlafen in die HM lege, schlage ich nochmal das Tarp zurück, so dass alle Insekten, die sich in der Dämmerung unter dem Dachfirst gesammelt haben, wegfliegen können. (Bei Dunkelheit kommen praktisch keine Neuen mehr dazu.) Dann lege ich mich schlafen, ohne nochmal groß Licht anzumachen: Funktioniert 1a.

    Ich habe als Alltagsmatten die Warbonet Traveler und die Lesovik Spirit von Hammock Fairy und kann beide empfehlen.

    Ich schlafe in meinen Gathered End Matten immer auf der Seite, weil ich auf dem Rücken nicht schlafen kann. Bauchlage geht ja leider nicht, was ich sonst bevorzugen würde, aber die Seitenlage ist gar kein Problem. Man muß nur immer schön in der Diagonale bleiben, was am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist.

    Über Nacht hat sich die Betonplatte von 20 auf 6,5cm über Grund abgesenkt.

    Das ist sehr viel Dehnung.... puh....

    Ich verstehe das aber nicht: normalerweise müssten sich die Bänder doch gleich unter der Belastung in die Länge ziehen und nicht erst innerhalb von Stunden. (Und wenn es schon so lange dauert, müssten die Bänder nach dem 1. Mal Belasten doch quasi " ausgezogen" sein und sich nicht mehr verändern. Es ist doch keine Gummischnur, die wieder zusammenrutscht und auch die gibt ja nicht über Stunden nach sondern gleich beim Auseinanderziehen.)

    Hui, noch nicht einmal eine spitze Pinzette, um Dornen oder Minisplitter aus der Fußsohle rauszupulen?

    Nee - kommt fast nie vor und wenn doch, habe ich solche Sachen mit den Fingern und Geduld herausbekommen. Ich bin allerdings ziemlich gelenkig und komme locker überall an die Fußsohlen dran...

    Dass die Dehnung ein Problem ist glaube ich nicht. Ich habe zu Hause die La Siesta HM Haken an der Wand und zwar hänge ich an den mitgelieferten Seilen. Die geben auch mehr nach als Kletterseile, aber ich finde das ganz angenehm. Es "federt" ein bißchen. So als ob sich ein Baum ein bißchen bewegt. Stört mich überhaupt nicht.

    Vielleicht ist es dann ein Problem, wenn jemand sehr schwer ist, die Bäume einen sehr großen Abstand haben (so dass man die Befestigung sehr weit hochschieben muß) und es dann vielleicht noch regnet.

    Ich würde mir erstmal keine Sorgen machen.

    Ich hab immernoch nicht verstanden, was Molle ist.....

    Macht aber nichts. Ich habe in meinem ganzem Leben nie irgendwelche Erste Hilfe Sachen dabeigehabt und auch nie welche gebraucht. Ich habe sowas gar nicht, auch nicht zu Hause (außer kleiner Pflaster).

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass das so weitergeht :thumbup:

    Ich nehme an, dass ihr eure HM dann in die Waschmaschine steckt bei täglicher Nutzung, oder wie macht ihr das?

    In eher großen Abständen (alle paar Monate) wasche ich sie in der Waschmaschine. Da ich allerdings immer mit Schlafsack in der HM liege, komme ich am ehesten mit den Armen an den Stoff. Der Kufa Schlafsack wird natürlich öfter gewaschen...

    Ich hatte mal eine Weile lang eine Baumwollhängematte - allerdings bestand sie nicht aus extrem dicker Baumwolle. Für mich hatte sie zwei gravierende Nachteile, weshalb ich davon wieder abgekommen bin:

    - im Laufe der Zeit beult sie in der Mitte aus

    - wie Mittagsfrost schon schrieb: wenn man mit Klamotten drinliegt kann man sich fast nicht umdrehen, weil viel zuviel Reibung vorhanden ist.

    Aus diesen beiden Gründen bevorzuge ich auch beim täglichen Schlafen zu Hause eine Kunstfasermatte, auch wenn das Schlafklima mit BW vielleicht etwas besser wäre. Allerdings gehöre ich zu den Leuten, die nachts kaum schwitzen und die sich oft umdrehen.

    Also bei mir klappt das Auf-demRücken-schlafen auch nach 20 Jahren probieren nicht. Ich habe seit mehr als 20 Jahren Probleme mit der Halswirbelsäule und habe es sowohl jahrelang im Bett wie auch jahrelang in der HM probiert. Ich kriege das einfach nicht hin...

    Ich bin ungefähr in deiner Größe und Gewichtsklasse und schlafe im Bett auf der Seite und auf dem Bauch, in der GE Hängematte auf der Seite. Auf dem Rücken liege ich manchmal, aber einschlafen kann ich so nicht.

    Bei mir hat es am Anfang relativ lang gedauert, bis ich in der HM schlafen konnte, weil das diagonale Liegen auf der Seite und das "Sich-umDrehen" und auf der anderen Seite liegen, zumindest bei mir einige Übung gebraucht hat. Seit 6,5 Jahren schlafe ich hauptsächlich in der HM: es kann also klappen, aber es kann dauern bis es problemlos klappt....

    Mit ner Isomatte in der HM komme ich allerdings aus den von dir schon genannten Gründen gar nicht zurecht. Wenn du in der HM richtig liegst brauchst du eigentlich keine Aussteifung (Es sei denn, es ist eine 90 Grad Matte). Ohne Kopfkissen geht es bei mir allerdings nicht, da der Nacken sonst zuwenig Unterstützung hat. Ich verwende deshalb auch nur ein kleines Kissen, das ca. 20 x 40 cm groß ist.

    In welcher Gegend wohnst du denn? Schau doch mal auf die Mitgliederkarte, wer bei dir in der Nähe wohnt. Vielleicht wohnt da ein/e erfahrene/r Hänger/in, der/die dir ein paar praxisnahe Tipps geben kann.

    Wie kommt ihr Cross Hammock - Besitzer / - Nutzer denn damit klar, dass es bei höheren Außentemperaturen doch eher unangenehm und klebrig-schweißig auf der Isomatte wird, wenn man darauf liegt?

    Wenn ich auf einer Isomatte schlafe schiebe ich sie in einen dünnen Baumwollbezug. (Also in sowas Ähnliches wie die früheren Jugendherbergsschlafsäcke.) Der ist leicht, waschbar und die Isomatte fühlt sich dadurch an den Stellen, wo keine Klamotten sind, angenehmer an.