Beiträge von barfuß

    Ich war diese Woche auch im Alpenvorland bzw. zuerst ein paar Tage in Mittenwald und dann im Allgäu. Ich hatte auch mein Rad dabei, aber es war überall so voll und so heiß, dass ich heute vorzeitig an meinen See zurückgefahren bin, obwohl ich eigentlich noch ein paar Tag auf der Alb wandern wollte. Aber bei über 30 Grad im Schatten (und dort wandert man meist in der Sonne - was normalerweise das Tolle dort ist) war es mir einfach zu heiß....

    Dass du Cross Hammock so eine freie Stelle am Ammersee gefunden hast grenzt für mich an ein Wunder. Ich kam am Dienstag nicht mal bis zum Eibsee, weil schon ein paar hundert Meter vor dem Parkplatz eine Autoschlange stand und es kein Durchkommen gab. Das gleiche in der Partnachklamm: ein Geschiebe wie in schlimmsten Zeiten auf dem Weihnachtsmarkt.... und im Allgäu habe ich mehrere Seen angefahren: alle völlig überfüllt: es war echt frustrierend!

    Ich kann deine 3 Erkenntnispunkte nur unterstützen!

    Es ist schwierig, die richtige Aufhängehöhe zu bestimmen, vorallem, wenn man das Kopfende tiefer hängen will (wie es die meisten hier machen) als das Fußende. Eigentlich hilft nur Ausprobieren. Und dann hast du als nächstes das Problem, dass deine HM unterschiedlich lang sind und die gerade toll bestimmte Aufhängehöhe dann nur für die eine Matte ideal passt.... insofern sind vielleicht Airline Schienen eine Möglichkeit, weil du dann zumindest in einem gewissen Rahmen die Höhe korrigieren kannst.

    Ich hatte einen Pipe Stand, bei dem mich aber gestört hat, dass er sich in Längsrichtung vor und zurückbewegt, wenn man in der HM liegt und sich bewegt. Da würde sich eine Abspannung empfehlen oder in den oberen beiden Ecken eine Verbindung der Längs- und Querstange im 45 Grad Winkel.

    So ein Gestell, wie es wuppitom empfiehlt habe ich auch und es steht bei mir auf der Dachterrasse. Bedenken muss man dabei, dass sich die beiden Arme mehr oder weniger stark aufeinander zubewegen, wenn man sich in die HM legt. Wer also Wert auf eine exakt richtig gespannte Ridgeline legt, wird Probleme haben. Für mich ist das nicht so wichtig, wenn ich nicht gerade die ganze Nacht darin liegen will. Bei HM ohne RL kann man sie eh so aufhängen, wie man es gerade gut findet.

    In der Schweiz stellen manche Almbauern schon von Kühen auf Lamas um, weil jede Kuh am Tag 40l Wasser braucht. Da das Wasser in den Bergen immer weniger wird, die Flächen aber beweidet werden müssen, um nicht zu verbuschen, sind Lamas vielleicht längerfristig wirklich eine Alternative.

    sakura wo ich bei dir ins Grübeln komme: du schreibst, dass du 4 bis 5 Tarps hast, liegst aber immernoch mit Isomatte und provisorischem UQ (auf dem Foto) in deiner HM.

    Bevor ich über ein 6. Tarp nachdenken würde, würde ich zuerst in einen guten UQ z. B. einen Wooki investieren. Ich habe zig HM, aber nur ein Tarp (Superfly) und 2 Wookis.

    Auf die Reaktion - wenn denn überhaupt eine kommt - bin ich ja auch mal gespannt. Eigentlich müsste man Haven Tent darüber informieren (falls sie es selber noch nicht gefunden haben), denn wie du oben schreibst, ist das eigentlich schon geschäftsschädigend, im mindesten fahrlässig.

    Ich finde, dass du bei deiner Größe mindestens 3,30 bis 3,45m lange Matten nehmen solltest: Bezogen auf die Stofflänge, die sich auffächert. Allerdings "mogeln" da viele Hersteller und messen oft mit der Aufhängung oder der ursprünglichen Stofflänge - von der du aber natürlich gar nichts hast.....

    Ich bin nur 1,60 m groß und schon ich finde 3m Matten für mich nicht so bequem, wie längere Matten. Ab 3,30 versinke ich allerdings darin - das bringt mir nichts mehr.

    Ich habe für zu Hause zwei Warbonnet Traveler und eine Lesovik, die ich bei Hammock Fairy gekauft habe. Die Lesovik sehe ich bei ihr auf der Seite allerdings auch nicht mehr - vielleicht vertreibt sie sie nicht mehr.

    Ich finde wichtig, dass der Stoff der Hängematte nicht zu stretchig ist, weil sich sonst beim Drinliegen die Seitenränder zu weit hochziehen und du dadurch nicht gut diagonal liegen kannst. So geht es mir z.B. bei den TTTM Matten, mit denen ich vor gut 20 Jahren meine HM Karriere angefangen habe. Bevor ich den Vergleich mit weniger dehnbaren Stoffen hatte fand ich sie okay, aber zum Schlafen würde dieser Stoff für mich nicht funktionieren.

    Die mexikanischen HM sind im Prinzig bequem, aber ich persönlich finde die glatten Kunstfaserstoffe viel besser um darin zu schlafen, weil ich mich nachts oft umdrehe und das fällt mir viel leichter, wenn der Stoff schön glatt sprich rutschig ist. Das Umdrehen "flutscht" dann besser.....

    Ich würde HM und UQ immer getrennt haben wollen und zwar aus 2 Gründen:

    - die HM kann man einzeln leicht waschen

    - man ist mit dem Temperaturbereich flexibler, weil man den UQ direkt anliegend an die Matte hängen kann wenn es kalt ist oder so lockern, dass er auch bei wärmeren Temperaturen noch angenehm ist. Mir ist das sehr wichtig. Gerade bei Synthetik, weil da, wie Hammock Fairy oben schon schrieb, der Komfortbereich kleiner ist d.h. man friert schneller und schwitzt schneller.

    Ich finde auch, dass es aufs Wetter ankommt. 3 Wochen bin ich nur in den Sommerferien unterwegs, nie im Winter. Da hätte ich vielleicht auch gern mal was Warmes. Ich finde es auch kein Problem mal eine Zeitlang einfacher zu essen. Ich spare mit dafür einen Kocher, Töpfe und das ganze Gedöns drumrum. Kaffee und Tee trinke ich auch zu Hause nicht, weshalb mir nix fehlt. Die Kohlenhydrate verträgt mein Körper hervoragend - ich habe keinerlei gesundheitliche Probleme. (Wäre aber auch komisch, wenn man die schon nach 3 Wochen hätte.)

    Ich schaffe es problemlos, wenn ich 3 Wochen in Frankreich unterwegs bin, morgens, mittags und abends Baguette zu essen. Ich habe verschiedene Aufstriche, die nicht gekühlt werden müssen (Marmelade, Nutella, Honig, Saussisson sec, la vache qui rit....) und das reicht mir in Kombination mit viel Obst. Morgens ein Baguette oder ein pain kaufen und fertig. Und alle paar Tage gehe ich essen.

    jenshelge ich verwende auch meine alten Zeltheringe (die gleichen wie deine), die ich, genau wie du, auch mit Schlaufen versehen habe, weil man dann die Heringe wieder besser aus dem Boden rauskriegt.

    Was du überlegen könntest: vielleicht lässt sich die Zelt-Alustange dazu verwenden dein Tarp geräumiger zu machen, in dem du sie als Aufstellstange auf der Innenseite des Tarps befestigst. Hier meine beiden alten North Face VE 25 Stangen:

    Bei nur einem Bogen halt quer durch die Mitte.

    Und wieder eine Schnur, mit der ich mein Kopfkissen sichern kann. Per Prusik an die Ridgeleine.

    Dazu habe ich eine Frage: wegen des Netzes kann das Kissen nicht aus der Matte fallen und ich nehme an, dass du es an der Ridgeline befestigst, damit es nicht in die Mitte der Matte rutscht, oder?

    Schläfst du nur auf dem Rücken?

    Ich habe das mit dem Aufhängen auch mal probiert, aber da ich meist zusammengerollt auf der Seite liege und nur wenig auf dem Rücken, bringt das nichts. Ausgestreckt bin ich 1,60m, auf der Seite liegend mit angezogenen Beinen aber nur 1,25m. Beide Male liege ich am tiefsten Punkt der HM, so dass das Kissen, wenn es zur Rückenlage passt, in Seitenlage zu weit oben in der Matte liegen würde und umgekehrt. Wie ist das bei dir?

    Es nervt mich nämlich schon, dass das Kissen bei jedem Einstieg in die HM in die Mitte rutscht, wenn ich es nicht in die Hand nehme, mich reinlege und dann erst das Kissen unter den Kopf schiebe.

    Hat da jemand eine gute Lösung?