Beiträge von barfuß

    Ich habe festgestellt, dass es sich immer wieder mal ändert: ich schlafe seit 8 Jahren fast nur noch in Hängematten und es gab Zeiten, wo ich dachte, dass es mit einem Bett nie wieder was wird. Seit ich auf der Welt bin war ich immer Bauchschläferin und deshalb war die Umstellung auf die HM für mich nicht einfach: es gab Vor- und Nachteile.

    Inzwischen schlafe ich mindestens 3/4 der Zeit in der HM und 1/4 der Zeit im Bett, weil ich manchmal einfach das Bedürfnis habe auf dem Bauch zu schlafen. Es passiert aber auch öfters, dass ich innerhalb einer Nacht ( z.T. mehrmals) zwischen Bett und HM wechsle.

    Den Link hatten wir hier schon mal....

    Dass Umdrehen einfach ist, wenn man nur so in der HM liegt ist klar. Ich redete vom Schlafen und da habe zumindest ich einen Schlafsack und ein Kopfkissen....

    Außerdem habe ich beim Umdrehen nicht die Arme über den Kopf ausgestreckt, wie er das hier vorführt, das ist beim Schlafen nicht realistisch.

    Beim Einsteigen den hinteren HM Stoff über die Schulter zu legen, ist mit UQ drunter auch nicht so toll.

    Der Tipp, die HM bei Moskitos über sich zu schließen ist wohl eher ein Witz: da sticht jede Schnake durch!

    Das hier sieht auf den 1. Blick für Außenstehende schon fast zirkusmäßig und elegant aus, aber das kann jeder von uns hier auch....

    Nettes Video, wenn man tagsüber mit Klamotten, aber ohne Schlafsachen und UQ, in der HM turnen will.

    Basti G. mir gefällt deine Konstruktion sehr gut und ich finde, dass du dir viel dabei überlegt hast. Mir gefällt vorallem, dass du das Projekt so ausführlich und gut nachvollziehbar dargestellt hast und dass bei deinem System keine seitlichen Gummizüge nötig sind, die mich nämlich bei fast allen gekauften UQ (bis auf den Wooki) stören, weil sie an Kopf und Füßen entlanglaufen.

    Auf den Fotos sieht es auch so aus, als ob die Decke überall gut an der HM anliegt und wer nicht gerade bei 0 Grad draußen übernachtet, hat damit sicher eine gute und flexible Möglichkeit (durch die Verwendung von verschieden warmen Decken) einen wärmemäßig passenden UQ mit relativ wenig Aufwand zu fabrizieren. :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Decken haben fast alle Leute und da dein System an jeder beliebigen Decke befestigt werden kann, ist das eine gute Möglichkeit sich einen passenden UQ (vor allem für zu Hause oder den Besuch bei Freunden) zu machen. Und da die meisten Freunde auch Decken haben, braucht man den eigenen UQ dann nicht mal mitbringen, knipst einfach das System an deren Decken und fertig... insofern spielen dann Packmaß und Gewicht auch keine Rolle :)

    ich habe seit gut einer Woche plus das Angebot mit hydrophoben 900er Daunen und dem besseren Oberstoff im Postfach. Sind fast 200 Taler mehr. Ich grübel jetzt... :P

    Meine Erfahrung ist, dass es sich immer lohnt auf Qualität zu setzen. Wenn der Preis erstmal verschmerzt ist, was meist recht schnell der Fall ist, freue ich mich jedes Mal wieder, dass ich was Gutes gekauft habe und freue mich täglich daran.

    Ich habe für mein Tarp ja auch die Lösung mit den überkreuzten Alustangen meines alten North Face VE25. Die sind 4m lang und passen ohne irgendeine Veränderung exakt zu meinem Warbonnet Superfly.

    Ich habe allerdings keine ummantelteten Schrauben in das Alugestänge gesteckt, sondern einfach Unterlegscheiben an die Abspannpunkte geknotet. Deren Innenloch habe ich vom Duchmesser her passend zu den Enden der Alustangen gekauft.

    reactormonk Was mir knapp erscheint ist die Breite: wenn du dich diagonal in die HM legst, wird sie ja bekanntlich deutlich breiter - zumindest da wo du den Kopf bzw. die Füße hast. Und gegenüber der Tür ist ja eine Zimmerecke: da wäre die Frage, ob du mit Kopf oder Füßen dort anstößt.

    Die andere Frage ist, ob du statt der mit 4,50 m recht langen Matte nicht lieber eine kürzere mit z.B. 3,30 m oder 3,60 m verwenden willst.

    Das ganze wäre dann eine mexikanische Hängematte, aber ich bin mir nicht sicher, ob hier eine mit oder ohne Gestänge besser macht.

    Mit Stäben ist immer doof: da kann man nicht wirklich diagonal liegen und es ist extrem kipplig. Wenn du etwas zu schwungvoll einsteigst fliegst du auf der anderen Seite gerade wieder raus... ;)

    . Das sind gute 7m. Mal schauen, ob ich das hin bekomme.

    Du brauchst einen sehr langen Baumgurt und einen normalen und befestigst beide in einer normalen Höhe, sagen wir 2m, an den Bäumen. Dann stellst du, um die Länge zu verkürzen, einen Holzstab bei ca. 4,50m unter den langen Baumgurt - legst den Baumgurt quasi über den Pfosten. Letzteren kannst du vielleicht erstmal provisorisch etwas fixieren, damit er stehen bleibt - dann gehts leichter. Oder, falls das eine Lösung für öfter sein soll: du schraubst eine Art Ring oä. oben auf den Pfosten, damit der Baumgurt durchlaufen kann und den Pfosten gleichzeitig etwas fixiert.

    - Die GTX Schuhe sind Halbschuhe / Zustiegsschuhe. Da ist nichts mit furthen. Ich lese immer wieder das die Schuhe auf dem Weg so oder so durch sein werden....oft und lange. Da dachte ich, das wenigstens die Socken das Klima im nassen Schuh etwas aufwerten können. (Blasen, Pilz und sonst was)

    was spricht denn gegen Sandalen statt Halbschuhen? Entweder Barfußsandalen oder, wenn man das nicht so gewöhnt ist, etwas wie Teva Sandalen? Da kannst du dir das Blasenpflaster sparen und nach dem Regen oder dem Durchwaten eines Baches trocknest du sie einfach ab und fertig (Socken vorher natürlich ausziehen ;) ) Schwitzige Füsse kriegst du damit auch nicht und Gewicht sparst du auch.

    Wir haben beispielsweise keine 8km von meinem Heimatort entfernt eine Trinkwasserquelle im Wald und auch etliche Recht klare Bäche oberhalb der Landwirtschaft.

    Hier in Ettlingen, wo ich wohne, gibt es auch eine Trinkwasserquelle im Wald, wo einige Einwohner gerade ihr Trinkwasser holen. Bei Baden-Baden kenne ich auch eine, wo die Leute extra hinfahren und wenn ich in der Gegend von Mittenwald (Alpen) unterwegs bin, trinke ich immer das Wasser aus den Bächen und schaue immer etwas schadenfroh auf die großen Wasserflaschen, die andere mit sich herumtragen. Im Pfälzerwald hätte ich da auch keine Bedenken: du trinkst ja nicht täglich literweise Wasser. (Und oft wirst du es eh vorher kochen.)

    Noch einfacher: man nimmt einen Waschhandschuh mit, macht ihn naß, tut das Getränk rein und hängt ihn an einen Ast oder die HM. Das Getränk ist dann durch die Verdunstungskälte super gekühlt. (So haben wir es früher in der Wüste von Namibia unterwegs immer gemacht: es funktioniert auch bei 35 Grad super, sobald nur ein kleines Windchen weht...)

    Für größere Flaschen kann man auch Baumwolltragetaschen nehmen, die man im Idealfall einfach etwas schmaler und kürzer macht. Die sind allerdings schneller wieder trocken, so dass der Kühleffekt nicht so lange hält. Besser sind dann Gästehandtücher aus Frottee, die man einfach zusammennäht. Henkel zum Aufhängen sind ja immer schon dran.

    Ketzterische Frage: Was ist, wenn du gar keinen Filter mitnimmst?

    Ich sehe das so:

    - wenn du irgendwo an Brunnen oder in Gaststätten auffüllen kannst brauchst du keinen Filter,

    - wenn du Wasser direkt aus einem Bach nimmst, wirst du die Hauptmenge fürs Kochen oder für Kaffee/Tee verwenden d.h. das Wasser ist dann abgekocht, so dass evt. Bakterien eliminiert sind.

    Evt. Schwebstoffe, die im Wasser enthalten sind, sind in der Regel (in den aufgenommenen Mengen) gesundheitlich nicht problematisch. Wenn sie dich stören könntest du einfache Papierkaffeefilter mitnehmen und das Wasser durchlaufen lassen.