Beiträge von barfuß

    In einem Hängemattenständer hast Du mit der Höhe der Aufhängung keine Wahl, da ist die Höhe eben fix, was die Gesamteinstellung der Hängematte eben weitgehend vorgibt.

    Wenn das Gestell lang genug ist kann man schon die eine Aufhängung länger lassen als die andere und somit hängt das Kopfende tatsächlich tiefer. Aber meist sind die Gestelle dafür aber nicht lang genug, weil sie mit zunehmender Länge schwerer werden und man zum Mitnehmen ja möglichst kompakte Gestelle möchte. Die Ridgelinespannung ist bei Gestellen nicht immer gegeben, aber ich habe Gestelle, wo es zumindest fast stimmt. Jedenfalls so weit, dass es für mich okay ist und ich gut schlafe.

    Mal ne andere Frage, von Ticket to the Moon wird hier im allgemeinen nicht so viel gehalten oder irre ich mich da?

    Nachdem sonst niemand auf deine Frage geantwortet hat: ich habe mehrere ältere TTTM Matten, die ich früher auch recht oft benutzt habe bevor ich auf "bessere" Matten umgestiegen bin. Ich finde die TTTM Matten für eine Siesta okay, aber zumindest mir sind die Stoffe zu dehnbar, um darin zu schlafen: Wenn du dich reinlegst gibt der Stoff so nach, dass du recht weit einsinkst, was bedeutet, dass die Seitenwände ziemlich hoch sind. Dadurch kannst du weniger diagonal liegen als in festeren Stoffen.

    Das ist aber etwas, was die TTTM mit vielen anderen Matten teilt (Cocoon, Decathlon etc.)

    Die Haltbarkeit der Matten ist sehr gut: meine Älteste ist ca. 30 Jahre alt, aber wichtig ist, eine einfarbige Matte zu nehmen, weil z.T. die Nähte zwischen den verschiedenen Farben unbequem sind und vorallem die Stoffspannung der Streifen nicht immer exakt gleich ist

    Eine HM im Caddy aufzuhängen funktioniert meines Wissens nicht. Als ich vor 6 Jahren mein Auto gekauft habe war ich mit einer HM in vielen Autohäusern und habe probiert in welche Autos man eine HM hängen kann. (Mit dem Caddy hatte ich auch geliebäugelt... ging aber nicht) Die meisten Autos waren im Innenraum nicht hoch genug (Sitzhöhe für HM: man braucht ca. 1,30m Innenhöhe) und in der Regel innen nicht lang genug (es sei denn sowas wie VW Busse). Die meisten heutigen Autos haben eine so schräge Frontscheibe, dass zuviel Innenraumplatz verschenkt wird.

    Ich persönlich finde die Idee gut, weiß aber nicht, ob sie wirklich funktioniert. Ich hätte in die Holzplatten nicht genug Vertrauen.

    Wenn ich die Platten bei mir in der Wohnung verteilen müsste, würde ich aber die Wände eindeutig der Decke vorziehen, weil ich gern das Kopfende tiefer hänge als das Fußende (Gilt natürlich nur für GE und nicht 90 Grad Matten). Und: bei einer so hohen Aufhängung braucht man für eine gute Sitzhöhe einen sehr großen Raum. D.h. aber, dass große Teile des Raumes durch die Matte/n durchschnitten werden und man zum Durchqueren des Zimmers die Matten immer abhängen oder um sie herumlaufen muß. Das würde mich auf Dauer nerven.

    Wenn ich eine flexible Aufhängung haben wollte (ich habe schon in jedem Zimmer eine HM hängen...) würde ich die Lösung von Hammock Fairy verwenden:

    An mehrere Wände stabile Balken dübeln, aber so, dass sie nicht ganz an der Wand anliegen, sondern etwas Abstand haben: dann kann man Baumgurte drumrumwickeln und leicht in der Höhe anpassen. Wenn man genug Balken montiert sieht es aus wie ein Raum mit Fachwerk :thumbup: Stelle ich mir durchaus ästhetisch vor. Allerdings sollte man dann Eigentümer sein...

    Ich behaupte mal, dass es sich um die Wutachschlucht handelt. Da gab es nämlich (ich glaube letztes Jahr) so einen Erdrutsch. Es kam in den SWR Nachrichten, weil beinahe der Strommast oben mit abgerutscht wäre.

    Ich selber war noch nie dort, aber in der nahen Gauchachschlucht. Die Gauchach mündet in die Wutach und ist ebenfalls sehr schön.

    jenshelge Toll, dass du dir die Arbeit mit dem Video gemacht hast! Es gefällt mir sehr gut, weil es sehr ausgewogen ist zwischen dem, was für Anfänger wichtig ist, aber nicht so detailreich, dass Anfänger gleich wieder abgeschreckt sind und die Übersicht verlieren. :thumbup: :thumbup: :thumbup: Es sind alle Punkte erwähnt, die für Neulinge wichtig sind und damit eine wirklich gute Zusammenfassung der wesentlichen Punkte.

    Ich habe festgestellt, dass es sich immer wieder mal ändert: ich schlafe seit 8 Jahren fast nur noch in Hängematten und es gab Zeiten, wo ich dachte, dass es mit einem Bett nie wieder was wird. Seit ich auf der Welt bin war ich immer Bauchschläferin und deshalb war die Umstellung auf die HM für mich nicht einfach: es gab Vor- und Nachteile.

    Inzwischen schlafe ich mindestens 3/4 der Zeit in der HM und 1/4 der Zeit im Bett, weil ich manchmal einfach das Bedürfnis habe auf dem Bauch zu schlafen. Es passiert aber auch öfters, dass ich innerhalb einer Nacht ( z.T. mehrmals) zwischen Bett und HM wechsle.

    Den Link hatten wir hier schon mal....

    Dass Umdrehen einfach ist, wenn man nur so in der HM liegt ist klar. Ich redete vom Schlafen und da habe zumindest ich einen Schlafsack und ein Kopfkissen....

    Außerdem habe ich beim Umdrehen nicht die Arme über den Kopf ausgestreckt, wie er das hier vorführt, das ist beim Schlafen nicht realistisch.

    Beim Einsteigen den hinteren HM Stoff über die Schulter zu legen, ist mit UQ drunter auch nicht so toll.

    Der Tipp, die HM bei Moskitos über sich zu schließen ist wohl eher ein Witz: da sticht jede Schnake durch!

    Das hier sieht auf den 1. Blick für Außenstehende schon fast zirkusmäßig und elegant aus, aber das kann jeder von uns hier auch....

    Nettes Video, wenn man tagsüber mit Klamotten, aber ohne Schlafsachen und UQ, in der HM turnen will.

    Basti G. mir gefällt deine Konstruktion sehr gut und ich finde, dass du dir viel dabei überlegt hast. Mir gefällt vorallem, dass du das Projekt so ausführlich und gut nachvollziehbar dargestellt hast und dass bei deinem System keine seitlichen Gummizüge nötig sind, die mich nämlich bei fast allen gekauften UQ (bis auf den Wooki) stören, weil sie an Kopf und Füßen entlanglaufen.

    Auf den Fotos sieht es auch so aus, als ob die Decke überall gut an der HM anliegt und wer nicht gerade bei 0 Grad draußen übernachtet, hat damit sicher eine gute und flexible Möglichkeit (durch die Verwendung von verschieden warmen Decken) einen wärmemäßig passenden UQ mit relativ wenig Aufwand zu fabrizieren. :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Decken haben fast alle Leute und da dein System an jeder beliebigen Decke befestigt werden kann, ist das eine gute Möglichkeit sich einen passenden UQ (vor allem für zu Hause oder den Besuch bei Freunden) zu machen. Und da die meisten Freunde auch Decken haben, braucht man den eigenen UQ dann nicht mal mitbringen, knipst einfach das System an deren Decken und fertig... insofern spielen dann Packmaß und Gewicht auch keine Rolle :)

    ich habe seit gut einer Woche plus das Angebot mit hydrophoben 900er Daunen und dem besseren Oberstoff im Postfach. Sind fast 200 Taler mehr. Ich grübel jetzt... :P

    Meine Erfahrung ist, dass es sich immer lohnt auf Qualität zu setzen. Wenn der Preis erstmal verschmerzt ist, was meist recht schnell der Fall ist, freue ich mich jedes Mal wieder, dass ich was Gutes gekauft habe und freue mich täglich daran.

    Ich habe für mein Tarp ja auch die Lösung mit den überkreuzten Alustangen meines alten North Face VE25. Die sind 4m lang und passen ohne irgendeine Veränderung exakt zu meinem Warbonnet Superfly.

    Ich habe allerdings keine ummantelteten Schrauben in das Alugestänge gesteckt, sondern einfach Unterlegscheiben an die Abspannpunkte geknotet. Deren Innenloch habe ich vom Duchmesser her passend zu den Enden der Alustangen gekauft.