Beiträge von barfuß

    Nachdem ich mit Klettern bisher nichts zu tun hatte: kann mir bitte jemand erklären, was das für Teile sind, mit denen man die HM in Felsspalten befestigen kann? Werden die nur "geklemmt" oder "geschraubt" oder "reingehauen"? Wie sehen die aus?
    [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER] "Ich nutze Bohrlaschen aus dem Klettersport Zuhause": kannst du davon mal ein Foto machen, damit ich mir was darunter vorstellen kann?

    Ich bin immer auf der Suche nach verschiedenen Arten von Aufhängemöglichkeiten, weil ich festgestellt habe, dass es doch nicht so oft 2 Bäume im brauchbaren Abstand gibt, wenn es mir irgendwo gefällt. Es gibt bei Baden-Baden z.B. den Battert (große Sandsteinfelsen, wo es auch viele Kletterer gibt), aber dort gibt es an den schönen Stellen kaum Möglichkeiten eine HM aufzuhängen. Insofern würde mich die o.g. Methode interessieren.

    Die Feinregulierung klappt ganz gut. Wenn die Bäume dünn sind und ich mehrmals rum muß, muß ich halt den Gurt immer wieder ein bißchen nachziehen, was ein bißchen umständlich ist. Man kann natürlich nicht stufenlos einstellen, aber es geht recht gut: die Abstände der Schlaufen im Schlitzseil sind zwar nur alle 10 cm, aber da ich ja 4 Schlitzseile an den beiden Baumgurten habe, relativiert sich das wieder. Für mich ist es im Moment eine recht einfache Lösung, aber wahrscheinlich ist es mit den verschedenen Dutch-Teilen noch einfacher. Aber die habe ich (bisher noch) nicht und bis dahin ist diese Möglichkeit für mich einfach, effektiv, günstig und leicht.

    War gestern im nahegelegenen Wald und habe mal die versprochenen Fotos gemacht. Hier sind sie:
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    Heute habe ich dann noch meine Nähmaschine rausgekruschtelt und statt der bisherigen Knoten am Baumgurt ordentliche Schlaufen genäht. Jetzt sieht es besser aus.
    (Ich wollte halt erstmal sehen, ob das Ganze ordentlich funktioniert bevor ich anfange zu nähen....)
    Die Schlitzseile haben einen Durchmesser von 2 x 4 mm (mit der Schublehre gemessen) - ich habe die Schlitze auf den Fotos extra weit auseinandergezogen, damit man sie überhaupt erkennt. Sie sind auch sehr leicht.

    Ich habe schon länger überlegt, wie ich auf dem Balkon eine HM aufhängen könnte. Letzte Woche habe ich dann eine Möglichkeit gefunden.
    Es ist nicht ganz optimal, weil der Balkon in der Diagonale 4,70 m lang ist, die Aufhängungshöhe aber nur 1,80 m. Aber es geht. Am Geländer direkt konnte ich nichts befestigen, weil es zu niedrig ist und auch nicht stabil genug, weil es nicht an der Hauswand angeschraubt ist. Lediglich an den Ecken ging es. Deshalb habe ich dort mit sehr dicken Kabelbindern eine Holzstange befestigt (4,4 x 4,4 cm). Am anderen Ende habe ich einen La Siesta Wandhaken an den Balken der Dachgaube geschraubt. Bisher hält es.

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    Falls du dem Kältetod entrinnen solltest, würde ich mich über Fotos deiner Kreation sehr freuen.
    Seit heute bin ich ja stolze Besitzerin eines Wooki und habe deshalb ein Snugpak Underblanket "übrig".
    Ich könnte es natürlich weiterhin als Underblanket für nicht so kalte Tage verwenden (muß mal sehen, ob der Wooki für zu Hause vielleicht sogar zu warm ist) oder ich könnte was anderes draus machen. Ich bin jedenfalls mal gespannt, was du dir hast einfallen lassen!

    Okay. Danke für die genaue Beschreibung. Machst du das bei Kunstfaser und Daune so, oder nur bei Daune und KF tust du in die Waschmaschine?

    Wenn ich den Schlafsack jeden Tag benütze, weil er in der HM einfach praktischer ist als eine normale Bettdecke, muß ich ihn (selbst mit Verwendung eines separaten Inletts) doch mindestens 1x im Monat waschen und da ist das doch ein sehr großer Aufwand. Ich bin leider auch ein bißchen faul und es mangelt mir leider auch an freier Zeit....
    Ich hatte gehofft, dass es für KF einfacher geht und nur Daune mehr Aufwand ist. Bisher habe ich keine Daunensachen, aber das wird sich mit Eintreffen des bestellten Wookis ändern. Aber da er ja unter der HM hängt, muß man ihn sicher eher selten waschen. Hoffe ich.....

    Mein Baumschutz für die Firstleine des Tarps besteht jetzt in einem Baumgurt mit 1 Schlaufe an jedem Ende, in denen ich an beiden Seiten ein dünnes Schlitzseil befestigt habe. Dann lege ich einfach den Baumgurt um den Baum und verbinde das Ende des Tarps und die passenden Schlitze des Seiles mit einem kleinen Karabiner.

    Ich habe noch eine Frage an euch: ich habe an meinem Superfly die Abspannleinen der Tie-outs und der anderen Abspannpunkte fest angebracht, da ich sie ja eigentlich immer verwende. Ich finde aber, dass es dadurch schwierig ist, die Snakeskin drüber zu ziehen, weil es an diesen Stellen natürlich nicht mehr "flutscht". Wie macht ihr das?

    Was mich interessieren würde: wenn ich meinen Schlafsack (allerdings Kunstfaser und damit volumenmäßig etwas größer) in die Waschmaschine tun will, füllt dieser die Waschmaschine so stark aus, dass ich Bedenken habe, ob er sich darin noch genügend bewegen kann. Deshalb habe ich ihn bisher ein paarmal in eine Reinigung gegeben ( auch ca. 20,- €, s.o.). Die haben größere Waschmaschinen. (Allerdings fiel mir nach 3-4 Wäschen auf, dass der Schlafsack nicht mehr so warm ist, wie ursprünglich.)
    Wie macht ihr das mit der Größe der Trommel? Passen eure Sachen gut rein und ist noch genug Platz, dass sie auch richtig gewaschen werden können?

    Danke für den schönen Reisebericht! Ich komme zwar in absehbarer Zeit nicht nach Schottland, fahre aber ab morgen durch Frankreich und in 1 Woche durch den Tunnel nach England bis an die Grenze zu Wales. Da sieht es zum Teil landschaftlich ähnlich aus wie in deinem Bericht. Meine Hängematte habe ich selbstverständlich mit, auch wenn ich weniger wandernd unterwegs bin. Ich besuche dort eine Freundin und gehe ansonsten auf Campingplätze, weil ich mich dort sicherer fühle und Duschen auch nicht zu verachten sind... In der Hoffnung, dass die Campingplätze genügend Bäume im richtigen Abstand haben und nicht zu voll sind.... (Wenn ich nicht genügend Platz um mich herum habe schlafe ich lieber im Auto. Da stören mich die Nachbarn weniger)

    Diesen Artikel der Stiftung Warentest finde ich ganz informativ:

    https://www.test.de/Zecken-Wie-gefae...kurzurl.zecken

    (vorallem die Rubrik: "nur wenige Tiere infiziert")

    Im Mai Heft 2017 wurden Mittel gegen Zecken und Mücken getestet und da hat Anti Brumm Forte am besten abgeschnitten, was die Wirksamkeit angeht. Allerdings sind evt. Nebenwirkngen wie allergene Reaktionen und Augenreizungen möglich.
    Auf Mittel wie Permethrin bzw. Wirkstoffe auf Kleidern wird in den Artikeln nicht eingegangen, so dass ich diesbzgl. nichts gefunden habe.

    Ich frage mich, was lästiger bzw. schädlicher ist: Borreliose (evt.) zu bekommen oder (nur sicherheitshalber) ne Menge Chemie auf der Haut oder in den Kleidern zu haben.
    Ich habe mich bisher gegen Zeckenmittel entschieden, weil nur ein (relativ kleiner) Teil der Zecken infiziert ist und ich bisher in 54 Jahren nur 2 Zecken hatte (die zwar schon festsaßen, aber sich noch nicht vollgesogen hatten). Im anderen Fall hätte ich jetzt seit Jahren mehr oder weniger schädliche Mittel auf der Haut oder den Kleidern gehabt.
    Ich gehe ja gern barfuß und habe oft 3/4 lange Hosen an. Da schaue ich einfach regelmäßig (an Zeckentagen alle 300m), ob irgendwo gerade eine hochkrabbelt (man sieht sie auf der nackten Haut sehr gut) und schnippe sie dann weg. An entsprechenden Tagen sind das manchmal 10 kleine Viecher....

    Meine Mutter (81 J.), die immer massig Zecken hat, weil sie regelmäßig überall an Waldrändern Brombeeren und im Wald Heidelbeeren sammelt, hatte noch nie Borreliose oder FSME. Sie macht die Zecken raus und fertig.
    Ich würde es vorziehen in ganz großen Abständen mal ein Antibiotikum zu nehmen, falls ich doch mal Borreliose bekommen sollte, als vorbeugend die Chemie auf die Haut oder Kleidung tun.

    Mir geht es ähnlich wie [USER="46"]TreeGirl[/USER] und [USER="14"]Mittagsfrost[/USER]. Ich schlafe jede Nacht abwechslungsweise in meiner 90 Grad Matte (der Hammocktent) und einer normalen GE (TTTM).

    - Was Treegirl oben zur Benutzerfreundlichkeit der 90 Grad Matte schreibt würde ich voll unterstützen: der Ein- und Ausstieg ist umständlich, aber ich liege super auf der Seite. Für zu Hause habe ich eine 5 cm dicke Schaumstoffmatte im Mattenfach. Die ist flexibel und warm genug. Für unterwegs sind für mich 2 dünne Matten gut, um die HM nicht zusammenrutschen zu lassen, aber trotzdem noch genügend Flexibilität zu haben.
    - Die GE ist viel unkomplizierter im Gebrauch und ich kann sowohl auf dem Rücken, aber auch seitlich liegend sehr gut schlafen.
    - Bei einer Brückenmatte stört mich, dass man eigentlich nur auf dem Rücken liegen kann (was für mich unbequem ist), weil man wegen der harten Seitenkanten beim seitlichen Liegen die Beine nicht genügend anziehen kann.
    Meine Quintessenz wäre also auch eine GE-Hängematte, weil die am unkompliziertesten und trotzdem komfortabel ist.

    Auf dem 1. Foto sieht das Tarp total professionel aus: mit den verstärkten Ecken, der oberen Kante etc.
    Die "Form" der Nähte kann man als kreativ bezeichnen, aber nachdem sie ihre Funktion trotzdem erfüllen: was solls: Wer macht schon Nahaufmahnen von Nähten....
    Gratuliere zu dem selbstgenähten Tarp!

    Nachdem ich jetzt gerade den Text von Derek gelesen und sein Video gesehen habe, denke ich, dass es bei mir deshalb so gut gepaßt hat, weil ich meine HM immer eher im 40/45 Grad-Winkel aufhänge. So flach, wie er die Hennessy zuerst abspannt (6 Grad) würde ich es nie machen und schon 30 Grad halte ich eher für die Untergrenze dessen, was ich bequem finde.
    Bei mir war das Tarp nur unmerklich "lockerer" nachdem ich mich in die Matte gelegt hatte.

    Nachdem ich die Winkel nicht so gut abschätzen kann habe ich gerade Fotos von meiner HM im Wohnzimmer gemacht und die Winkel mit dem Geodreieck ausgemessen. Bei mir sind es 45 Grad. Das schwankt zwar draußen immer ein bißchen, weil ich keine Ridgeline habe, aber es sind eigentlich immer mehr als 30 Grad. Ich bevorzuge wenn möglich Bäume, die nicht zu weit auseinander stehen, da ich ja nicht groß bin und die Anspannpunkte sonst einfach zu hoch würden.

    Nachdem heute Sonntag ist und ich deswegen Zeit hatte, war ich vorhin im Wald und habe das Superfly, das ich von [USER="46"]TreeGirl[/USER] gekauft habe, aufgehängt.
    Als Abspannungen habe ich einfach Material in unserem Outdoorladen gekauft und montiert.
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    Die Kunststoff-Seilspanner sind extrem leicht

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    Die oberen Abspannungen haben dasselbe Prinzip wie die seitlichen Abspannungen und sind längenverstellbar, was aber etwas umständlich ist. Da bräuchte ich noch sowas Ähnliches wie die Stingerz.
    Ich habe mich dann gefragt, warum man nicht die obere Abspannung einfach an der Aufhängung der HM befestigt: Ich habe die Schlitzseile von Exped und da kann man sehr gut die kleinen Edelrid Karabiner einhängen. Spricht da irgendwas dagegen? Das wäre eine sehr einfache Lösung und ich bräuchte mir auch um die Baumschonung (wegen der dünnen Abspannleinen für das Tarp) keine Gedanken zu machen.
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    Also, ich habe meine 1. TTTM bei einer Freizeitmesse hier in KA gekauft - kurz nachdem es die Firma überhaupt gab. Ich hatte keine Ahnung von Maßen, habe probegelegen und sie sofort gekauft, weil ich sie bequem fand. Alle weiteren TTTM, die ich habe (noch 4), habe ich alle im hiesigen Outdoorladen gekauft, wo man sie anschauen und probeliegen kann.
    Man muß ja nicht immer alles im Internet bestellen, sondern kann ja auch mal in die ortsansässigen Läden gehen.. .. zumindest, wenn man nicht auf dem Dorf wohnt.
    Und wenn man was im Internet bestellt hat und es gefällt einem nicht, kann man es ja zurückschicken. Es ist ja nicht nur die Länge entscheidend, sondern auch die Dehnbarkeit des Stoffes etc.

    Ich glaube, dass der durchschnittliche HM Nutzer sowieso seine HM nicht nach der Länge heraussucht, weil die meisten gar nicht wissen, wie wichtig die ist.
    Und ich finde nach wie vor, dass die TTTM bequeme, preislich attraktive und lange haltbare Matten sind (ich habe meine bald 20 Jahre), die gerade für Einsteiger deshalb gut geeignet sind. (Es sei denn, jemand ist sehr groß. Aber dann passen auch die meisten anderen Matten wie DD, Hennessy, Eno etc. nicht.) Sie sind nicht so billig, dass sie mit Kinderarbeit hergestellt sind, aber eben auch nicht so teuer wie Handarbeit aus Deutschland (sein muß). Für Leute, die nicht jede Nacht darin schlafen, sondern immer mal im Garten, auf dem Balkon oder in einem Park abhängen wollen, finde ich sie super - und das ist sicherlich die Mehrzahl der Käufer.

    Für Spezialisten wie hier im Forum gibt es ja dann noch genügend hochwertige und teure Produkte, die man sich dann nach und nach zulegen kann, wenn einem Hängematten wirklich wichtig werden.