Ich war letzte Woche auf der schwäbischen Alb zum Wandern und habe in der dortigen Ferienwohnung das neue Gestell getestet. Ich habe 5 Nächte darin geschlafen und fand es überraschend gut.
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Die eine Seite habe ich an einem stabilen Balken befestigt. Ich hatte das Gefühl, dass da schon was Stabiles gebraucht wird. Im amerik. Forum steht, dass man als Befestigungspunkt auch einen Kühlschrank oder das Bein eines Bettes nehmen könnte, aber da habe ich meine Zweifel. (Ich hatte diese Seite zuerst am gemauerten Kamin befestigt, aber da rutschte die Abspannung immer wieder nach oben. Dadurch, dass die Abspannung beim Ein- und Aussteigen immer wieder be- und entlastet wird, also keine gleichmäßige Spannung darauf ist, verrutscht die Abspannung sehr leicht. Deshalb bin ich hier auch noch oben über den Balken gegangen)
Als Schutz für den Fußboden habe ich die Fußmatten meines Autos genommen.
So sehen die Verbindungen oben bzw. unten aus:
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unten habe ich mich erstmal verbohrt....
das Problem ist, dass man eigentlich irgendeine dreidimensionale Verbindung braucht und das ist nicht einfach. Man könnte natürlich die Löcher nicht senkrecht bohren (wie ich es gemacht habe) sondern in einem leichten Winkel. Z.B. in dem man die Stangen im ungefähr richtigen Winkel mit einer Schraubzwinge fixiert und dann bohrt, aber auch das wäre nur ein Kompromiss, weil der Winkel sich ja ändert, sobald sich die beiden Arme bewegen. Ich habe als Notlösung die Stangen hinterher etwas angeschrägt, damit sich der Druck ein bißchen verteilt. (s. rechtes Bild, linke Stange in Richtung Boden)
Ein Problem ist, dass man beim Diagonalliegen sehr leicht mit dem Kopf an eine Stange kommt:
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Ich habe damit experimentiert, die "Fußbreite" zu erhöhen bzw. zu verschmälern. Ich dachte, wenn ich die Basis schmaler mache, kommt die HM höher - aber der Abstand von den Stangen zu HM bleibt fast gleich. Im Endeffekt fand ich eine Fußbreite von 1,50 m bis 1,70m gut. Wenn jemand allerdings sehr groß ist und sehr diagonal liegt, wäre es sicher schwierig. Man bräuchte dann auch sehr lange Stangen, damit die HM nicht zu nah am Boden ist. (Ich hatte ca. 25 cm Platz unter der HM)
Ich habe auch verschiedene Abspannlängen probiert, aber das hat auch nicht viel gebracht.
Wichtig ist noch, dass man eine Ridgeline hat.
Ohne diese ist es sehr schwierig mit dem Ein- und Ausstieg! Es wird einfach sehr kippelig und man muß unheimlich aufpassen, dass das Gestell nicht zusammen- oder auseinanderklappt. Wenn man sich da nicht weit genug neben die Mitte setzt hat man sofort ein Problem.
Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das Gestell gar nicht unbedingt im Gleichgewicht ist, sondern dass alles Gewicht an der Aufhängung (in meinem Fall am Dachpfosten) hängt und die Ridgeline dann für den Rest sorgt. Sie war ziemlich stark gespannt.
Hier sieht man mich in der HM: man muß das Kopfende deutlich tiefer stellen als das Fußende, weil sonst das Gestell schnell zur Fußseite kippt und man muß sich recht weit außerhalb der Mitte plazieren, damit die Sache stabil ist.
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Dann aber steht das Gestell super stabil: kein Gewackel, kein Nachgeben der Stangen. Sehr solide und vertrauenserweckend. Da können weder mein Pipe Stand noch mein anderes Holzgestell mithalten.
Was ich gern verbessern würde:
- leichtere und teilbare Stangen
- die Verbindung der Stangen am unteren Ende wegen der Dreidimensionalität ändern: z.B. mit Seil verbinden, oder Ringschrauben und dann Karabiner durch o.ä. Es müßte stabil und sehr beweglich in mindestens 2 Richtungen sein. (Wie ein Kugelkopfgelenk)
Inzwischen habe ich noch die Stangen auf der Fußseite um 20 cm gekürzt, da ich das Gefühl habe, dass ich diese Länge gar nicht brauche und die Stangen dadurch etwas leichter sind. Ausprobiert habe ich das noch nicht, weil es inzwischen immer dunkel ist, wenn ich von der Arbeit komme. Es ist leichter draußen zu testen, weil das Gestell doch recht viel Platz braucht.