Beiträge von barfuß

    Birja ja, ich habe mich entschieden und ein Robfin bestellt. Es wird in der Tschechei gebaut, also nicht weit entfernt und so habe ich mir es ohne Lenzlöcher, aber mit einer Finne von Grabner bestellt, denn Finnen finde ich wichtig und die Lenzlöcher brauche ich nicht. Das Gewicht hat für mich keine hohe Priorität, aber ich wollte stabiles Material wegen der rauen Betontreppe. Und ich wollte keine extra Bodenmatte, da sich darunter Schimmel bilden kann, wenn man das Boot praktisch das ganze Jahr aufgeblasen lässt. ( Ich lasse immer nur etwas Luft ab) Da ich mindestens an 3 Tagen jede Woche auf dem Wasser bin habe ich keine Lust, das Boot immer komplett aufpumpen zu müssen.

    Ansonsten waren bei mir das Sigma und das Revo in der Auswahl, aber bei Robfin überzeugt mich das Material (der Stoff wird in Deutschland hergestellt) und der fest montierte, aufblasbare und dicke Boden. Dadurch sind die Seitenschläuche, Bug und Heck nicht so voluminös und das Boot weniger windanfällig.

    Jetzt warte ich und bin gespannt, ob sich meine Erwartungen erfüllen...

    Danke an alle, die sich hier beteiligt haben: die TPU Boote sind anscheinend doch viel stabiler als ich vorher gedacht habe. Aber es gab eben auch noch ein paar andere Kriterien, die mir auch wichtig sind.

    Ich hätte ja Bedenken, mich so auf den UQ zu legen und damit die Daunen platt zu drücken. Dafür wären sie mir zu schade....

    Aber davon abgesehen ist deine Lösung immerhin eine Möglichkeit, wenn man keinen Schlafsack hat (den ich aber habe und deshalb meine UQ Dauen nicht plattliegen muss...;))

    Lille Loppe ja, ich hatte dich nicht richtig verstanden, weil du zuerst geschrieben hast, dass du mit dem Mekong liebäugelst, dann aber geschrieben hast, das du eine Matte reinlegst. Aber jetzt ist mir alles klar.

    Das Boot ist trotzdem für mich recht breit und ich brauche statt dem 210 cm Paddel ein längeres

    Ich emfinde die Packrafts mit 36 cm innen recht schmal - zumindest liegt meine Hüfte rechts und links an, aber auch ich empfinde die Boote als recht breit - einfach weil die Luftschläuche so groß dimensioniert sind. Auch deshalb finde ich dicke, aublasbare Böden wie beim Robfin gut. Dadurch hat das Boot mehr Auftrieb, die Schläuche müssen nicht mehr so dick sein und da der Boden nach unten recht rund ist, müsste er meiner Meinung nach besser gleiten als ein Packraft mit ganz flachem Boden. (Nicht umsonst sind Feststoffkajaks immer kielförmig.)

    Bevor du dir ein neues Boot kaufst: wäre ein etwas längeres Paddel nicht praktischer? ;) Oder mehr Kissen? Das höhere Sitzen bringt ganz viel! :thumbup: Ich habe 2 aufblasbare Kissen, die zusammen fast 20 cm hoch sind. Durch den hohen Schwerpunkt ist es zwar etwas kippeliger, aber immernoch deutlich weniger als in einem Feststoffkajak.

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    Das ist alles richtig. Dafür werden die Boote allerdings in Asien (China?) hergestellt und die Robfins in der Tschechei - also immerhin ein europ. Produkt:

    Robfin ist ein tschechischer Hersteller von Rafts und Packrafts aller Art. Die Robfin Packrafts bestehen nicht aus dünner Folie, sondern erinnern durch das Valmex Material eher an ein Hochdruckluftboot. Sie sind in verschiedenen Farben und Größen, sowie mit oder ohne T-Zipp erhältlich. (Quelle: https://kanu-online.com/collections/robfin)

    Ich würde auf dem See mal ein nomad gegen ein 'normales' packraft paddeln zum Vergleich.

    Du hast sicher recht, dass sich das Nomad für größere Strecken besser paddeln lässt und man schneller vorankommt. Allerdings ist unser See gar nicht so groß: er ist nur 650m lang und 240m breit. Ich will also gar nicht irgendwohin kommen, sondern ich paddle außen entlang, beobachte die dort brütenden Eisvögel, oder Rehe am Ufer. Einmal habe ich sogar einen Purpurreiher gesehen. Ich bin also eher mit Fotoapparat und Fernglas gemütlich unterwegs....

    Ich bin auch nicht so groß und habe mir auch eine Boden matte und einen Schaumsitz reingelegt, damit ich über die Seiten besser drüber komme.

    Ja, die Mekongboote hatte ich mir auch angeschaut, aber die hatten keine aufblasbaren Bodenmatten. Was hast du denn stattdessen hineingelegt? Schön, dass du das Problem mit dem "Hochgenugsitzen" auch kennst ;). Ansonsten macht Paddeln nämlich keinen Spaß, weil man immer die Schultern hochziehen muss....

    Das Boot, das ich mir als Alternative überlegt hatte ist das hier:

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    In Größe M wiegt es 5,25 kg, was für mich okay wäre, weil ich damit ja nicht wandern will. Der Werbung nach scheint es sehr stabil zu sein, was mich beruhigt (s. min 0.30 - 0,40)

    Was mir daran auch gefällt ist, dass Bug und Heck nicht so voluminös sind wie bei den meisten TPU Packrafts, denn die sind dadurch sehr windanfällig und hier auf dem See gibt es oft durchaus kräftigen Wind, so dass ich manchmal schon kaum vorwärts gekommen bin. (Man kann es auch ohne die Bodenlöcher (Selbstlenzer) bestellen, was ich wahrscheinlich machen würde.) Mir gefällt auch, dass man recht hoch sitzt, denn ich bin bekanntlich nicht groß und kann dann deutlich besser paddeln. Bei meinen bisherigen Booten habe ich oft fast auf der Höhe der Seitenschläuche oben gesessen (2 Kissen übereinander), weil ich dann mit den Unterarmen genügend weit über den Schläuchen bin und gut paddeln kann.

    Wenn TPU würde ich mich gerade zwischen dem Anfibio Revo CL oder XL (https://www.anfibio.com/packrafting-gear/packrafts/revo-cl/) und dem Jaws Gaia (https://www.jaws-expe.com/products/packr…0?Couleur=Rouge) entscheiden.

    Ich freue mich, dass TPU anscheinend doch viel langlebiger ist als ich befürchtet habe (wenn Omorotschka seine Packrafts schon so lange in Gebrauch hat) und es scheint ja schon umweltfreundlicher zu sein, was auch nicht zu verachten ist.

    Und mit einem Boot mit z.b. 2 Kammern von denen eine defekt ist, sehe ich mich auch nicht mehr paddelnd ans Ufer fahren.

    Nee, paddeln is dann nicht mehr..... aber man hat noch was, woran man sich im Notfall festhalten kann....

    Danke Omorotschka die Boote scheinen jedenfalls deutlich stabiler zu sein, als ich - den dünnen Stoffen nach - den Eindruck hatte, was ja beruhigend ist.

    Ich hab Anfangs auch im Schlafsack versucht zu schlafen - das geht aber das reinlegen ist ein bisschen anstrengend.

    Ich mache das so: ich mache den Schlafsack weit auf - so, dass nur die unteren 40 cm noch zu sind - stelle mich neben die Hängematte, steige in den Schlafsack und ziehe ihn bis über die Schultern hoch. Dann setze ich mich in die HM und schwinge die Beine hinein. Dann nur noch den Reißverschluss zuziehen und fertig.

    Omorotschka da du mehrere Packrafts zu haben scheinst: welche hast du denn? Und: mit oder ohne Bodenmatte? Die finde ich als zusätzliche Versteifung, für mehr Auftrieb und als Kälteisolation gut. Ausserdem würde ich mehrere Luftkammern viel beruhigender finden als nur eine...

    Ketzerische Frage: soll es wirklich ein TQ sein oder ginge auch ein (relativ weiter) Schlafsack? Ich persönlich mag Schlafsäcke am liebsten, weil es seitlich nicht reinzieht. (Vorallem, wenn man sich viel umdreht.) Zu Hause habe ich einen Deckenschlafsack ohne Kapuze, den ich so drehe, dass der Reißverschluss oben liegt und draußen einen dicken, ei-förmig (also in der Mitte relativ breit-) geschnittenen Mumienschlafsack, dessen mit Klettverschluss angebrachte Kapuze ich natürlich abgenommen habe.

    Und für Seen muss man sich in Sachen Grundberührung etc. ja eigentlich auch keine Sorgen machen.

    Das Problem ist, dass ich nur über ein schmale Treppe mit z.T. Betonstufen in den See und wieder raus komme, d.h. das Boot hat regelmäßig Kontakt mit dem rauen Beton.

    Und im See liegen im Uferbereich viele - im Laufe der Jahre - in den See gefallene Bäume, an deren abgebrochenen Ästen man je nach Wasserlage doch mal entlang schrappt oder drüberfährt .

    Die Wassertiefe ist tatsächlich nicht das Problem, da der See 25m tief ist...

    Ich bin lange Seekajak und auch Faltboot gefahren, der Geradeauslauf und die Performance gerade auf ruhigen Gewässern ist bei anderen Bootstypen schon besser.

    Das ist sicher richtig: Länge läuft, aber es wird damit auch unhandlicher und schwerer. Ich komme mit kürzeren Booten dann gut zurecht, wenn sie eine Finne haben. Das macht viel aus. Und, dass man nicht zu weit hinten, sondern eher in der Mitte sitzt.

    Hallo an alle, die ein TPU Packraft haben.

    Mich würde interessieren, wie lange ihr eure Boote schon habt, wie oft ihr sie benützt und ob ihr schon Schäden hattet, die dazu geführt haben, dass ihr ein neues Boot brauchtet.

    Ich bin nämlich auf der Suche nach einem neuen Boot und überlege, ob ich TPU als Material wirklich vertrauen kann, oder ob die Boote doch eine nur eher kurze Lebensdauer haben. Die Stoffe sind ja doch recht dünn und machen einen empfindlichen Eindruck. Wie schätzt ihr die Abriebfestigkeit und Lebensdauer ein? (Z.B. im Vergleich mit den Gumotex- Booten, die viele Jahre halten). Ich wohne ja an einem See, paddle das ganze Jahr über und will damit nicht wandern. Aber ich muss das Boot schon eine eher schmale Treppe hinunter tragen und das durchaus 2-3mal am Tag. Ich möchte also ein nicht zu schweres (wenn möglich unter 6 kg), aber langlebiges Boot.

    Wie sind eure Erfahrungen mit TPU, habt ihr schon mal ein Boot geschrottet oder habt ihr seit Jahren dasselbe Boot und seid glücklich damit?