Beiträge von sirob188

    Wo ist jetzt das Problem, einen Baumgurt mit 2 Schlaufen zu kaufen?

    Vielleicht verstehe ich es falsch... nur glaube ich, dass die nicht die Lösung meines Problems sind.

    Um ein Gurt mit zwei Schlaufen um einen Baum zu legen, müsste ich jedes mal den Gurt aus dem Ladderlock raus ziehen, das möchte ich nicht. Zumal mit einer genähten Schlaufe geht der vermutlich kaum mehr zum einfädeln.

    Ich habe ein offenes Ende und das muss an den Baum. Und die HM hängt fest an der Ladderlock, das kann ich nicht abtüddeln...

    Ich habe versuche eine Zeichnung zu machen. Die Ladderlock ist nicht wirklich gut gezeichnet... egal...

    Bei 20cm bekommste auch das Ladderlock Gedöns durch

    Das stimmt, allerdings nur auf der ersten Seite. Die zweite ist dann nicht mehr durch die Schlaufe (egal wie groß sie ist) durch ziehbar, da die HM bereits am anderen Baum fest ist. X/

    Spleissen?

    Dorn, Loch ins eine Gurtband, das Andere hindurch, auch Loch mit Dorn, Stöckchen rein, alles fein?

    Nee... das bringt nichts, da auf Dauer so viele unterschiedlich dicke Bäume vorkommen, dass das ganze Gurtband voller Löcher wäre. Und was für ein Stöckchen soll ich da durch stecken und vertrauen, dass es nicht bricht?

    Ich denke, dass es entweder wirklich auf das Anbinden mit einem losen Ende vom Gurt raus läuft (Webelein oder Anbindeknoten oder so)

    oder

    ich mir einen nicht zu langen und breiten, baumschonenden Gurt mit zwei Schlaufen zulege und dann das Gurtband von der HM in der zweiten Schlaufe fest binde. Nur dazu habe ich noch keine gute Idee.

    Das mag sein, aber das verknautschte Gurtband ist für mich nicht elegant - abgesehen davon, dass mit einem Knoten ja auch die Bruchkraft reduziert

    Genau das sollte z.B. beim Webeleinstek und Stopperstek nicht der Fall sein. Die gehen nur auf Klemmung, Reibung auf dem Gurtband. Das sollte nicht schädlich sein, wenn der Gurt flach gelegt wird.

    Daher auch meine Frage zum Anbindeknoten, da ich mir nicht sicher bin, ob der irgendwie das Gurtband schädigt. Nur nachdem er "offiziell" zugelassen ist zur Ladungssicherung, dachte ich mir, dass das Band (auch wenn es nicht überall flach liegt) nicht geschädigt wird.

    Das wäre im Bereich der Ladungssicherung nicht hinnehmbar.

    So dachte ich halt... :/

    Und wenn das Gurtband irgendwann unansehnlich oder zu "verknittert" ist, ist es ja einfach auszuwechseln.

    Warum nähst du nicht eine Schlaufe von Hand? Hab ich unterwegs auch schon gemacht. Ist nicht so schwer, und eine schönere Lösung als ein Knoten.

    Wenn ich eine Schlaufe nähen würde, dann müsste ich jedes mal den Ladderlock neu einfädeln, da ich ja das freie Ende durch die Schlaufe am Baum ziehen müsste.

    So geht ein Gurtband durch den Ladderlock und verbleibt dort drin. Ein Ende zum fest ziehen und ein Ende für den Baum. Die HM ist fest am Ledderlock befestigt.

    Was würdet Ihr denn zu diesem "Anbinderknoten" sagen? Von der DEKRA zugelassen zum Verzurren bei Ladungssicherung. Das sollte das Gurtband ja dann nicht schädigen, oder?

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    wiedemeier

    Ich habe mal etwas rum gespielt...

    Also z.B. zwei mal den Gurt unter dem belegten Ende führen und dann den dritten nach oben unter sich selbst durch... nennt man das Stopperstek?

    Ist es das, was Du meintest?

    Wenn die zwei Umrundungen unter dem Part zur HM legt, dann müsste der auch sehr gut gegen verrutschen des Gurtbandes nach unten wirken.

    @Bernd Odenwald

    Ne, Palstek ist nicht geeignet würde ich sagen. Der macht im Gurtband n hässlichen Knoten und da die Schlaufe fest ist, zieht er sich unter Belastung nicht enger an den Baum ran. Der rutscht dann vielleicht runter.

    Mit der Schlaufe... ja, das fürchte ich auch, dass der zwar zu geht, nur nicht mehr auf.

    Hallo @ alle,

    ich habe hier gerade eine HM-Aufhängung vor mir liegen und frage mich, wie ich die an einen Baum bekomme.

    Da ist eine Ladderlock und entsprechend zwei lose Enden vom selben Gurtband. Eine Seite für den Baum und die andere zum Spannen des Gurtbandes.

    Nur... wie binde ich schonend ein Gurtband ohne Schlaufe u.ä. an einen Baumstamm?

    Ich dachte, dass eine Webeleinstek gut geeignet ist und zur Sicherung zwei halbe Schläge hinten drauf.

    Der Webeleinstek geht ohne das Gurtband zu verdehen oder zu knoten. Also kein Problem mit den auftretenden Kräften. Und die zwei halben Schläge sind lastfrei und nur zur Sicherung.

    Was haltet Ihr davon und gibt es noch andere gute Varianten?

    Vielen Dank!!!

    VG Boris

    DL1JPH

    Ja, von Dir hatte ich bereits eine Rückmeldung in dem "Ständer-Faden".

    Und ich bin auch überrascht gewesen, dass diese sehr vereinfachten Annahmen rechnerisch in etwa zu dem führen, was Du bereits schriebst.

    Nur, wie ist es bei den anderen?

    Ich glaube nicht, dass ich im realen mich in die HM schmeißen (je niedriger aufgehängt, um so schwieriger mit einem Knie, das nur etwas über 90° beugen kann) und zurecht ruckeln mit ca. 10° Auslenkung hin komme (meine Beobachtung am Baum, wo ich gerne auch ein wenig beabsichtigt schaukel). Da ist mein HM-Gebrauch ein anderer.

    Und daher wollte ich noch ein paar Rückmeldungen.

    Ich habe mir mal gerade ein paar Gedanken zur Standfestigkeit beim Schaukeln gemacht.

    Annahmen:

    Ständer wiegt 10 kg, also insgesamt 20 kg

    Breite Ständer 50 cm

    Gesamtmasse vereinigt sich in der Mitte der Ständerbreite.

    Summe aller Momente muss Null sein, bezogen au die Außenkante des Ständers, dann müsste er stehen bleiben (ich hoff mich nicht zu blamieren).

    Also 20 kg * 0,25 m * 10 N/kg = 50 Nm

    Mensch 80 kg (als Punktmasse betrachtet) erzeugt das selbe Moment über der Kante (Drehpunkt) des Ständers:

    50 Nm / 800 N = 0,0625 m = 6,25 cm

    Wenn ich es richtig begreife bedeutet das, dass ich lediglich ca. 6 cm außerhalb der Standfüße mich befinden muss und dann kippt die Geschichte. Und das NUR statisch gerechnet. Da sind aus der Schaukelbewegung noch keine Beschleunigungskräfte mit dabei.

    Bei einer Liegehöhe von ca. 35 cm über dem Boden und voll Ausgefahrenen Ständern (ca. 1,6m hoch) ergäbe das einen Winkel von ca. 15°.

    In meiner Interpretation würde das bedeuten, dass wirkliches Schaukeln unter 15° Ausleknung bleiben müsste, bis sich die Ständer durch einseitiges Abheben vom Boden bemerkbar machen müssten.

    Ist das Eure Erfahrung auch?

    VG Boris

    ^^ Das machst du nicht mal eben so... Ich glaube du unterschätzt das Gewicht und die Sperrigkeit.


    Hast du dir den Pipe Stand angesehen? Den kann man für unter 100€ und ohne Werkzeuge bauen. Von allen Gestellen die ich ausprobiert habe, ist er am platzsparensten - und das beste: er hat keinen Flex.

    Ja, da bin ich Deiner Meinung, die Gestelle sind echt groß, nur sind es 2 Clickverschlüsse, dann sind es nur 3 Teile, die sicherlich noch groß und schwer sind. Nur, es ist möglich und zwar ohne Werkzeug.

    Das ist auch das Problem vom Pipe-Stand. Wenn der aufgebaut ist, steht er da und steht halt da und ist da und ist da. Das geht in meiner Wohnung nicht. Entweder wegräumbar oder unter der Decke.

    Kannst Du mir kurz erklären, warum die brasilianischen Stoffhängematten (z.B. LaSiesta) so viel mehr Länge brauchen?

    Vielen Dank für Dein unermütliches Beantworten von meinen Fragen!!!!

    LG Boris

    Hast du in deinem Bekanntenkreis niemanden, der dir mal für ein paar Wochen ein HM-Gestell ausleihen kann (und wenn es so ein übliches LaSiesta-Gestell ist), damit du erstmal testen kannst, ob du überhaupt gut in einer HM schlafen kannst? (Bevor du jetzt viel Aufwand betreibst und dich dann in einer HM womöglich gar nicht wohlfühlst....

    Super Idee...

    nur... leider nein.

    Mit meiner Amazonas Traveler XXL schlafen geht mal, da knacke ich schon weg. Nur ne ganze Nacht kann ich mir darin nicht vorstellen. Zumal sie deutlich Druck aufs innere Knie ausübt und ich ein ziemlich lädiertes Knie habe.

    Ich verstehe Hammock Fairy , dass sie da auch so lange gebraucht hat. Da sind so viele Variablen, die ich alle nicht einschätzen kann --> ja, ausprobieren wäre schon klasse!

    Ein LaSiesta Gestell hätte zB den Charm, dass ich es auch mal ins Wohnzimmer stellen kann zum Chillen und lesen. Das zweier Gestell passt vermutlich gerade noch auf meinen Balkon, auch das wäre toll (wenn auch sehr schmal).

    Auch meine lediglich auf 2-3 HM beschränkte Erfahrung ist ein Thema. Zwei waren fürchterlich, die Amazonas Traveler XXL ist ganz ok. Mehr halt auch nicht. Da fällt es mir schwer mir vorzustellen, ob ich in einer unbekannten HM schlafen kann. Und wie sich verschiedene Materialien anfühlen.

    Und leider ist Kassel sehr weit weg....

    Und gerne in Baumwolle, weil das angenehmer auf der Haut ist, als Nylon und Konsorten.

    Dann 3,5m oder doch gleich 4m?

    Wenn ich mir überlege, wie lange ich brauche, bis ich hier zu und vom Baumarkt brauche? Und wie transportiere ich einen 3m Balken?

    Ja, ich schlafe da mal noch ein wenig drüber, ist ja nicht gleich morgen, dass hier wieder 30°C herrschen...

    Schlaft gut alle!!!

    LG Boris

    Hammock Fairy

    OK, das kann ich verstehen.

    Nur, wenn ich die HM an den senkrechten Balken aufhänge, dann muss ich den "Firstbalken" verschrauben mit den senkrechten Balken, weil dann auch Schubkräfte auf den Firstbalken wirken.

    Und dann kann ich den Firstbalken nicht mehr eben mal abnehmen und weg stellen, da dieser wohl unter 1,5 m hoch liegt.

    Das ist der Charm die HM-Aufhängung an den Firstbalken zu basteln. Dann kann er aufliegen, wenn er an der Wand anstößt.

    Wieder eine Nacht mit Träumen über Hängematten und Kräfte und Balkenverbinder...

    Wie macht Ihr das mit der Sockelleiste am Boden? Man kann ja wegen der Sockelleiste den senkrechten Balken nicht flächig an die Wand stellen.

    Unten die Kante zur Wand 2 cm tief weg sägen, so dass er dann doch an der Wand anliegt?

    Fragen über Fragen...?

    Es ist so oder so Aufwand. Deshalb habe ich auch ein paar Jahre gebraucht, bis ich Balken in meinem Hängezimmer installiert habe. Auf der Fußseite musste ich auch eine H-Konstruktion über die Tür bauen. Für den Bau habe ich einen Tag gebraucht - aber das war gut investierte Zeit. Die Gestelle hatten alle zu viele Nachteile.

    Hallo TreeGirl,

    welche Nachteile haben die Gestelle, außer den bereits genannten (Verbiegt sich in der Länge, so dass die HM stark vorgespannt eingebaut werden muss)?

    Und ist das so schlimm? Durch die Variabilität der Aufhängehöhe und Länge, müsste sich doch auch eine vernünftige Liegeposition finden lassen?

    Oder mache ich da einen Denkfehler?

    Dake!

    Manno,

    vielen Dank an Euch alle, dass Ihr Euch so einen Kopf macht!!!

    Hier mal ein Riß vom Zimmer.

    Mittagsfrost

    Meine jetzige Amazonas Traveler XXL ist etwas 3,5 m lang, der auffächerbare Stoff gerade so 3,1 m. Nur glaube ich nicht in dieser HM schlafen zu können. Ich bin 1,78 m groß.

    Und von dem Wandabstand muss man noch die Balken und Aufhängung abrechen.

    Im Fokus habe ich gerade eine 3,5 m BaumwollHM. Und die kriege ich da eher nicht ran. Dazu müsste ich eine Konstruktion ausdenken, so dass möglichst kein cm verschwendet wird.

    Und, um nicht zu weit über dem Boden zu liegen, ist die Auhängung recht niedrig, d.h., dass ich jeden Tag die "Firststange" weg räumen muss, weil sonst kein Durchkommen ist. Wenn ich die Aufhängung in 2 m Höhe will, klappt das nicht mehr ohne übermäßige Absturzhöhe.

    DL1JPH

    Ich muss nachts halt schon raus, um Pipi zu machen. Und da bin ich bestimmt nicht sehr feinfühlig, was das Einsteigen und Zurechtruckeln in der HM anbelangt. Und mit meinem lädierten Knie kann es auch mal sein, dass ich da reinplumpse.

    Davor habe ich etwas Respekt.

    8|das habe ich irgendwie verpeilt...

    na dann würde ich sagen zwei 80x80mm Balken senkrecht gegenüberliegend von der Decke bis zum Boden. Verbunden mit einem 4000er (-2x80) 50x50mm Balken an der Decke als Strebe zur Kraftübertragung, nicht als Aufhängung. Dann kannst Du deine Ösen usw. in die 80er reinschrauben. Das kannst du dir wie den vorderen Rahmen eines Fußballtores vorstellen.

    Die Wände nehmen außer vom Schwingen keine Kraft auf, senkrecht wird sie über die 80er abgeleitet, dazwischen über den 50er.

    Wenn Du auch ein Schaukler bist, dann baue oben jeweils einen Querbalken wie bei einem T an die 80er und fixiere das dann wahlweise an der Wand oder Decke.

    Übrigens: Die Schienen lassen sich auch sehr gut an Balken montieren ;)

    So eine Konstruktion schwebt mir auch vor.

    Nur... die Realität macht es mir etwas schwer...

    In dem Zimmer, wo die Konstruktion ausschließlich hin kann, hat so seine Tücken.

    Der eine Wandabstand ist gerade 3,1 m. Da geht keine genügend lange HM für mich dran. Und ich würde gerne schlafen wollen.

    Die anderen Wände sind gekennzeichnet durch Fenster gegenüber Türe (versetzt). Zur einen Seite ein Regal, was nicht weg kann und auf der anderen Seite eine Abschrägung in der Wand, gegen die kein Balken gestellt werden kann.

    Unter dem Fenster natürlich auch eine breite Heizung mit Zuführung, dass dort auch kein Balken an die Wand gestellt werden kann.

    Ich müsste eine Ständerkonstruktion um die Türe und das Fenster herum bauen. Also zwei senkrechte Balken, quer einen oben drauf und auf dem dann den Balken durch den Raum.

    Nur... das ist mir zu viel Gedöns... :cursing:

    Gerade bin ich da etwas ideenlos... bin fast wieder geneigt ein Stahlgestell von LaSiesta oder so auszuprobieren, ob ich damit irgendwie zurecht komme oder halt doch son QCD-Ständer. Nur da habe ich Angst mit dem Schaukeln, da die Bodenaufstandsfläche gerade mal so 50 x 50 cm ist.

    Wir leben auch in einer Dachwohnung, die ist fast so etwas wie ein Gewächshaus, sehr viel Glas, hoch und teilweise ein Glasdach. Normaltemperatur im Sommer 34°C, im Schlafzimmer dann irgendwann auch 30°C.

    Ich schlafe auch seit gut 2 Jahren in der HM, eine Ticket To The Moon Double, ab 23°C garantiert ohne Underquilt. Im Sommer ist das noch ein größere Wohltat als im Rest des Jahres, man hat ja ohne Matraze die doppelte Kühlfäche.

    Schau Dir anstelle der Ständer mal die Airline-Schienen an. Seit ich die habe bin ich restlos glücklich.

    Hey Freihaenger,

    da ist es ja bei Dir noch richtig kühl, trotz des Glases. Mein Schlafzimmer hat als erstes die 35°C erreicht. Und hält die auch gut durch.... =O

    Und daher will ich ja in der HM schlafen probieren. Vielleicht wird es erträglicher...?!

    Deine Schienen sind klasse, nur an Gipskartonwand halten die halt auch nicht.

    Vielen Dank!

    LG Boris

    Hallo Waldläufer,

    klassische GE-Hängematte. Mit einem durchs Ende gezogenen Schlaufe. In diese Schlaufe wird per Karabiner das geschlitzte Seil von der Baumaufhängung eingekinkt. Und auch die Ridgeline. Diese Schlaufen haben eine eigene Länge von 20 cm.

    Die Ridgeline kann also nicht am Beginn des Tuches, ab wo es sich auffächern eingehängt werden. Sondern erst 20 cm weiter im Karabiner.

    siehe Bild...

    Nur erscheint es mir "logisch", dass die Schlaufen der HM dann halt auch im 30° Winkel hängen müssen, wie die HM auch... oder Denkfehler?