Wie wäre es, wenn man überhaupt nicht vergleicht, sondern einfach ein paar Beispiel-Set-Ups mit Gewichtsangaben zusammenstellt? Mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen? Der Artikel ist ja an Einsteiger gerichtet (?),
Ich glaube, ein solches Setup (was meiner Meinung nach noch nicht mal ultraleicht sein muss) würde den Artikel ganz sicher bereichern - einfach, um mal einen Überblick zu bekommen. Gute Idee!
Ich muss allerdings sagen, durch die Diskussion über den Artikel angeregt, lediglich darauf hin wollte, dass man nicht pauschal publiziert, dass Hängematten leichter sind. Und das wird ja schon nicht mehr in dem Artikel getan. Wenn man so will, wäre die Diskussion über "Was ist leichter?" eigentlich schon ein neuer Thread.
Weiter fehlt mir da noch die Isolation. Und da wird ein grosser Unterschied zum Zelt deutlich:
- Im Zelt benötige ich eine (Iso-)Matte, um bequem zu liegen. Dafür liefert mir diese bei sinnvoller Wahl derselben gleichzeitig auch die benötigte Isolation von unten.
- In der Hängematte benötige ich die «Isomatte» (Isomatte oder Unterquilt) nur um der Isolation willen, da die Hängematte für die Unterstützung und damit den Komfort sorgt.
Das stimmt zwar, aber Hand aufs Herz (wenn wir nicht gerade dieses Jahr (2018) zugrunde legen):
Die Anzahl der Tage, wo wir ohne Underquilt in der Hängematte schlafen, ist doch eher gering oder? Weiter oben sagten wir ja schon: hiesige Breiten: also DACH und Umgebung.
Wenn ich also die Isolierung außen vor lasse, weil ich sie in beiden Setups eigentlich brauche (bis auf absolute Ausnahmen), bleiben meiner Meinung nach die Punkte Regen, Wind, Insekten übrig.
Das Tarptent ist mit 900g schon leicht, aber unter den Zelten ja ein richtiges Gewichtsmonster (das müsste eigentlich noodles schreiben). 
Aktuell kommt das leichteste Zelt, das ich kenne und welches all die obigen Kriterien erfüllt von ZPacks (Plexamid) und wiegt 450g inklusive allem, auch Abspannschnüre und Häringen. Dabei ist das kein Einwegzelt sondern findet vielfach und dauerhaft Verwendung auf CDT, PCT und Co.
Für 450g kann ich, selbst wenn ich es DIY mache und alles weglasse, was man weglassen kann (was ZPAcks nicht macht), kein solides(!) Setup aus Hängematte, Tarp und Insektenschutz machen. Wer das kann: ich bin für Tipps dankbar. 
Deswegen denke ich:
- sind wir leicht? Aber hallo.
- sind wir flexibel, weil wir unser Setup den Temperaturen anpassen können? Jepp, perfekt sogar. Sogar noch auf der Tour selbst.
- sind wir standortungebundener? Ich denke ja, zumindest derjenige, der Trekkingpoles auf seine Touren mit hat und sein Tarp damit zur Not auch mal auf der Wiese abspannen kann.
Aber sind wir leichter als ein Zelt? Nein. Das sind wir nicht. Und ich denke, das müssen wir auch gar nicht. Unsere Art, die Natur zu genießen ist die intensivere. Denke ich. Was denkt ihr?