Beiträge von Baumkind

    In dem Bereich Haus- und Gartenhängematten kenne ich mich nicht aus. Ich habe ein wenig auf der Seite herumgeklickt und war beim "ultimativen Hängemattenknoten" hängen geblieben. Zumindest hier hätte ich mir entweder einen Quellenhinweis, weiterführende Links, und vor allem: den korrekten Namen des Knotens gewünscht.

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    [USER="191"]battlecore[/USER] 20 Schnüre pro Seite sind OK. Aber...

    Das erste Problem, dass ich bei PP-Schnüren sehe, ist, dass PP das schwächste aller möglichen Materialien ist. PP hat auch so gut wie keine UV-Beständigkeit. Zum Testen mit Kissen drunter mag es gehen, aber für eine "echte" Hängematte würde ich dem Zeug nicht trauen.

    Das zweite Problem liegt darin, dass die Schnüre nicht alle gleichmäßig belastet sind.

    Dyneema 1,0 mm reicht locker - das ist leichter und billiger. Wenn Du es richtig anstellst, brauchst Du weniger als 50 m, so dass Du die restlichen 50 m an den nächsten 90°-Adepten weiter verkaufen kannst ;)

    Solch ein Querlieger ist im Prinzip nichts anderes als eine extrabreite Gathered End-Hängematte. Dadurch, dass zwei Drittel der Matte durch luftige Schnüre ersetzt werden, spart man erstens Gewicht und gewinnt zweitens die Möglichkeit, die Liegefläche individuell abzuspannen. Das individuelle Abspannen hat sich bei mir in der Praxis als gar nicht so einfach erwiesen. Ich hab die unteren Enden immer noch provisorisch geknotet.


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    Ich find's komisch, dass jemand, der "gerade seine Liebe zu den Hängematten entdeckt hat", sich sofort im Netz als Experte ausgeben muß. Dazu kommt, dass die Seite mit einer gewissen Professionalität gemacht ist, die eine nicht vorhandene Seriosität vorgaukelt.

    EDIT: Quellenangaben, wo man sein Wissen abgeschrieben hat, sind auch keine schlechte Idee. Oder hast Du Dir das alles selbst ausgedacht?

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    Ich habe lange folgendes Setup genutzt, mit dem ich sehr zufrieden war:

    - Tarp: DD Superlight --- die Größe reicht vollkommen aus
    - Treehugger von Exped - einfach und zuverlässig (ich habe sie erst am WE wieder dabei gehabt --- wenn ich mit Wägelchen unterwegs bin, nutze ich 12m Gurtband, was jedoch nicht ganz so einfach ist).
    - Dazu eine Ridgeline aus Dyneema (ca. 260 cm lang)
    - einfache Karabiner (für das Wägelchen habe ich zwei einfache Kletterkarabiner, an denen ich nachts die Hängematte aufhänge)
    - ein Ridgeline-Organizer Marke Eigenbau

    Außerdem habe ich mir gemacht:
    - ein Moskitonetz in schwarz (quasi Nachbau des Original-Moskitonetzes)
    - eine Wintersocke aus Fliegerseide, wenn's mal was zugiger oder kälter ist

    So, nun habe ich aber alles :)


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    Kapuze - mein Tipp ebenfalls Schnittmuster abgreifen. Ich würde aber gucken, was für eine Kapuze, denn nicht alle Kapuzen sind gleich.

    Frag doch mal [USER="69"]Amon[/USER] , ob er Dir den Schnitt von seiner Anorak-Kapuze gibt: Die hat nämlich einen Gummizug auf halber Höhe (quasi um den Hinterkopf rum). Das gefällt mir persönlich sehr gut und ich denke, es ist sehr praktisch. Auf diese Weise kann man nämlich den Blick links und rechts frei halten, während man gegen für Feuchtigkeit von oben geschützt ist.

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    [USER="69"]Amon[/USER] Das mit dem Kürzen der Whoopies kenne ich auch... X Versuche (einfach mal diesen Thread durchscrollen) haben am Ende das erste Ergebnis erbracht.

    Inzwischen glaube ich, dass es eigentlich nur eine Mindestlänge der Schnüre gibt (senkrechte Schnur = 90 cm). Jede Unterschreitung führt dazu, dass die Hängematte instabil wird und sich zu sehr auf der Längsachse zusammenzieht.

    Hast Du schon mal probiert, die Abspannpunkte der Hängematte weiter auseinander zu machen? Im Prinzip ist der Querlieger ja eine Gathered End, und da sind die Karabiner ja 83% der Gesamtlänge der Hängematte auseinander. Ich hab's am Wochenende probiert gehabt, und es ging ganz gut. Die Eigenschaft "Querlieger" blieb erhalten.

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    Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Forum schon nach bestimmten Links von TreeGirl durchsucht habe, z.B. http://www.dream-hammock.com/ComfortRating.html oder http://www.dream-hammock.com/FabricCalculator.html. Oder [USER="22"]kahel[/USER] s schöne Beschreibung, wie man sich eine Brückenhängematte baut, die sich in einem Thread "DIY-Hängemattenprojekt" versteckt.

    Ich würde es begrüßen, wenn es eine Seite gäbe, wo man all diese Links sortiert nach Stichworten etc. nachschlagen kann.

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    Das ist bei mir zur Zeit auch so, [USER="24"]Baumkind[/USER]. Ich genieße die Wälder um mich herum und kann bzw. will maximal eine Woche am Stück raus. Mit zwei Kindern ist mein "großer Trail" halt momentan ein anderer. Der macht aber auch Spaß. Und solo ist mir meist am liebsten, zumindest beim Wandern. Abends im Camp ist Gesellschaft aber schon nett.

    Das ist der Grund, weshalb ich gar nicht erst nach diesen Sachen wie "AT", "PCT", x-fach Crown usw. schiele... Ich bin glücklich, wenn ich meine kleine Tour machen kann. Ich habe irgendwie gar keinen Bezug zu der Flut von Superlativen um mich herum.

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    Ich habe mir mal einen kleinen Schwung "Volksponchos" von Westfalia gekauft.
    Einer davon hat sogar drei Wochen schottischen Dauerregen bewältigt. Gut er hat ein paar kleine Löchlein, darf aber immer noch mit.
    Die Dinger sind einfach genial, robust, leicht (295g) und billig (weniger als 10 EUR).
    Was will man mehr.

    Das Schöne an einem Poncho ist, dass er einfach atmungsaktiv ist - weil ja nach unten hin alles "wegatmet".
    Nicht ganz so prickelnd finde ich, dass der Poncho genau 0,475 cm oberhalb meiner Gamaschen aufhört. Das hat zur Folge, dass ich ein wenig aufpassen muß, dass das ablaufende Wasser nicht den Weg durch die Gamschen nimmt... Mit Rucksack ist das zumindest hinten kein Problem, weil die Abflußrinne dann weit genug hinten ist.

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    Welches SilNylon hast Du verwendet?
    Für meinen Querlieger möchte ich mir ebenfalls ein neues Tarp nähen. Allerdings bin ich noch in der Findungsphase.
    Wichtig ist mir, dass es leicht ist - und das scheint mir bei Deinem Stöffchen der Fall zu sein.

    Auf der Warbonnet-Seite habe ich "Türen" für das Tarp gesehen: https://www.warbonnetoutdoors.com/product/tarp-door-kit/
    Weiß jemand, wie diese am Tarp befestigt werden? Oder handelt es sich um separate Mini-Tarps?

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    Danke für Eure Erfahrungsberíchte.

    Ich hab das Stöffchen auch liegen und möchte davon meinen Querlieger machen, der dann an insgesamt 46 Schnüren hängt. Ich werde den Querlieger doppellagig machen. Sicher ist sicher.

    Momentan frickele ich noch am Prototypen aus kalandrierter ExTex-Fliegerseide 47g/m. Bei der Fliegerseide gefällt mir nicht, dass es sehr leicht aufrebbelt, und dass es sich an den Nähen bzw. unter Belastung sehr schnell verzieht.


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    Hat hier eigentlich jemand Erfahrungen mit sog. Porta Ledges/Portaledges?

    Man muß die ja nicht zwingend in eine Felswand hängen, sondern kann sie vielleicht auch an einem Baum aufhängen...
    Mich würde ein solches Ding mal interessieren. Vielleicht kann man sich da etwas für DIY-Hängematten abschauen.

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    Ich habe ein Wochenende in Ostfriesland dafür genutzt, mit Unterstützung von [USER="21"]Konradsky[/USER] die Abspannung meiner Hängematte durch Trial & Error zu verbessern. Gestern habe ich das Ergebnis nachgemessen und schwanke nun zwischen Variante 6 und Variante 3b: Interessanterweise entsprechen die Längen der Schnüre ziemlich genau der Variante 3 - mit Ausnahme der Beine, die ab dem Gesäß leicht angehoben sind (Änderungen in blau):

    Das Ausprobieren am Wochenende hat mir gezeigt, dass es die "ideale Abspannung" auch nicht gibt. Außerdem muß man seine persönlichen Vorlieben erst einmal kennen lernen - und das wird man wohl nur dadurch erreichen, indem man die Matte tatsächlich nutzt.

    Die nächsten Schritte:
    Ein schmales, sehr leichtes Tarp
    Ein Moskitonetz - da habe ich auch schon eine Idee, wie ich gewichtstechnisch gut und ohne Rundrum-Reißverschluß auskommen könnte
    Ein Cover oder Winter-Socke?

    Mal sehen...


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    Ich würde größere nehmen - gar nicht mal wegen der Bruchlast, sondern wegen der Fummelei beim Aufmachen.

    Ich nutze meine Karabiner nicht nur für die Hängematte, sondern auch an meinem Wanderwagen. Da hatte ich vorher schnieke NiteIze S-Biner Größe 3, aber irgendwie bin ich damit nicht klar gekommen. Beim Wanderwagen hängen die Karabiner quasi auf dem Rücken, so dass man sie ohne Hingucken wieder aufmachen können muß.

    Nur mal so meine Meinung...

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    Variante 5: Leider ist das Testen der Abspannung der insgesamt 46 Whoopies für mich momentan sehr zeitaufwendig, weil ich immer ins Wäldchen gehen muß, und zieht sich u.a. wegen früh einsetzender Dunkelheit und des anhaltend schlechten Wetters in die Länge. Grmpf. Wenn ich die Maße von Variante 4 nehme (Post #15), fühlt es sich an, als läge man mit dem Rücken auf einem Baumstamm - Kopf und Füße hängen nach unten...

    Der Vorteil von weniger Testgelegenheiten ist, dass man mehr Zeit zum Denken hat: Nun ist der menschliche Körper ja nicht überall gleich breit... Deshalb muß die Kontur des Körpers bei der Whoopie-Länge berücksichtigt werden: Im Bereich der Beine und des Kopfes können die Whoopies ruhig kürzer sein. Das Ergebnis liegt sich ohne Isomatte schon recht gut, ist aber noch verbesserungsbedürftig...

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    Fazit von Variante 3: Sehr hoher Liegekomfort:dirol:

    ABER:nea:: Der Stoff der Hängematte ist 117 cm breit und hängt mit 90 cm Länge für kurzen Schnüre so weit durch, dass ich die Matte deutlich höher aufhängen muß als meine Arme lang sind:wacko:

    Variante 4: Kürzen.... Aber wie:confused:

    Alle Schnüre 20 cm kürzer machen, führt nicht zum Ziel, weil sich die Hängematte dann "verkürzt"...
    Deshalb folgendes Vorgehen: Alle Schnüre erst einmal 20 cm kürzer machen. Dann von der Mitte ausgehend jede Schnur 1/2 cm länger machen...

    Das Baumkind