Beiträge von 1Hz

    Was mir an Koma und anderen normalen Hängematten weniger gefällt, ist, dass der Abstand zwischen den Bäumen recht groß sein muss. Unterwegs finde ich definitiv besser enger beieinander stehende Bäume. Wenn mein Sohn das nächste mal da ist, probieren wir erst mal meine Hängematte und überlegen von da aus weiter ...

    Naja - ich möchte halt im Allgemeinen eine Gästehängematte haben für Leute, die mal mit auf Tour kommen. Hab ja auch sonst entsprechende Gästeausrüstung und Räder - bzw. verschiedene Ausrüstungen, so dass ich selber passgenau für den jeweiligen Einsatz wählen kann und gleichzeitig Gästematerial habe.

    Wo erfahre ich denn von Hängematentreffen?

    Hmmm - muss ich mit dem Jungen mal ausprobieren. Er meinte, er hätte schon in anderen Hängematten gelegen und letztlich sei es gegangen. Auf dem Rücken liegend könnte er sich zwar nicht ausstrecken, sondern müsste die Beine anwinkeln - aber auf der Seite liegt er sowieso meist und dann sind die Beine ja angewinkelt. Mal sehen. Hatte schon auf die Matte von Amok Equipment geschielt ...

    Schick - dann mal immer schön weitermachen.

    Mal ne andere Frage:

    Mein Sohn ist jetzt mit 15 bereits über 1,90m groß, bei Schuhgröße 49. Ich denke mal, das dürfte dann ausgewachsen um die 2m ergeben. Mithin fehlt mir also noch eine Hängematte für diese Größe. Ebenfalls so ein 90°-Teil. Wie sieht's denn damit aus? Gibt's da was?

    So - das 90° von Hammocktent habe ich mir mittlerweile geholt und bereits ein paar Wochenenden darin verbracht.

    Ich bin sehr begeistert. Es liegt sich wirklich hervorragend. Es ist zwar nicht ganz gerade, aber gerade genug. Als Seitenschläfer habe ich kein Problem. Auf dem Baucht liegen hingegen ist eher suboptimal, was für mich aber keine Rolle spielt.

    Da das Teil so gemütlich ist, habe ich Teils das Radfahren sausen lassen und mir einfach ein paar schöne Tage in der Hängematte gegönnt. Man kann wirklich problemlos die Nacht darin schlafen, den nächsten Tag darin auch noch abhängen und die folgende Nacht weiterschlafen, ohne dass es ungemütlich wird. Jedenfalls genau das Richtige für mein 2tes Zuhause :) - sehr schön, damit auch an heißen Tagen im Schatten der Bäume am See abzuhängen.

    Auf- und Abbau geht gleichsam recht einfach. Es lohnt sich aber, die Videos und FAQs der Homeage zu studieren.

    Ich habe mir beim wild Campen längst abgewöhnt, mich groß zu verstecken. Ich lege mehr Wert darauf, einen schönen Schlafplatz zu haben, bevorzugt am Wasser (See, Fluss, Kanal, was auch immer). Die Reaktion von Leuten, die vorbei kamen, war sehr positiv - die fanden das einfach cool, interessant, geil, was auch immer, aber immer positiv. Also auch in dieser Hinsicht sehr vorteilhaft.

    Ergänzend: mit Schlafmatte (hier die Downmat UL 7 LW ergibt sich bzgl. des Schlafsackes eine schöne Situation. Ich verwende diesen am liebsten als Decke. Auch habe ich einen "Schlafsack", der eine Decke ist (Cumulus Comforter). Die Hängematte bildet ja quasi eine Mulde mit einem röhrenähnlichem Querschnitt. Der "Schlafsack" fällt an den Seiten dabei genau auf die Kanten der Schlafmatte. Das dichtet gut von der Seite, Schlafmatte und "Schlafsack" gehen quasi ineinander über. So steht die gesamte Daune für die Isolation von oben und den Seiten zur verfügung. Sehr effizient und komfortabel.

    Man kann auch gut in der Hängematte sitzen, ganz am Rand zum Ausgang hin. Ein hübsches Plätzchen, die Natur zu beobachten.

    Jedenfalls mal vielen Dank für den Input. Hab jetzt erst mal wieder zu lesen.

    Immo kann ich mir gut Hammocktent vorstellen, aber mal sehen. Sehr gut gefällt mir der Aufbau ohne Bäume, also Tarp mit Mückenschutz. Und deutlich leichter als die Ergo Combi wäre das auch, auch wenn ich die wahrscheinlich robustere aber auch schwerere Version nähme.

    Bei mir muss es es schon Isomatte sein ... eben weil nicht immer Bäume da sind. Da ich Seitenschläfer bin, sollte die Kondensation weniger ein Thema sein. Ich hoffe nur, dass es wenig Probleme mit Daunenschlafsack gibt wegen Berührung mit der Hängematte.

    Hmmm - die Dendronaut Koma braucht einen recht großen Baumabstand. Die Exped Ergo scheint auch bei geringerem Baumabstand gut aufhängbar zu sein (was ggf. auch für die Hammocktent gilt?). Ansonsten schien mir die Koma interessant - hatte sie aber deswegen erst mal "aussortiert", da ich unterwegs eben die Erfahrung machte, dass die Bäume nicht immer so ideal stehen ...

    Hallo,

    glücklicherweise bin ich hier über das Forum gestolpert und möchte die Gelegenheit nutzen, auf Eure Erfahrungen zurück zu greifen.

    Für Fahrradtouren bin ich Testweise auf Hängematte umgestiegen und von Prinzip her sehr zufrieden und möchte das auf jeden Fall weiter treiben. Geholt hatte ich mir hierzu eine Exped Scout.

    Da ich aber wirklich viel unterwegs bin, reicht mir der Komfort nicht, zumal als Seitenschläfer. Auch erarbeite ich mir den Winter (Velomo Hi-Trike GTI + Verkleidung als neues Reiserad wird gerade gebaut), um noch mehr Möglichkeiten für Touren zu gewinnen. Insofern ist also auch die Isolationsthematik wichtig. Unterwegs nutze ich derzeit, wenn keine Bäume verfügbar sind, mein Fahrrad als Zeltstangen für das Tarp.

    Überlegt habe ich, mir eine Exped Ergo Combi mit einer Exped DownMat UL7 LW anzuschaffen. Meine bisherigen Recherchen ergeben, dass dies eine für mich ideale Kombi wäre. Allerdings findet man wenig zur Ergo Combi von Nutzern. Da das Paket nicht gerade günstig ist, wäre mir daran gelegen, mehr Erfahrungen und Wissen aufzutreiben. Etwas misstrauisch macht mich zum Beispiel, dass meiner Meinung nach das Prinzip theoretisch sehr überzeugend wirkt - aber so wenig verbreitet ist. Mag natürlich am Preis und den damit einhergehenden geringen Markterwartungen liegen. Andererseits: wo liegt hier evtl. der Haken? Was übersehe ich?