Beiträge von dendronaut

    Werde ich auch mal ausprobieren. Mit der Lösung kann man die Gurte auf ein Minimum kürzen, bestimmt unter einen Meter. Es reicht ja, wenn die Gurte dort sind, wo die Rinde belastet wird: auf der Baumrückseite. Sehr schön recherchiert, [USER="14"]Mittagsfrost[/USER]!

    Anhand der Fotos lässt sich leider nur schwer erkennen, wie die Matte aufgehängt ist. Das würde eine erste Diagnose erlauben. Eine Seitenaufnahme der unbesetzten Matte wäre natürlich am günstigsten. Ich meine, dass die Aufhängung noch ein wenig Spannung gebrauchen könnte (so ca. 25 - 20°). Allerdings erklärt das nicht das extreme Schaukeln, vielleicht aber ein nicht so gutes Liegegefühl (Durchhängen). Wegen des höheren Schwerpunktes schaukelt eine Bridge per se etwas mehr als eine Gathered End, wo der Körper sehr viel tiefer liegt.

    Damit beim Einsteigen die Matte nicht kippt, solltest du die hintere Kante mit einer Hand nach unten drücken. Dann bleibt die Matte weitestgehend waagerecht. Der Rest ist Technik die man mit der Zeit erlernt. Wenn Du möchtest, kann ich Dir meine Matte nach dem Hängemattentreffen zum Experimentieren ausleihen. Vielleicht kannst du dann besser beurteilen, ob du ein Bridge-Hammock Typ bist, oder nicht.

    Anhand der Fotos lässt sich leider nur schwer erkennen, wie die Matte aufgehängt ist. Das würde eine erste Diagnose erlauben. Eine Seitenaufnahme der unbesetzten Matte wäre natürlich am günstigsten. Ich meine, dass die Aufhängung noch ein wenig Spannung gebrauchen könnte (so ca. 25 - 20°). Allerdings erklärt das nicht das extreme Schaukeln, vielleicht aber ein nicht so gutes Liegegefühl (Durchhängen). Wegen des höheren Schwerpunktes schaukelt eine Bridge per se etwas mehr als eine Gathered End, wo der Körper sehr viel tiefer liegt.

    Damit beim Einsteigen die Matte nicht kippt, solltest du die hintere Kante mit einer Hand nach unten drücken. Dann bleibt die Matte weitestgehend waagerecht. Der Rest ist Technik die man mit der Zeit erlernt. Wenn Du möchtest, kann ich Dir meine Matte nach dem Hängemattentreffen zum Experimentieren ausleihen. Vielleicht kannst du dann besser beurteilen, ob du ein Bridge-Hammock Typ bist, oder nicht

    Hallo Holger,

    schön das (fast) alles geklappt hat!

    Wenn Du die Whoopies verstellen möchtest, sollte auf der Matte möglichst wenig Zug sein, da hast Du recht. Sonst kann sich der äußere Teil der Whoopie, die Manschette, zusammenziehen und den inneren Teil ungewollt einquetschen. Im Normalfall sollte es aber bei einer leeren Matte problemlos funktionieren. manchmal hilft es, wenn die Matte beim Verstellen ein wenig angehoben wird. Zum Verkleinern der Whoopie musst Du die Manschette von unten etwas aufschieben, dann kannst Du das heraushängende Ende ganz gut herausziehen. Zum Lösen wird die Manschette von oben aufgeschoben.

    Der Baum am Fußende der Matte sieht mir gar nicht so dick aus. Hast den Gurt zweimal herum gelegt? Das kann manchmal bei sehr dünnen Bäumen hilfreich sein, ist ansonsten aber eigentlich nicht nötig.

    Andere frage ich hab jetzt hier gelesen und gesehen bei shug.. immer 2 snake skins ?

    Wenn Du das Tarp zusammenrollst, ist es in der Mitte etwas dicker und verjüngt sich zu beiden Enden. Stell dir vor du schiebst ein einteiliges Teil von der einen zur anderen Seite. Dieses muss wie eine einfache, gleichförmige Röhre geschnitten sein, damit es über die verdickte Mitte passt. Für die dünneren Enden wird diese Röhre aber viel zu groß sein und verrutschen. Da ist es passgenauer, wenn man zwei Teile auf einander zuschiebt, die sich in der Mitte überlappen und zu den Enden hin spitz zu laufen.

    Ich würde mein Tarp nicht ohne Packsack in den Rucksack tun. Selbst wenn es trocken ist, wäre mir das Risiko zu groß, dass es Schaden nimmt. Ich transportiere daher trotz Snakeskins das Tarp im Beutel (gerade SilNylon lässt sich mit Skins kinderleicht reinstopfen). Wenn du die Möglichkeit hast die Wurst aussen am Rucksack zu tragen, macht es wirklich Sinn auf nen Beutel zu verzichten. @Bushbaby hat an seinen Rucksack eine dehnbare Extra-Tasche annähen lassen, das war super genial. Leider habe ich beim ersten Treffen kein Foto davon gemacht und Bushbaby hat sich immer noch nicht im Forum angemeldet, bedauerlicher Weise.

    Meine Snakeskins sitzen beim normalen 3x3 DD-Tarp nicht ganz so locker wie bei der UL-Version von [USER="14"]Mittagsfrost[/USER]. Dadurch lässt sich - wie ich finde - die "Wurst" (© by Mittagsfrost) , welche aus Polyester und daher sperrig und voluminös ist, beim Reinstopfen besser im Zaum halten. Dazu falte ich die Wurst 3 mal und stopfe sie in den Packsack. Feddich.

    edit: bei SilNylon finde ich eine etwas lockerer Hülle trotzdem nicht nachteilig. Das Material flutscht einfach besser hinein.

    [USER="41"]Naturapfel[/USER], weißt du aus welchem Material dein Tarp ist?

    Richtig bedroht habe ich mich bisher auch nicht gefühlt. Aber aus dem Tiefschlaf durch lautes Gegrunze geweckt zu werden, versetzt mich zumindest in einen Modus erhöhter Aufmerksamkeit.

    Es ist schon so wie Du sagst, [USER="14"]Mittagsfrost[/USER]. Wir sind in unserer gewohnten Umgebung von Bedrohungen (vor allem im Straßenverkehr) umgeben ohne sie als solche noch wahrzunehmen, sie sind eben zum Alltag geworden. Ich habe mal mit 3 Toraja (aus Sulawesi, Indonesien) im Rahmen eines Projektes hier in Köln zusammengearbeitet. Die Jungs haben noch nie ihre gewohnte Umgebung verlassen, ihr Dorf auch nur zu Familienfesten. Ihr könnt euch vorstellen, wie interessant es war mit den dreien durch die Kölner Innenstadt zu laufen. Die haben mir ganz schön die Augen geöffnet!

    Essen, angefallener Abfall und Schuhe werden standardmäßig mindestens auf Kopfhöhe aufgehängt (fehlt mir noch, dass ich immer ein Ersatzpaar mitnehmen muss). Taschen vom Rucksack öffne ich lieber, bevor sich Nager durch den Stoff beißen. Essbares findet sich immer in den Taschen. Meiner Freundin haben sie schon den Rucksack durchnagt...