Prinzipiell finde ich PLB Größe, Gewicht und keine laufenden Kosten ja hoch interessant, danke für den Einwurf! 
Aber je tiefer ich mich einlese, desto mehr Fragen kommen auf...
Die Ausgangslage inkl. Anmeldung über Drittland und Notfall-Kommunikation über MRCC-Drittland an MRCC in D ist also nach wie vor wie dort beschrieben?
Und auch der Umstand, dass PLBs nicht Bestandteil der offiziellen Rettungskette sind ist noch immer der Fall?
Man muss ja gar nicht vom von der Seenotrettung aufgemachten worst case ausgehen, dass mangels Vertragsbestanteils der Rettungskette die Alarmierung die Rettungsleitstellen überhaupt nicht erreicht.
Wenn sich der worst-case (bis dato!) in der Praxis als nicht gegeben erweist (≠ wiederlegt!) ist das ja schon mal etwas.
Aber allein, dass der Kommunikationsweg zu verspäteten Rettungsmaßnahmen führen kann, ist ja bereits wortwörtlich fatal. 
Und was die Praxis wohl rein logisch nicht zu entkräften vermag ist eben diese Möglichkeit der verspäteten Rettungsmaßnahmen durch die o.g. Kommunikationskette. Beweis und Widerlegung sind schlicht nicht zu erbringen oder täusche ich mich?
Denn wie viel Zeit dieser Kommunikationsweg jeweils gekostet hat oder auch nicht im Vergleich zu anderen hypothetischen - ist wohl kaum prüf- und bezifferbar. Oder werden irgendwo Rettungs-Wettrennen über verschiedene Alarmierungen auf dem Rücken der Rettungskräfte ausgetragen? 
Davon ab mal über D hinaus (hier hätte ich noch am Wenigsten das Bedürfnis, mit einem "getmeoutofhere" Knopf zu wandern) - wie ist die Zusammenarbeit auf dem Rest des Globus? Vielleicht ist der Zeitverlust andernorts ja sogar noch größer?
Binnenländer ohne MRCC, Koordination mit anderen RCCs, fragilere Staaten etc. etc.
Dazu noch der erwähnte Umstand des 150€ Batteriewechsels und der deutlich höhere Anschaffungspreis - da lässt sich eine ganze Weile für mit anderen Systemen arbeiten, vor allem, wenn man die Dienste nur punktuell für bestimmte Touren aufbucht.