Benutzt jemand zu Hause dauerhaft zwei Matten mit spreader bars o.ä.?
Beiträge von hangloose
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Hier mal meine HRP Packliste und Gear Review als Beispiel für eine leichte Langstreckenliste und Anregung dafür, dass Gepäck nicht linear mit Tourenlänge schwerer werden muss.
https://lighterpack.com/r/pt7kny
3,6kg baseweight, retrospektiv hätten es 450-500g weniger sein können (siehe weiter unten), also um 3kg.
Keine Hängematte dabei, korrekt
Denkt Euch 260g für die Matte dazu, der Rest ist bei mir identisch, eben weil ich auf langen Touren auch sonst immer auch die Option Boden mitdenken muss und möchte - auch wenn sich dann doch immer wieder erstaunliche Kräfte mobilisieren lassen mit der Aussicht auf eine Hängemattenübernachtung.
Zum Kontext:~800-850km
~50.000 Höhenmeter
Start Mitte Juli
Laufrichtung Atlantik -> Mittelmeer44 Etappen, bei uns 23 Lauftage
Wetter - sehr trocken und warm, überraschend gen Mittelmeer etwas wechselhafter
Übernachtung: Meist unter'm Tarp, ab und an in unbewirtschafteten Refugios, ich glaube 3x bewirtschaftet.
Da der HRP zum Großteil über der Baumgrenze verläuft und man die Etappen ganz anders hätte schneiden müssen, um möglichst viel in der Matte zu Pennen - und meine Begleitung Bodenschläfer war und ich nicht weiter verkomplizieren wollte, blieb die Matte zu Hause. Rückblickend gab's dann doch wider öfter Bäume als gedacht, und die Matte wäre gar nicht so unangebracht gewesen, aber wie gesagt, das hätte andere Etappeneinteilungen bedeutet.
Auf der aufblasbaren war das Bodenschlafen annähernd erträglich, allerdings wird da noch deutlicher als in der Hängematte, dass mir die normale Breite im Oberkörperbereich als Rückenschläfer zu schmal ist, die Arme rutschen von der Matte oder man schläft in Merkel-Rautenpose - oder eben auf der Seite, was bei mir dann immer öfter der Fall war.
Das meiste hat sich bewährt, nicht erst auf dieser Tour.
Neuentdeckungen waren u.a. die Gaiters (weniger Dreck im Schuh, bis der selbst wie ein schweizer Käse aussah, Reibung und Blasengefahr) und der SonnenSTICK (aus der Plastehülle in einen Ziplock verfrachtet sind 25g=25g
).
Was ich retrospektiv zu Hause gelassen/geändert hätte:- Swing liteflex Sonnen-/Regenschirm: Eigentlich liebe ich das Teil ja. Aber der HRP ist dann doch etwas fordernder, sodass ich meist einfach lieber beide Stöcker im Einsatz hatte - und der selbstgebastelte Hands-free Modus am Schultergurt zwar funktioniert hat, aber eben auch hier in schwieriger Steigung so ein ausladender Pilz über'm Kopf für Beweglichkeit und Übersicht auch nicht ideal ist - zumal bei ordentlich Wind.
Die Sonnenschutz Kombo aus Armlingen, Mütze und leichtem Nackenschutz hat sich da als überlegen erwiesen - auch wenn auf Kosten der Mangelnden Kühlung durch Schirmschatten, den ich schon vermisst habe.
Das lange Ladekabel, das für die Positionierung des Solarpanels auf dem Schirm dabei war, ist entsprechend auch obsolet gewesen. - Poncho/Regensetup: Das Geunke über Ponchos in hohen Lagen bei Wind halte ich für ziemlichen quatsch - vor allem mit einer Kordel, wie sie die neueren 3F haben und wie ich sie nachgerüstet habe. Klar gibt es extreme, wir sind einen NAchmittag quasi stundenlang seitlich in den Wind gelehnt gelaufen und trotzdem durch böen Zickzack getorkelt, dass man uns aus der Ferne gute drei Promille hätte attestieren können, aber das habe ich sonst so auch noch nicht erlebt - und es war trocken dabei. Im Regen, bzw. Unwetter hätte man sich da, ob Poncho ode Jacke, besser nicht weiter bewegt, sondern den Rückweg oder ABstieg oder irgendwo halbgeschützt Kauern vorgezgen.
Es gibt inzwischen Modelle mit Ärmeln des Selben Herstellers, bei minimalem Mehrgewicht, muss ich mir mal ansehen. Durch die Kordel wird es vorne etwas kurz, etwas mehr Länge wäre nicht verkehrt.
Untenrum bin ich noch immer unentschlossen. An den Beinen wird mir eigentlich nicht kalt - und wenn die Schuhe nass sind, ist das auch egal.
Eigentlich hätte ich gerne einen lang geschnittenen Regenmantel, unter den auch noch mein Rucksack passt, mal über myog nachdenken, so in der Art https://www.yamatomichi.com/en/products/50879/
Leichte Regen Überhandschuhe hatte ich zu Hause gelassen, hätte ich mit ab und an mal für einen Moment gewünscht, aber war auch so kein Drama. - Unterhose: Ich hatte schon bei der letzten längeren Tour versucht, mich an 'unten ohne' zu gewöhnen, hatte jedoch mit Wolf laufen anfänglich Probleme und es dann direkt gelassen. Diesmal bewusst nur eine Buxe mitgenommen, um noc mal einen Anlauf zu machen, aber wieder eine Fallback Option zu haben. Diesmal hat es (nach anfänglich ähnlicher Problematik - Learning: don't shave too late) super funktioniert und ich bin konvertiert. Setzt allerdings häufiges Waschen von Kleidung und Träger voraus, was bei den zalreichen Bächen und Quellen kein Problem war.
- Puffy/Isolationsschicht: War schon das leichtestmögliche mit 173g, aber hätte trotzdem zu Hause bleiben können. Klar, wir hatten Glück mit dem Wetter, aber mir wird einfach auch im Nu zu warm mit Isoschicht beim Laufen - und im Camp habe ich den Quilt. Habe ich nicht ein Mal getragen und so war es dann einfach ein viel zu schweres Kopfkissen.
- Windhose: Extra vorher noch genäht - und dann eigentlich nicht gebraucht. Gilt ähnliches, wie für die Isolationsschicht. Wenn man die kurze Laufhose nach dem Waschen nicht trocken tragen will, was bei dem Wetter aber kein Problem war, dann würde ich stattdessen lieber eine kurze Hose aus dem Windhosenmaterial mitnehmen, die aber diesmal zu Gusten der Langen zu Hause geblieben ist.
- Quilt: Der leichtere Aegismax Windhard mit etwas Daunen Auffüllung knapp <500g hätte dicke gereicht. Da es die Woche vor unserem Start noch mal einen Temperatursturz mit Schneefällen gab, und wir z.T. sehr hoch biwakiert haben, hatte ich mich für Nummer sicher entschieden, wie auch mit der Isoschicht - hinterher ist man...
- Papierkarten: Nicht ein Mal angerührt, dachte als Backup und für die Übersicht bei Umplanung kommod, aber vor allem, wenn man zu Zweit ist und Duplizierung schon durch zwei
Smartphones gegeben ist für mich völlig obsolet. - 3. 1l Flasche: Wasser war genügend vorhanden, selbst die 2l waren seltenst voll.
- Klopapier: Auch hier bin ich inzwischen völlig zum Blasterer konvertiert, don't pack your fears. Da es hieß, auf den Hütten gäb's kein Papier doch ein bisschen eingepackt, aber zu viel, da doch vorhanden, höchstens mal als Taschentuchersatz.
- Küche: Da ich auch für Müsli ein Gefäß gebraucht hätte, habe ich mich für eine Minimalküche mit Esbit und entsprechend geringstmögliches Mehrgewicht (~30g +Brennstoff) entschieden. Da wir sie dabei hatten, haben wir sie auch ein paar Mal genutzt - und selbstverständlich ist eine warme Ramensuppe eine Freude, aber eben selten. Allein schon in Hinblick auf das übliche Supermarktangebot, hätte sie zu Hause bleiben können. Meist gab es nur Dinge, die länger köcheln müssten oder komplett überteuerte, qualitativ minderwertige Ramennudeln.
- Heringe: Ich bin schon lange mit Swiss Piranha Heringen und ausschließlich Handgepäck unterwegs. Auf dem HRP hatte ich erstmals Probleme, allerdings nicht wegen steinigen Bodens, da findet sich eigentlich immer eine Lücke und die Plastik Heringe haben auf Grund der Flexibilität sogar noch Vorteile, sondern wegen extrem ausgetrocknetem, brettharten Boden. Zwar kam es nie so weit, das Tarp nicht stellen zu können, aber ich hatte irgendwann zu viele Der Heringe verbogen - die ich allerdings in einer Hütte auskochen und geradebiegen konnte, was wiederum ein Vorteil der SP ist. Ein paar shepherd hooks im Mix hätten hier sicherlich für mehr piece of mind gesorgt.
- Kopfhörer (und damit das USB-C Kabel): Auf drögen Etappen, wenn es mal wieder einen ganzen Tag einen staubigen Verbindungsweg durch wenig anregende Landschaft geht höre ich gerne Podcasts um mich nicht ständig zu fragen, was ich hier eigentlich zum Teufel gerade tue. Zum Einen gab es derartige Abschnitte nur in geringem Maße - und zum anderen sind wir doch weniger mit Abstand voneinander gelaufen, als ich es sonst gewohnt bin.
- Kleinkram: Wilderness wash nicht eingesetzt, Massageball viel zu selten (hätte aber nicht geschadet), USB-C Kabel ist inzwischen gegen einen Adapterstecker getauscht, der zu spät ankam, getrocknete baby wipes bei dem reichhaltigen Wasserangebot auch selten genutzt.
Was hat nicht gehalten?
- Schuhe - eigentlich bereits ab ~650km in indiskutablem Zustand und nun komplett durch, ist ja bereits an anderer Stelle
thematisiert. Habe ich so mit anderen Minimalschuhen noch nicht erlebt, werde vielleicht noch mal ein anderes Altras Modell testen, da ein bisschen Dämpfung vor allem bei dem sehr fordernden Gelände nicht verkehrt war, und ansonsten wieder zu anderen wechseln.
Und die Löcher in der Sohle, wahrscheinlich als Drainage gedacht, haben bei mir auch eher dazu geführt, dass ich viel zu schnell von unten Wasser drin hatte, obwohl es von der Sohlendicke bis Obermaterial eigentlich noch unproblematisch gewesen wäre - fand ich eher Panne die Idee. - T-Shirt, hinten völlig durch, aber auch schon etliche Jahre alt und viele km mitgemacht
- Windjacke - durchnässt beim Ruck absetzen plötzlich im Schulterbereich einen Riss produziert. Gilt gleiches wie für das Shirt.
Wie immer, vieles ist personal preference, mancher Zweck ließe sich auch durch andere Setup-Kombi realisieren.
HYOH
- Swing liteflex Sonnen-/Regenschirm: Eigentlich liebe ich das Teil ja. Aber der HRP ist dann doch etwas fordernder, sodass ich meist einfach lieber beide Stöcker im Einsatz hatte - und der selbstgebastelte Hands-free Modus am Schultergurt zwar funktioniert hat, aber eben auch hier in schwieriger Steigung so ein ausladender Pilz über'm Kopf für Beweglichkeit und Übersicht auch nicht ideal ist - zumal bei ordentlich Wind.
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Tzip kaputt
Für alle anderen, zitternden tzip Besitzer: was ist denn kaputt und wie ist's passiert?
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Mir ist gerade mal wieder ein Schnäppchen vor die Flinte gelaufen, dass ich kundtun wollte. Die Suche nach einem geeigneten Ort führte mich hier hin.
Vielleicht stoßen wir das noch mal an? Im UL Forum ist das ein ziemlich heißer thread und es ist erstaunlich, was die Schwarmintelligenz da auftut.
Von der Verortung und Ausgestaltung würde ich das erst mal nicht überkomplizieren und hier DL1JPH Arbeit aufbürden, vor allem, ohne zu wissen, ob die Kuh hier überhaupt fliegt.
Ein Thread, in dem Schnäppchen gepostet werden tut's doch. Wo der anzusiedeln ist, wäre die Frage, aber auch hier muss es denke ich keine komplexe Rubrik Umgestaltung sein nur für so einen einfachen thread, auch wenn es derzeit nicht 100% passt. Ich denke, unter Shops und Hersteller könnte es ganz gut passen. Wer am etwas um die Ecke denken bei der Verortung dort scheitert, dem entgeht eben schlimmstenfalls ein Schnäppchen, not much harm done.
Was meint ihr?
OT:
p.s. Wer bis hierhin durchgehalten hat, will belohnt werden [Sesamstraßen-Buchstabendealer-Mode on] Psssst! He, Du! Bei Amazon gibt's die besonders leichte Nitecore NB10000 Powerbank gerade fast 1/3 günstiger! [Sesamstraßen-Buchstabendealer-Mode off]
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...was ja irgendeinen Grund haben muss, dahin geht die Diskussion gerade.
Ich schmecke da übrigens nichts. Vielleicht bin ich da auch stumpf, oder mein evernew Geschirr ist aus einer Legierung, die da weniger absondert als noname?
Spannendes Thema, auf das wir da geglitten sind.

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Langer Titan Löffel mit polierter Laffe unbekannter Marke, da meine Portionen üblicherweise etwas größer sind und das Verhältnis dementsprechend höher.
https://www.k2mountaingear.com/wp-content/upl…577-600x600.jpg
Da ich inzwischen allerdings öfter noncook unterwegs bin, bräuchte ich dich noch was ähnliches in kurz - wenn es sich denn entsprechend positiv auf der Waage auswirkt.
Ideen?
Eigentlich hatte ich für den Alltag für alle Fälle im Rucksack immer den Primus folding spork, aber das Gelenk und der Verriegelungsmechanismus ist einfach unterdimensioniert und geht zu schnell in die Knie - sonst wäre er perfekt für alle, die einen klassischen göffel mit Zinken in der Laffe als zynischen Masochismus beim Essen empfinden und denen ein nicht faltbarer göffel mit Löffel- und Gabelseite zu sperrig ist.
https://www.primus.eu/primus-folding-spork-moss-p740670/
Kennt jemand vergleichbares?
um Holz schleiche ich schon länger rum. Aber entweder sind die Löffel lasiert, das möchte ich nicht Stück für Stück mit Essen, oder eben nicht und man hat als bekennender Ramen Suppen Addict dann morgens im Müsli eine recht interessante Mischung mit dem ganzen Fett und der Schärfe, die beim Abendessen schön in den Löffel eingezogen ist...
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Die Saale habe ich schon länger auf der Liste, da müssen wir mal einen Plan schmieden!
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ausleiern
Hmm - also so richtig einleuchten will mir das nicht...
Was soll da ausleiern? Und wie sollte das dazu führen, dass wenn belastet der Knoten durchrutschen kann?
Wie sieht denn der Knotenkopf aus? Dass der sich langsam verschleißt, verschiebt, konisch wird? Dann wäre das schon eher denkbar...
Was ich mir eher vorstellen kann wäre der dritte Punkt, den Waldläufer70 benennt.
Denn wenn derdiedas Loop nicht belastet ist, und die "Schenkel" damit nicht unter Spannung, kann der Knoten durchaus heraus rutschen.
Wer weiß, wann der Knoten beim ersten Malheur raus gerutscht ist und ob das Setup tatsächlich vier Tage so hing...
Bereits beim Aufbau? Bei einem der zahlreichen ein- und Ausstiege, bei denen dann doch mal der Knoten selbst vom Matten-Eigengewicht kurz entlastet wird?
Btw. Wie die Matte dann am offenen Loop gehalten hat ist mir auch noch unklar.
Gleiches gilt ja auch für den zweiten Fall.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Knoten unter Belastung durch die Schenkel geschoben hat. Auch hier würde ich eher vermuten, dass sich das ähnlich wie beim ersten verhalten hat und bereits vor der Belastung passiert sein muss - oder zumindest nach erneuter Entlastung. Vielleicht bist Du nachts doch noch mal irgendwann raus, Bier wegtragen, wobei sich das ganze geöffnet hat und abermals wieder nur offen in der Schlaufe hing und dann so noch eine Weile gehalten hat?
Ich kann mir das raus rutschen einfach nach wie vor nur in Entlastung vorstellen.
Was da aber hinzu kommen könnte und das Herausrutschen ohne Last ggf. begünstigt könnte die gewisse Steifigkeit des Materials in Kombination mit der bei dir ja recht hohen Nutzungsdauer/Frequenz sein.
Derdiedas Loop wird mit ordentlich Gewicht belastet, Baumgurt auf der einen und die Schlaufe der Hängematte auf der anderen Seite ziehen das Teil also ordentlich im Form, es ergeben sich also quasi "Faltungen/Falzungen" der Loop an den beiden Zugpunkten, die die Loop halbieren.
Das Material ist da nach Belastung gefaltet und eher oval bis länglich statt rund.
Wenn dann entlastet - oder gar irgendwie in Bewegung entgegen der Zugrichtung die beiden Zugenden der Loop "zusammen-geschoben/gedrückt" werden, reicht diese Steifigkeit vielleicht bereits aus, dass sich die Schenkel der Loop wieder über den Kopf schieben.
Und bei häufiger Nutzung wird es vielleicht wahrscheinlicher, dass die beiden Zugenden von Baumgurt und Hängemattenschlaufe in der Loop immer wieder in den selben stellen zum liegen kommen und diese Faltung dauerhafter wird?
Das muss ergründet werden! Wir brauchen einen Versuchsaufbau!
Cross Hammock weiter als Mattengewicht, befüllt mit reichlich Bier für eine realistische Zahl nächtlicher Ein- und Ausstiege und Kameras mit Nachtsicht und slow motion, bis es wieder rummst!
Alles für die Wissenschaft - alles für die Hängemattologie!

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wenn du jetzt ein derart schlechtes Urteil über die Altras fällst müsstest du eigentlich der Fairness halber den selben Weg mit anderen von dir bevorzugten Schuhen machen
Ich denke nicht. Aber wenn Dir daran gelegen ist, feel free

Ansonsten hast Du sicher gelesen, dass ein 30€ Decathlon Einsteigerpaar nebenher gelaufen ist, dass wohl auch noch locker einen zweiten HRP überstehen würde?
Zudem sind wir natürlich auch am ein- oder anderen Läufer in Trailrunnern vorbei gekommen oder eine Weile gemeinsam gegangen in den Wochen. Die sahen allesamt nicht so übel aus.
Und selbstverständlich kenne ich auch den ein- oder anderen HRP Absolventen vergangener Jahre in Trailrunnern - auch hier haben andere bekannte Modelle deutlich besser gehalten.
Auch aus vergangenen Wanderungen oberhalb der Baumgrenze im 2-3000hm Bereich und mittlerer dreistelliger Distanz kann ich mit diversen anderen Modellen ganz gut einschätzen, was die abkönnen.
Wie bereits geschrieben, für mich ist die Faktenlage eindeutig. Wenn das Recap für jemanden hilfreich ist, freut es mich, wer es lieber ignoriert, der soll das tun - it's a free country.
Viel zu diskutieren gibt es da aus meiner Warte allerdings nicht.
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Kann ja auch jeder sein, nur dem confirmation bias derart übel aufzusitzen, dass man nicht nur komplett betriebsblind wird, sondern sogar aktiv die Verteidigung antritt, wo eigentlich nichts mehr zu leugnen ist, indem übelste Strohmann Argumente aus dem Nichts aus dem Hut gezaubert werden macht schon sprachlos...
Asphalt? Hinkende PKW Vergleiche, die den Nutzer zum Schuldigen machen, eine OT Nachhaltigkeitsdiskussion ohne Referenzpunkt zum eigenen, verteidigten Produkt - oder auch Posts, deren Inhalt daraus besteht, dass der Urheber mit Fingern im den Ohren und lautem LALALA auf den Lippen meint, der Welt mitteilen zu müssen, dass ihn etwas nicht interessiert? Usw. Usf. etc. etc. etc.
Niveaulimbo galore auf Facebookgruppenlevel, echt erschreckend.
Das bin ich von früher absolut nicht gewohnt, umso besser, dass ich dort nicht mehr schreiben kann. Aber gut, das führt in der Tat zu weit - und sollte auch eigentlich keinerlei Aufmerksamkeit weiter wert sein in Anbetracht der Faktenlage.
Die Haltbarkeit der King Mt2 war unterirdisch, da lässt sich nicht viel dran drehen und wenden. Ich bin seit über zehn Jahren mit Minimalschuhen unterwegs, da kommt selbst die grottenschlechte alte Trail Sohle der Vivos nicht drunter - und da hat wenigstens das Obermaterial gehalten.

Wie geschrieben - mir hat vor allem die toe box gefallen, da sind mir innov8 und Merrell immer noch etwas eng, weshalb ich Altra ggf. mit den lone peak noch mal eine Chance geben würde. Eine allerletzte.
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Was die Sohle angeht hängt das natürlich vom Untergrund ab, klar.
Allerdings war da auch schon nach zwei Wochen nicht mehr viel übrig, die Zwischensohle kann bereits zum Vorschein und der Grip war alles andere als 'Mega'...

Ein kurzer Abgleich mit dem Vibram Megagrip Marketing Geschwafel klingt da wie Hohn:
https://eu.vibram.com/en/technology/megagrip/
"Extremely durable, it is the perfect solution to face long distances, new adventures and your favourite outdoor activities – from trekking to hiking[...]"
Derartiger Untergrund (warum auch immer andernorts von Asphalt fabuliert wird) und Distanzen bleiben auch bei innov8, merrell oder vivo nicht völlig ohne Folgen, aber bei weitem nicht so.
Und - das Obermaterial hat auch ohne Geländekontakt zu ähnlicher Zeit bereits angefangen, sich in Luft aufzulösen - auch das habe ich bei den anderen genannten Herstellern, die ähnlich leichte, luftige Modelle produzieren so noch nicht erlebt.
Da kann ich über die abschweifende, Ausflüchte suchende Fanboy-Diskussion der weekend warrior im UL Forum nur den Kopf schütteln.

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Ich werde nach dem HRP berichten, dann werden es gezwungener Maßen noch mal einige Nächte mehr geworden sein.
Ich muss enttäuschen - wir waren zu schnell und damit sprangen nur 20 statt der üblichen 40+ Nächte raus. Aber noch immer kein Loch im Veteranen der groundsheets!
ich hatte allerdings schon verdrängt, sie statisch aufgeladen und klebrig polycro manchmal sein kann. Vor allem am Anfang der Tour, das gab sich mit der Zeit. Aber man braucht schon etwas System, wie man es faltet und entfaltet, damit die nasse Unterseite nicht die trockene Oberseite erwischt. Aber dann klappt es wunderbar.
Als Regenrock habe ich es nicht genutzt, aber so richtig brauche ich das auch nicht...
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War seit langem mal wieder mit etwas mehr Schuh unterwegs, den Altras King Mt2.
Zwar auch zero drop, aber etwas mehr Sohle und Dämpfung. Auf dem harten Geröll und Karst des HRP schon angenehm muss ich zugeben. Bei langen Lauftagen mit wenig Pausen auf solchen Untergrund, die bei mir eher die Regel sind, fühlen sich die Füße am Ende des Tages nicht so fertig an.
Auch die toebox gefällt mir sehr gut und der klett strap lässt sich für kürzere Abstiege mal eben anknallen, ohne extra fester schnüren zu müssen.
In Verbindung mit kurzen gaiters gegen Dreck eine super Kombi.
Auch das Gewicht unter 600g/paar ist eine Wohltat.
Etwas dubios sind die Löcher in der Sohle. Keine Ahnung, ob das bekochen soll, aber selbst bei Marsch und Pfützen, so es noch nicht über das Obermaterial eindringt, drückt es die Nässe von unten rein. Wenn es sonst nicht wirklich nass ist, trocknet es auch schnell wieder - und wenn es eh überall nass ist, kommt es eh bald über das Obermaterial rein, aber es nervt trotzdem und einen Vorteil sehe ich darin nicht. Das Obermaterial ist sehr atmungsaktiv, da braucht es keine Sohlenlöcher und eine Drainage oder self bailing shoes werden es ja wohl nicht sein.
Haltbarkeit ist allerdings übel.
Drei Wochen und die nagelneuen Schuhe sind durch!
...Na gut, 800km, 50.000 Höhenmeter und wie geschrieben äußerst schuhfeindlicher Untergrund klingen schon anders, aber trotzdem eher kurz.
Ich bin's ja gewohnt, dass das Profil nach einer längeren Tour ziemlich runter ist, meine merrells waren nach dem kom emine auch ziemlich blank. Aber zumindest für nicht weiter anspruchsvolle Wochenend Touren sind die meisten Schuhe dann noch brauchbar und kann kann die neuen wieder für längere Touren schonen.
Aber die Altras sind geradezu die Definition von 'durch'! Und da ging schon nach weniger als der Hälfte los.
Ich hatte ernsthafte Bedenken, ob sie die Tour durchhalten - und ehrlich gesagt hätte man sie eigentlich vernünftigerweise bereits unterwegs austauschen müssen.
Ein paar als Notlösung last Minute gekaufte 30€ Decathlon Einsteigermodell 'für Wanderungen unter 10km' das nebenher gelaufen ist sieht noch deutlich! besser aus!
Ich werde noch mal die lone peak testen, ob die haltbarer sind.
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Gut dokumentiert!
Sind natürlich ziemlich fette Teile - sprich zum einen sehr schwer, das sind die Bestandteile die am meisten zum Rucksackgewicht beitragen, zum anderen ist sowas ja auch sehr individuell - mir liegen schmale, dick gepolsterte Schultergurte überhaupt nicht.
Im UL Bereich haben sich eher breite, dünne Gurte etabliert, oft aus 3D Mesh, die sich den Schulterblatt Konturen gut anpassen.
Palante hat gerade ein Video seines Rucksacks veröffentlicht, er plant wohl, seine Rucksäcke als Nähkit anzubieten. Da sieht man diese Art Schultergurt auch sehr gut.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Wir haben gerade auf dem HRP eine Bekannte von palante getroffen, die bereits dann erzählte und einen testweise nach der Anleitung selbst genähten dabei hatte.
Von den begrenzten Nähkünsten abgesehen ein schönes Teil!
Ansonsten gibt es im UL Forum auch gut dokumentierte Projekte:
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/29…-rollverschluss
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/32…t&comment=45400
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/60…t&comment=95540
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/40…s#comment-58225
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/60…t&comment=95484
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Da ist man mal ein paar Wochen ahnungslos in den Bergen...

Nur als Hinweis - die ODS Nutzungsbedingungen enthalten mWn eine solche Klausel und wurden wohl recht aufwändig mit Rechtsbeistand entwickelt.
Das UL Forum hat sich dort 'bedienen' dürfen, ggf. macht es Sinn, dort einmal anzuklopfen.
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Why not!
Wird ja immer wieder wärmstens empfohlen die Ecke, die ich viel zu wenig kenne.
Vielleicht lässt sich das ja mit einer kleinen Tour verbinden auf An- und/oder Abreise.
So stationär wird mir ja immer schnell langweilig
Zeitlich bei mir ab der zweiten Augusthälfte wieder. -
Respekt! Ich habe gerade wieder ein paar einfache Dinge am der Nähmaschine verbrochen, man glaubt gar nicht, was man alles versauen kann - und hier werden Schuhe selbst genäht!


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Dann will ich doch auch noch meine Favoriten von Jeff Myers beisteuern...
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Und der fast shackle, wobei ich noch keinen Anlass gesehen habe, meine bestehenden soft shackles zu tauschenExterner Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Der durchsichtige Stoff ist eine Offenbarung
...und jetzt noch ein Polycro Tarp drüber

Wie Schneewittchen im Glassarg
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Hast DU es schon mal ausprobiert?
Bisher nur behelfsmäßig, war ok so weit ich mich entsinne.
Meist komme ich allerdings mit Poncho oder Schirm klar und habe weig Probleme damit, wenn die meist eh nackten Beinreste, die noch aus dem Poncho luken feucht werden...die genialste UL-Idee
Warum wusste ich schon beim Schreiben, dass sowas in der Richtung kommt?
Wenn schon, den schon - das Groundsheet wird zum worn item - raus aus dem Baseweight - 40g gespart!
Und um mit Polycro (<50g) dann auch nur annähernd in die Nähe von etwa Tyvek (~200g) zu kommen, müsste man bei einem Gewicht von 2,3g/1ct und 16,25mm Durchmesser schon den kompletten Saum mit Centstücken umrunden
Nimmt man schwereres, ist halt die Frage, ab wann der Multiuse Gedanke nutzlos wird.
Als Referenz: Polycro <50g, leichte Regenhose 70-80g, da ist nicht viel Luft für schwereres Groundsheet/Regenrock im Multiuse.btw. Tyvek, was ja oft als Alternative genannt wird, ist vor allem unter punktueller Druckbelastung - was das Anliegen des TO ist - alles andere als Wasserundurchlässig, würde ich also eher sein lassen. Hab nie verstanden, weshalb sich das solcher Beliebtheit als Groundsheet erfreut.
wie man überhaupt darauf kommen kann seinen Regenrock/Poncho als Fußmatte zu benutzen.?!
Ja gut, mit der Parole 'was wäre wenn' fürchten sich auch die Gallier davor, wenn ihnen mal der Himmel auf den Kopf fällt...
Aber das hatten wir ja schon bei Minimalschuhen. Die rein praxisferne Panik aus dem Armchair, dass die ja sofort auseinanderfallen trifft auf vierstellige Kilometerleistung/Paar und Gletscherbesteigungen...
Ich überlege gerade, an welcher Stelle sich ein geradezu gigantisches großes Loch befinden müsste, und in welchem 90-Grad-Artigen Winkel es dermaßen aus Kübeln schütten müsste, damit es an einem aalglatten Stück Plastik, unterhalb einer Regenjacke/Poncho/Schirm und mit lediglich vertikaler Angriffsfläche dazu führt, dass meine Beine, die nicht mal am Material anliegen auch nur ein kleinstes Tröpfchen abbekommen. Kurzum: Halte ich für völlig abwegig.
Vom kleinen Streifen Tape - oder im Falle von Polycro ohnehin mehrlagiger Wicklung erst gar nicht zu sprechen. Ein Problem, dass in der Praxis schlicht nicht existent ist.
Und so ein Loch muss man da auch erst mal rein bekommen!
Ich schlafe zwar kaum noch am Boden, aber mein GG Polycro hat sicher eine dreistellige Anzahl Nächte auf dem Buckel, ist ich würde mal tippen 6-8 Jahre alt und hat nicht ein Loch. Also anscheinend eder Materialermüdung, noch Durchstiche.
Ich habe sogar einmal am Morgen beim Aufstehen erst bemerkt, dass ich mit Polycro und Luftmatte auf Stacheldraht genächtigt hatte, der schon halb im Boden versunken war und im Dunkeln beim Aufbau nicht zu sehen war. Auch hier - ohne Spuren.
Ich werde nach dem HRP berichten, dann werden es gezwungener Maßen noch mal einige Nächte mehr geworden sein.