Beiträge von hangloose

    Und was ist mit dem Extra-Wasser, das Du dafür mitschleppen musst? Da ist Klopapier um Größenordnungen leichter!

    Es ist ein bisschen, wie in der Solarpanel/Powerbank Debatte.

    Bedarf von zu Hause für die ganze Tour mitnehmen und aufzehren - oder auf Tour bei Bedarf das eh vorhandene Angebot nutzen.

    Das Wasser dafür schleppe ich im Gegensatz zu Klopapier i.d.R. nicht durchgehend und gesondert portioniert mit, sondern fülle einfach etwas mehr im sich abzeichnenden Bedarfsfall und verbrauche es dann relativ direkt.

    Im 'mittleren Alter' kennt man den Körper ja schon- und noch - ^^ so gut, dass sich das ankündigt. - und i.d.R. ja auch noch etwas schieben lässt.

    Zudem ist es im Zweifelsfall Teil meines gesamten Wasser Managements - und ich bin bei der Wasserplanung eh nicht so präzise, dass ich auf 50-100ml genau meinen Wasserbedarf bis zur nächsten Quelle kalkulieren könnte.

    D.h. in Konsequenz.

    - dass ich meist eh an einer Quelle noch mit etwas Restwasser ankomme - und sich das dann auch für die Hygiene unterwegs nutzen ließe.

    - oder dass ich, wenn absehbar ist, dass es bis zur Quelle zu Neige geht das ganze auf nach der Quelle vertage und dann bewusst etwas mehr mit nehme, vorher sparsam blastere, oder eben ein klein wenig weniger zu trinken habe.

    - oder, dass ich den Puffer (und sei es auch nur das Gefäßvolumen) zum blastern erst ein mal dafür nutze.

    Alles in der Praxis eher problemlos ehrlich gesagt.

    Aber auch hier - auf kurzen, zivilisationsnahen Touren tatsächlich eher vernachlässigbar - wie bei so vielen Verbrauchsmaterialien, Ajona vs. Denttabs etc.

    Aber wenn man sich andersrum erst mal dran gewöhnt hat, ergeben sich ja auch weitere beschriebene Vorteile - LNT, immer frisch und luftig im Schritt ohne Unterhose, weniger chafing Risiko, nicht noch etwas, was nicht nass werden und wasserdicht verpackt werden muss, eine tolle mobile (Hand) Dusche, wenn Wasser im Überfluss da ist...

    Und wie mit Solarpanel - es macht den Kopf frei, nicht mit endlichen Gütern mental haushalten zu müssen, sondern ganz im Vorbeigehen im Laufe des Tages Nachschub zu finden, ohne spezifische, zivilisatorische Anforderungen (Steckdose, öffentliche Toilette, Supermarkt) dafür zu benötigen.

    Edit: Die Anmerkungen mit der Spalte Sack/Körper habe ich überlesen, lasse die Kommentare für Items, die gar nicht dabei sind mal so stehen, ggf. ja trotzdem hilfreich.

    Was mir so auffällt:

    Klamotten:

    - Das erscheint mir fast ein Wintersetup von den Klamotten her. Da krieg ich schon beim Lesen die Motten.

    - Da ist nichts von Schlafklamotte (da noch Inlet dabei)?

    • Gamaschen können schon ihre Berechtigung haben. Wenn sie Dir merklich helfen, wäre es das mir wert. Auf längeren Touren in eher staubigen Gefilden habe ich auch welche - bin blasenanfällig, weniger Dreck macht da bei mir einen echten Unterschied.
    • Socken sind auch sehr individuell - wenn das für Dich blasenfrei ist, super. Bei mir sind's darn tough. Ginge leichter - aber dann eben ggf. wieder mit Problemen...
    • Unterhose habe ich mir auch abgewöhnt, Muss man sich dran gewöhnen - ist aber ein echter Schritt in Richtung reclaim the Freiheitsbegriff von den Schwurblern^^
    • Kurze Hose geht leichter, auch wenn ich nichts vom UL Hype der ultra kurzen Höschen halte, wenn ich mir dafür dann die Kalkstelzen vollflächig mit kiloweise Sonnencreme einspachteln muss. Hab's daher gern länger, um Kniekehlen etc. vor Sonne zu schützen.
      • Der Evergreen für 10€ ~120g, belüftet, lang, mit zippertaschen
      • Die hier ist mir kürzlich aufgefallen, schönes material, Luftig, müsste man probieren, ob die Tasche hinten am Rucksack stört. https://www.decathlon.de/p/wandershorts-speed-hiking-fh900-ultraleicht-herren/_/R-p-335224?mc=8655403&c=GRAU_BLAU
    • Lange Hose raus für die Jahreszeit, wer eher schnell friert ggf. über eine Nylon Strumpfhose oder Leggins nachdenken ~30g
    • Buff eher raus als Nackenschutz - aber mir ist auch immer schnell zu warm mit so einem Teil - und ich fühle mich im Fall der Fälle mit einem hohen Kragen der Windjacke wohler
    • Lange Unterhose ist ziemlich schwer - in kombi mit auch noch langer Hose wär's mir zu viel für die Jahreszeit. Noch mal - Nylon Strumpfhose/Leggins
    • Langarmshirt - dito, bräucht ich nicht um die Jahreszeit
    • Daunenjacke - umso weniger. Wenn Du schnell frierst n polartec alpha shirt?
    • Handschuhe - dito
    • Regenhose bei kurzer Tour und zu der Jahreszeit würde ich raus werfen
    • Regenjacke ggf. gegen Schirm tauschen - ließe sich ggf. auch cap und nackenschutz einsparen
    • Jepp, Rucksack ist echt schwer
    • Müllsack und Trockensack? Warum keinen leichten ~30g Liner (nylofume bag) und alles ist trocken?
    • Windjacke - es sei denn, Du kommst mit der Froggtoggs zurecht, wär mir zu schwitzig. Ich komme mit Windjacke, T-Shirt - und ggf. dünnen Sonnenschutz-Armlingen easy durch drei Jahreszeiten. Das könte ggf. der Gamechanger Ersatz für die ganzen langen Lagen sein, die Du dabei hast.

    Schlafen:

    - Ich bin kein GE-Schläfer, da sollen andere was zu sagen. Einzig, das Inlet fällt mir auf. das wär mir in der Hängematte zu fummelig. Ist das aus hygienischen Gründen? Dann vielleicht lieber leichte, lange Schlafkleidung - zudem für den Fall der Fälle Multiuse als Layer, wenn es unverhofft kalt wird? Strumpfhose 30g, decathlon kipsta keepfresh langarmshirt ~90g, fast Gewichtsneutral unter'm Strich.

    Shelter:

    - Auch hier, nicht meine Ecke. Einzig - Hängematte und Tarp scheinen mir schwer, meine Argon GE ohne Netz hat glaub ich so 200g? N schlankes Tarp ohne Türen sollte doch auch m 2-300g Bereich möglich sein?

    'Ausrüstung'
    Da ist irgendwie einges doppelt - hoffentlich nur in der Liste 8o

    • Messer brauch ich nie - und Du hast ZWEI dabei?
      Wenn ich mich schwer männlich fühlen will (und das Baguette stilvoll aufschneiden und nicht einfach aufreißen will, nehm ich den 6g voctorinox Brieföffner - der ist zudem sauscharf
    • Wanderstöcke - Du hast nicht wirklich zwei Paar Wanderstöcke dabei?
      Fizan compact - mit Gossamer Gear Korkgriffen ~280. Allerdings bau ich damit auch am Boden mein Tarp auf. Und in hiesigen Gegenden läuft es sich doch auch ok ohne.
    • Nitecore NU25 mit leichtem Kopfband mod ~30g. Mal drauf achten - braucht man de auf kurzer Tour wirklich - oder hätte es auch das Telefon für ein paar Sekunden hier und da getan?

    Kleinvieh:

    • Netzteil UND Powerbank unbekannter Größe auf kurzer, zivilisationsnaher Tour - da sollte eigentlich einer der beiden Ansaätze zur Energiezufuhr reichen.
    • Karten, Kompass etc. hab ich nicht mal auf längeren Touren dabei - hierzulande erst recht nicht
    • Handtuch geht leichter, die DM Allzwecktücher, 40x40 - (natürlich halbiert) z.b. ;)
    • Klopapier gegen Schraubdeckel mit Löchern als MYOG Azzblaster tauschen - harmoniert super mit ohne Unterhose
    • Sonnencreme kommt mir viel vor. Bei Decathlon gibt's sonnen Sticks. Die kann man aus der Plastepackung brechen - und dann ein Stück davon im Zilock mitnehmen. den 20g Stick habe ich nicht mal über die Pyrenäen verbraucht, hierzulande für ein paar Tage sollten es wenige Gramm tun.

    Küche:

    • Trinkblase gegen zwei schlanke 1l Wasserflaschen an den Schultergurten tauschen, je ~35g - oder eben zwei Platy.
      • drei Liter kommen mir hierzulande auch etwas exzessiv vor.
      • Filter hab ich fast nie dabei - hierzulande erst Recht nicht. Und wenn, dann nicht noch Tabletten
      • Da sind zwei BICs in der Liste - so viel Angst, ohne Feuer zu verhungern hätte ich n D nicht.
      • Küche raus wäre natürlich naheliegend - stressfrei, weniger Kram dabei - und hierzulande zivilisationsnah mit kaltem eindecken. Einfach mal probieren.
        • da sind diverse kocher in der Liste, ich nehme an, da hakt.

    Zum Kursiven:

    • Handytasche am Schultergurt - ich empfehle Einen Nylon Damenstrumpf. Oben an der Öffnung einen Toggle/Knebel dran genäht und in die Daisy Chain geklemmt, unten einfach an den auslaufenden Schultergurt geknotet

    weil zuviel Volumen fürs Packraft notwendig wäre? Oder warum funktioniert ein normaler Sack beim Packraft nicht?

    Ich hab's noch nicht probiert, wollte nur vor falschen Erwartungen warnen.
    Einen Versuch ist's bestimmt wert. Ich habe nur ein 2er Packraft, mit dem bin ich dann meist auf Touren mit deutlich mehr Paddel- als Wanderanteil und habe mein Gepäck dann eh eher in drybags und gar keinen Rucksack mit Liner etc. dabei.
    Ich könnte mir annehmen, dass das Gewicht des TPU schon einen gewissen Druck produziert, der zu viel Luft entweichen lässt, wenn man kein Rückschlagventil hat. Und der Ventilstutzen ist recht kurz - ob man da den Liner mit der Hand formschließend drum bekommt.

    hangloose

    Das von Dir genannte 10W Panel interessiert mich und zum Ausprobieren würde ich mir das gerne zulegen.

    Ist es jenes hier von Lixada? Lt. deinem Link oben sollte das passen, richtig?

    Ja, das ist es. Läuft unter diversen Namen - gibt es aber auch mit verschiedenen Zellen drin. Muss man auf jeden Fall messen, ob die Variante, die man bekommt taugt.

    (Und sollte man sowieso generell bei Panels, ob die Zellen ok sind. Mikrorisse sind mit bloßem Auge nicht sichtbar und ich hatte schon eins, bei dem eines der zwei Paneele tot war. Auch das kann sonst zum falschen Eindruck führen, kleine Solarpanels unterwegs seien generell Mist.)

    Gibt auch längliche, weiße mir ähnlicher Leistung und Preis. Die sind auch besser verfügbar.

    Mit gefällt da der Formfaktor am Rücksack weniger - und der Anschluss an der kurzen Seite anstelle der Langseite.

    Moin,

    ist mir jetzt nicht bekannt das es so etwas gibt.........

    Vielleicht könnte man etwas basteln...........ich schaue mal was ich noch alles so hier rumliegen habe :)

    Aber ich befürchte das die kleine Mini Pumpe nicht genug Druck aufbauen kann um einen Fahrradreifen auf z.B. 3 bar zubringen?!

    Gruß von der Ostsee

    Mal in 3D Druck libraries gucken, für's packraft gibt's z.b. Adapter. Und ich war erstaunt, wie prall die Pumpe mein Boot bekommt. Aber ein Fahrradschlauch will ja gedehnt werden, da wird dann schneller Ende sein...

    Oder war die Ausgangsfrage andersrum gemeint, Fahrrad Pumpe für Isomatte? Das macht natürlich aufgrund von Volumen wenig Sinn, ist ja bereits gesagt.


    Zum sonstigen aufpumpen - hab ich's überlesen oder von welchem Ventil ist überhaupt die Rede Schwarzwaldine ?

    Ich nutze schon länger einfach meinen Rucksack Liner, den ich eh dabei habe.

    Manche kleben sich was ein, wo ein Schlauch Adapter ran passt, aber es geht auch einfach nur mit dem Sack, beim winglock mit Rückschlag erst Recht, aber auch beim Alten Ventil super. Die Matte ist ja nicht unter nennenswertem Druck, dass viel Luft beim Sack füllen wieder entweicht.

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    Man merkt in der Hängematte auch deutlich die höhere Konvektion Gegenüber dem Boden bei einer Isomatte bilde ich mir ein. Mit identischer Matte komme ich am Boden bis zu deutlich niedrigeren Temperaturen zurecht, das sollte man bedenken.

    TLDR - vielleicht kurz vorweg:
    Panel funktoniert grandios - man sollte wissen, was man braucht und nutzt.
    Alles bereits erprobt - man kann sich an jahrelangen Erfahrungen orientieren und der Versuch, das Rad neu zu erfinden ist nicht nötig, womit das Thema eigentlich ein recht kurzes im Verweis auf diese Erfahrungen sein sollte


    Aber so kann man das nicht stehen lassen, das hinkt ja an allen Ecken und Enden - und gibt ein völlig falsches Bild des praktisch Möglichen.

    Noch mal zum Mitschreiben:

    Ich beschreibe, dass das beim Wandern und den dabei typischen Energiebedarf wunderbar autark funktioniert. Nicht nur für mich, sondern für etliche Langstreckenwanderer und seit vielen Jahren, benenne konkrete Rahmenbedingungen, Geräte Ausbeuten und Bedarfe.

    Darauf wird das pauschal negiert, indem Panels lediglich völlig andere Anwendungsfälle zugestanden werden

    Imho sind Solarpanels aber nur für stationäres campen bzw. Touren mit langen Pausen geeignet.

    Dem widerspreche ich - und weise nochmals auf die seit Jahren breit erprobte Praxis hin - konkrete Ausbeuten sind ja bereits eingangs dokumentiert.

    Woraufhin singulär mir ein spezifischer Anwendungsfall unterstellt wird, obwohl ich bereits eingangs den Thread verlinkt habe, der breite Erfahrungswerte aus der Praxis für eben jenen den Anwendungsfall der autarken Nutzung von etlichen Langstreckenwanderern über zehn Jahre [!] hinweg dokumentiert.
    Für eben jenen Anwendungsfall, der pauschal negiert wurde.


    Begründet wird das dann selbst wiederum mit einem Anwendungsfall, der spezifischer, anekdotischer - und mehrzu bereits im Ansatz zum Scheitern verurteilt wohl kaum sein könnte:

    Ich hab mit dem Vorgänger des aktuellen Anker Panels in Schottland

    Und da haben wir noch nicht über konkrete Route, Jahreszeit und Wetterbedingungen geredet. Aber anhand von einer singulären Erfahrung - mit einem einzigen, sackschweren, alten Panel - in einer einzigen - dazu wenig geeigneten Region - und ohne jegliche Angaben zu optimaler Anbringung am Rucksack, Ausbeute und Energiebedarf das generelle Anwendungszenario beim Wandern abzutun - ich bleibe dabei:

    Dem widerspricht ganz einfach die Praxis, sorry.

    ...und zwar nicht nur meine Praxis, wie oben ausgeführt.


    Und - danach wird es nicht besser, denn es zeigt sich, auf welchen völlig schiefen Grundanahmen das Ganze fußt:

    eine kleine Powerbank, die nur wenige Geräte mit Strom versorgen muss, kann man damit u.U. geladen bekommen.

    Nicht die größe der Powerbank - und auch nicht de Anzahl der Geräte sollte der Ausgangspunkt der Überlegungen sein, sondern der Verbrauch - an dem sich die zu erntende Stommenge ausrichtet. Ich habe Ausbeuten und Bedarfe, die i.d.R. beim Wandern anfallen benannt - und diese kann man - unter den ebenso benannten Rahmenbedingungen, die ebenso klar sind - selbst mit dem ebenso benannten kleinen Panel decken - wie ja später sogar selbst festgestellt wird!

    Auf dem Rucksack ist das aber schon ein Garant für meist miese Leistung, denn je nach Verschaltung kann schon ein minimal verschattetes Modul die Leistung aller Module drastisch senken.

    Auch hier - das stimmt derart pauschal einfach absolut nicht. Man kann das Panel auf dem Rucksack sehr wohl in gutem Winkel ausrichten - was sich durch Messwerte bestätigen lässt. Wenn ich lese 'auf' dem Rucksack, lässt mich das schon da im Ansatz zweifeln. Hast Du Deine Anbringung einmal durchgemessen?
    Und was bringt einen zu der Annahme, dass das Ganze 'auf' dem Rucksack 'meist' verschattet ist? Auch das lässt mich eher ein PICNIC vermuten, denn ich sehe keinen Grund, weshalb es bei der Anwendung am Rucksack 'meist' das Panel verschattet sein sollte. Das lässt sich - von der konkreten Anbringung ab doch auch bereits anhand der Laufrichtung zur Sonne widerlegen. Über einen langen Lauftag hat man da selbst in sonnenzugewandter Laufrichtung mehr als genug Sonnenstunden auf dem Panel.


    um eine kleine Powerbank vollzuladen, aber die hat eben auch nur begrenzte Kapazität

    Was ist denn eine kleine Powerbank? und warum ist es wichtig, zu benennen, dass diese eine begrenzte Kapazität hat? Haben das nicht alle? Warum ist es relevant, dass diese voll geladen wird? Und warum ist das alles überhaupt wichtig, wenn ich die Bank so ausgewählt habe, dass sie als Puffer meinen vorher ermittelten Bedarf locker deckt? Fragen über Fragen...

    Aber nähern wir uns weiter.


    Man ist aber rein vom Gewicht her wahrscheinlich besser bedingt, wenn man ein oder zwei weitere mittel-große Powerbanks einpackt.

    jetzt wird es spannend - und es formt sich bereits im Ansatz mittelgroßes Neugierde, ob jemand einen Weg gefunden hat physikalische Grenzen außer Kraft zu setzen.

    Noch mal zur Erinnerung, wie oben benannt, bin ich mit einem A5 Panel unterwegs.
    Hätte man einen Blick in den eingangs verlinkten Thread geworfen, wüsste man:
    Gewicht 70g, damit lade ich meine 10.000er Powerbank (150g) über den Lauftag i.d.R. mehr oder minder gut voll, was aber gar nicht die relevante Kenngröße ist, sondern dass ich voll autark und mit mehr Stromüberschuss, als ich für die üblichen Geräte beim Wandern benötige. Bei einem Gewicht von 220g - sagen wir großzügig 250g viel zu schweren Kabeln (die ich natürlich nicht dabei habe). Und das ist bereits ein äußerst opulentes Setup, dessen Puffer den Verbrauch bei Weitem übersteigt, wie die eingehende Lektüre offenbart hätte.

    Wie zum Teufel also mit 'ein - oder zwei [!] mehr mittelgroße Powerbanks - besser bedient' - wie soll das gehen? Und was sind 'mittelgroße Powerbanks? Der Spannungsbogen steigt!


    Es folgt allerdings abermals erstaunliches der Kategore:

    Zitat

    spezifisch, anekdotisch - und mehrzu bereits im Ansatz zum Scheitern verurteilt

    Das neuere Anker Panel wiegt wenigstens nur noch ~420g (der Vorgänger lag afaik bei >600g). Die Nitecore NPB4 wiegt 378g, hat 20.000mAh und ist sogar IP68, die Nitecore NB20000 wiegt ~325g.

    nämlich ein viel zu schweres Setup mit sechs[!] Mal so schwerem Panel, wie von vielen derzeit genutzt - und eine Powerbank, die eben nicht eine am Bedarf ausgerichtete Powerbankgröße wie selber weiter unten noch bemerkt werden wird.
    (nicht mal eine, die das optimale Verhältnis von Gewicht zu Kapazität hat, denn das sind derzeit nun Mal 10.000er. Selbst, wenn man zwei davon mitnehmen würde, wie oben geschrieben, wäre man noch leichter - und hätte zudem Ausfallsicherheit, aber gut.)

    Im Ergebnis sind wir bei 750 bis 950g, also das drei- bis vierfache des Nötigen.

    Das aus diesen derart schrägen Annahmen als Voraussetzung im Ergebnis die Negierung des Anwendungsfalls folgt, ist dann wirklich kein Wunder.

    Und - das ganze zeigt neben dem völlig ungeeigneten Panel zudem wie bereits angeschnitten den eklatanten Denkfehler des viel zu groß gewählten Pufferspeichers für den nötigen Energiebedarf!
    Es wird gedanklich eine autarke Speicherlösung, die für eine Woche reichen soll (350g, 20k Powerbank) mit einem Solarpanel Setup genutzt, dass den Speicher nur als Puffer benötigt und nachliefert - und beim diskutierten Verbrauch beim Wandern mit einem viel kleineren Puffer blendend auskommt!

    So eine Powerbank würde mindestens 10h (eher mehr)am Solarpanel hängen, um geladen zu werden und dabei auch noch nicht verschattet werden.

    So weit die ungefähre Physik, genau.
    Nur nochmals - warum ist die Kapazität relevant und nicht der Verbrauch?

    Das sollte für 4x Smartphone laden ausreichen + eine Handvoll Ladungen für eine Smartwatch. Damit alleine kann man schon bis zu einer Woche auskommen.


    Eben -der Verbrauch ist deutlich niedriger, man braucht beim Wandern keine täglichen 20.000mAh!

    Die Powerbank hinge in eben dieser Woche Wandern locker 70[!] Stunden am Panel!Da kann ich noch so viel Verschattung, Schlechtwettertage etc. abziehen - es geht sich in der Praxis super[!] aus!

    Selbst mit kleinerem Panel und halb so großer und weniger als halb so schwerer Powerbank, 10.000 mAh - selbst mit diversen Geräten! Ich aase mittlerweile mit Strom auf Tour! Ich muss nicht hoffen, abends eine Steckdose zu finden. Ich höre mittlerweile auf langweiligen Tagesetappen selbst mit Bluetooth Kopfhörern Musik, dazu Kopflampe, jede Menge Smartphone Verbrauch durch Navigation, Trekking, Fotos etc. etc.

    Den Break even der Ansätze, die alle ihre Berechtigung haben - Panel mit Powerbank, Nur Ladestecker, Powerbank mit Ladestecker - kann sich jeder anhand seines Verbrauchs selbst ausrechnen - und anhand seiner Tour ( und den dabei relevanten Rahmenbedingungen, die für oder gegen den ein oder anderen Ansatz sprechen) gewichten und abwägen und damit je nachdem besser bei dem einen oder dem anderen Ansatz liegen.
    Für alle dieser Ansätze gilt aber, mit den richtigen Annahmen zum Verbrauch zu hantieren und die Setups dahingehend optimiert zusammenzustellen, um sie fair vergleichen zu können und das jeweils beste Setup für das Geplante zu wählen.
    Sonst kommt halt Murks dabei raus und man braucht sich nicht wundern.

    Imho sind Solarpanels aber nur für stationäres campen bzw. Touren mit langen Pausen geeignet.

    Dem widerspricht ganz einfach die Praxis, sorry.

    Es kommt - wie oben geschrieben - natürlich auf die Rahmenbedingungen des Ladens - und den Energiebedarf an, aber auf längeren Sommertouren bin ich wie geschrieben selbst mit meinem kleinen Panel völlig autark - und ernte I.d.R. mehr Strom, alles ich verbrauche. Und das alles bekennender nicht-Pausen-macher, der die Tage weitestgehend durch läuft.

    Sinnvoller wäre es, wie überall im Leben, vom (Energie)bedarf auszugehen und dafür dann das passende (Panel) zu wählen. ;)

    Die angegebenen Werte sind ideale Peak Werte, real liegen die Paneele deutlich darunter (Stichwort Laborbedingungen und konversionsrate)

    Das Problem an diesen faltbaren 'Mehrpanellösungen' - sie sind in Reihe geschaltet - und die Leistung richtet sich somit nach dem am schlechtesten ausgerichteten. Ist das suboptimal ausgerichtet - oder wirft etwas einen kleinen Schatten darauf - regeln auch die anderen runter.

    Mit Pech kommt da dann weniger an, als bei einem deutlich kleineren, dass sich dafür gut ausrichten lässt.

    Das wäre so, als würde man Nord- und Südseite des Hausdachs gemeinsam betreiben.

    Ich selbst bin mit einem sogenannten 10W in A5 Größe unterwegs - bereits an den Maßen sollte klar sein, dass es eher 5W sind - und effektiv kommen davon dann 2-2,5w an.

    Je nach Jahreszeit, Wetter und Exponiertheit bekomme ich selbst damit meine 10.000mAh Powerbank über den Tag am Rücksack voll, ohne groß auf Ausrichtung zu achten - und habe damit mehr Strom, als ich mit meinen Verbrauchern nutzen kann.

    Hier der bereits ein paar Jahre alte Thread dazu aus dem UL Forum, dort ist eigentlich schon damals alles gesagt und durchgekaut, getan hat sich am Markt bei den kleinen, billigen Paneelen in Sachen Effizienz nämlich nichts.

    Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
    Ich bin seit 2012 mit Solarpanel unterwegs. Inzwischen nehme ich auch kein Netzteil mehr mit. Anfänglich war das Solarpanel eine erzwungene Wahl, weil ich in…
    www.ultraleicht-trekking.com

    Kommt halt immer drauf an, wo und wie lange man unterwegs ist. Ich wollte bewusst mal wieder eetwas mehr Dämpfung testen.

    Bei gerölligen 40km+ Pyrenäen Etappen fühlten sich meine Füße am Abend einfach nicht so geprügelt an, wie das Jahr zuvor in trail gloves auf dem Kom Emine, obwohl das Gelände in den Pyrenäen eher noch fordernder war.

    Ach die Beutel haben gar keinen Rollverschluss? 8| Werden die nicht sogar aufgepumpt, hatten die nicht Mundstücke?

    Ließe sich da nicht noch ein Kragen anstückeln - zumindest von jemandem, der schon ganz andere Konstrukteursherausforderungen angenommen hat? ;)

    Würde auch sofern irgend möglich zumindest das Tarp noch vor- oder in die Transporttasche packen- ggf. flach gefaltet statt gerollt?

    Dann könnte man wie auch zu Fuß an Land Vorgehen, und das tarp über die auszupackende Ausrüstung ausbreiten und dann von dort aus weitestgehend auspacken und aufbauen

    Die Vapourgloves haben mir für wandertrrrain dann doch deutlich zu wenig Profil. Selbst die trailgloves haben im Vergleich ja eher wenig.

    Aber mir ist die toebox eh zu schmal geworden und das feine Mesh zu anfällig an den Knickstellen.

    Habe mir, trotz miserabler Haltbarkeit (was der Representative auf der diesjährigen Outdoor gerade mal mit einem wissenden Schulterzucken kommentierte)

    wieder ein paar altras gekauft, weil günstig gekommen, aber wenn die durch sind werden vermutlich mal ein paar Xero Mesa Trail getestet, oder ein paar Topo, die von der Haltbarkeit her toll sein sollen, aber wiederum eine relativ schmale toebox zu haben scheinen.

    Moin,

    mir fiel, nachdem ich mal wieder was eingestellt hab auf, dass die Lebensdauer der Anzeigen mit einem Monat mMn. recht knapp bemessen ist.
    Ist das gewollt/default? Macht es ggf. Sinn, das etwas länger einzustellen?
    Was passiert, wenn die Zeit rum ist? Lässt sich das verlängern oder irgendwie neu einstellen oder ist die Anzeige mit Text dann weg und man müsste eine komplett neue erstellen?

    Danke

    Schön, dass es konkret wird!
    Mit den konkreten Fragen kann ich doch auch wieder was anfangen.

    Beeindruckend, dass Du so schnell warst! Andererseits stand ja noch die Frage nach der Ridgeline im Raum, während Du schon zur Tat schrittst, das war nicht absehbar. Was für uns Querlieger sonst allerdings durchaus klar gewesen wäre, dass der Stoff ohne Ridgeline einfach wirklich zu schwer belastet wird, da wäre kurz innehalten bezüglich dieser Frage wohlmöglich wertvoll gewesen - ouch! =O Aber so be it - hoffentlich noch kein Totalverlust, wenn sich das flicken lässt.

    - Erst mal die Risse flicken. Klebestreifen oder am besten mit vielen Zickzackstichen Reststücke drüber nähen. (Erfahrungen?)

    Vielleicht am besten einen vollflächigen Querstreifen inkl. Zacken.

    Zitat

    - Es würde vorr. wieder reissen, wenn ich mich erneut mit Händen aufstütze, ich muss also vermutlich die Ridgeline fertig machen und straff spannen, damit ich einen Haltegriff oben habe.

    Ja - und nein. Ridgeline ja, straff spannen und Haltegriff nein.
    Eine Querhängematte hängt nicht so horitontal gerade mit gespannter Aufhängung und Ridgeline.
    Und ein Haltegriff wird das so vermutlich nicht.

    Zitat

    - Und Ein-/Aussteigen ohne Händeabstützen üben, um mein Unterbewusstsein zu schulen (ML = Man Learning).

    Das ist an und für sich kein Problem. Vermutlich war die fehlende Ridgeline das Problem.
    Hinzu könnte natürlich ein per sé ungeeigneter Stoff - oder die ungünstige Ausrichtung des Ripstops (Schuss- und Kett-?) kommen.

    Zitat

    - Das werde ich vermutlich erst einmal nur mit der schmalen und steiferen Exped M tun, die verrutscht vermutlich nicht so leicht.

    Ohne Isomatte ist das doch alles erstmal viel einfacher - vor allem ein- und Aussteigen.
    Und für die Anpasssung der Körperkontur doch auch einfacher, also erst mal weglassen.


    Zitat

    - Meine Exceltabelle in ein 2D- oder gar 3D-Modell mit tatsächlichen Seilvektoren wandeln, damit ich auch die tatsächliche Mattenform simulieren kann. Dann gelingen die Iterationen sicher flotter.

    Ich will die Kurvenform bildlich vor mir sehen, bevor ich die Knoten löse und neu spanne, zumal das Neu-Knoten sowieso am besten auf dem Teppichboden mit meinen Nerven harmoniert.

    - Dann neu knoten und weiter tüfteln...

    Klingt jetzt eher kompliziert als pragmatisch. Und wenn ich das mühseelige knoten lese...
    Warum nicht - wie auch hier schon von anderen angemerkt - try and error? Das Popometer ist da der beste Gradmesser.
    Und die Schnüre lassen sich so wie sie sind doch auch erst mal mittels fig.8 knot kürzen - oder mittels girth hitch etwas zum verkürzen einbinden, Perlen, fast zugezippte und eingekürzte Kabelbinder o.ä., das lässt sich doch viel einfacher variieren.
    Ist alles im hammockforum schon vor Jahren diskutiert worden, als der gen.1 Hammocktent noch die S-Form fehlte und man mit der Überstreckung der Knie Probleme bekam. Einfach mal umschauen.


    Viel Erfolg!

    Schöne Idee, schwebte mir auch schon länger vor, aber meine Versuche, Cross Hammock zum Tüfteln zu bewegen schlugen bisher fehl. Vielleicht ist ja jetzt der Ehrgeiz geweckt ;)

    Hatte zudem überlegt, ob man die gear hammock noch weiter aufgefächert bekommt, indem man noch eine Schnur Richtung Kopf- und Fußende der 'mother hammock' führt.

    Und zum einhängen - warum nicht in den Zulaufpunkt der dünnen Schnüre? Die Länge variiert im Gegensatz zur Daisy Chain nicht und sollte sich einfacher beibehalten lassen?

    Schwerere Gear wie Rucksack in der Ridgeline nervt mich. Entweder der Rucksack hängt seitlich - und damit alles andere schief - oder der Rucksack mittig und man hat ihn quasi über sich und halb in's Moskitonetz drückend.

    Zum Einsteigen - nach oben klappen dürfte mit Moskitonetz wohl wirklich zu knapp werden. Ich klappe nach unten.

    Jeff Myers hat Mal wieder eine hübsche Idee ausgebrütet, die wie immer so simpel und reduziert ist, dass man sich fragt, wieso vorher noch niemand vorher darauf gekommen ist.

    Verkürzt gesagt handelt es sich, wenn ich es aus den Bildern richtig herauslese um eingespleißte Schlaufen in der Ridgeline, mit der diese verkürzt - und ein durchhängenderer Sitzmodus erreicht wird.

    Könnte man wahrscheinlich auch (erstmal) mit einem Prusik und einen Knoten in der Ridgeline als festem Anschlag in der Ridgeline - oder auch einfach nur einer geknoteten Schlaufe in der Ridgeline erreichen.

    https://m.facebook.com/myerstek/posts/pcb.532478372103982

    BX.33

    Puh, hoch subjektiv, lohnen - hängt ja vor allem davon ab, was man als lohnenswert empfindet. Wem es vor allem um's Abendbier geht, der wird das dann halt am meisten vermissen, da kann ich wenig empfehlen - und und hab auch nicht den Überblick, wer wann ankommt.

    Je nachdem - und wann Du ankommst - und wie weit Du es hast würde ich sagen.

    Wenn Du Lust auf ein paar Stunden in ner netten Location bei schönem Wetter, ein bisschen gear gucken, kokeln, kochen oder plaudern hast, klar!

    Für genau so spontan entschlossene dachte ich ja, hier noch mal kurz zu erinnern. :S