Beiträge von hangloose

    Also wenn ich anfange zum Zähneputzen irgendwelche Pillen abzuzählen um ein paar Milliliter Wasser zu sparen, dann fangt mich bitte vom Trail weg...

    Geht weniger um das Gewicht des Wassers, aber manchmal ist es halt nach abends kochen, Frühstück schon anmischen, waschen etc. halt einfach knapp, wenn man nicht X Liter mitgeschleppt hat.

    Je nach 'Schlonz', den die Zahnpasta so produziert, braucht's da schon einiges, um Mund, Mundwinkel und Bürste von zu befreien, da geht es mir mehr um das rumgesabber, was stört. Denttabs ich auch einfach ausspucken und gut und hab nicht diesen extremen Geschenk im Mund.

    Als langjähriger Nutzer kann ich den Geschmack von Zahnpasta eh nicht mehr haben, da stellt sich die Frage, ob ich sie auch auf Tour nutze gar nicht und alles Weitere, was sich dadurch ergibt ist positiver Nebeneffekt.

    Aber gut, wenn die schwere Reisebürste und die kleine Tube dem weekend warrior reichen, reden wir natürlich von völlig verschiedenen Anforderungen und es erklärt sich, warum Dich so noch kein UL-Trekker vom Trail weggegangen hat :*

    Ajona in der Minitube ist nach wenigen Tagen allen anderen Lösungen gegenüber im Gewichtsvorteil, es sei denn, man fängt mit keiner vollen Tube an.

    Trotzdem bin ich, da auch zu Hause seit vielen Jahren, auch unterwegs denttabs Nutzer. Das ist in Gegensatz zu vielen Nachahmer Produkten eben KEINE getrocknete Zahnpasta in Pillenform, sondern ein Poliergemisch.

    Dir Zahnbürste sollte ausgesucht weich sein - viele, auf denen das zwar drauf steht, so auch die sonst sehr gute, nachhaltige und leichte fuchsclips Teisebürste mit den austauschbaren Köpfen (in die auch die denttabs rein passen) ist leider zu hart.

    Neben dem abzählen weiterer Vorteil: man braucht viel weniger Wasser zum ausspülen als mit Zahnpasta, es geht auch ganz ohne.

    Gekürzte denttabs Bürste ist bei mir auch im 'Koffer', besser hätt ich's nicht benennen können barfuß

    Und auch ich hänge das gute Stück zum Trocknen in die dripline, hätte nicht gedacht, dass der Spleen weiter verbreitet ist Trotz Matte Glatze :D

    Witziges Konzept, kannte ich noch nicht.

    Hat was von meiner Mantellösung mit Rucksack drunter.

    Den Moment, in dem ich ein Pack Cover, aber keine Regenkleidung möchte, habe ich in meiner wanderkarriere schlicht noch nicht erlebt.

    Gewichtsmäßig leider auch nicht wirklich attraktiv, 50% schwerer und dann trotzdem noch kürzer als ein Poncho - zumal das 15D bei immernoch ~300g nur corespun gedichtet ist und irgendwann durchlässt - und das gedichtete 40D dann noch mal mehr wiegt.

    Berghaus Hyper 100 Jacke

    Gibt's immer mal im Angebot in einzelnen Farben und/oder Größen. Auf dem Rad würde ich allerdings bei Radjacken bleiben, die hinten länger geschnitten sind - zumindest bei sportlicherer Sitzposition.

    Was Membran angeht, soll wohl shakedry derzeit am effektivsten sein, Erfahrungen oder Vergleiche habe ich allerdings nicht.

    Welche Schirme verwendet ihr?

    Nur mit dem Schwurblerschirm aka swing liteflex in Silber - besonders schön, wenn eine ganze Gruppe Silberschirmlingen durch die Zivilisation eines Dorfes kommt ^^

    Die teleskopierbare UL-Version ist natürlich verlockend, windig darf es dann aber nicht werden, Stabilität so-so.

    Zur Ausgangsfrage:

    Ich würde mal behaupten, die Frage der Gegenleistung ist mit das individuellste, was man so in der Gearlist finden kann.

    Die Herangehensweisen hast Du ja alle erwähnt, die Vor- und Nachteile dürften auf der Hand liegen - und nun kommt es auf Dich - und Dein Tour- und Wetterprofil an.

    Empfehlen kann ich da nichts, lediglich die eigenen Präferenzen schildern.

    Kein Regenjacken - Fan, selbe Gründe, wie Mittagsfrost - mir ist in Bewegung einfach viel zu schnell warm und schwitzig. Allerdings machen mich die wirklich guten unter den Membran Jacken schon neugierig. Wenn das selbst für mich die Windjacke ersetzen könnte... But then - wie lange hält die teure Membran UNTER dem Rucksack?

    Schirm:

    Immer gerne - wobei sogar noch öfter bei Sonne, als bei Regen, Boden organizer (© bieber1 ), Bodentarp-Door, mini-Pole für Kopffreiheit und Moskitonetz Abstandhalter am Boden etc.etc.

    Nasse Beine stören mich den Grossteil der Saison nicht.

    Poncho:

    Noch lieber - hat was von cocon. Der kleine UL Rucksack kommt mit drunter, das Telefon zur Navigation bediene ich innen, Arme sind I.d.R. auch drinnen, das Mehrgewicht des leichten 3F im Vergleich zur Regenjacke hält sich in Grenzen, dafür würde der Rucksack nicht - und die Beine deutlich weniger nass.

    Die tarp-Option nutze ich eigentlich nie, aber als Dreieck ist er mir am Boden tarp door, wenn's wirklich ollb wird - und auch im Querhänger Modus habe ich damit schon gestückelt. Tarp vorne höher angespannt für mehr Stehhöhe und Platz - und dann mit dem Poncho trotzdem nach vorne dicht gemacht wegen Wetter.

    Mit ein paar extra kam snaps kann nman die flatterteile bändigen und unter dem Rucksack oder an den Beinen zusammenclipsen oder wird auch ein bivy draus - eine leichte dyneema Kordel rafft vorne bei Wind.

    Bei kalten Temperaturen, dauerhaftem Wolkenbruch, anspruchsvollem Gelände, bei dem man die Arme lieber nicht in den Poncho rein zieht (und Wanderpartnern, die trotzdem unbedingt weiter laufen wollen :rolleyes: ) kommt das ganze dann an Grenzen.

    Wenn Beine - und Arme bei fiesem Wetter nass werden, ist das schon unangenehm - und ich würde mir zumindest irgendetwas dafür wünschen (Regenrock, chaps, Hose).

    Regenmantel:

    Das neueste Experiment, ernsthafter Test steht noch aus.

    Gewichtsneutral zum poncho

    Arme und mehr Bein Schutz, einiger flattern, vollflächige 2-Wege front zip Regulierung.

    Und im konkreten Fall auch - Membran, aber Rucksack passt Dank XXL drunter!

    Dafür kein tarp Modus (oder wirklich winzig) aber wie gesagt eh nie genutzt.

    Bivy ginge, hat ein bisschen was von sich selbst in einen Leichensack zippern.

    Tarp door geht auch.

    Klingt vielversprechend, man wird sehen.

    Den hier habe ich

    Ultralight MP+® Waterproof Poncho
    Lighter than any jacket and pants, the Rain Poncho MP+ Ultralight RaidLight is an ideal alternative to the traditional waterproof jacket / waterproof pants…
    raidlight.com

    Den hier fand ich als erstes inspirierend und hatte schon Myog/Regenjacke verlängern gedacht.

    UL All-weather Coat | 山と道 U.L. HIKE & BACKPACKING


    Weil ja auch Rad in Titel steht:

    Kürzere belüftete Ponchos, die zum Lenker reichen (vanmoof boncho, tucano urbano) - und bei Bedarf Rain legs.

    Als city slacker mit faltrad, der sich beim Wolkenbruch einfach in Bus, Bahn, Tram, Carsharing smart oder was auch immer flüchtet aber wohl nicht die Referenz :P

    Ging wohl eher um Eckpfeiler vs. Geländer. Wäre instinktiv auch meine bevorzugte Ankerstelle gewesen...

    P.s. nur so als Denkanstoß - 'live und vor Ort' würde ich öffentlich im Internet von nirgends Grüßen, wenn der Ort dadurch präzise identifizierbar wird und ich dort noch längere Zeit oder sogar eine Nacht, ggf. mit zweifelhafter Stattgaftigkeit verbringen möchte.

    65 Gramm. 100Gramm für kleines Geld gespart

    Harrrr :love: - wenn das nicht sexy klingt!

    Und im Sommer tuns's dann 30DEN bei noch mal der Hälfte - die Grenzen des aufreizenden Wanderns mit nicht blickdichten Strumpfhosen darf dann jeder selbst ausloten ^^

    Man muss halt schauen, ob man mit dem Nylon Füßling beim Laufen zurecht kommt, sonst halt Leggins ohne Fuß.

    Ich nutze das ja hauptsächlich als Schlafkleidung, da ist das egal, bzw. vorteilhaft - und der Stylefaktor ohnehin.

    Aber diese zweiteiligen Laufsocken mit Liner sind ja im Prinzip auch nichts anderes als ein dünner Füßling innen.

    Habe sonst noch Beinlinge, die sind aber schon wieder knapp dreistellig. Finde ich beim Laufen am praktischsten. Beim an- und Ausziehen kurze Hose und Schuhe anlassen (die ganz harten Styleikonen des trails ziehen Leggings einfach den Praktikabilität halber ÜBER die kurze Hose). Zum kurzfristigen regulieren einfach runter schieben und an den Fesseln rollen und bei Bedarf wieder hoch.

    Wollte immer mal versuchen, mir leichtere selber zu machen indem ich die Beine einer leichten Nylon Leggings ausschlachte und etwas Haltegummi von Extremtextil einnähe.

    Quasi halterlose Strümpfe ohne Füße :S

    AZBlaster-Einsätze für Flaschenhälse, die den Strahl um 90 Grad abwickeln, gibt es übrigens auch und ich schätze, dass die Handhabung damit besser wird. Widerspricht aber der UL-Philosophie, da wieder ein Teil mehr.

    Da gibt es auch einfach Deckel mit seitlichem Auslass. Sowohl als selfmade 3D Druck oder auch kaufbar (culoclean).

    Erfahrungsgemäß werden diese von weiblichen Hikern bevorzugt, ich hatte da noch kein Bedürfnis, mein wasserdeckel mit drei Löchern reicht mir.

    Zur Schaufel - es gibt günstige AliExpress Varianten, auch eine, die sich als Schnee/sandhering nutzen ließe, einfach mal suchen, wenn das Interesse da ist.

    Leggins Empfehlung

    Ne, ich schrieb ja

    Strumpfhose 30g

    - gibt's halt auch ohne Füßlinge, wobei das im Sommer die Socken beim Schlafen einspart :thumbup: Günstiger und leichter geht's nicht, Stylepunkte gratis.
    Für Winter dann halt die dickere, innen angerauhte Variante. Alles aus dem Kik/Tedi/Woolworth Deines Vertrauens für 2-3€.

    das Shirt ist das hier, oder:

    Nein - es sei denn, das ist der Nachfolger in anderer Farbe. Decathlon nervt mit den ständigen Modell- und Namenswechseln.
    Es war das hier, dass sich jetzt nur noch bei den Ösis findet. Kannst ja mal online fragen, was das andere wiegt.
    https://www.decathlon.at/erwachsene-fus…e-graugrun.html

    neues besonderes Fleecematerial

    ja - https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/54…primaloft-next/


    ein spezielles Shirt für meine Weihnachtsliste empfehlen?

    auch nicht. Habe farpointe 60g mit hood und duo ohne hood - einfach, weil das gerade am Lager war, als mir jemand was mitbringen konnte. Bei bisherigem, kurzem Einsatz zufriedenstellend, mehr kann ich noch nicht sagen - und einen Vergleich für Empfehlungen habe ich nicht.
    https://www.farpointeog.com/store/p/alpha-duo

    In D gibt's afaik nur omm und outliteside, beide andere grammaturen. Was Du haben willst, hängt in der Tat von Deinen Präferenzen - und Wärmebedürfnis ab. Vielleicht macht letzterer dir ja auch einen double, wobei bei der grammatur dann schon ganz schön fett.
    https://theomm.com/?s=core+hoodie&post_type=product
    https://outliteside.com/ms-alpha-90-hoodie

    Wir geschrieben - winddichte Schicht zum breitestmöglichen Einsatz unabdingbar.

    welche Short ist das?

    Dachte, ich hätte sie verlinkt. Wechselt auch jede Saison den Namen - und hat inzwischen ein breites Gummiband innen, das dem Gewicht nicht unbedingt zuträglich ist, ansonsten nach wie vor nett - und ich liebäugele mit der hellen Farbe, wenn auch etwas zu schmutzanfällig, aber natürlich angenehm kühl.
    Die hier dürfte es sein - gibt's auch schon wieder zwei Produktseiten von 0_o
    https://www.decathlon.de/p/shorts-fitne…5836?mc=8547823
    https://www.decathlon.de/p/shorts-fitne…68297&c=VIOLETT

    einfach Gummischnur vom Topquilt?

    Halt die standard ummantelte Gummilitze in beliebiger (dünner) Stärke.

    Hast Du bitte davon ein Foto :love: oder hast Du es schon mal wo vorgestellt?

    Das ginge vermutlich auch für Wasserflaschen, oder sind die zu schwer für Damenstrümpfe?

    Nein. Wie beschrieben - oben mit z.b. grossgrain einen Plasteknebel von extex an den saum zur Befestigung in der daisy Chain - und unten enfach einen knoten mit der Socke um den Schultergurt - fertig.
    Ob das - für Deine mir unbekannten Wasserflaschen hält, darfst Du ausprobieren ;) - ich würde etwas viel schaukeln erwarten - und würde vermutlich auch da mit Gummilitze stabilisieren.
    Meine Wasserflaschen hängen an bottle clips in der daisy chain

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    Auch hier könnte man enfach einen Knebel um den Flaschenhals binden und in die daisy chain einhaken.

    Hast du hierzu nochmal etwas ähnliches anzubieten?

    Der Suchbegriff ist ja recht eindeutig - LMGTFY? ;)
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/21…-zum-klopapier/
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2555-ode-für-den-az-blaster/

    Dort seit bald zehn Jahren probat - und auf den neueren Seiten geht es dann in Richtung nur noch Deckel für die Trinkflasche mitnehmen.

    Dabei auch ein paar Beschreibungen zur Nutzung, irgendwo waren meine ich auch Videos verlinkt - der wichtigste Hinweis wohl - Hand vorher nass machen ;)

    Hier noch etwas inspiration - Blastern ist natürlich deutlich sparsamer und effizienter.
    Viele starten auch erst mal mit Papier und dann Blaster, wie der Herr hier - bis man versteht, dass ersteres einfach wirklich keinen Vorteil bietet...

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    ganzen Tag 10 Gramm Klopapier mit mir rum als 100 Gramm Wasser den halben Tag

    Klar, wenn man nur einen Tag unterwegs ist - und nicht Wochen oder Monate relativiert sich das wie geschrieben.

    Und wenn man diesen einen Tag auch noch komplett ohne Wasser startet - umgehend die Verdauung drängt - und es dann auch noch erst nach der Hälfte des Tages Wasser gibt, ist das natürlich auch das denkbar ungünstigste Szenario.

    Allerdings ist mir das einfach noch nie passiert, denn wenn man absehbar in so eine Lage stolpert, dann hat man mit seinem Wassermanagement und Planung, was Nachschub angeht noch ganz grundlegende andere Probleme als die Verdauung.

    Wie so oft - ausprobieren, erfahren und merken, dass es ganz anders als befürchtet ist. Gerne auch mit Netz und doppeltem Boden (aka reserve Klopapier dabei und auf kleiner Test Tour).

    Und was ist mit dem Extra-Wasser, das Du dafür mitschleppen musst? Da ist Klopapier um Größenordnungen leichter!

    Es ist ein bisschen, wie in der Solarpanel/Powerbank Debatte.

    Bedarf von zu Hause für die ganze Tour mitnehmen und aufzehren - oder auf Tour bei Bedarf das eh vorhandene Angebot nutzen.

    Das Wasser dafür schleppe ich im Gegensatz zu Klopapier i.d.R. nicht durchgehend und gesondert portioniert mit, sondern fülle einfach etwas mehr im sich abzeichnenden Bedarfsfall und verbrauche es dann relativ direkt.

    Im 'mittleren Alter' kennt man den Körper ja schon- und noch - ^^ so gut, dass sich das ankündigt. - und i.d.R. ja auch noch etwas schieben lässt.

    Zudem ist es im Zweifelsfall Teil meines gesamten Wasser Managements - und ich bin bei der Wasserplanung eh nicht so präzise, dass ich auf 50-100ml genau meinen Wasserbedarf bis zur nächsten Quelle kalkulieren könnte.

    D.h. in Konsequenz.

    - dass ich meist eh an einer Quelle noch mit etwas Restwasser ankomme - und sich das dann auch für die Hygiene unterwegs nutzen ließe.

    - oder dass ich, wenn absehbar ist, dass es bis zur Quelle zu Neige geht das ganze auf nach der Quelle vertage und dann bewusst etwas mehr mit nehme, vorher sparsam blastere, oder eben ein klein wenig weniger zu trinken habe.

    - oder, dass ich den Puffer (und sei es auch nur das Gefäßvolumen) zum blastern erst ein mal dafür nutze.

    Alles in der Praxis eher problemlos ehrlich gesagt.

    Aber auch hier - auf kurzen, zivilisationsnahen Touren tatsächlich eher vernachlässigbar - wie bei so vielen Verbrauchsmaterialien, Ajona vs. Denttabs etc.

    Aber wenn man sich andersrum erst mal dran gewöhnt hat, ergeben sich ja auch weitere beschriebene Vorteile - LNT, immer frisch und luftig im Schritt ohne Unterhose, weniger chafing Risiko, nicht noch etwas, was nicht nass werden und wasserdicht verpackt werden muss, eine tolle mobile (Hand) Dusche, wenn Wasser im Überfluss da ist...

    Und wie mit Solarpanel - es macht den Kopf frei, nicht mit endlichen Gütern mental haushalten zu müssen, sondern ganz im Vorbeigehen im Laufe des Tages Nachschub zu finden, ohne spezifische, zivilisatorische Anforderungen (Steckdose, öffentliche Toilette, Supermarkt) dafür zu benötigen.

    Edit: Die Anmerkungen mit der Spalte Sack/Körper habe ich überlesen, lasse die Kommentare für Items, die gar nicht dabei sind mal so stehen, ggf. ja trotzdem hilfreich.

    Was mir so auffällt:

    Klamotten:

    - Das erscheint mir fast ein Wintersetup von den Klamotten her. Da krieg ich schon beim Lesen die Motten.

    - Da ist nichts von Schlafklamotte (da noch Inlet dabei)?

    • Gamaschen können schon ihre Berechtigung haben. Wenn sie Dir merklich helfen, wäre es das mir wert. Auf längeren Touren in eher staubigen Gefilden habe ich auch welche - bin blasenanfällig, weniger Dreck macht da bei mir einen echten Unterschied.
    • Socken sind auch sehr individuell - wenn das für Dich blasenfrei ist, super. Bei mir sind's darn tough. Ginge leichter - aber dann eben ggf. wieder mit Problemen...
    • Unterhose habe ich mir auch abgewöhnt, Muss man sich dran gewöhnen - ist aber ein echter Schritt in Richtung reclaim the Freiheitsbegriff von den Schwurblern^^
    • Kurze Hose geht leichter, auch wenn ich nichts vom UL Hype der ultra kurzen Höschen halte, wenn ich mir dafür dann die Kalkstelzen vollflächig mit kiloweise Sonnencreme einspachteln muss. Hab's daher gern länger, um Kniekehlen etc. vor Sonne zu schützen.
      • Der Evergreen für 10€ ~120g, belüftet, lang, mit zippertaschen
      • Die hier ist mir kürzlich aufgefallen, schönes material, Luftig, müsste man probieren, ob die Tasche hinten am Rucksack stört. https://www.decathlon.de/p/wandershorts-speed-hiking-fh900-ultraleicht-herren/_/R-p-335224?mc=8655403&c=GRAU_BLAU
    • Lange Hose raus für die Jahreszeit, wer eher schnell friert ggf. über eine Nylon Strumpfhose oder Leggins nachdenken ~30g
    • Buff eher raus als Nackenschutz - aber mir ist auch immer schnell zu warm mit so einem Teil - und ich fühle mich im Fall der Fälle mit einem hohen Kragen der Windjacke wohler
    • Lange Unterhose ist ziemlich schwer - in kombi mit auch noch langer Hose wär's mir zu viel für die Jahreszeit. Noch mal - Nylon Strumpfhose/Leggins
    • Langarmshirt - dito, bräucht ich nicht um die Jahreszeit
    • Daunenjacke - umso weniger. Wenn Du schnell frierst n polartec alpha shirt?
    • Handschuhe - dito
    • Regenhose bei kurzer Tour und zu der Jahreszeit würde ich raus werfen
    • Regenjacke ggf. gegen Schirm tauschen - ließe sich ggf. auch cap und nackenschutz einsparen
    • Jepp, Rucksack ist echt schwer
    • Müllsack und Trockensack? Warum keinen leichten ~30g Liner (nylofume bag) und alles ist trocken?
    • Windjacke - es sei denn, Du kommst mit der Froggtoggs zurecht, wär mir zu schwitzig. Ich komme mit Windjacke, T-Shirt - und ggf. dünnen Sonnenschutz-Armlingen easy durch drei Jahreszeiten. Das könte ggf. der Gamechanger Ersatz für die ganzen langen Lagen sein, die Du dabei hast.

    Schlafen:

    - Ich bin kein GE-Schläfer, da sollen andere was zu sagen. Einzig, das Inlet fällt mir auf. das wär mir in der Hängematte zu fummelig. Ist das aus hygienischen Gründen? Dann vielleicht lieber leichte, lange Schlafkleidung - zudem für den Fall der Fälle Multiuse als Layer, wenn es unverhofft kalt wird? Strumpfhose 30g, decathlon kipsta keepfresh langarmshirt ~90g, fast Gewichtsneutral unter'm Strich.

    Shelter:

    - Auch hier, nicht meine Ecke. Einzig - Hängematte und Tarp scheinen mir schwer, meine Argon GE ohne Netz hat glaub ich so 200g? N schlankes Tarp ohne Türen sollte doch auch m 2-300g Bereich möglich sein?

    'Ausrüstung'
    Da ist irgendwie einges doppelt - hoffentlich nur in der Liste 8o

    • Messer brauch ich nie - und Du hast ZWEI dabei?
      Wenn ich mich schwer männlich fühlen will (und das Baguette stilvoll aufschneiden und nicht einfach aufreißen will, nehm ich den 6g voctorinox Brieföffner - der ist zudem sauscharf
    • Wanderstöcke - Du hast nicht wirklich zwei Paar Wanderstöcke dabei?
      Fizan compact - mit Gossamer Gear Korkgriffen ~280. Allerdings bau ich damit auch am Boden mein Tarp auf. Und in hiesigen Gegenden läuft es sich doch auch ok ohne.
    • Nitecore NU25 mit leichtem Kopfband mod ~30g. Mal drauf achten - braucht man de auf kurzer Tour wirklich - oder hätte es auch das Telefon für ein paar Sekunden hier und da getan?

    Kleinvieh:

    • Netzteil UND Powerbank unbekannter Größe auf kurzer, zivilisationsnaher Tour - da sollte eigentlich einer der beiden Ansaätze zur Energiezufuhr reichen.
    • Karten, Kompass etc. hab ich nicht mal auf längeren Touren dabei - hierzulande erst recht nicht
    • Handtuch geht leichter, die DM Allzwecktücher, 40x40 - (natürlich halbiert) z.b. ;)
    • Klopapier gegen Schraubdeckel mit Löchern als MYOG Azzblaster tauschen - harmoniert super mit ohne Unterhose
    • Sonnencreme kommt mir viel vor. Bei Decathlon gibt's sonnen Sticks. Die kann man aus der Plastepackung brechen - und dann ein Stück davon im Zilock mitnehmen. den 20g Stick habe ich nicht mal über die Pyrenäen verbraucht, hierzulande für ein paar Tage sollten es wenige Gramm tun.

    Küche:

    • Trinkblase gegen zwei schlanke 1l Wasserflaschen an den Schultergurten tauschen, je ~35g - oder eben zwei Platy.
      • drei Liter kommen mir hierzulande auch etwas exzessiv vor.
      • Filter hab ich fast nie dabei - hierzulande erst Recht nicht. Und wenn, dann nicht noch Tabletten
      • Da sind zwei BICs in der Liste - so viel Angst, ohne Feuer zu verhungern hätte ich n D nicht.
      • Küche raus wäre natürlich naheliegend - stressfrei, weniger Kram dabei - und hierzulande zivilisationsnah mit kaltem eindecken. Einfach mal probieren.
        • da sind diverse kocher in der Liste, ich nehme an, da hakt.

    Zum Kursiven:

    • Handytasche am Schultergurt - ich empfehle Einen Nylon Damenstrumpf. Oben an der Öffnung einen Toggle/Knebel dran genäht und in die Daisy Chain geklemmt, unten einfach an den auslaufenden Schultergurt geknotet

    weil zuviel Volumen fürs Packraft notwendig wäre? Oder warum funktioniert ein normaler Sack beim Packraft nicht?

    Ich hab's noch nicht probiert, wollte nur vor falschen Erwartungen warnen.
    Einen Versuch ist's bestimmt wert. Ich habe nur ein 2er Packraft, mit dem bin ich dann meist auf Touren mit deutlich mehr Paddel- als Wanderanteil und habe mein Gepäck dann eh eher in drybags und gar keinen Rucksack mit Liner etc. dabei.
    Ich könnte mir annehmen, dass das Gewicht des TPU schon einen gewissen Druck produziert, der zu viel Luft entweichen lässt, wenn man kein Rückschlagventil hat. Und der Ventilstutzen ist recht kurz - ob man da den Liner mit der Hand formschließend drum bekommt.