Schön, dass hier im Nachklapp noch verschiedene Wege, die die Einzelnen für sich gefunden haben, aufgezeigt werden, um mit diesem unbehaglichen Gefühl im Hinterkopf umzugehen. Vielleicht motiviert oder inspiriert ja vor allem das noch andere. Gibt es da noch mehr?
Ist denn jemand deshalb unterwegs, aber schlicht nicht alleine, sondern mit Begleitung? Es muss ja nicht der eigene Partner sein, bis zur Bekanntschaft - ist sogar einem/r gebuchten WanderführerIn ist ja alles denkbar.
Ich habe wie die Meisten auch begonnen, zu zweit zu wandern. Erst, als es schwieriger wurde, passende Begleitung zu finden für meine Vorhaben, habe ich es aus der Not heraus ausprobiert, um mir das nicht nehmen zu lassen.
Auch ich habe gemerkt, dass das auch was hat. Aber - ich hatte auch Bedenken im Kopf, wenn auch als Mann etwas anders gelagerte. Geholfen hat mir für mein Unbehagen auch, es zunächst in einem Land überhaupt in Erwägung zu ziehen, dass für seine kaum vorhandene Kriminalität und hohe Sicherheit bekannt ist (Japan). Dann in der Praxis zu merken, dass das mehr gefühlte Gefahr war - und was im Wanderalltag Aspekte sind, die Sicherheit oder Sorge auslösen, machen es mit der Zeit dann einfacher, damit umzugehen.
Noch ein anderer Gedanke - könnten Wege, mit klaren Etappen und festgelegten Biwakplätzen, an denen dann eben auch andere Wanderer nächtigen noch ein weiterer möglicher Kompromiss sein, um sich das Draußensein nicht nehmen zu lassen? Forststeig etwa - oder die großen US Wege?