Beiträge von hangloose

    Puh, da klingst Du fürchte ich nach einem Paradebeispiel für ein Opfer der sunk cost fallacy.

    Einen 1100g Schlafsack, der bei 10° zu kalt ist - mit reichlich Aufwand noch schwerer machen um...wie weit zu kommen? 5° vielleicht?

    Dann noch Querkammern, wenn es wenigstens einige wenige Längskammern waren, mit denen man den Sack insgesamt mehr aufplustern konnte.

    Und dann noch Kufa - und das Vorhaben, da mit Apex dran zu gehen - mit den bereits selbst beschriebenen Problemen und dem Risiko, dass nicht nur all der Zeit- und Materialeinsatz umsonst war - sondern das (erschreckend teure - ich hoffe, Du hast nicht die UVP dafür bezahlt) gute Stück auch nicht mehr vernünftig verkaufsfähig ist.

    Kurzum: Möglichst gut verkaufen, als learning abhaken und was passendes kaufen ist da das einzig sinnvolle fürchte ich.

    Oder - einen Liner oder Schlafklamotten als Booster nutzen.

    Sorry für die bittere Pille - bitte gerne für den Weckruf von außen.

    Bei mir sind es jetzt 2*1m geworden - 5,6g in 2mm dyneema Ausführung.

    Aber da wird es dann auch langsam fraglich, ob man die Aufhängung derart hoch angebracht bekommt, dass das funktioniert - das sind wir dann weit jenseits der 10m Abstand, Baumumfang jetzt mal außen vor gelassen, das sehe ich eher nicht.


    Und mein Problem liegt üblicherweise eher in der Höhe am Rande der Baumgrenze, da überhaupt noch ein paar mikrige Exemplare zu finden, die noch als Baum und nicht als Strauch durchgehen.


    Ich werde berichten

    So war es dann in der Tat auch.

    Zwei Mal die Dogbones genutzt, um ein selbst für mein Fliegengewicht sich etwas zu weit neigendes Bäumchen entgegen der Hängrichtung an einem anderen ähnlich dünnen abzuspannen, damit mich beide zusammen halten

    Und ein mal abenteuerliche Kletterei in die Höhe, um den auf einer Seite mit Dogbone verlängerten Baumgurt hoch genug aufhängen zu können.

    Vor allem das abapannen wäre bei Trockenheit auch mit den Tarpleinen gegangen, aber ich war doch überrascht, dass die Dogbones immerhin mehrfach zum Einsatz kamen - und die Länge passte auch gut.

    Bleiben also erstmal mal im Setup. :thumbup:

    Hehe - warum hab ich das beim Schreiben geahnt ^^

    Aber steht ja da, im wesentlichen halt Essen für ein paar Tage - und wenn ich in der richtigen Schräge hänge notgedrungen halt auch noch das Wasser.

    Das schief hängen durch einseitiges Gewicht ist - bei mir zumindest - nicht nur ästhetischer Natur, da die Ridgeline wie gesagt meine Wäscheleine. Da baumeln meine Tagesklamotten und das zweite, über den Tag gewaschene paar Socken. Das rutscht dann alles super zusammen und trocknet und lüftet blöd - oder wird beim Einsteigen und gerade katapultieren an besten noch durch die Gegend geschleudert - und nein, Wäscheklammern (sehe ich da richtig?) wollte ich nicht einpacken ^^

    Und Du sagst es - Wintertarp - is nich.

    Sprich außerhalb der Ridgeline hängend wird's dann eher nass. Klar überlebe ich das, zumal wenn es, wie du schreibst, tagsüber eh regnet.

    Aber oft genug kommt halt einfach nur nachts angekündigt was runter, also warum den Kram nass werden lassen, wenn das Tarp aufgebaut ist?

    Das ist ja wie Infrastruktur bewusst ignorieren anstelle nutzen.

    Da werf ich den Rucksack ja noch lieber unter die Hängematte, aber so ein bisschen liebäugel ich schon mit so einer Regenrock-Gearhängematte. Zumal da dann auch die Dogbones mit genutzt werden können, sofern nicht zur Verlängerung der Aufhängung Gebrauch, damit wäre das ganze komplett gewichtsneutral (der Regenrock ist allerdings bisher noch nicht existent).

    Aber irgendwie sträubt es mich, wieder mehr Komplexität in das Setup zu bringen und da noch was drunter zu baumeln, was auch wieder noch mitbedacht werden will... :/

    Haha schick - das neueste Snäpli Kunstwerk kannte ich noch gar nicht - kongenial wie immer!

    Mir geht's gar nicht so darum, irgendwelchen Kleinkram auf Zugriff zu haben. Was ich nachts brauche, nehme ich mit in die Matte, die Ridgeline und Baumgurte nutze ich durchaus für Kram, Klamotten aufhängen etc.

    Mir geht's eher noch um eine Lösung für den schwereren Kram - und zwar, wenn's nass wird.

    Rucksack mit essen, Wasser und was sonst noch so nicht im Lager verbaut ist.

    Wenn's trocken ist, hängt das am Baum, aber wenn's nass wird, werfe ich es entweder unter der Matte mit unter's Tarp - oder hänge es in die Ridgeline oder Baumgurte.

    Ist aber halt beides nicht ideal, am Boden ist Viechzeug wahrscheinlicher, in der Ridgeline/Baumgurt ist das ganze Setup erst mal schief bis man einsteigt, der Rucksack drückt ins Moskitonetz oder verhakt sich in den Schnüren der Zacken etc., macht durch Kontakt Schaukelgeräusche nach dem Drehen m Schlaf etc.

    Mir gerade mal wieder in den Sinn gekommen - hat sich das Konzept bewährt und in das verstetigte Setup geschafft Schwarzwaldine ?

    Gibt es schon erste Experimente tomtom ?

    Mir ist noch ein ganz anderer Punkt aufgefallen - wie oft gibt der Hängplatz das her?

    Im Flachland bis waldigen Mittelgebirge voller Auswahl wahrscheinlich kein Thema.

    Aber wenn ich meine dreiwöchige Tour auf der Via Dinarica durch Bosnien und Montenegro nach Albanien im August dahingehend noch einmal Revue passieren lasse...

    Da hing ich doch oft wieder einmal etwas notgedrungen improvisiert.

    (man nimmt, was man kriegt nahe der Baumgrenze, ehe man zu Boden geht, was tatsächlich nur wenige Male als Kompromiss mit dem bodenbrütenden Begleiter nötig war - ich werde bei Gelegenheit mal ein paar Reisebericht Teile hier in's Forum kopieren)

    Wenn ich die gefundenen Hängoptionen jetzt noch mal abklopfe, wie oft der Untergrund (Schräghang, hervorstehender Fels, Baumstamm, Baumschössling etc.) es erschwert hätte, unter den tiefsten Punkt der Matte noch eine Gepäckmatte zu hängen...

    Das wäre auffällig oft nicht gegangen, bzw. hätte ich die Hängematte derart hoch hängen müssen, dass das Einsteigen mit Hechtsprung angesagt gewesen wäre.

    Sprich selbst wenn das ganze von der Gearseite aus erst mal nach einer Lösung bei 'Normalbedingungen' aussieht - wie oft passt es dann tatsächlich, dass sich das auch anbietet von den Rahmenbedingungen her?

    Schade, aber steht ja jedem frei, demnächst einfach mal wieder etwas zusammenzutrommeln.

    Wenn ich richtig gezählt habe, waren wir immerhin zu zehnt - für kurzfristig und ohne Terminfindung vorher durchaus ordentlich :thumbup: :*

    Nein, der Name ist mir aber schon mal irgendwo untergekommen.

    Auf den ersten Blick erinnern mich etliche Modelle - und auch der Schnitt, toebox etc. an Vivo.

    Mit Blick auf die auch nicht günstigeren Preise würde ich dann ggf. ever auf's bekanntere Vorbild setzen - aber falls Du Dich für einen Test opferst, gern berichten.

    P.s. Geben kalt tun's auch entsprechende Socken, Iso-Einlegesohle etc.

    Gegen nass hatte ich da im Alltag schon lange Jahre kein Bedürfnis mehr nach speziellen Schuhen.

    Für draußen habe ich vor - ich meine inzwischen zwei Saisons - aus irgendeiner Schnäppchen Übersprungshandlung heraus die wasserdichte Boot Version des Altra Lone Peak gekauft - und bisher nicht getragen, was auch wieder einiges aussagt - auch über meine Abneigung zu absehbaren non-stop Schlechtwettertouren natürlich... ^^

    Ich zitiere mich mal im Großen und Ganzen bequelichkeitshalber selbst:

    Michabbb  Blaukraut  socialhammock  Chriss  Zabba

    Auch noch nie drüber nachgedacht, aber je länger ich den Reflex 'OMG-irgendwie unsicher' erst mal zur Seite schiebe, desto mehr Vorteile fallen mir auch ein.

    Neben komfortabler Kochhöhe und Unabhängigkeit von ebener Standfläche auch der Aspekt, das Ganze nicht mehr umwerfen zu können.

    Mir wär's wahrscheinlich einfach zu viel Aufwand, geeignete Hängstelle finden, Höhe einstellen, austarieren etc. aber ich bin ja meist schon zum 'normalen' Kochen zu faul - und wenn, dann werden es eher kurze Aufkochgeschichten, für das ich mir das nicht antun würde.

    Aber wenn es mehr um die Neugierde geht - unbedingt, ran da!

    Je nachdem, wo man die Aufhängung befestigt, lässt sich dadurch ja auch gleich noch der Topf auf dem Kocher etwas sichern.

    Sollte es aber wirklich vor allen um das Nutzen anderer Kartuschenformen gehen, würde ich dich eher zu einem leichten Schlauchkocher tendieren.

    Welche Kosten kommen da denn aufs Forum zu? Gibt es irgendwelche Reserven oder bringt euch das in Schwierigkeiten?

    Die Platte ist getauscht, der Verbund wiederhergestellt und die Kopien synchron. Hoffentlich muss ich die Aktion nicht allzu häufig widerholen...

    Luft nach oben ist in der Kostendeckung für's Jahr aber weiterhin (s. Spendenziel auf der Hauptseite ;) :thumbup:)

    Hat ein Freund von mir mal mit der GE so ähnlich ambulant gelöst, als es kurz unterhalb des Teide morgens nach einer klaren Nacht mit Sternen ohne Tarp dann plötzlich überraschend Hagel gab - hat auch funktioniert ^^

    Frag mich da immer, wie es am Kopf und Fußende aussieht, wenn das Tarp da direkt anliegt.

    Am Fußende hab ich mit dem Quilt auch so gern schon mal etwas Feuchtigkeit am morgen wegen des Kontakts...

    Und wenn dann noch ordentlich eine ist, drückt es das ganze doch erst recht ein?

    Wenn man das immer so genau wüsste - vor allem in unbekannten Gegenden...

    Bei mir sind es jetzt 2*1m geworden - 5,6g in 2mm dyneema Ausführung.

    Dazu könnte ich auch noch mit den evo loops offen gelassen verlängern (die ich bequelichkeitshalber nutze, um die Baumgurte nicht durchschlaufen zu müssen - Jehova!)

    Wenn sprichwörtlich alle Stricke reißen - bzw. nicht reichen, könnte ich die Leinenanzahl am Tarp auch noch reduzieren und mindestens gedoppelt in die Aufhängung stückeln (1mm dyneema)

    Aber da wird es dann auch langsam fraglich, ob man die Aufhängung derart hoch angebracht bekommt, dass das funktioniert - das sind wir dann weit jenseits der 10m Abstand, Baumumfang jetzt mal außen vor gelassen, das sehe ich eher nicht.

    Und mein Problem liegt üblicherweise eher in der Höhe am Rande der Baumgrenze, da überhaupt noch ein paar mikrige Exemplare zu finden, die noch als Baum und nicht als Strauch durchgehen.

    Ich werde berichten :thumbup:

    Side note Untergrund, der Hering ist ja nicht alles:

    Weichen Boden kann man natürlich verdichten. Das gilt für Sand, Schnee, aber auch Waldboden.

    (Was man so aus Verzweiflung lernt, wenn man sich Wochen durch die Dünen des portugiesischen fishermen's trail arbeitet und zu geizig für Sand/Schneeheringe war)

    Sand z.b. bei Vorhandensein von Wasser durchnässen und mit dem Hacken ordentlich komprimieren, ehe man den Hering eintreibt.

    Oder man vergräbt die Heringe quer in derartigem Sand oder Schnee.

    Und von oben mit Gegenständen gegen herausziehen beschweren ist dann noch eine weitere Option.

    Hui, ihr macht mich schwach! =O

    Ich war gedanklich bei deutlich weniger.

    Die Baumgurte haben 3m (ok, Bäume können auch mal dicker sein), dazu noch die 90°Ridgeline bei irgendwas um 2m (gerade nicht exakt im Kopf) - und dann noch 2*1,5-2m, da sind wir dann ja bei 12m, das ist ordentlich! 8|

    Edit: Dutch verkauft seine in 60 und 90cm, aber das muss ja nichts heißen.

    Cross Hammock wie lang sind denn Deine Baumgurte als Ausgangsbasis?

    Und tatsächlich auch schon öfter in voller Länge genutzt?

    Und woraus habt ihr Eure gefertigt? Bei den Längen ist Mehrgewicht ja wirklich langsam ein relevanter Faktor!

    Ich will mir schon länger mal ein paar dog Bones spleißen, hauptsächlich als Verlängerung, falls die Baumgurte mal nicht lang genug sind.

    Gibt es gute Gründe für bestimmte Längen?

    Wahrscheinlich ist frei nach Murphys law eh immer die, die man gerade dabei hat zu kurz, aber endlos lange dog bones sind ja wohl auch nicht die Lösung.

    Vielleicht gibt es ja Erfahrungs- oder Näherungswerte zu einem guten Mittel, ehe ich im Wald stehe und denke 'hätteste mal' ^^

    Danke!