Damit ziehst du auch einen LKW achstief aus' m Schlamm.
Das möchte ich doch mal sehen, vielleicht ja einen Kipper vom Kinderspielplatz
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Damit ziehst du auch einen LKW achstief aus' m Schlamm.
Das möchte ich doch mal sehen, vielleicht ja einen Kipper vom Kinderspielplatz
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hangloose Das ist eine interessante Idee, die es wirklich wert wäre, ausprobiert zu werden. Als Firststange bräuchte man aber eine Versteifung, die vermutlich deutlich mehr aushalten müsste als eins der 28 mm starken Carbon Rohre des Carbon Tree. Ich vermute man braucht mindestens 40 mm.
barfuß Dass man sich im Kreis dreht, lässt sich dann aber nicht vermeiden, auch ein Schlafen mit Tarp wäre nicht möglich. Außerdem müsste der Befestigungspunkt - das heißt der Ast - mindestens 3 Meter hoch sein, damit man genügend Platz für Konstruktion A hat. Bei Konstruktion B hätte ich Bedenken, dass sich die Stange aufgrund ungleicher Belastung durchbiegt, bzw. bricht.
Bei kaum glaublichen 21° sind Moch und ich gestern zur Hängemattenübernachtung zu einem Brandenburger See aufgebrochen.
Ein Platz war schnell gefunden und ich habe erstmals so spät im Jahr ohne jede Isolation mehrere Stunden abgehangen und die Aussicht genossen.
Da es heute morgen regnen würde war leider auch ein Tarp erforderlich.
Als nachmittags die Sonne rumkam, sind wir sogar noch mal baden gewesen!
Moch weiht seine selbst genähte Socke ein.
gekocht wurde auf dem Zeltofen - ohne Zelt und Schornstein.
Später wurde das Ganze ohne Deckel als Lagerfeuer weiter betrieben. Ein Spätsommerabend im Oktober!
Im ersten Versuch habe ich 28x1mm Rohre genommen. In diese hab ich Stücke von 26x1mm Rohre als Verbinder eingesetzt.
Leider war 1mm Wandstärke doch zu dünn gewählt, was sich durch hässliche Brech-Geräusche und unsanftes Absetzen bemerkbar machte.
Ich hab dann die gebrochenen Segmente erneuert und über alles eine weitere Lage Rohr mit 30x1mm geschoben. War eine heiden schleiferei bis das alles gepasst hat da die Tolleranzen in den Maßen doch recht ordentlich sind.
Wenn ich noch so einen Ständer bauen müsste würde ich gleich 30x2mm für die Segmente und 26x2mm für die Verbinder nehmen.
Ich verwende für den Carbon Tree ebenfalls die Rohrstärke 28 x 26 mm und für die Hülsen 26 x 24 mm. Bei mir und allen Kunden des Carbon Trees ist da noch nie was gebrochen. Allerdings verwende ich zusätzlich in den durchbohrten Endstücken eingeklebte Hülsen von 26 x 22, sodass es dort eine Wandstärke von 3 mm gibt. Außerdem scheint mir bei dir die Länge der Hülsen in den Rohrverbindungen mit 100 mm etwas kurz. Meine sind 125 mm lang.
Bedenken sollte man natürlich auch, dass bei Verwendung mit einer Cross Hammock geringere Kräfte am Gestell auftreten als bei einer GE-Hängematte. Aber es gibt auch viele GE-Nutzer, die bisher unfallfrei mit dem Carbon Tree klarkommen.
Mich würde interessieren: Wo genau sind denn die Rohre bei dir gebrochen, und: was wiegst du (wenn ich fragen darf)?
Die Wandstärke der Rohre 2 mm stark zu wählen wäre für mich keine Option, weil das den (sowieso schon sehr hohen) Preis verdoppeln würde und zudem das Gewicht des Gestells dann über 3 kg betragen würde.
Ergänzung: Ich würde unbedingt vermeiden, viel an den Rohren herumzuschleifen, weil dabei ein krebserzeugender Staub anfällt. Ich habe mittlerweile einen Anbieter für die Rohre gefunden, der für mich überprüft, ob die Rohre ineinander passen, sodass ich nicht mehr schleifen muss.
Wie verhaltet ihr euch in einer solchen Situation?
Einfach weiterschlafen und so die Wildschweine vertreiben
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An welcher Stelle hat dein Stuhl aufgegeben?
Direkt hinter der Führung - bei dir wäre das direkt hinter dem Kupferrohr. Aber bei dir ist die Konstruktion durch das Brett am Boden viel stabiler. Ich frage mich nur, ob deine Lösung wirklich leichter ist als der Originalstuhl (850g), vom Chair Zero (500g) ganz zu schweigen. Meiner wog ebenfalls knapp 500g.
Ich habe, wie hangloose oben berichtet hat, einen solchen Carbonrohr-Stuhl aus 13 mm Rohren gebaut. Leider ist beim ersten längeren Test auf einem UL-Treffen ein nicht besonders schwerer Nutzer damit zusammengebrochen. Seitdem ist das Thema für mich erledigt. Bin gespannt, wie sich dein Stuhl schlägt.
Danke für die Ausführungen, Cross Hammock ! 215 g mit Netz ist echt eine Ansage. Jetzt würde mich natürlich noch das Gewicht der leeren Arschrakete interessieren
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Die Taschen habe ich hier mal vorgestellt. Die Rakete wiegt 214 g.
Mich beschäftigt das Thema der ultraleichten Hängematte auch schon lange - und ich kann ja hier mal kurz vorstellen, wie weit ich damit bisher gekommen bin. Prinzipiell ist es wohl so, wie Mittagsfrost oben gesagt hat, dass Querhängematten leichter sind als GE-Hängematten, weil man einen Meter Stoff weniger dafür benötigt (statt dessen braucht man ca. 40 m dünne Dyneemaschnur, die etwa 30 g wiegt). Auch das Moskitonetz kann in der Cross Hammock sehr effektiv (d.h. materialsparend) konstruiert werden. Dazu komme ich später noch.
Das momentan leichteste Material für Hängematten ist Cloud71. Als der Stoff vor 2 Jahren auf den Markt kam, habe ich ihn sofort bestellt und bin zunächst zum Schluss gekommen, dass er für meine Zwecke nicht zu gebrauchen ist, weil er sich zu stark dehnt. Mittlerweile habe ich aber eine konstruktive Veränderung vorgenommen und in der Folge meine Meinung geändert. Die Veränderung besteht darin, dass ich in der Mitte, am Hintern, den Stoff doppellagig verwende und damit den Stretch ausgleiche.
Das ist zwar konstruktiv aufwändig, hat aber den gewünschten Effekt.
Auch ohne Isomatte gibt es keinen Durchhang und man liegt absolut gerade (ich hoffe, die Verwendung des Fotos wird durch das Model gebilligt). Erstaunlicherweise spielt es dabei keine Rolle, ob man 15 cm länger oder kürzer ist.
Diese Matte wiegt nur 146 g, mit Evo Loops!
Aber dieses Modell hatte kein Netz - und ist deshalb in mückenreichen Gegenden nicht ganz befriedigend.
Also habe ich ein Netzmodell entworfen und dafür neben Cloud 71 das dünnste Moskitonetz verwendet. Diese Matte wiegt nur 220 g und gehört bieber1, der damit die erste Cross Hammock UL erprobt.
Inzwischen habe ich auch dieses Modell noch weiter entwickelt und dafür insbesondere das Netz verkleinert, ohne den Raum darunter allzusehr einzuengen.
Und das ist das benetzte Modell der Cross Hammock UL, das ich seit dem Frühjahr extensiv teste. Sie wiegt nur noch 215 g und ist damit wahrscheinlich die leichteste vollausgestattete Hängematte überhaupt.
Zusammen mit dem oben abgebildeten Tarp, der Isomatte und dem Quilt, den ich bis in den Herbst nutze, wiegt das gesamte Setup (einschließlich Baumgurten und Tarpnägeln)
in der Arschrakete (die, wie Schwarzwaldine festgestellt hat, nicht besonders groß ist) nur anderthalb Kilogramm.
Der für mich und sicher auch viele andere wichtigste Punkt ist: wie lange halten die dünnen Materialien, insbesondere das Cloud71? Kann man es riskieren, so ein Produkt anzubieten? Für mich selber kann ich nach über 50 Übernachtungen festhalten, dass die Cross Hammock UL sich absolut bewährt hat. Vielleicht kann ja bieber1 (der inzwischen sogar 2 Modelle davon hat) auch was dazu sagen?
In jedem Fall sollte man aber wissen, dass man im Umgang mit einem ultraleichten Hängemattensetup ein hohes Maß an Vorsicht walten lassen muss. Eine ruppige Behandlung lässt eine solche filigrane Konstruktion einem nicht durchgehen.
BoundryWaters das Zelt wiegt knapp über 400 g und auch das Volumen hält sich mit 13 cm Durchmesser bei knapp 30 cm Länge in Grenzen. Wir hatten zu dritt darin gut Platz. Mawi (den einige hier kennen) meinte, dass da auch 5 Leute reinpassten, aber dann wird es mit Ofen eng.
gehören die zum Wärmekonzept?
Nein, das Bier brauche ich zum Abkühlen, weil es im Zelt ziemlich warm wird! ![]()
ist da ein BW Mannschaftszelt drin?
Nein, das ist der nur wenig komprimierte Schlafsack. Wenn man den im Packsack richtig eng packt, passen auch noch etliche Kleidungsstücke dort rein. Zelt, Isomatte, Kocher und Hängematte sind in den Gabeltaschen, Ofen, Stuhl, Säge und Tarp im Rahmen, hinten nur feste und flüssige Lebensmittel.
Um die Herbstsaison einzuläuten, bin ich gestern das erste Mal mit Gravelbike und Hottent rausgefahren und habe an der Havel übernachtet.
Bis zur Dämmerung habe ich noch etwas in der Hängematte gechillt.
Dann wurde es Zeit, das DCF-Hottent aufzubauen und - erstmals nach dem Sommer - das Öfchen anzufeuern. Später kamen noch zwei Freunde, die als Bodenbrüter im Zelt übernachtet haben.
Ich habe in der Cross Hammock ohne Tarp genächtigt - es gab keinerlei Niederschlag oder Tau, auch das Zelt blieb trotz zweier Schläfer innen völlig trocken.
Hier ist alles wieder am Rad verstraut - und ab ging es nach Hause.
BoundryWaters Ich könnte mir das gut vorstellen, aber es braucht natürlich noch einige Absprachen.
Schwarzwaldine Die Matte bewährt sich gerade jetzt, wo es wieder kälter wird, ganz ausgezeichnet. Ich nutze sie täglich, sowohl in der Wohnung als auch draußen - z.B. gestern.
Bei der Ü-Tour von Dienstag auf Mittwoch habe ich mit dem Speed Valve der TAR Neoair noch mehr gekämpft als im heimischen Wohnzimmer, ich bin echt zu doof für das Ding.
Wirklich? - Ich finde das Speed Valve mittlerweile sehr komfortabel. Ich habe den Eindruck, dass sich die Funktionalität im Laufe der Jahre sogar verbessert habt. Die Matte ist bei mir nach zehnmal blasen durchs SV und 2-3mal nachpusten durch das kleine Ventil in einer Minute aufgepumpt, schneller als mit jedem Pumpsack.
Nach der ersten Regennacht im Wald - wie erwartet, hat sich das Tarp von Cross Hammock bestens geschlagen (obwohl ich im Dunklen die Seiten vertauscht hatte).
Ich habe bei meinen DCF- Tarps an den Firstbefestigungen mit Filzstift Pfeile Richtung Fußende draufgemalt, damit ich die Seiten nicht mehr vertauschen kann. Könntest du dir vielleicht auch überlegen.
hangloose Doch, doch, die Beutel haben einen Rollverschluss und sind absolut dicht. Nur muss man sie eben aufmachen - und wenn das im Regen geschieht, wird alles, was man rausholt, nass. Und du hast schon recht, man könnte das Tarp auch anders, zugänglicher unterbringen. Zum Glück ist das Wetter nicht häufig so schlecht.
Durchgängige Hängemattenübernachtungen sind für viele hier der Normalfall.
Aber nicht am Flussufer in der norddeutschen Tiefebene! ![]()
Ist das auch ein Rekord: durchgehende Hängemattennächtigung bei Flussbefahrung der Elbe (davon 3 zwischen Bäumen, 6 im Carbon Tree)?