Beiträge von Cross Hammock

    Ich habe mittlerweile alle meine eingebetteten Bilder repariert. Das ging in einer Nachtschicht schneller als vermutet. Dabei ist mir aufgefallen, es stört doch erheblich, dass alle Kommentare fehlen. In etlichen Konversationen wird auf Kommentare mit einem neuen Beitrag geantwortet, der ohne seinen Bezug unverständlich bleibt. Wenn sich da noch was machen ließe, fände ich es gut. Aber man kann natürlich auch sagen: lasst uns nach vorne blicken.

    Und dann noch ein Wort zu den neuen Adelstiteln. Ich fand es zwar schmeichelhaft, dass ich über Nacht zum Hängexperten nobilitiert wurde, aber könnte man nicht doch die alten Ränge beibehalten? Alles was über Hängexperte kommt, klingt irgendwie komisch und übereuphorisiert. Treegirl als "Hammockfather", na ja...

    Der Umzug ist geglückt und das helle Mintgrün im Layout gefällt mir ebensogut wie die Performance! Allerdings sind alle internen und externen Links kaputt, auch die von Furbrain als funktionierend beschriebenen führen bei mir ins Leere. Das ist schade - und auch die eingebetteten Bilder müsste man manuell neu zuordnen. Ich schaffe das leider nicht, bzw. nur nach und nach. Oder hat es Sinn abzuwarten, ob es da noch eine Systemlösung gibt?

    Ich habe probehalber den Tensa mal im Zimmer aufgestellt - mit untergelegten Isomatten und Abspannung an den Heizkörpern und Möbeln. Das funktioniert so gut wie draußen, ohne zu kippeln.
    Um einiges angenehmer ist für mich aber die Befestigung diagonal im Zimmer, an den Wandhaken.
    Die Frage des Underquilts kann ich für die Cross Hammock nicht befriedigend lösen. Ich habe zwar alle Materialien da, nämlich dünnen daunendichten Stoff und auch die Daunen. Aber ich werde vorerst keinen UQ nähen, weil man, besser gesagt ich, in der Cross Hammock nicht schlafen kann. Die oben abgebildete Matte hat eine Apex 130 g/m2 Isolation fest angenäht. Das reicht für Zimmertemperaturverhältnisse von der Wärmeleistung völlig aus und ist für ein entspanntes Ausruhen und ein kurzes Nickerchen top geeignet. Aber die Versteifung zum Fußbereich hin kommt eben erst durch die Isomatte zustande. Eine ganze Nacht kann ich so nicht schlafen - und deshalb verfolge ich das UQ-Projekt vorerst nicht weiter.

    Ich glaube, der Besenstiel würde nicht viel nützen, wenn die ganze Konstruktion auf die unabgestützte Seite kippt. Aber dem baue ich ja vor, indem ich nach beiden Seiten abspanne. Auf dem Wiese-See-Berg-Bild oben sieht man ganz gut, dass die Abspannschnüre von beiden Seiten zum Boden gehen. Dabei muss man nur aufpassen, dass die Spannung nach beiden Seiten recht locker ist, d.h. das Ganze schlackert etwas hin und her, solange niemand in der Hängematte liegt. Wenn du zu stark abspannst, geht es dir wie mir auf dem UL-Treffen.

    Ja, wäre super, wenn du mit dabei wärst. Ich habe - inspiriert von der von dir geposteten Unzugänglichkeitskarte - das teilweise sich selbst überlassene Wildnisareal Rüthnicker Heide als lohnendes Ziel ausgemacht. Wie wäre es, wenn man die knapp 100 km2 große Fläche von West nach Ost durchwanderte, z.B. von Herzberg nach Grüneberg? Ich hätte dazu große Lust!
    Was den Scandinavian Wooki betrifft, war ich von dessen Wärmeleistung beim Probeliegen sehr angetan. Aber er kommt für mich mit meinen 1,86 m genau wie die XLC nicht in Frage, weil er schlicht zu kurz ist. Wenn ich ganz hoch rücke, sodass Kopf und Schultern im Daunenbereich liegen, hört die Isolation an den Fußknöcheln auf. Da man den Schlafsack in der Hängematte zusammendrückt, wären kalte Füße vorprogrammiert - für mich leider ein no-go.

    Zusammen mit Furbrain, Bodenschoner und Omorotschka haben wir gestern die Hängematten-Herbstsaison eingeläutet - und zwar wie schon häufiger in der Nähe des unzugänglichsten Punktes Berlins. Leider war die Avus trotzdem immer zu hören. Kurz nach Sonnenuntergang trafen zunächst Furbrain und danach ich ein, und wir erlebten noch eine in magisches Rotbraun getauchte Dämmerungsphase.

    Nach dem Aufbau von Zelt und Hängematten-Setups haben wir in der blauen Stunde einen Holzvorrat aus den herumliegenden Eichenstämmen angelegt. An seiner Unschärfe erkennt ihr hier die Sägeleistung von Furbrain.

    Gegen 19:00 Uhr traf Omototschka ein und es gab einen strahlenden Nachthimmel zu bewundern. Da es empfindlich kalt wurde, haben wir uns ins Zelt verkrochen, das je nach Holzbeschickung des Ofens zwischen 25 und 35° warm war. Bodenschoner kam gegen 23:00 und eine Stunde später haben wir uns in die Hängematten begeben.

    Heute morgen war es gegen 7 Uhr 3° kalt, aber gefroren hat niemand.

    Hier seht ihr links meine Cross Hammock mit Wintertarp, hinten Furbrains Blackbird XLC mit Skandinavien Wooki und rechts das Setup von Omorotschka.

    Bodenschoner (ganz rechts) hatte seine Ridgerunner als Erster wieder abgebaut. Die anderen mussten ebenfalls früh los, und ich habe noch bis gegen 10:00 die Einsamkeit an diesem wunderbaren Platz genossen, die auch durch keinen Spaziergänger gestört wurde.
    Eine Wiederholung der Aktion unter Winterbedingungen ist bereits fest verabredet!

    [USER="320"]vonLieven[/USER] zu 1.: Ich habe das Tarp so dimensioniert, dass es von der Ridgeline bis zum Fußende 1,80 m Stoff gibt, zum Kopfende hin reichen 1,50. Die Breite unten und oben ist wie gesagt 1,20 - genauso hoch sind die Seitenwände. zu 2.: Das Tarp werde ich auch anbieten. Momentan habe ich 2 Tarps hergestellt, davon ist eine Bestellung, das andere ist der abgebildete Prototyp, den ich an einigen Stellen auftrennen musste und deshalb nicht mehr verkaufe. Ich bin noch im Zweifel, ob ich abwarten soll, bis Ripstop den Stoff auch in braun und oliv wieder führt. Momentan gibt es ihn nur in grau. Was hältst du - aber auch die anderen - von dieser Farbe? Das Tarp wird wahrscheinlich 200 € kosten, man braucht 7 yard Stoff und die Herstellung ist relativ aufwendig.

    Das Hammocktent-Tarp habe ich mir vorher auch angesehen (auf der Webseite). Da DCF nur 1,36 m breit liegt, mussten die Hauptflächen aus jeweils 3 Teilen zusammengestückelt werden, was mir nicht so gut gefällt. Da bei einem solchen Raumkörper jede Variation auf das Ganze Auswirkungen hat, sind die Tarps wahrscheinlich doch sehr verschieden. Meine Ridgeline ist nur 2 m breit, dafür scheint mein Fußteil mit 1,20 m breiter zu sein als das des Hammocktent-Tarps. Unter dem Cross Hammock Tarp können zwei Personen mit 60 cm breiten Isomatten und 2 Rucksäcken locker Platz finden.

    Danke! Momentan bin ich erst mal froh, das Tarp mit Türen fertig zu haben. Die Türen abtrennen zu können, würde bedeuten, dass es da Reißverschlüsse o.ä. geben müsste, und die wiegen deutlich mehr als die 150 Gramm, die das Wintertarp schwerer ist als das normale Tarp. Insofern bin ich skeptisch, ob es dafür ein Interesse gibt.

    Ich werde morgen wie gesagt ca. gegen 16:00 Uhr da sein und bringe das Tipi mit, damit wir außerhalb der Hängematten nicht frieren müssen. Es soll mit 0° die bislang kälteste Nacht dieses Herbstes werden. Gebt noch mal Bescheid, wer außer Lutz kommt und wann ihr etwa eintrefft.

    Passend zur kühleren Jahreszeit habe ich ein Wintertarp für die Cross Hammock konstruiert, das ich hier vorstellen will. Bislang fehlte ein Rundumschutz für die Cross Hammock, der mir zu aufwendig schien, zumal ich selbst am liebsten den Rundumblick aus der Hängematte genieße, der durch eine solche Konstruktion natürlich stark eingeschränkt wird. Aber für raue und vor allem windige Verhältnisse ist ein türenbewehrtes Tarp einfach ein Muss. Von der Cross Hammock sieht man dadurch von außen erst mal nichts mehr:

    Erst von unten gesehen, bemerkt man, dass da eine Hängematte verborgen ist.

    Da das Fußteil der Cross Hammock länger geschnitten ist als das Kopfteil, muss auch das Wintertarp asymmetrisch verarbeitet sein. Um nicht anstückeln zu müssen, habe ich ein extrabreites (1,80 m nutzbare Breite) Silpoly verwendet. Das raschelt zwar lauter als Silnylon, dehnt sich aber weniger und näht sich auch leichter.

    Was das Beste ist:
    Man kann das Tarp auch als Zelt aufstellen und gewinnt dadurch einen am First 1,30 m hohen Innenraum, der locker für zwei Personen mit Gepäck reicht.

    Das Tarp wiegt 450 Gramm.