Ich kaufe mir seit Jahren keine Kleidung mehr, sondern nähe alles selbst - aus den von dir genannten Gründen der Passgenauigkeit und Nachhaltigkeit. Die Stoffe kaufe ich meistens bei Anita Pavani (Naturstoff.de) oder diversen Outdoorstoffläden (z.B. Extremtextil). Nähen ist nicht so schwierig, etwas manuelles Geschick und technisches Verständnis vorausgesetzt. Ich benutze dafür eine neuere Pfaff und eine Kettelmaschine (Overlock) von W6. Mit letzterer kannst du versäuberte Nähte wie z.B. bei deinem T-Shirt herstellen und gleichzeitig den Stoff abschneiden, was manchmal ganz praktisch ist. Probiere es aus und du wirst sehen, man lernt schnell dazu und hat Freude dran!
Beiträge von Cross Hammock
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Meine Bestellung wird noch eine Weile dauern. Aber ich kann dir gerne eine paar mitbestellen.
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Das klingt interessant, der Haken könnte sich für die Cross Hammock Netzmatten eignen, werde ich demnächst mal mitbestellen.
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Einmal büchse ich im Familienurlaub immer aus und unternehme meine nicht familientaugliche eigene Tour. Diesmal hat es mir der Aggenstein angetan, 1985 m hoch und mit einer kleinen Kletterpartie am Schluss. Also bin ich gestern nach dem Abendessen mit dem Rad vom Weissensee bis zur Talstation der Breitenbergbahn gefahren.
Das Rad habe ich unten geparkt und bin dann durch die Reichenbachklamm zum Fuß des Berges aufgestiegen, soweit ich bis Sonnenuntergang (21:09) noch kam.
Dann Hängematte aufbauen, noch ein kleines atmosphärisches Feuerchen genießen und ab unter den Quilt. Heute morgen bei Sonnenaufgang (5:47) wecken lassen - mein Tagesziel lag schon von der Hängematte aus erkennbar vor mir.
Ein paar Minuten habe ich noch die schöne Lichtstimmung im Liegen genossen,
doch dann wurde eingepackt, die Schuhe wurden geschnürt und es ging weiter bergauf.
Zunächst war mir nicht ganz klar, wo es hier hochgehen sollte,
Doch eine halbe Stunde später war ich oben und konnte an der Bad Kissinger Hütte 7:30 einen Café Latte genießen.
Aber mehr als 10 Minuten habe ich mir dafür nicht gegönnt, denn die Hüttengäste saßen auch schon beim Frühstück.
Also weiter. Erst kurz unterhalb des Gipfels musste ich Kamera und Stöcke einpacken und die letzten Meter am Drahtseil bewältigen.
Und dann konnte ich ab 8:02 eine halbe Stunde lang die Aussicht ins Alpenvorland und bis zur Wildspitze für mich allein haben, bevor die Völkerwanderung einsetzte. Beim Abstieg habe ich nochmal registriert, wie imposant der Berg tatsächlich ist.
Mein Radel stand unversehrt unten im Wald. Auf dem Rückweg habe ich noch ein Bad im Alatsee genommen, rechts hinten noch mal der Aggenstein.
Pünktlich zum Mittagessen war ich zurück - und hab anschließend bis jetzt geschlafen. DAS IST LEBEN!
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Ich nähe alle Tarps als auch Hängematten mit dem 120er
Haushaltsgarn. Und in der HM Nr.2 schlafe ich schon über 1050 Nächte
ohne Pause.
Lediglich wenn ich Militärdecken zu Mänteln verarbeite, nehme ich Jeans Garn.
Gruss
Konrad
Zwischen 120er und 35er - das ist Jeansgarn - gibt es schon noch ein gewisses Spektrum an Garnqualitäten, die einzusetzen sich je nach Projekt lohnen kann. Ich verwende für Hängematten normalerweise 80er und für Tarps 70er Garn, denn an den Abspannpunkten für letztere treten beachtliche Kräfte auf. Aber auch bei Querhängematten sind die Kräfte nicht zu unterschätzen. Ein für die Saumnaht der Cross Hammock eingesetzter Allesnäher ist mir bei einer beanspruchten Matte schon mal gerissen. Erfahrung ist alles.
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Meiner Erinnerung nach kommt man bei diesem Schlitzseil sowieso immer kurz überm Boden zu hängen, weil es so gummiartig ist. Das soll nicht heißen, dass man die Knoten nicht kontrollieren sollte
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Das ist die Cross Hammock vom Hängemattentreffen, in der Mittagsfrost gelegen und Hammock Goofy übernachtet hat. Ich nehme sie immer dann mit, wenn ich eine gute Aussicht in die Gegend haben will.
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Sieht top aus, dein Quilt! Du solltest dich ruhig mal an Daune rantrauen und würdest einiges an Gewicht sparen. Ich habe letztens einen Quilt mit 200 g Daune aus dem leichtesten Material genäht, das es bei Ripstop gibt, der wiegt nur knapp über 300 g und ist doppelt so groß wie eine Faust. Ich habe aber die Fußbox geschlossen und Kammern genäht.
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Sag mal: bist du dir sicher, dass deine Stelle an Wannsee ist, also südlich von Schwanenwerder? Dort gibt es doch gar keine Buhnen. Mir sieht das eher nach etwas weiter nördlich aus, an der Havel, wo ich auch oft hänge - zuletzt vor anderthalb Wochen. Da blickt man auch genau in den Sonnenuntergang. Oder bist du auf der anderen Seite, im Düppeler Forst?
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Auf der Messe habe ich am Stand von TTTM einen neuen Gewichtsrekord bei Karabinern gefunden: ein Winzling, der 600 kg halten soll und so aussieht:
Dabei handelt es sich allerdings noch um einen Prototypen, der in der momentan noch recht scharfkantigen Innenkurve noch etwas abgerundeter werden soll - das hat dann wohl noch einmal eine Gewichtsersparnis zur Folge. Wenn ich mir überlege, dass ein Soft Shackle auch 4 g wiegt, ist das doch eine bemerkenswerte Konstruktionsleistung. Nur das Loch am Schnappergelenk gefällt mir nicht, den dadurch müsste ich alle Schnüre der Cross Hammock fädeln - und wenn sich dann mal was dauerhaft verwirrt, müsste ich die Knoten an der Hängematte öffnen. Aber ausprobieren werde ich dieses Teil sicherlich.
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Die Methode "auf links nähen und dann auf rechts drehen" funktioniert beim Wooki leider nicht.
Ich habe vor einem Jahr eine Cross Hammock mit 133er Apex isoliert. Da funktionierte sowohl das auf Links Drehen als auch das Heften am Rand problemlos. Wieso verschiebt sich denn bei deinem dünneren Material das Nähgut? Hast du nicht auch eine Pfaff mit Obertransport? Auf Sprühkleber würde ich eher verzichten.
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Da ich selber Merinowolle verarbeite, habe ich mich schon seit längerem mit dem Thema befasst. Meine eine Quelle - Extremtextil - sagt über ihre Produkte Folgendes:
"Mulesing-freie, neuseelaendische und australische Merino-Farmen. Alle Erzeuger-Farmen sind RSPCA und "New Zealand Animal Welfare Act"-Konform. Die Herkunft laesst sich bis zum Erzeuger zurueckverfolgen."
Nachdem ich mir die Doku angesehen habe, stellt sich für mich allerdings schon die Frage, ob man dieser Verlautbarung glauben kann - oder ob es nicht doch so wie mit der Bio-Baumwolle ist, von der - bis vor einigen Jahren - sechs mal mehr angeboten als angebaut wurde. Einen Trost kann man (vielleicht) als DIYler, der "nur" den Stoff kauft, haben: Die Käufer von Fertigprodukten müssten doppelt misstrauisch sein, denn durch die zusätzlichen Stationen bei der Fertigung multiplizieren sich auch die Möglichkeiten, Materialien ohne Erzeugernachweis ins Endprodukt einfließen zu lassen.
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Ich fahre übermorgen in den Urlaub - im August können wir gerne was ausmachen.
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Es waren 5 Leute von TTTM da, unterhalten habe ich mich länger mit Igor (ist das einer der Gründer?). Die Indoor Matten habe ich nicht gesehen, aber das will nichts heißen.
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Ich komme gerade von der Outdoor-Messe in München zurück und will kurz hier meine Eindrücke schildern. Zunächst: Hängematten sind auf dieser, erstmals in München gezeigten Messe absolut unterrepräsentiert. Ab besten gefiel mir der Stand von TTTM, mit denen ich sehr interessante Gespräche geführt habe und die auch die Cross Hammock (kurzzeitig) aufgehängt haben.
Bei Amazonas, am Nachbarstand, saßen zwar zwei nette Jungs, aber die aufgebaute UL-Hängematte mit - ziemlich schwerem - UL-Underquilt konnte man nicht benutzen. An beiden Ständen war man überzeugt, dass 3-3,20 m Länge ausreichen.
Interessant war der österreichische Hersteller Cocoon, der mit einer neuen UL-Hängematte aus 20D-Material präsent war, die 3,25 m Stofflänge haben soll und auch Probe gelegen werden konnte.
Ansonsten gab es hauptsächlich Nischenprodukte zu begutachten, wie etwa das Baumzelt von Tentsile
oder ein amerikanisches Hängematten-Campingbett, das mit Untergestell 20 kg auf die Waage bringt.
Außerdem waren noch draußen in der Chillout Ärea ein paar Matten (La Siesta?) aufgehängt.
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Das Tarp war da nicht zu sehen, auch die Hängematte mit UQ war nur an dünnen Demo-Stämmchen aufgehängt und nicht zu benutzen.
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Ich habe mir diesen Underquilt auf der Outdoor Messe in München gerade angesehen. Er ist mit 1,2 kg richtig schwer und zudem ziemlich dünn.
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Ich glaube der Eichenständer hält auch bei GE-Hängematten. Nur Fichte wäre zu instabil. Dazu kann noodles etwas sagen.
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Mein erstes Holzmodell bestand aus 2 x 4 cm Eiche, ist absolut witterungsbeständig, verzieht sich bis heute nicht, wiegt aber auch viermal so viel wie der Carbon Tree.