Beiträge von Cross Hammock

    Danke, das sind viele Informationen, aus denen sich jeder ein paar Anhaltspunkte heraussuchen kann. Man kommt allerdings nicht umhin, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich verwende, nachdem ich lange nur Gütermann-Garn für Hängematten verwendet habe, inzwischen Amann Saba 80er Garn. Warum? Das Garn ist erheblich günstiger, ebenso reißfest, wenn auch nicht so gut entstaubt wie die Gütermann-Garne. Der wichtigste Grund ist allerdings, dass ich einen Händler um die Ecke habe, der mir dieses Garn in exakt passenden Farben jederzeit nachliefern kann. Gegenüber günstigen Angeboten vom Discounter bin ich sehr skeptisch. Wenn irgendetwas bei der Arbeit schief geht, dann soll es schon mein eigener Fehler sein und nicht die Unzulänglichkeit der Materialien, die ich verarbeite. Deshalb verwende ich inzwischen auch keine Schneiderkreide mehr, die auf Nylonstoffen schlecht hält, sondern nur noch Wachsstifte. Dazu muss man freilich wissen, dass die genaue Anzeichnung für die Cross Hammock sehr wichtig ist, was für GE-Hängematten möglicherweise so nicht zutrifft.

    Bei Querhängematten sieht es vielleicht etwas anders aus, weil der Abstand zwischen Liegeposition und Ridgeline konstruktionsbedingt viel größer ist. Das bedeutet, dass ich noch mehr als ihr darauf achte, keine Tarplänge (bei mir ist es die Tarpbreite) zu verschenken. Meine Tarps mit Türen sind deshalb inzwischen nur noch wenige cm breiter als die Ridgelinelänge plus Karabiner. Dem Wetterschutz tut das nicht nur keinen Abbruch, sondern kommt ihm zugute.

    Ich finde Baumschutz auch sehr wichtig, muss aber sagen, dass ich es nicht richtig finde, wenn Hängematten mit Baumzelten und Slacklines in einen Topf geworfen werden. Ich war vor einiger Zeit dabei, als jemand mit einer enormen Ratsche eine Slackline zwischen zwei nicht eben mickrigen Bäumen gespannt hat. Man konnte richtig sehen, wie sich der Baum bis ins Wurzelwerk leicht verzogen hat. Das wäre mit einer Hängematte nie passiert. Da treten bei ordnungsgemäßer 30 Grad-Abspannung viel geringere Kräfte auf. Insofern bin ich dagegen, mich als Hängemattennutzer unter Verweis auf Slacklines maßregeln zu lassen.

    Mangels verfügbarer Alternativen würde ich dem Tensa wohl mal eine Chance geben (müssen) ;) Auch wenn ~6kg für auf dem Rad schon ordentlich sind...

    Der Carbon Tree ist definitiv leichter als alle anderen heute lieferbaren Modelle. Und was die Stabilität betrifft: Seit einiger Zeit werden an den Enden Carbon-Hülsen verwendet, die den Ständer an den Bohrungen deutlich verstärken. Trotzdem bleibe ich - bis genügend aussagekräftige Rückmeldungen zur Verfügung stehen - bei den auf der Webseite angegebenen Gewichtsobergrenzen: 80 kg für die Cross Hammock und 70 kg für GE-Hängematten. Auf dem Fahrrad macht der Carbon Tree mit 1,7 kg richtig Spaß. Er steckt in der grauen Packtasche in der Bildmitte, in der daneben aber auch noch ein Packraft Platz hat.

    Nur ein Platz in der Toscana hatte einen fast schon mystisch wirkenden Steineichen-Bestand, die aber so alt und hohl waren, dass ich mich nicht getraut habe die Hängematte dort dran zu hängen ;(

    Diese Eichen sehen doch aber sehr gut aus! Erinnere dich mal wie du beim Sägen viel dünnerer Eichenäste am Havelhöhenweg geschwitzt hast. Die Eichen an denen ich dort immer hänge, sind ähnlich stark wie auf deinem Platz in der Toskana.

    Herzlich willkommen! Es scheint so, dass es immer mehr Leute gibt, die der Kombination Hängematte - Boot was abgewinnen können. Das finde ich super, obwohl ich mein gutes, aber schweres Klepperboot (Aerius 2 von 2003) 2015 verkauft habe und seitdem aufs Alpacka Gnu umgestiegen bin. Da das von der Performance nicht an Kayaks rankommt, warte ich seit 2,5 Jahren aufs Trak 2.0.

    Jedenfalls sieht es so aus, dass man von dir in Bootsfragen was lernen kann - vielleicht ja auf dem nächsten Sommertreffen im Gudelacksee, auf dem es auch eine ausgeprägte Bootsfraktion geben wird!

    Danke für deinen epischen Bericht. Ein Schweizer Taschenmesser mit Säge ist auch bei mir ein häufiger Tourbegleiter. Nur die Säge daran ist seit einer Wanderung über die Niedere Tatra stumpf. Damals habe ich das Holz für die Bushbox allein damit zerkleinert - und man kann sie leider nicht nachschärfen.

    Um einen Eindruck von der Tauglichkeit der Insel Werder als Hängemattentreff zu bekommen, sind noodles und ich gestern dort gewesen und haben das Eiland am vermutlich letzten Spätsommertag dieses Jahres inspiziert.

    Soviel vorab: Die Insel ist ein Traum und für unsere Zwecke bestens geeignet! Ich habe paar Fotos gemacht, die für Anreise und Aufenthalt vielleicht nützlich sind.

    Alle, die mit der Bahn und dem eigenen Boot anreisen, können 200 m vom Bahnhof Lindow an einer Brücke aufbauen und dann dort auch einsetzen. Die Paddelstrecke beträgt dann etwa 2 km.

    Alle anderen, die mit der Fähre übersetzen, fahren erst mal zum Hafen.

    Dort kann man seine Sachen abladen.

    Paar Meter weiter gibt es einen Campingplatz, auf dessen Parkplatz man sein Auto während des Treffens für insgesamt 5 € abstellen kann.

    Das haben wir mit dem Platzbetreiber schon abgemacht.

    Auf der Insel angekommen, findet man links von der Hafeneinfahrt einen Bereich vor, wo ufernah bestimmt 10 - 15 Hängematten auf einem Abschnitt von 150 Metern hängen könnten. Weitere Hängmöglichkeiten gibts im Inselinneren, etwa 200-300 m entfernt.

    Dazwischen liegt eine gemähte Rasenfläche, an die die Feuerstelle grenzt.

    Außerdem gibt es einen Unterstand, wo ein Räucherofen für Fische, ein Brotbackofen und diverse Kochstellen Platz finden. Ein Smoker für Zupffleisch ist anscheinend doch nicht vorhanden.

    Paar Meter weiter gibts noch einen zweiten Unterstand. Dort lagern auch etliche Biertischgarnituren. Im Hintergrund erkennt man eine Wiese mit drei Baumwollzelten. Dahinter ist der Hafen.

    Links neben den Zelten steht ein Holzhaus, in dem man bei Regenwetter Zuflucht finden könnte, aber das wird nicht nötig sein!

    Durch ein Fenster haben wir schon mal die Küchenausrüstung inspiziert.

    Wir haben die Insel auf einem angelegten Weg auch noch komplett umrundet. Bilder davon folgen später. Ihr seht, es ist alles vorhanden!