Mal gucken wo ich PTX in NICHT Rot auftreiben kann
z.B. hier: https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-…cht-50g-qm.html
Dieses Material sollte auch geeignet sein: https://www.extremtextil.de/ripstop-polyes…ter-60g-qm.html
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Willkommen im Forum! Ich kann dich zu deinem Vorhaben draußen in der Hängematte zu übernachten nur beglückwünschen. Es gibt keine bessere Outdoor-Erfahrung! Was dein Equipment betrifft (Amazonas-Rohrgestell und Underquilt aus Baumwolle), hast du noch durchaus Luft nach oben. Aber darüber kann man hier ja reden!
Ach so, von welcher Minimalistin hast du dich eigentlich neugierig machen lassen?
Was so lange geplant worden ist, musste einfach gut werden! Zu siebt haben wir ein Wochenende an einem schon im Dezember erprobten See südlich Berlins verbracht - und es hat wie immer großen Spaß gemacht! Mit dabei waren (in der Reihenfolge des Eintreffens) Furbrain, ich, droney, Moch, auf Stipvisite aus Chicago BoundryWaters, Omorotschka und noodles.
Schon der Hinweg vier Kilometer durch den Wald von der Busstation war am Freitag ein Genuss.
Die Frühankommer konnten sogar bei Sonnenschein aufbauen, der See hatte zu diesem Zeitpunkt noch eine dünne Eisfläche, die aber am nächsten Morgen verschwunden war.
Da es absehbarerweise kein ganz gemütliches Wetter werden würde, habe ich wieder mal mein Hot Tent mitgenommen (aber den running-Gag-Kommentar dazu will ich hier nicht noch mal wiedergeben
).
Für die langen Stunden am Ofen musste natürlich Holz gemacht werden. Dafür lagen jede Menge umgefallene Bäume bereit, die hier stilecht mit einer von Moch extra angefertigten Säge ofengerecht zerkleinert wurden.
Mit der Katanaboy von Moch habe ich aus einer umgestürzten Eiche Untersetzer geschnitten (eine Gelegenheit, auf die ich schon lange mal gewartet habe).
Der lichte Baumbestand ließ allen soviel privacy, wie sie nur haben wollten.
Ultralight waren wir zwar nicht gerade unterwegs, aber wir haben so gut gegessen und getrunken, wie ich jedenfalls schon lange nicht mehr draußen. Ich nehme an, dass die besten Bilder hier noch kommen, denn ich habe nur mein Handy mitgenommen, da ich wusste, dass wir einen Bild-Profi dabei haben.
Ich hoffe, ihr seid alle gut wieder zu Hause gelandet!
Ich glaube, dass du das Gestell so bauen kannst, wie in deiner Skizze. Nur würde ich darauf achten, dass die beiden Aufhängepunkte der Querhängematte gleich weit von den vertikalen Stützen entfernt hängen. Natürlich kann man sie auch so befestigen wie abgebildet, dass also ein Punkt sehr weit links und der andere fast in der Mitte der Querstrebe fixiert wird. Aber da treten (in der Mitte) viel höhere Kräfte auf.
Ich finde allerdings, dass man sich mit so einer Konstruktion doch das Zimmer verschandelt. Einen Tensa 4 oder Carbon Tree immer auf und abzubauen, ist aber auch keine Option. Mit geeigneten Befestigungen sollten die Wandanker auch in Porenbeton halten. Der dürfte allemal stabiler sein als meine Ziegelwände, in die ich ziemlich viele Löcher bohren musste, bis ich wirklich stabilen Untergrund fand. 4 Meter Abstand sollten auch kein Problem sein, mein (diagonaler) Abstand beträgt 7 m. Gegebenenfalls muss man eben etwas umräumen, damit alles passt.
Da meine Maschine Obertransport hat, benutze ich den auch meistens. Es geht aber auch ohne. Letztes Jahr war meine Maschine länger in der Reparatur und ich musste mehrere Matten mit meiner Pfaff 31 (Baujahr 1927) nähen. Für die Verarbeitung des hauchdünnen Netzes, das ich damals noch verwendet habe, habe ich den Druck des Füßchens so niedrig eingestellt wie möglich. Mit dieser Einstellung haben sich die Stoffbahnen sogut wie gar nicht verschoben und das Resultat sah aus wie mit Obertransport genäht.
Glückwunsch, die Matte sieht toll aus! Das Netzmaterial ist ein echter Hingucker. Wo bekommt man das?
Wie würdest du denn diesen Fehler vermeiden wollen? – Mir passiert das auch immer. Sonst müsste ich ja nach einiger Zeit ständig den Unterfaden ausfädeln, die Spule herausnehmen und schauen, ob noch genug Faden drauf ist.
Meine Pfaff Performance 5.0 hat einen Unterfadenwächter. Kurz bevor die Spule leer ist, bleibt die Maschine stehen und macht mich mit Piepton und Displaytext darauf aufmerksam. Ich wechsele dann bei abgesenkter Nadel die Spule und nähe einfach weiter. Der Oberfaden wird dadurch gar nicht unterbrochen und der Unterfaden ist auf einem kurzen Stück doppelt. Allerdings gibt es manchmal unten auch einen kleinen Knubbel, den man nochmal nacharbeiten muss. Aber auf jeden Fall vermeidet man so die fünf Zentimeter, die man nochmal nachnähen muss.
Hab das gerade mal probiert mit dem Nitto-Band. Hält nicht gut.
Sieht sehr schön aus - und mit Öse am Kordelaustritt!
Kannst du das nochmal genauer erläutern? Was ist da passiert? Welchen Durchmesser hatte die Schnur? Wie lange war sie am Baum befestigt? Wie verhalten sich die 40-45 cm zur Handgelenksbreite? Gibt es davon Bilder? So wie es jetzt dasteht, klingt es eher wie eine Bildzeitungsnachricht aus der Rubrik Vermischtes: "Baumwollschnur bringt beinahe Haus zum Einsturz".
Seit ich DCF verarbeite, bin ich ja auch ein Freund von Klebeverbindungen. Allerdings ist es bei gewebten Stoffen doch viel besser zu nähen. Falls du Zugang zu einer Nähmaschine hast, würde ich dir zu allererst dazu raten; wenn nicht, kannst du ja einen Klebeversuch unternehmen. Den Stoff würde ich aber keinesfalls aufrauen, da ist die Gefahr zu groß, die Webstruktur zu beschädigen. Silnet macht übrigens häßliche Flecken und hinterlässt auch nach Jahren noch eine merkwürdig glänzende, klebrige Oberfläche.
Willkommen! Was nutzt du denn für eine Hängematte?
Na klar, Schlangen meiden Menschen, gleich gar, wenn sie sie so passiv verhalten, wie Schläfer das üblicherweise tun.
Ich hätte noch einen Namibia-Lesetipp für barfuß : Den Reisebericht von Carmen Rohrbach: Namibia. Dort ist allerdings auch zu lesen, dass sie einmal vor einer Schwarzen Mamba fliehen musste, die sich anscheinend (und recht untypisch) äußerst aggressiv verhielt.
Und dann natürlich: Henno Martin: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste. Zwei junge Deutsche entziehen sich 1939 der drohenden Internierung und verstecken sich zwei Jahre in einem entlegenen Teil des Kuiseb Canyon. Von Schlangen ist da zwar soweit ich mich erinnere keine Rede, aber das Buch ist ein Namibia-Klassiker, auch wenn sich kein deutscher Verlag dafür gefunden hat.
Wenn man die Schlaufe im richtigen Winkel annäht, verrutscht da nichts.
Beim Frühstück habe ich das Thema noch mal mit meiner Frau besprochen, die sich daran ganz anders erinnert. Demnach hat unser Guide uns davor gewarnt, unter Bäumen mit Nestern von Webervögeln zu picknicken. In deren Nester versuchen nämlich Schlangen einzudringen, die also sehr wohl auf Bäumen zu finden sind. Die Webervögel reagieren darauf ihrerseits, indem sie die Zugänge zu den Nestern unten anbringen, damit die Schlangen nicht so einfach hineinfinden.
Ich bin mal auf einer Safari in Namibia gewesen, und als wir eines Nachts am Feuer saßen, entdeckte unser Guide eine Spitting Cobra, die sich näherte. Die hat er dann in einer Pappkiste gefangen und als wir weiterfuhren wieder freigelassen. Schlangen auf Bäumen gibt es meines Wissens aber dort nicht.
Verrätst du uns, wozu das laubfarbene Beutelchen unter der schwarzen Biene dient? Und ja, ebenfalls noch ein gesundes Neues!
Kanirope 2,5 mm spleisst sich nicht leicht und auch nicht gut, weil man immer aufpassen muss, dass man die 12 Stränge nicht auffasert. Nimm lieber Amsteel, das hat nur 8 Stränge und spleisst sich prima.
Ich benutze DCF seit einem Jahr und finde, dass es außer dem enormen Preisnachteil nur Vorteile hat. Das Packvolumen ist nur dann um einiges größer, wenn man es zusammenknüllt, was ich nie mache. Zusammengefaltet hat es ein sehr kleines Packmaß. Was die Haltbarkeit der Klebeverbindungen angeht, kann ich bestätigen, dass auch Temperaturen von knapp 100 Grad kein Problem darstellen, wenn man 3M Klebeband verwendet, wie ich bei meinem DCF Hot Tent. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7708-wintertour-in-den-alpen-mit-ul-ausrüstung-teil-3-erfahrungen/
Wirkliche Langzeiterfahrungen kann ich zwar noch nicht dokumentieren, aber was mir sehr gefällt, ist die völlig unkomplizierte Reparierbarkeit von DCF. Man klebt einen Patch auf eine durchgescheuerte oder sonstwie angegriffene Stelle - und fertig. Diese Stelle ist nicht nur dauerhaft repariert, sondern auch sehr unauffällig, was bei gewebten Stoffen so kaum gelingt.
Dazu kommen die absolute Wasserdichtigkeit, der fehlende Stretch und die einfache Verarbeitbarkeit (die freilich hauptsächlich für MYOGer interessant ist), die Silnylon gegen DCF uralt aussehen lassen. Ich werde DCF definitiv noch sehr häufig einsetzen und habe auch schon etliche Projekte geplant, mit denen ich mir das Wanderleben in Zukunft leichter machen werde.