Die Bruchlast wird beim Spleissen so gut wie nicht verringert. Gerade Whoopie Slings sind diesbezüglich aber eine Ausnahme: Dort, wo das lose Ende den einfach geführten Hauptstrang einseitig (asymmetrisch) verlässt, wird die Bruchlast um bis zu 30% reduziert. Daher kommst du wohl auf die von dir genannte Zahl.
Dyneema hat viele Vorteile und einen grossen Nachteil: Das Material kann "kriechen" (engl. creep). Ich weiss nicht, ab welcher Belastung dieses Phänomen beginnt. Kriechen geschieht – wie der Name sagt – schleichend und kann dann ganz plötzlich zum Reissen des Materials führen. Das dürfte bei unserem Thema hier keine grosse Rolle spielen, ist aber z.B. bei der Abspannung von Masten, die unter Dauerbelastung stehen, von Bedeutung. Da muss man die Seile regelmässig überprüfen und bei Bedarf auswechseln.
Die Information habe ich aus diversen der oben verlinkten Publikationen von Samson Rope und von anderen Links. Zudem habe ich mal auf einer Wanderung einen vom Fach getroffen; da haben wir dann etwas gefachsimpelt. 
Grob gesagt kommt es bei Dyneema zu folgenden "Verlängerungen":
- Anfangsphase (erste Belastungen): Das Geflecht setzt / streckt sich. Das ist ein rein physischer Vorgang (keine Veränderung auf molekularer Ebene).
- Dann die elastische Dehnung (schadet dem Material nicht und ist reversibel)
- Ab einer gewissen Belastung setzt die plastische Dehnung ein (die Fasern werden auf molekularer Ebene verlängert; nicht reversibel, also Schädigung des Materials). Ich weiss nicht, ab welcher Belastung diese Dehnung einsetzt.
- Und dann das Kriechen (creep). Auch da weiss ich nicht, ab welcher Belastung dieses für Dyneema typische Phänomen einsetzt. Es ist in gewisser Weise der plastischen Dehnung verwandt, setzt aber – wenn ich das richtig verstanden habe – schon bei geringeren Belastungen ein als die plastische Dehnung. Voraussetzung für das Kriechen ist permanente Belastung über einen längeren Zeitraum. Ob die regelmässige Nutzung der Hängematte bereits ausreichen könnte, weiss ich nicht. Vielleicht wenn man keinen ordentlichen Sicherheitsfaktor einberechnet und wirklich jede Nacht darin schläft...?
Ergänzung: Es spielt beim Kriechen und der plastischen Dehnung anscheinend eine grosse Rolle, um welchen Werkstoff es sich handelt. Es kann sein, dass die beiden Begriffe bei UHMWPE (z.B. Dyneema) ineinander greifen. Für das Kriechen spielt jedenfalls die Belastung, die Einwirkungsdauer der Belastung und die Temperatur eine Rolle. Ich bin weder Chemiker noch Physiker und kenne mich da im Detail nicht aus.
PS: Schotstek (nicht Schotsteg): Der Knoten wird gesteckt, nicht "gestegt".