Beiträge von Waldläufer70

    Ich zähle mich ja (noch) nicht zu den Bikepackern. Doch will ich hier einen kleinen Tipp - vielleicht habt ihr bessere - einbringen:

    Ich habe mich kürzlich aufs Mountain-Bike gesetzt und wollte mal wieder eine etwas grössere Runde radeln. Dazu wollte ich gerne meine Brücken-Hängematte mitnehmen. Allerdings benötigt man dafür ja Spreizstangen, die sich in einer kleinen Tasche nicht unterbringen lassen.

    Nach kurzem Nachdenken bin ich auf folgende Lösung gekommen. Dazu benötigt man:

    • 2 Ringe aus stabiler Gummischnur
    • 2 Mini-Karabiner oder Schlüsselringe (etc.)

    Zur Veranschaulichung muss - anstelle des Rahmens am Fahrrad - der Schlauch des Staubsaugers herhalten:

    Vielleicht ist die Idee ja hilfreich oder regt zu besseren Lösungen an. Oder ihr habt bereits eure eigenen Lösungen gefunden.

    Ich hatte damals unter dem Video noch den folgenden Kommentar abgegeben:

    "Das funktioniert durchaus so, wie du es hier zeigst. Allerdings ist es nicht nötig, die Aufhängung aus der Hängematte auszufädeln:
    - Entfernen der Schnalle: "Prusik" etwas lösen, um die Schnalle ziehen und durch die Schnalle zurückführen. Der "Prusik" ist nun nur noch einfach. Nun das Gleiche nochmals wiederholen und die Schnalle ist weg.
    - Einfädeln der Schnalle: Ende der Schlaufe durch die Schnalle ziehen und über die Schnalle legen. Der "Prusik" ist nun einfach. Nun das Gleiche nochmals wiederholen und er ist doppelt."

    Ich habe die Ränder nach dem Ankleben und festnähen mit Silikon überpinselt. Aus meiner Sicht ergibt das keine Probleme: Silnylon tendiert nicht zum Ausfransen, da die Silikonisierung die Oberfläche gut stabilisiert. Das Überpinseln versiegelt dann die Ränder noch zusätzlich.

    Ich habe bei einem meiner Tarps die Verstärkungen aufgeklebt (SilNet) und anschliessend die Ränder festgenäht. Die Nähte habe ich anschliessend noch einmal mit Silikon (SilNet) abgedichtet.

    Waldläufer70
    12. Juli 2019 um 20:02

    Ich glaube, man kann auf das Nähen verzichten, wenn man das passende Elastosil nutzt. Allerdings - wenn ich mich richtig erinnere - sollen dessen Dämpfe und auch das Produkt selber recht aggressiv sein. Und ich weiss auch nicht mehr, welches Produkt man verwenden sollte. Das war hier im Forum vor Jahren mal Thema.

    EDIT: Gerade hier wieder gefunden:

    Hammock Goofy
    21. April 2020 um 10:43

    Ich habe einen bei YT gesehen der extra die Breitseiten mit einem auslaufenden Bogen ausschneidet, wahrscheinlich aus dem gleichen Grund.

    Dazu müsste man jetzt wissen, in welcher Richtung der Bogen geht. Ich kenne es auch genau anders herum um der Calf Ridge entgegenzuwirken.

    Min 5. Er schneidet einen leichten Bogen der nach außen geht:

    Ich habe das bei meinen meisten Hängematten auch und zwar so gemacht (genau umgekehrt wie im Video):

    Waldläufer70
    16. Dezember 2017 um 16:51

    Ist allerdings schon eine ganze Weile her...

    Der "Robert-Louis-Stevensen-Weg" von Le Puy-en-Velay nach Süden durch die Cevennen soll tatsächlich sehr schön sein, allerdings teilweise recht exponiert auf den Hügelkämmen der Cevennen.

    Solche Angebote gibt es in diversen Ländern Europas (googeln). Frankreich ist allerdings tatsächlich ein sehr schönes Land zum Wandern. Hat mir immer sehr gut gefallen, wenn auch bisher jeweils ohne Esel (abgesehen bisweilen von mir selber).

    meine ersten Biketaschen waren noch von Karrimor..............Ortlieb gab es da noch nicht 😄

    Davon habe ich tatsächlich noch 2 Paar. Ortlieb war damals erst im Aufkommen.

    Ich denke, dass der Hauptunterschied ist, dass wuppitom als "Radwanderer" Langzeittouren gemacht hat und die meisten "Bikepacker" hier maximal Tages- bis Mehrtagestouren machen. Klar, dass man dann weniger Gepäck dabei haben muss!

    Ich kenn's vom Pilgern: Für fünf Monate Pilgern habe ich versucht, alles zu Hause zu lassen, von dem ich ausgehen konnte, dass ich es nicht brauche. Gehe ich nur drei Tage wandern, dann kann es sogar passieren, dass ich mehr mitnehme: Zum einen gebe ich mir dann vielleicht nicht gleich viel Mühe bei der Wahl dessen, was ich mitnehmen möchte/muss, zum andern ist die Versuchung gross, etwas mehr mitzunehmen, weil ich mir dann das Waschen oder andere "Organisationsarbeiten" sparen kann.

    Oder mach dir Gedanken über die Anschaffung einer "Cross Hammock" mit passender Isomatte. Der Hersteller ist selber oft als Bikepacker unterwegs. Oder nicht, Cross Hammock?

    Jedenfalls hättest du damit beide Möglichkeiten: zwischen Bäumen und am Boden. Vielleicht hat am Treffen ja jemand eine "Cross Hammock" dabei?

    Ich weiss das nicht mehr so genau. Aber wenn du es gerade ausprobiert hast, dann weisst du doch, wo die Dreifachnaht zu liegen kommt. Dann überlegst du dir, ob du die lieber aussen oder innen haben möchtest und legst die Stoffe entsprechend bereit.

    Die Randnähte kommen ohnehin erst später. Wenn der Stoff auf beiden Seiten silikonisiert ist, kannst du auch anschliessend noch entscheiden, wo bei deinem Tarp oben und unten sein sollen.

    Oder verstehe ich etwas falsch?

    In Deutschland, der Schweiz und in Frankreich sehe ich für dein Vorhaben keine grösseren Probleme. Erst beim Eindunkeln aufbauen, abseits von Ortschaften oder aber bei einer Waldhütte, wo es auch Tische und Bänke gibt. Allenfalls erklären, dass man den Jakobsweg geht - äh - rollt, länger unterwegs ist und daher aufs Geld achten muss, kann auch nicht verkehrt sein.

    In Spanien hätte ich gewisse Bedenken, wie gut das klappt. Aber zur Not kannst du ja dann Hängematte und Tarp und die überflüssige Isolierung nach Hause schicken. Das funktioniert eigentlich zuverlässig.

    Ich bin den Weg vor zehn Jahren gegangen (ab der Schweiz), habe aber auf Herbergen gesetzt und in Spanien war es bereits Ende November, Dezember und Januar. Von dem her lassen sich unsere Reisen nicht wirklich vergleichen.

    Gutes Gelingen jedenfalls!

    Also vom Nähen her würde ich es wohl wieder so machen. Klar, das Tarp wird etwas schwerer, aber für mich ging es um eine Vereinfachung des Nähens.

    In der praktischen Anwendung konnte ich keine Nachteile erkennen.

    Auch ich hatte mir überlegt, die eingenähten Bänder gleich als Abspannpunkte zu verwenden. Aus praktischen Überlegungen bin ich aber davon abgekommen. Vielleicht findest du ja eine Lösung.