Beiträge von Waldläufer70

    Veloplus, eine Schweizer Firma, die mit Fahrradzubehör angefangen hat, hat soeben das erste Fahrrad für Erwachsene auf den Markt gebracht: das Cumpan.

    Wenn ich mir ein neues Fahrrad kaufen würde, würde ich mir das wohl genauer anschauen, weil mir das Konzept (Nachhaltigkeit, hohe Lebensdauer, Modularität) sehr gut gefällt.

    Es gibt vier Modelle des "Cumpan". Das "Cumpan Gioven" ist ein fürs Bikepacking konzipiertes Gravelbike und vermutlich eher auf der schweren Seite(?). Was sagen unsere Bikepacker (und andere Fahrrad-Interessierte aus dem Forum) dazu? Gibt es Vergleichbares aus Deutschland?

    Hier noch weitere Informationen.

    PS: Ich habe nichts mit der Firma zu tun, ausser dass ich dort schon Zubehör gekauft habe und immer gut und unaufdringlich beraten wurde.

    Die Brückenhängematte wird von den Enden gespannt; das Feldbett von den Seiten.

    Die Brückenhängematte wird zwar von den Enden gespannt; der Stoff wird dadurch aber zwischen den Seiten gespannt. Das ist auch das Problem bei Brückenhängematten: Der Stoff wird quer und nicht längs belastet. In Querrichtung haben aber viele Stoffe eine geringere Belastungskapazität. Aber das ist eher off-topic ...

    Dann nehme ich gern noch ein paar Empfehlungen. Nähen kann ich. Hatte nur nicht sooo große Lust, aber einen Versuch ist es Wert…

    Wichtig beim Nähen ist, dass du den Stoff am Kopf- und Fussende exakt dem Ripstop-Muster entlang zuschneidest und genauso sorgfältig umnähst.

    Bei einer "Wellenlinie" ist die Hängematte mit viel Glück sehr bequem, mit grosser Wahrscheinlichkeit aber nicht so bequem.

    Im Grunde spricht doch nichts gegen einen ausreichend langen Topquilt:

    Ich war schon froh darum, dass ich mir in einer Nacht, die kälter war als erwartet (Temperatur und Wind), den Quilt komplett über den Kopf ziehen konnte (was ich wegen der befürchteten Feuchtigkeitsprobleme zuerst nicht wollte): Es sorgte für den Unterschied zwischen Frieren und einer erstaunlich angenehmen Nacht. Klar, das Atmen unter der Decke ist bei Daune nicht ideal. Die Decke schien mir am nächsten Morgen aber nicht feuchter als sonst. Und wenn es die Ausnahme bleibt, sehe ich kein Problem.

    Wenn ich auf einer Isomatte schlafe, schlafe ich oft auf dem Bauch. In Bauchlage sind die Füsse gestreckt und der Körper dadurch bedeutend länger. Auch da bin ich über etwas zusätzliche Länge jeweils froh.

    Und wenn der Kopf zusätzlich geschützt werden möchte, dann hilft eine Mütze / separate Kaputze / etc.

    PS: Ein flauschiges Daunenkissen finde ich auch eine gute Wahl. Es gibt dem Kopf etwas Halt und wärmt Kopf und Nacken zusätzlich. Ich vermute, dass sakura an so etwas denkt, dafür aber gerne die "Ecken" des Topquilts verwenden möchte.

    Den Vergleich verstehe ich nicht:

    - den Anhänger muß ich - im Gegensatz zum Rucksack - ja nicht tragen. (Vielleicht entspricht der Kraftaufwand um 6 kg hinterherzuziehen dem 1 kg, das ich sonst tragen müsste?)

    - der Anhänger trägt doch viel mehr und schwereres Gepäck. Wenn ich nur wenig und leichtes Gepäck habe, brauche ich schließlich keinen Anhänger, oder?

    Wir reden ja nicht von flachem Gelände, sondern von Steigungen. Und da merke ich die zusätzlichen rund 7 kg (mit Packtasche) deutlich stärker als mit dem (nur etwa 1 kg schweren) Rucksack beim Wandern.

    Wenn ich 10 kg Ausrüstung mitnehmen möchte, dann wuchte ich - in meinem Vergleich - 11 kg zu Fuss den Berg hoch. Mit dem Anhänger sind es um die 17 kg (die wasserdichte Packtasche ist vergleichsweise schwer). Auch ist der Schub des Anhängers im Gefälle stark spürbar. Die zu bewältigende Energie nimmt ja im Quadrat zur Geschwindigkeit zu.

    Bergauf darf ich mit dem Fahrrad eine gewisse Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten, ohne absteigen zu müssen. Die rund 17 kg muss ich dann in diesem Mindesttempo den Berg hochwuchten. Den Berg hoch wandern kann ich demgegenüber beliebig langsam.

    Das ist sicher richtig. Allerdings fand ich das auch, wenn ich mit voll beladenem Fahrrad eine leichte Steigung hinauffuhr. Ob es einen Unterschied macht, ob das Gepäck am Rad befestigt ist oder auf dem Anhänger liegt, weiß ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr das Gewicht als solches ist. Wer mal mit einem Kind im Kindersitz über dem Gepäckträger gefahren ist, weiß, was ich meine....

    Ich habe da eher auf "den Anhänger spürst du nicht" reagiert. Das stimmt in flachem Gelände. Sobald es bergauf geht, wird es anstrengend. Der Vorteil des Anhängers gegenüber Packtaschen ist, dass der Schwerpunkt tief bleibt und das Rad selber nicht zusätzlich belastet wird (ausser die Bremsen, wenn es runtergeht). Im Vergleich zum Wandern: Der leere Anhänger wiegt bereits gute 6 kg, ein Rucksack für die gleiche Ausrüstung wiegt oft weniger als 1 kg.

    Ich habe den Anhänger "BoB YAK" seit einem Jahr auch. Das Rad fährt sich damit sehr angenehm. Allerdings finde ich, dass man das Gewicht des beladenen Anhängers in jeder Steigung sehr deutlich spürt. Den von jenshelge erwähnten Reifen könnte ich mir aber mal anschauen, auch wenn die Last dadurch natürlich nicht leichter wird. Meine bisherige Erfahrung mit dem Anhänger bezieht sich auf ein paar wenige Ausfahrten mit dem für längere Touren zu erwartenden Gepäck. Vorstellen könnte ich mir mit dem Anhänger eine längere Tour einem Fluss entlang, insbesondere in Richtung Meer. (PS: Ich lebe in der Schweiz, wo längere flache Strecken abseits von Flüssen eher selten sind.)

    Habs mal jetzt so gefädelt.

    So scheint es jetzt zu halten. Danke für die Tipps.

    Ja, so ist es richtig! :)

    Und hier noch die Anleitung vom Hersteller:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.