Beiträge von Waldläufer70

    Mein Bruder hat in Island (mit dem Auto) als Aufenthalts- und Küchenzelt das Quechua Base Seconds von Decathlon genutzt. Darin war gemäss seiner Aussage für vier Personen mit Campingtisch und Campingstühlen angenehm Platz und es hat gut vor Regen und Wind geschützt. Auf- und Abbau gehen mit etwas Übung sehr flüssig. Der Abbau kann zu Beginn etwas Mühe bereiten, bis man weiss, wie man das Gestänge "verdrehen" muss, damit alles wieder in die Verpackung passt. Allerdings scheint es dieses Zelt (neu) nicht mehr zu geben. Ich muss mal schauen, ob ich noch ein Bild finde...

    ... Voilà, das ist es: https://wurfzelt-test.info/quechua-wurfze…e-seconds-test/

    Hier noch ein kurzer Überblick über das Zelt. Und dann, wie man es wieder zusammenfaltet (etwas deutlicher).

    Allerdings sind die hier im Faden vorgestellten Tipis aus Baumwolle natürlich schon viel toller!

    Da bin ich mittlerweile nicht mehr so sicher. Gerade bei den klassischen Underquilts mit Eckenaufhängung hatte ich den Eindruck, dass der Quilt umgedreht wärmer ist. Vermutlich weil er nach innen loftet und die Löcher füllt. Beim Wooki habe ich diese Technik noch nicht ausprobiert, weil ich keine Luftlöcher hatte. Ich denke, dazu müsste man ihn auch umwhippen.

    Ich hatte da insbesondere an den Wooki gedacht. Ich probiere das aber mal mit meinem Incubator aus. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass es mir dabei unter dem Gesäss die Daune ziemlich platt drückt. Ich hoffe, ich denke dran.

    Man könnte ja mal probieren, den Wooki verkehrt herum (unterseite nach oben) an der Hängematte zu befestigen. Damit würde er für die andere Liegerichtung passen. Nun wäre zwar die Isolationsschicht zwischen HM und UQ eingequetscht, aber wenn man die Wooki-Aufhängung etwas lockert, so daß die Isolation kaum zusammengepresst wird ...

    Man könnte das versuchen. Ich denke aber nicht, dass es funktionieren würde.

    Das Geheimnis der Daunen-Unterquilts besteht ja darin, dass eine knapper geschnittene Stoffschicht satt am Hängemattenstoff anliegt, während die Stege dafür versorgen, dass die Isolation überall etwa gleich dick ist und die Daune sich weitgehend gleichmässig verteilt. Der grösste Teil der Daune wird – bei ausreichend differenziellem Schnitt – tendenziell an den tiefsten Punkt der Hängematte rutschen.

    Bringt man die kürzere Stoffschicht aussen an, so wird man dort, wo man am tiefsten in den Hängemattenstoff einsinkt, die Daune am stärksten (wenn nicht sogar ganz) zusammendrücken.

    Aber wie gesagt: Probieren könnte man es natürlich.

    Ein besseres Gefühl habe ich natürlich, wenn die Prusiks möglichst nahe am Baum sind. Dafür nehme ich auch gerne wieder den etwas größeren Abstand zwischen Tarpfirst und Hängematten-Ridgeline in Kauf.

    Wenn es dir egal ist, wenn die Enden des Tarps etwas steiler nach oben zeigen, brauchst du das nicht in Kauf zu nehmen. Sie hier (etwas theoretischer betrachtet), hier (mit Schaubild) und hier (ganz praktisch).

    Ansonsten ist es so, dass die Spannung auf dem First des Tarps, wenn man es nicht nahe am Baum befestigt, von den folgenden Faktoren abhängt:

    • Distanz vom Baum bis zur Tarpbefestigung
    • Dehnung der Baumgurte
    • Hängewinkel der Hängematte
    • Last in der Hängematte

    Aus diesen Grössen ergibt sich, ob sich die Spannung auf das Tarp bei Belastung erhöht, abnimmt oder gleich bleibt (sehr unwahrscheinlich). Mit einem Stück Gummiseil ist man dann jeweils auf der sicheren Seite. Und etwas Vorsicht beim Belasten, wie von dir beschrieben, ist natürlich auch nie verkehrt.

    PS: Was Derek Hanson in seinem bekannten Video erzählt, ist aus meiner Sicht nicht korrekt. Die von ihm vorgeschlagenen 30° funktionieren beim Zusammenspiel seines Setups mehr oder weniger zufällig. Primär geht es darum, dass die Dehnung der Baumgurte zum gewünschten Hängewinkel passen. Je dehnbarer das Gurtmaterial, desto steiler sollte der gewünschte Hängewinkel sein, damit es funktioniert. Statt den Hängewinkel zu vergrössern, könnte er auch eine weniger dehnbare Aufhängung verwenden. (Meine aktuelle Sicht der Dinge aufgrund von Beobachtungen an der Brückenhängematte.)

    Was soll ich sagen? – Tolles Ding! Mit den Whoopie Hooks kann ich die INOX-Ringe an den beiden Tarp-Enden einfach ein- und wieder aushängen und dann die Prussiks auf Spannung am Gurtband ziehen.

    Du hast keine Gummischnüre integriert, oder, Furbrain? Hattest du nie Bedenken, dass du plötzlich zu viel Spannung auf dem Tarp hast? Oder setzt du die Prusiks auch möglichst nahe am Baum? Irgendwie klingt das, was du da schreibst, aber nicht so... :/

    Mir wäre ja die Möglichkeit die Liegerichtung ändern zu können nicht so wichtig wie das von Gummikordeln uneingeschränkte Liegen ohne große Luftlöcher zwischen mir und dem Underquilt. Aber jeder muss selber wissen, wo seine Prioritäten liegen.

    Mir ging es nicht darum, was einem wichtiger ist. Mir ging es darum, deutlich zu machen, dass der Wooki die Liegerichtung vorgibt. Das sollte man wissen, bevor man sich einen kauft.

    Das Geld für den Cumulus Selva würde ich mir sparen und in einen Wooki investieren.

    Ich habe mir bisher keinen Wooki gekauft, weil ich gerne die Liegerichtung ändere. Im Standard-Wooki liegt man Kopf links, Füsse rechts. Man kann ihn aber auch umgekehrt anfertigen lassen (Lefty: Kopf rechts, Füsse links).

    Wenn es einem egal ist, in welche Richtung man liegt, respektive wenn man eine bevorzugte Richtung hat, dann dürfte der Wooki der bequemste Unterquilt sein, den es heute auf dem Markt gibt.

    Längerfristig macht es die Isomatte kaputt, kurzfristig hat die Isomatte eine gewisse Tendenz zum abhauen.

    Mein Eindruck ist auch, dass die aufblasbaren Isomatten (5cm und dicker) in Hängematten auf Dauer Schaden nehmen. Dafür sind sie nicht unbedingt konstruiert. (Zumindest bei Exped hatte ich diesen Eindruck.) Keine Probleme diesbezüglich sollte es mit den selbstaufblasenden Isomatten geben; die halten schon einiges aus. Aber das Problem des Verrutschens in der Hängematte bleibt auch da mehr oder weniger bestehen.

    Ein Freund hat sich vor etwa zwei Jahren eine Blackbird XLC gekauft und nutzt darin gerne die «Retkipatja» von Savotta. Die nutzt er gerne auch am Boden. Die Isomatte dürfte von April/Mai bis Ende September/Oktober warm genug sein. Die Matte ist unten gummiert, hat seitlich «Flügel», scheint gut in Position zu bleiben und ihn ausreichend vor Kälte von unten zu schützen. Allerdings habe ich ganz stark die Befürchtung, dass das in der XLC auch nur gut funktioniert, weil die über ein Moskitonetz verfügt, das der Isomatte und dem Schläfer recht eindeutig die Liegeposition vorgibt.

    Vielleicht hier?

    JA!!! :) Danke für die Erinnerung!

    Ich habe gerade noch die Damen meines Vertrauens in Bezug auf textile Arbeiten bezüglich der Kam Snaps gefragt. Bin schon auf die Antworten gespannt.

    Ansonsten würde ich dann vielleicht auch auf die Druckknöpfe von Prym zurückgreifen. Wichtig ist mir nämlich auch, dass ich die Knöpfe möglichst bald habe, so dass ich mich ans Werk machen kann. Schliesslich kommen die Sommerferien schon bald! :)

    Vielen Dank euch beiden!

    Ich hätte schwören können, ich hätte den Begriff «Kam Snap» bei Mittagsfrost schon einmal in einem Beitrag hier gelesen. Über die Suchfunktion hatte ich nichts gefunden. Und bei Extremtextil.de scheint es nur Druckknöpfe von Prym zu geben. Da habe ich heute Morgen kurz geschaut. Hat da auch jemand Erfahrung mit Prym?

    Sonst muss ich mal schauen, wo ich die Kam Snaps bekommen kann (Versand in die Schweiz, lieber nicht aus China).

    Ich brauche ja nur in jeder Ecke einen Druckknopf, um aus der flachen Hülle eine Art «Quader» zu machen. Viel müssen die nicht aushalten. Von der Bedienung her könnten die T5-er die richtigen für mich sein. Andererseits mache ich die vier Druckknöpfe am Abend bei Bedarf zu und öffne sie am Morgen eventuell wieder. Ich weiss noch nicht, wie sich das dann in der Praxis entwickeln wird. Ich möchte einfach die Möglichkeit haben, der Hülle durch Schliessen der Druckknöpfe etwas Form zu geben (sie wird dann schmaler und höher), damit sie sicher unter dem Tarp bleibt und keine Ecke plötzlich ungewollt im Regen landet.

    Hat denn keiner die genauen Gewichte der beiden ?

    Die genauen Gewichtsangaben stehen in den Links ja da!

    Die beiden verlinkten Stoffe sind vom Gewicht her erstaunlich ähnlich, da dieser 70D-Stoff eher lose gewebt ist. Der wird aber wohl nicht mehr produziert und wird bald auslaufen. Ansonsten sind 70D-Stoffe eher etwas schwerer. Ein weiteres Beispiel zum Vergleichen:

    Diese Stoffe sind aber beide leider nur rund 150cm breit. Hexon 1.6 gibt es auch in einer weiten Version (siehe oben).