Beiträge von Waldläufer70

    Wenn du die Hängematte gleich steil nach unten abspannst, wie sie hängt, wird das Dreibein nahezu ideal nach unten belastet. Die Belastung ist dann aber auch relativ hoch: bei 30° Hängewinkel die Hälfte des Körpergewichts (ohne Berücksichtigung von Bewegungen, die die Belastung erhöhen). Spannst du hingegen zum Dach ab, so wird die Belastung des Dreibeins

    • asymmetrisch (negativ)
    • deutlich geringer (positiv)

    Der positive Aspekt dürfte aus meiner Sicht deutlich überwiegen.

    Aber von meiner Seite jetzt genug "Physik" für heute... ;)

    Wenn man den Ständer bei Befestigung am Dach nutzt, liegt vermutlich nur ein Bruchteil der Hälfte des Körpergewichts auf dem Ständer auf. Das hängt vom Winkel ab.

    Wird der Ständer aber zum Boden abgespannt, dann ist die Belastung des Ständers viel höher.

    Etwas salopp gezeigt:

    Wenn ich mit dem schwarzen und dem roten Pfeil ein Kräfteparallelogramm anfertige, ist die resultierende Kraft gegen unten recht klein. Mache ich das Gleiche mit dem schwarzen und dem grünen Pfeil, so ist die resultierende Kraft nach unten deutlich grösser.

    In Wirklichkeit ist nur der rote Pfeil etwa gleich gross wie der schwarze. Der grüne Pfeil wäre in Wirklichkeit ein ganzes Stück länger als der rote, was die nach unten wirkende Kraft weiter erhöht.

    Das nur als grobe Annäherung...

    Fazit: Petromax-Ständer höchstens als Unterstützung des Seils vom Dach her nutzen!

    Ja, als Unterstützung des nach wie vor am Dach befestigten Seils sollten sich da bei Personen bis ca. 55 kg keine Probleme ergeben. Wenn man sich sorgfältig in die Hängematte setzt und auch nur vorsichtig bewegt, kann man die Hängematte auch mit mehr Gewicht nutzen (Grenze bei ca. 80 kg, wenn man sich sanft bewegt wie ein Schmetterling). ;)

    Edit: Stimmt nur, wenn das Seil von der Auflage horizontal abgespannt wird. Wird das Seil nach oben abgespannt, dann wird die Belastung des Ständers kleiner als etwa 50% der Hängemattenlast, wird es nach unten abgespannt, so wird die Belastung höher.

    Wenn man mit dem Petromax-Ständer das eine Seil etwas anhebt, so lastet dort – senkrecht nach unten – nur etwa die halbe Hängemattenlast drauf. Zumindest gemäss meiner bescheidenen Sicht der Dinge. Zudem hat der Ständer bestimmt auch etwas Reserve.

    Falsch: deutlich weniger als die Hälfte (siehe unten).

    Ob ich selber das ausprobieren würde, ist natürlich wieder eine ganz andere Frage...

    Den, bei dem man verschiedene Höhen am Kopf- und Fussende einstellen kann, gibt es offiziell nirgends. Der andere findet sich hier:

    Hängematten-Rechner mit Grafik (metrisch)

    Eine etwas höhere Spannung der Firstleine ist aus meiner Sicht nicht so schlimm. Wenn ich mich nicht täusche, ist die Firstleine der Warbonnet-Hängematten aus AmSteel 7/64" (ca. 2,5 mm Durchmesser). Da ist die Dehnung nur gering.

    Du hast da einen Hängewinkel von rund 31°. Das ist doch perfekt. Also wenn dir die Hängematte nicht zu tief hängt, ist doch alles perfekt.

    (Ich habe mir vor ein paar Jahren mal einen kleinen Rechner gebastelt, bei dem ich auch verschiedene Aufhängehöhen eingeben kann. Ist manchmal noch praktisch...)

    Du spannst ein (Statik-)Seil zwischen den beiden Punkten wo gerade die HM hängt und hängst dich dann in dieses Seil ein (Butterfly knot z.b.). Damit hast du Abspannpunkte die näher zusammen sind und weniger Belastung auf der HM.

    Aus meiner Sicht geht es darum, die Belastung der Dächer zu reduzieren. Die Hängematte ist ja mit 31° eher wenig respektive "normal" belastet. Mit dem Statikseil erhöhst du die Belastung der Dachbalken – je nach Vorspannung des Seils – enorm. Das kann schnell gefährlich werden. Am schlimmsten wäre ein "Statikseil" aus Dyneema, weil das am wenigsten nachgibt.

    Ich bezahle bei Paypal immer in der Originalwährung (Umrechnung deaktivieren). Das allerdings nicht nur wegen des oben genannten Grundes. Wenn ich in CHF umrechnen lasse, dann kassiert Paypal für seinen "Umrechungsservice" und mein Kreditkartenanbieter berechnet mir dennoch eine Fremdwährungstaxe, weil sie Paypal irgendwie als "Fremdwährung" ansehen. Den Fehler habe ich nur einmal gemacht. – Man muss hier also "doppelt" aufpassen.

    Mir sind noch nie Beine, Füße oder Zehen eingeschlafen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei den Beinen auch darauf ankommt, wie lang die Beine sind. Bei eher langen Beinen kann es schon zu zusätzlichem Druck auf die Kniegelenke bis hin zu den Fersen oder Zehen kommen, weil da die "Biegung" der Hängematte im Verhältnis zur Körpergrösse eher grösser ist (ausser man hat eine entsprechend längere Hängematte); dann relativiert sich das wieder ein Stück weit. Aber auch das Verhältnis von Länge der Beine zur gesamten Körpergrösse spielt eine Rolle. Sind die Beine im Verhältnis eher lang, so kann der Druck auf Knie, Fersen oder Zehen – je nach Liegeposition – auch wieder zunehmen.

    Ist halt bei Google & Co so: Man bekommt ein gutes, kostenloses Angebot, dafür gibt man allerlei Daten preis. Die Tendenz vieler Firmen geht immer mehr in Richtung dieses Geschäftsmodells. Bei Windows ist es – nach meiner Einschätzung – noch krasser: Da bezahlt man einiges fürs Produkt, wird aber dennoch (immer wieder) dazu gedrängt, möglichst viele Daten preiszugeben. Im Übrigen bin ich auch kein Freund davon, meine Daten zu verbreiten.

    Tolle Ideen.

    Sicher geht das auch als Maurerschnur-Endlessloop-Kette (Daisychain), aber mit Nama claws natürlich sehr elegant.

    Da könnte man theoretisch in die Spleissung eine Sollbruchstelle einbauen (bei UQ Aufhängung prinzipiell auch reparabel), also Spleisslänge pro Durchmesser? Hat da jemand Berechnungsgrundlagen (für Zingit oder Maurerschnur)?

    Adjustable Ridgeline Calculator

    Die Angaben stammen von Samson Rope. Bei besonders glatter Schnur müsste man die Spleisse etwas verlängern, bei eher rauer Schnur, kann der Spleiss vielleicht sogar etwas kürzer ausfallen.

    PS: In diesem Dokument von Samson Rope finden sich alle Angaben, die auch dem genannten Rechner zugrunde liegen.

    Danke für eure Antworten!

    Ich hatte das Cover übrigens nur über den Quilt liegen, geatmet habe ich bei den etwa -4°C draussen (Mütze und Schlauchtuch). Deshalb war ich auch so erstaunt über das viele Kondenswasser. Ich denke, es hat damit zu tun, dass das Cover sehr schnell die negative Temperatur angenommen hat und dann dort das Wasser zwischen der losen Berührungsfläche von Cover und Quilt kondensiert, teilweise gefroren und teilweise (wieder) aufgetaut ist. Es war auch sehr neblig gewesen (ca. 97% Luftfeuchtgigkeit gemäss Wetter-App). Das Argon 67 (Quilt) wie auch das Argon 90 (Cover) verfügen beide über eine DWR-Beschichtung, wie ich jetzt gerade auf der Website von DutchWare sehe. Ich hatte bisher tatsächlich noch nie ein Problem mit einem nassen Quilt gehabt, war aber bisher auch weniger der Draussenschläfer bei Minus-Temperaturen. Deshalb meine Fragen.

    BoundryWaters, merkst du einen grossen Unterschied zwischen einem Cover aus winddichter Kunstfaser (Quiltstoff) oder einem aus Baumwolle (Canvas), was die Kondensfeuchtigkeit angeht? Ich hatte kürzlich den Eindruck, dass mein Topquilt im direkten Kontakt mit einem Cover aus Quiltstoff sehr nass wurde vom Kondenswasser. Oder war da der direkte Kontakt zwischen Cover und Quilt der Fehler? Das Cover lag direkt auf dem Quilt auf.