Beiträge von Waldläufer70

    Ok, krass....das sind knapp 7 Kilo 🤔😨...

    Für eine Übernachtung ist das eigentlich eher zu viel. Für mehrtägige Touren mit Verpflegung für etwa zwei Tage bin ich dann auch bei etwa 12-15 kg, je nach Wasserbedarf. Das eigentliche Packgewicht ist bei mir selten höher als etwa 12 kg. Die UL-Fraktion hier im Forum ist mit etwa 5 kg Packgewicht unterwegs. ;)

    Übrigens, @Brandbeschleuniger, setze doch noch aussagekräftige Tags (Schlagwörter). Thema bearbeiten und unter dem Titel die Tags einfügen. Ab drei Buchstaben werden dir bereits gesetzte Tags vorgeschlagen. Nach Möglichkeit aus den Vorschlägen das Passende auswählen, sonst selber ein neues setzen. Auf Rechtschreibung achten. Man findet so ein Thema dann auch leichter wieder.

    Hier die Schlagwortliste: https://www.haengemattenforum.de/tagliste/

    Ich glaube nicht, dass die Belastung besonders hoch ist. Das Design ist ja eher schmal gehalten und der Hängewinkel relativ steil.

    Ansonsten sehe ich es auch so, dass die Isomatte mit zunehmener Breite sich in der Mitte immer mehr nach unten durchwölbt. Die Seitenränder würden noch immer eine recht ansehnliche "Gerade" bilden. Dem müsste man dann mit zwei, drei Querlatten entgegenwirken, was zusätzliches Gewicht bedeuten und die Liegefläche womöglich etwas welliger machen würde.

    Das Konstrukt scheint insgesamt einiges auszuhalten, ebenso die Isomatte. Hier der Belastungstest mit bis zu 1'000 lbs. (ca. 450 kg). Kaputt geht die Aufhängung erst, als der Aufhängewinkel unnötig flach wird:

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    In einer Brückenhängematte ist man nicht der Braten am Spiess. Sie wird ja nicht völlig flach abgespannt (ca. 25°, je nach Modell). Eine Brückenhängematte kann etwas kippeliger sein als eine klassische Gathered-End-Hängematte, aber rausfallen kann man eigentlich nicht. Auch da kommt es letztlich auf die exakte Bauweise, den Hängewinkel und die Länge des Aufhänge-Dreiecks an.

    In der HM bauscht sich alles zusätzlich, v a bei einem breiteren Quilt schiebt sich alles über der Brust zusammen und baut sich (zumindest bei Längskammen) hoch auf. Die effektive Dicke und damit der Temperaturbereich sind dort m.E. also komplett anders anzunehmen als am Boden oder als bei schmaler geschnittenen Quilts. Auch hier geht probieren wieder über studieren.

    Spannender Gedanke. Ich kann bestätigen, dass sich mein 20°F-Topquilt am Boden dünner anfühlt als in der Hängematte.

    ...mit dem Ergebnis, dass ich nach bereits einem Tag einen neuen Daunenquilt benötige. Denn den hier kann ich aufgeben, den krieg ich nicht mehr zurück...

    Dafür haben sie dich jetzt ganz fest lieb und ihre Bewunderung ist dir bestimmt sicher! 8)

    PS: Unglaublich toll geworden, dein Daunen-(Erst)-Projekt!

    Ich mag dafür ein Daunenkissen fast am liebsten. Früher gab es von Therm-a-Rest sehr gute Daunenkissen in zwei Grössen. Vielleicht findest du noch eines.

    Diese Kissen sind mit Daunen gefüllt und haben umlaufend einen Kordelzug, so dass man bei Bedarf noch ein Kleidungsstück unten ins Kissen "einfügen" kann; es wird dann vom Kordelzug in Position gehalten. Fürs Schlafen am Boden ist das durchaus sinnvoll, in der Hängematte ist das für mich nicht nötig: Da reicht mir das Kissen so, wie es ist.

    So sah das aus, bei mir allerdings in Rot. (leider nicht mehr lieferbar)

    Hier noch erhältlich (allerdings in der Schweiz) in meiner Version gab es keinen integrierten Beutel

    Der "Overfill", der standardmäßig eingefüllt wird, beträgt also nicht 10%, sondern satte 30%.

    Das finde ich echt super, dass du das gleich praktisch ausgerechnet hast. Das gibt ein gutes Gespür dafür, dass man bei der tatsächlichen, aufgewölbten Dicke des fertigen Produkts noch ausreichend Daunen zugeben muss, um eine gute Füllung zu erreichen.

    Die Berechnung des tatsächlichen Volumens über die Höhe der Stege ist mathematisch sehr komplex und dürfte nur den wenigsten gelingen. Da müsste man wohl über das Integral einer "Wölbungs-Funktion" gehen. Das wäre zumindest mir zu komplex. Man wird also die tatsächliche Höhe des fertigen Produkts eher abschätzen und daraus das grobe Volumen berechnen, und kann dann rund 30% "zu viel" Daune einfüllen (oder zumindest mal kaufen und bereithalten).

    aber je fester man den Quilt spannt, desto weniger dreht er sich mit dem Schläfer in die Diagonale, und desto unangenehmer werden die Druckpunkte an Kopf und Füßen.

    Warum? Ich spanne nur die sich diagonal gegenüberliegenden Ecken fester, die den Quilt in die Richtung drehen, in die ich liegen möchte. Die beiden anderen Ecken bleiben ein ganzes Stück weniger gespannt. Damit lässt sich der Druck auf Kopf und Füsse ganz gut im Rahmen halten.

    Da die einzelnen Kammern sich wölben ist der Grossteil der Fläche des Schlafsacks oder Quilts ohnehin dicker als die durch die Stege gegebene Kammerhöhe. Übertrieben hohe Stege würden zu einem viel zu dicken Endprodukt oder zu übermässigem Herumrutschen der Daune führen. Die Stege müssen ein ganzes Stück weniger dick sein als die gewünschte Dicke des Endprodukts, damit sich der Quilt/Schlafsack auf die gewünschte Dicke aufplustern kann. Denn erst das "Aufplustern" führt zu einem funktionierenden Endprodukt.

    Meine Sicht und damit die Sicht eines Nutzers, der noch nie ein Produkt mit Daunenfüllung genäht hat.

    PS: Aus meiner Sicht könnte man schon von 10 cm Kammerhöhe sprechen, sind die Kammern ja im Endeffekt auf 10 cm Höhe aufgeplustert. Damit das aber in der Praxis funktioniert, muss man die Stege eben deutlich schmaler machen.

    Mal noch etwas Mathematik:

    • Fillpower wird in Kubik-Zoll (cubic inch) pro Unze (28,35 g) angegeben:
    • 61 cubic inch = 1 Liter (Näherungswert)
    • 850 cubic inch = 13,9 Liter
    • Daune mit 850 cuin "füllt" also 13,9 Liter pro 28,35 g.
    • Das sind 0,492 Liter pro Gramm.

    Wenn ich das mutmassliche Volumen eines Quilts kenne, kann ich grob die benötigte Daunenmenge ermitteln (quasi ohne "Overfill").

    Daunenmenge (g) = Volumen (Liter) * 61,02 * 28,35 / Fillpower

    Etwas mehr Daune zu kaufen, dürfte sich empfehlen, da sich das Volumen mathematisch bestimmt nicht so leicht korrekt ermitteln lässt. Da die Fillpower mit der Zeit eher nachlässt als zunimmt, würde ich diese auch eher etwas kleiner einsetzen als angegeben.