Beiträge von Waldläufer70

    ich mache es auch eher wie Volker Racho, also die Norddeutsche Variante,..........aufhängen, reinlegen und solange rumfummeln bis es passt und ich bequem schlafen kann! So lernt man sein Equipment gut kennen 😜

    Mittagsfrost gefällt dieses Vorgehen und er würde das auch gerne ausprobieren. Zu dumm nur, dass er immer schon einschläft, bevor er zum "Rumfummeln" kommt. ;)

    Ich denke, Ted 's Frage war ja durchaus ernst gemeint. Aber weiter vertiefen müssen wir das nicht. Es sind für die Praxis alles nur Näherungswerte. ;)

    Ja, und auch ich habe noch nie einen Winkel gemessen. Ich stelle die Ridgeline ein, bis mir die Hängematte bequem ist, und gut ist. :)

    Sehe ich nicht so, denn dafür müsste man eine Punktbelastung zugrunde legen. Dass sich die Längenverhältnisse verändern kann ja auch schon jeder praktisch feststellen wer er sich in die Hängematte setzt und die Spannung der Ridgeline prüft und sich dann hinlegt und nochmal prüft. Dies spricht dann auch wieder dafür, ddie Formeln für Kettenlinien zu verwenden, bei der die Gewichtskraft mit berücksichtigt wird ... macht die Berechnung aber noch etwas komplexer

    Es ist grob eine Punktbelastung. Nur bildet sich nich unter dem gesamten Körper ein gleichseitiges Dreieck. Dass die Ridgeline bei Belastung mal lose, mal mehr gespannt wird, hat aus meiner Sicht primär damit zu tun, dass die Materialien unterschiedlich elastisch sind.

    Nein, hier musst von der Waagerechten (180°) ausgehen und von jeder Seite die 30° Hängewinkel abziehen und somit kommst du auf die 120° für Alpha

    Das Bild auf Wikipedia müsste man ja auf den Kopf stellen, damit es der Situation in der Hängematte "entspricht". Damit sich zwischen dem Radius des Kreises und dem Hängewinkel ein rechter Winkel bilden, müsste Alpha doch 60° sein. Oder habe ich etwas übersehen?

    Sieht gut aus ist allerdings die falsche Formel ;)

    Nachdem die Hängematte einem Kreissegment entspricht musst du hier auch die Formeln für Kreissegmente verwenden. Die Ridgeline ist in diesem Fall die Länge der Sehne und die Hängematte ist die Bogenlänge und wenn du dann die entsprechenden Formeln anwendest kommst du auch auf die 83% bei einem Aufhängewinkel von 30°

    Nachtrag: Link zu den Formeln. Zusatzhinweis Alpha ist 120° bei einem Aufhängewinkel von 30°

    Auch ein interessanter Ansatz!

    Problem, das ich sehe:

    • Lose Hängematte hängt nich kreisförmig durch, sondern in einer Kettenlinie.
    • Belastete Hängematte bildet ein Dreieck.

    PS: Wenn Alpha 120° ist, dann ist der Hängewinkel 60°, nicht 30°, oder?

    wollte heute meinen Ältesten mal zur Anwendung seiner Mathematikkenntnisse aus der Schule im richtigen Leben bringen.

    ich habe mir nämlich schon länger überlegt, ob eigentlich zwischen den empfohlenen 30° Aufhängewinkel und den 83% Ridgelinelänge im Vergleich zur Hängemattenlänge irgendein Zusammenhang besteht.

    Bevor ich meinen Sohn frage und dann vom Mathelehrer Ärger bekomme, ist diese Rechnung auf dem Foto so sinnvoll?

    Auf den ersten Blick hat sich mir der Sinn deiner Formeln nicht ganz erschlossen. Müsste ich nochmals in Ruhe anschauen. Sieht irgendwie aus wie ein Zirkelschluss... :/

    Ich habe mir da vor Jahren mal Gedanken darüber gemacht:

    Hängewinkel und Länge der Ridgeline (inklusive Belastung der Ridgeline)

    Leider hat der Softwarewechsel die Tabelle geschrottet. Quintessenz: Der 30°-Winkel korrespondiert mit einer Ridgeline-Länge von 86,6% (Cosinus von 30°). Die 83% machen aus einer losen Ridgeline eine leicht gespannte Ridgeline (ca. 10% der Hängemattenlast).

    Ich wollte gerade die ThunderBird von Dream Hammocks erwähnen, aber da sind mir andere bereits zuvor gekommen.

    Das denke ich auch. Der Aufhängewinkel bei Eurem Test hier im Bild ist schon sehr ähm ... baumschonend. Wird die Brückenhängematte flacher abgespannt, sollte mehr vom Körper rausschauen.

    Ich glaube, das gilt nur für die Brücken-Hängematten des Typus Ridgerunner/Koma, bei denen am Kopfende der Stoff nicht viel breiter als der Spreizstab ist. Bei anderen Modellen liegt man mit dem Oberkörper deutlich tiefer.

    Wenn man am Boden schlafen möchte, ist das auch absolut richtig, dass man unter 600g wegkommt. Aber ich empfehle doch keine Ultraleicht-Isomatte für die Nutzung in der "Cross Hammock", wenn nicht einmal der Hersteller das tut. Und in diesem Zusammenhang fielen nun mal die 600g.

    PS: Wenn wir die "Cross Hammock" mal aussen vor lassen, dann könnte man in der Hängematte auch eine kleinere Isomatte zu nutzen versuchen, z.B. die NeoAir® XLite™ Sleeping Pad in Grösse Regular. Dann wären wir sogar nur bei 360g. Ob die allerdings bei Nutzung in der Hängematte allzu lange hält, wage ich zu bezweifeln.

    weil sie Mumienform hat

    Der Hersteller der "Cross Hammock" rät auf der Website davon ab, eine mumienförmige Isomatte zu verwenden, da diese verrutschen könnte. Für die "Cross Hammock" sollte man Isomatten der Grösse LW (ca. 197cm x 65cm) verwenden (Therm-a-Rest oder Exped) und die wiegen selbst in der UL-Ausführung um die 600g (so weit ich weiss; ich habe eine UL von Exped und die wiegt um die 600g).

    Eines stimmt auf jeden Fall: Wenn Daune nass wird, kommt der Punkt, wo sie verklebt und zusammenfällt (und dann kaum noch isoliert). Aber da sollte man sich die Wasservögel, von denen die Daune kommt, zum Vorbild nehmen: Sie sorgen mit ihrem Obergefieder dafür, dass die Daune nicht nass wird.

    Schluppe, könntest du deinen Text bitte ausserhalb vom Zitat anbringen? Einfach unterhalb vom Zitatfenster klicken und dann dort schreiben. Das wäre hilfreich, wenn man wissen möchte, wer womit auf was reagiert. Danke.

    Ich lüfte meine Daunensachen am Morgen so gut wie nie aus. Rein in den Rucksack und weiter geht's. Meine Körperwärme und die Umgebungsfeuchtigkeit sorgen für ein Gleichgewicht, bei dem die Daunensachen bisher noch nie extrem feucht geworden sind. Dafür müsste ich wohl eine längere Tour bei Dauerregen und nahezu 100% Luftfeuchtigkeit machen.

    Wieder zuhause lasse ich dann alles ein paar Tage offen in der Wohnung liegen.

    Ist vermutlich auch eine brauchbare Möglichkeit. - Ich mag allerdings lieber möglichst einfache Ideen (wenn sie funktionieren). Der Prusik funktioniert mit steilerem Hängewinkel (Gathered-End) besser als bei flacherem (Brücken-Hängematte) und mit dünneren Leinen besser als mit dickeren.

    Der Burrow Topquilt mit 20°F und etwas Overfill reicht bei mir auch gut bis 0°C oder sogar etwas darunter, wenn mir von unten warm ist und - ganz wichtig! - kein Wind mir Wärme raubt!

    Aber der Incubator lässt mich in der Gesäss- und Lendengegend bei 0°C doch deutlich frösteln. Bei 5°C, allenfalls auch 2-3°C, bin ich auf der sicheren Seite. Das ist die Temperatur, bei der ich mir keine "Sorgen" mehr mache, dass mir nachts kalt werden könnte. Frösteln mag ich nicht.