Beiträge von Waldläufer70

    Sonst schau dir mal meinen Rechner an. Da siehst du gleich, ob die Ridgeline gespannt ist (und wie stark) oder ob sie durchhängt:

    Waldläufer70
    22. Mai 2016 um 14:33

    Du kannst ja trotzdem mal experimentieren. Ein kleines (ggf. verschließbares) Loch an der richtigen Stelle im Moskitonetz - und die Tieouts lassen sich durchfädeln. Das Problem ist, diese richtige Stelle zu finden.

    Das würde ich nicht riskieren und mir womöglich damit das Netz zerreissen. Zudem sehe ich den Sinn nicht. Wenn ich das Netz vom Gesicht wegbekommen möchte, dann reicht es doch, am Netz (auf einem verstärkten Bereich) Tie-outs anzubringen. Aber das hat ja @22kN auch schon sinngemäss geschrieben.

    Off-topic: Falls sich jemand fragt, was ChatGPT ist. Ich habe da - wie es der Zufall will - gestern ein Video dazu gesehen:

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    Beim Incubator (konvexe Seitenlinie) muss man die Seiten mit Gummikordeln etwas nach oben ziehen. Sie stehen sonst etwas ab, was bei kühleren/tiefen Temperaturen nachteilig ist. Ich fand das aber kein Problem. Da du deinen Underquilt aber ohnehin rechteckig machen möchtest, taucht dieses Problem vermutlich nur sehr abgeschwächt auf.

    Eher unangenehm beim Incubator (bei meiner am Kopfende sehr breiten Brückenhängematte) ist, dass er am Kopfende eher zu schmal ist und deshalb nicht optimal gespannt wird (sehr stark nach aussen).

    Ich hatte das was du vor hast probiert zumindest mit den 75cm Breite hat mir nicht getaugt für die Brückenhängematte.

    Da du je nach Stretch der Matte und Durchhang unter deinem Körper erheblich an Breite verlierst.

    Ich hatte dann einen mumienförmigen UQ gebaut, der an den Schultern 90cm breit war. Der Faden ist hier noch im DIY Bereich zu finden.

    Alternativ kannst auch 230cm kaufen und Flügel für die Schultern anstückeln.

    Da spricht jemand mit Erfahrung. Bei mir waren es bloss Gedankenanstösse und Ideen. RomanskyPolansky, denkst du, meine Idee gleich unter deiner könnte auch taugen?

    Entscheidend aus meiner Sicht ist:

    • Wie breit ist deine Brückenhängematte? Breiter als die Hängematte ist nur von Nutzen, wenn du auch ausserhalb der Hängematte isoliert sein möchtest. (z.B. bei angewinkelten Beinen in Seitenlage)
    • Welchen Teil der Breite der Hängematte nutzt du tatsächlich aus? Nutzt du nicht die gesamte Breite der Hängematte, so kann der Underquilt auch entsprechend schmaler ausfallen.

    Letztlich musst du einfach den Bereich, in dem du auch tatsächlich liegst, mit dem Underquilt abdecken; sonst wird's an einigen Stellen kalt. Denke dabei nicht nur an angewinkelte Beine, sondern unter Umständen auch an allfällig angewinkelte Arme, und überlege dir, wo du bereit wärst, auf Isolation zu verzichten.

    Noch ein Gedankenanstoss: Vielleicht benötigst du ja in der Mitte mehr Isolation als am Rand. Dann könntest du die 150 cm in einen breiteren und einen schmaleren Streifen zerschneiden. Der breitere Streifen liegt direkt am Körper an, den schmaleren fixierst du am Kopf- und am Fussende des Quilts mittig, so dass du unter dem Torso mehr Isolation hast wie am Rand. Eine sinnvolle Unterteilung könnte zum Beispiel 80 cm und 70 cm sein. Oder 85 cm und 65 cm. Oder 90 cm und 60 cm (dann hättest du auf beiden Seiten etwa 15 cm Rand mit nur einfacher Isolationsschicht).

    Meine Exped UL 7 LW - bereits etwas betagt - ist bei erstmaliger Nutzung in der Brückenhängematte im Fussbereich delaminiert. Es kommt bestimmt auch aufs Alter an. Die Belastung scheint mir aber unter Biegung grösser als flach am Boden.

    Warum? Unter Biegung (bei Längsrillen!) wird die Zugbelastung auf die Stege in den wenig belasteten Bereichen grösser, da die Winkel zwischen den drei Flächen nicht mehr gleichmässig 120° betragen. Das kann dort, wo kein grosses Gewicht auf der Isomatte aufliegt (also im Fussbereich), das Abreissen der Stege begünstigen. Zumindest stelle ich mir das so vor. Es ist auf jeden Fall seltsam, dass meine Isomatte exakt in dem Moment, wo ich sie zum ersten Mal in die Brückenhängematte gelegt habe, delaminiert ist (Stege abgerissen).

    Deine Therm-a-Rest-Matte hat aber wohl Querkammern. Somit ist die Belastung der Kammern dort anders. Aus meiner Sicht müssten die eher besser halten.

    Ehrlich gesagt habe ich mehr Sorgen wegen dem Stoff :D

    Solange der Stoff nicht verletzt oder ungünstig belastet wird, hält der mehr aus als deine dünne Dyneema-Leine:

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    Hast du bei der dickeren 4mm-Version den "Spleiss" länger gemacht als bei der aktuellen 3mm-Version? Manchmal kann auch das eine Rolle spielen. Je dicker die Leine, desto länger sollte der Spleiss (für maximale Belastbarkeit) sein.

    Samson Rope empfiehlt für seine Leinen für den verstellbaren Spleiss 3.5 * 21, also rund 73,5 mal den Durchmesser als Länge für den Spleiss.

    Eine schöne Matte!

    Ich frage mich, ob die dünnen Dyneema-Leinen auf Dauer ausreichend dimensioniert sind. Bei Whoopie Slings kommst du ja nur auf etwa 70% der angegebenen Nutzlast und mit dem Alter wird das Material auch nicht besser.

    Ich versuche, bei den Materialien immer einen Sicherheitsfaktor von 5 einzuhalten. Beispiel:

    Bruchlast 500 daN => Whoopie Slings 350 daN => Nutzlast 70 daN (ca. 70 kg)