Beiträge von Waldläufer70

    Ich habe eine FSME-Impfung machen lassen, als ich in ein Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gezogen bin. Allerdings muss ich sagen, dass ich das ganze vergangene Jahr nie irgendwo eine Zecke gesehen habe (Kanton Aargau, Schweiz). 2017 habe ich nur in Schottland zwei Stück ausgewachsene Holzböcke gesehen; dort herrscht aber nur ein geringes Ansteckungsrisiko.

    Ich habe mir Hosen-Verlängerungen genäht, die ich unten um die Socken etwas festziehen kann. Das ist sicher weniger sicher, als die Hosen in die Socken zu stopfen, aber ist doch eine gewisse Barriere.

    Weiter hilft es zur Prophylaxe, eher helle Kleidung zu tragen; man erkennt die Tiere dann leichter und kann sie wegschnippen, bevor sie weiter am Körper nach oben klettern. Da würde ich aber höchstens bei einer Neuanschaffung von Kleidung darauf achten, deswegen aber nicht extra sonst gute Kleidung ersetzen.

    Zum Entfernen – insbesondere von Larven und Nymphen (Vorstufen der ausgewachsenen Zecken) – soll eine modifizierte Einfädelhilfe, wie man sie vom Nähen her kennt, sehr hilfreich sein. Ich habe ein paar von diesen bei mir, seit ich das verlinkte Video gesehen habe, musste die Hilfe aber noch nie nutzen. Auch eine Zeckenkarte habe ich mir letzten Sommer zugelegt, damit ich die beiden Werkzeuge vergleichen kann, wenn es mal nötig sein sollte.

    Nachtrag: Hier noch eine hilfreiche Broschüre der Schweizer Zeckenliga.

    Titel und tags sind jetzt hoffentlich richtig

    Wenn du schon fragst: Zing-It (und Lash-It) schreibt sich mit Bindestrich, was auch für die Tags gilt. Ironwire ist jetzt richtig. Ich tendiere dazu, "Zingit" ("Lashit") zu übersehen, wenn ich im Schlagwort-Index nach Zing-It (Lash-It) suche.

    Hammock Fairy, danke für den Hinweis auf den Unterschied zwischen Lawson Ironwire und Laswon Ironwire Fusion. Ersteres habe ich auf der Laswon-Website nicht (mehr) gefunden, weshalb ich dachte, es sei durch das Fusion ersetzt worden.

    Interessant, dass das klassische Lawson Ironwire aus Dyneema gefertigt ist, während das neuere Ironwire Fusion auf Spectra setzt. Dyneema (Royal DSM N.V.) und Spectra (Honeywell) sind zwar beides UHMW-PE-Produkte, stammen aber von unterschiedlichen Firmen.

    Für die Tarpabspannung verwenden viele auch reflektierende Schnur. Einmal mit der Taschenlampe anleuchten und du siehst, wo die Schnüre sind. Das kann Stolpern verhindern.

    Hier hast du übrigens eine schöne Zusammenstellung vieler auf dem Markt erhältlicher Leinen samt Angabe des Verwendungszwecks (letzte Spalte).

    Und pass' den Titel doch noch entsprechend an und setze vielleicht auch passende Tags. (Einfach auf «Thema bearbeiten» oben rechts klicken.) Dann finden andere den Faden später besser.

    Zum Lernen des Spleissens würde ich dir ebenfalls AmSteel (7/64") empfehlen. Das geht sehr angenehm. Für die Abspannung des Tarps ist das aber viel zu stark, für die Ridgeline der Hängematte wird es oft verwendet.

    Zing-It (gelb, rot) respektive Lash-It (grau) gibt es in zwei Stärken (1.75mm und 2.2mm). Es ist ebenfalls ein Hohlgeflecht, das sich spleissen lässt, obwohl der Hersteller das nicht empfiehlt. Ich finde, dass es mit dem dünneren besser geht, aber üben würde ich mit dem AmSteel.

    Lawson Ironwire Fusion hat einen Kern aus Spectra (andere Marke eines UHMW-PE; bei uns bekannter ist Dyneema). Der Mantel besteht aus Polyester und Spectra. Es ist somit kein Hohlgeflecht, dafür lässt es sich dank dem Polyester-Mantel gut knoten und es hält auch gut in diverser vom Durchmesser passender Hardware.

    Edit: Zum klassischen Lawson Ironwire (respektive Statline) siehe unten.

    Für die Abspannung des Tarps würde ich eine ummantelte Schnur verwenden. Oder nimm das dünne Paracord oder eine Maurerschnur. Es kann problematisch sein, wenn die Abspannschnur stärker ist als das Tarp: Dann reisst im Zweifelsfall das Tarp statt die Schnur!

    Mir ist ansonsten der Stoff allerdings deutlich zu stretchig. Vielleicht würde das weniger auffallen, wenn die HM deutlich länger wäre, was sie leider nicht ist...

    Ich glaube, dass es sich eher umgekehrt verhält. In einer längeren Hängematte liegt man zwar flacher, aber auf eine grössere Strecke wirkt sich die Dehnung des Stoffes dafür stärker aus. Deshalb – so meine schwere Vermutung – erlauben feste Stoffe deutlich längere Hängematten als elastische. Mir fehlen hier allerdings zur Verifizierung noch einige Praxistests...

    Und schnell zurück zum Thema!

    Das ist dasselbe Modell, nur aus einer anderen Richtung fotografiert

    Ach so, die Frage bezieht sich auf den ganzen Faden: Ich finde die fast durchsichtige Hängematte irgendwie witzig. Für mich persönlich würde ich vermutlich eher einen etwas festeren Stoff wählen, der mir etwas mehr Sichtschutz bietet. Aber auf jeden Fall eine tolle Sache und echt erstaunlich, dass der Stoff so stabil ist!

    Vielleicht kann ich sie bei Gelegenheit mal zur Probe liegen. Auch deine 380cm lange klassische Hängematte aus dem leichten Stoff würde mich mal interessieren.

    Whoopie Slings

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die sich leicht wieder lösen lassen, wenn sie derart stark gespannt sind. Zudem sollte man sich da sehr genaue Gedanken über die Stärke der Dyneema-Seile machen, wenn man Whoopie Slings verwendet. Bei einer so stark gespannten «Hängematte» mit wenig elastischem Material wirken sich harte Bewegungen schnell einmal fatal aus. Whoopie Slings bieten nur etwa 70% der Seilstärke des Materials, bei so harten Belastungen vielleicht sogar weniger(?).

    Die Matte ist nur 2 m lang und in der Mitte 75 cm breit. Für welche Körpergröße soll das reichen? Für TreeGirl und barfuß vielleicht, aber bestimmt nicht für Mittagsfrost und mich...

    Für mich (184cm) wäre das auch eher zu kurz. Vor allem wird das mit dem Liegen auf der Seite schwierig, weil da die Knie fast zwangsläufig auf dem harten Band aufliegen würden. Meine Brückenhängematte ist auch in der Mitte noch rund 100cm breit; da geht das.

    Wie kommst du darauf, dass der Stoff Dyneema-verstärkt ist?

    Hier im zitierten Text steht: «It's made of ripstop nylon that is reinforced with UHMWPE webbing and all ropes are UHMWPE too. UHMWPE is very lightweight but extremely strong material and also quite expensive.» – Das lässt sich eigentlich nur so verstehen, dass es sich um ein Ripstop-Nylon mit UHMW-PE-verstärkten Fäden handelt. Falsch: Das dürfte wohl heissen, dass das eingearbeitete Band aus UHMW-PE ist. Ich glaube, das wurde weiter oben schon so diskutiert. Ich war heute morgen wohl noch nicht ganz wach.

    Hängematten, die man straff festzurren muss, sind mir sowieso suspekt.

    Mir kommt die «Hängematte» auch eher wie eine Hängebrücke vor; eigentlich «hängt» da ja nichts mehr.

    Hallo Konrad, meine Erfahrung vom Reinziehen war wie gesagt auch im Zelt, mit einem extrabreiten Quilt. Der Unterschied dürfte sein, dass meine Isomatte nicht ganz für die Temperatur nahe am Gefrierpunkt ausgelegt war und mein Tarptent wie gesagt sehr luftig ist, so dass jeder Windzug direkt zwischen Matte und Quilt reinzieht, wenn ich mich von der einen auf die andere Seite drehe. Im Sommer macht mir das nichts aus, im Frühjahr und Herbst, bei Temperaturen unter 10° und wenn etwas Wind geht, komme ich da ans Limit. Deshalb möchte ich mir bei Gelegenheit für solche Situationen mal ein windfesteres Zelt nähen.

    Gruss, Michael

    Mich erstaunt, wie gering die Kurve in der Seite ist. Das spricht entweder dafür, dass man die Hängematte wirklich sehr flach abspannen muss (dieser Eindruck entsteht in den diversen Videos), oder aber es wird hier einiges an Potenzial verschenkt: Man hängt trotz flachem Hängewinkel im Grund zu stark durch. Aber wie angedeutet: Je flacher eine Brücken-Hängematte abgespannt wird, desto weniger Wirkung zeigen die seitlichen Kurven.

    Hätte sein können, ist aber nicht der Fall. Falls es sich um personalisierte Suchergebnisse handeln sollte (was durchaus denkbar wäre), müssten die Suchresultate von meiner IP-Adresse abhängen. Ich bin auch praktisch nie bei Google eingeloggt, während ich die Suchfunktion nutze.

    Wäre noch zu überprüfen, ob die Suchresultate mit einer VPN- oder TOR-Verbindung anders aussähen?

    PS: Wenn mich die «Heinis» anrufen, die eine Störung auf meinem Betriebssystem festgestellt zu haben meinen, bitte ich die jeweils darum, mir doch mal meine IP-Adresse zu nennen. Wenn sie dann noch nicht wieder aufhängen, frage ich sie nach der Mac-Nummer meines Computers. Spätestens dann hängen die ohne Verabschiedung auf.