Beiträge von Waldläufer70

    Vor einiger Zeit habe ich ein Video von «Evan's Backpacking Videos» gesehen, in welchem er darüber berichtet, wie er draussen übernachtet. Er nutzt ein quadratisches 8,5'-Tarp (259cm Seitenlänge). Da ich im Sommer auch gerne am Boden übernachte, fand ich das Video sehr interessant.

    Ich habe dann festgestellt, dass die Diagonale dieses Tarps 366cm (rund 12') misst. Mit anderen Worten: Ein solches Tarp könnte ich als Diamant aufgespannt auch für meine 340cm bis 350cm langen Hängematten nutzen!

    Ich habe mir deshalb bei Extremtextil mal 5,4m Stoff für das Tarp bestellt, der heute angekommen ist. Was ich mich nun frage: Ist ein Quadrat tatsächlich die beste Form für beide Welten?

    Wer hat Erfahrung mit beidem (Hängematte und Schlafen am Boden) und kann ein paar Gedankenanstösse geben?

    Was ich mir bereits überlegt habe:

    • Ein Quadrat hat bei gegebener Diagonale (365cm) die grösste Fläche (und das höchste Gewicht).
    • Ich vermute, dass ein Quadrat am Boden am vielseitigsten einsetzbar ist. Ist dem tatsächlich so?
    • Je mehr das Rechteck sich vom Quadrat entfernt, desto kleiner wird die Fläche und leichter das Gewicht.
    • Ein Rechteck kann in der Hängematte mehr Schutz bieten als ein Quadrat, da es – über die Diagonale abgespannt – eine Liegerichtung fast idealer abdeckt als ein Quadrat. (Stimmt das?)
    • Ich liege nicht immer in die gleiche Richtung, wechsle auch mal ab. Das würde bei einem nicht quadratischen Tarp einen Wechsel der Liegerichtung nachts über erschweren. Aber wäre das für mich so schlimm? (Meistens schlafe ich die ganze Nacht in die gleiche Richtung; ich habe aber auch schon die Richtung gewechselt.)

    Ich möchte das Tarp auf jeden Fall direkt an der Hängemattenaufhängung befestigen (optisch im «Hennessy-Stil»). Mit meinen 5,4m Stoff könnte ich voraussichtlich bis maximal 2,65m x 2,95m Fläche gehen (3,97m Diagonale). Das wäre natürlich zu gross für ein Sommertarp, mit dem man leicht unterwegs sein möchte.

    Weil ich aber bei den Maßen etwas Spielraum habe: Was gibt bei einer Diamantform (oder bei einem Asymtarp, falls ich mich doch für ein Rechteck entscheiden sollte) erfahrungsgemäss mehr Wetterschutz? Etwas längere Firstlänge und weiter oben aufgebaut? Oder kürzere Firstlänge und tiefer aufgebaut? – Ich würde eher das zweite vermuten.

    (Ich besitze das DD Superlight Tarp (2,9m x 3,0m) und das finde ich als Diamant aufgebaut eher sperrig; es bietet auch eine grosse Angriffsfläche für den Wind. Als direkt an der Hängematte befestigtes Tarp sähe ich das eher nicht.)

    Hier noch ein Bild zur Verdeutlichung mit möglichen Maßen:

    Ich gebe mir Mühe, mal den einen oder anderen Begriff ins Deutsche zu übertragen. ;)

    Wegen der Versteifung: Bei meinem ersten «FLT» habe ich auf jeder Seite eine Schlaufe eingenäht, um das Täschchen der Firstleine entlang spannen zu können. Ich habe die Schlaufen nie verwendet. Spannung verschliesst die oberen Öffnungen: Es kann dann zwar kaum etwas herausfallen, aber es ist auch schwieriger (nicht schwierig oder gar unmöglich), etwas in den Fächern zu versorgen.

    Vielleicht hilft dir dieser Hinweis noch für deine Planung.

    Aktuell erprobe ich ein weiteres Verfahren, um Kurven in die Hängematten-Enden zu arbeiten. Das Verfahren setzt allerdings voraus, dass man bereits eine Kurve kennt, die für einen funktioniert, da man sonst bei Nichtgefallen (mindestens) eine Naht auftrennen muss.

    Ursprünglich hatte ich die Kurve jeweils ins Ende der Stoffbahn geschnitten und dann parallel dazu einen Einschlag (ca. 1,5cm) und dann den Umschlag für den Tunnelzug gemacht (ca. 5cm), durch den ich dann einen Dogbone oder einen Continuous Loop gezogen hatte. Dieses Verfahren funktioniert gut, hat aber zwei Nachteile: Das Schneiden der Kurve ist relativ aufwändig und die konkave Kurve wird durch die Aufhängung durch den Tunnelzug, der eine konvexe Kurve verursacht, abgeschwächt und etwas verfälscht. Letztlich kein Problem, wenn das Resultat bequem ist!

    Das Verfahren, mit dem ich aktuell spiele, versucht, diese Nachteile zu umgehen:

    • Ich zeichne die gewünschte Kurve nur auf den Stoff auf, schneide sie aber nicht. Dazu zeichne ich sie so weit vom Rand entfernt auf, dass ein Einschlag (1,0cm bis 1,5cm) und die doppelte Tunnelzugbreite Platz haben. Wenn ich ausschliesse, die Hängematte durch den Tunnelzug aufzuhängen, so reichen dafür rund 3cm. Ich zeichne die Kurve also etwa 7,0cm vom Rand entfernt an (am Hängemattenrand), zur Mitte hin wird der Tunnelzug dann etwas breiter (um die halbe Tiefe der Kurve breiter). Nun bügle ich den Einschlag der Hängematte sauber(!) dem Ripstopmuster entlang um. Das schafft die Basis für eine sauber ausgeführte Kurve. (Es ist wichtig, hier möglichst genau zu arbeiten.) In einem zweiten Schritt bügle ich den Stoff sauber(!) exakt auf die aufgezeichnete Kurve. Hier ist es empfehlenswert in der Mitte der Hängematte zu beginnen und von dort zu den Rändern hin zu bügeln, denn nur in der Mitte der Hängematte erfolgt der Falz exakt im rechten Winkel zur Hängematte. Nun fixiere ich den Stoff alle 10cm mit einer Stecknadel und nähe dann präzise etwa 1mm bis 2mm vom Rand des Umschlags entfernt den Tunnelzug fest.
    • Nun kann ich das Ende der Hängematte mit einer Kordel durch den Tunnelzug fest zusammenbinden. Den Dogbone (oder Continuous Loop) für die Aufhängung setze ich nun präzise hinter der Naht: sorgfältig die Naht gleichmässig an den Dogbone heranziehen, bis die Lücke zwischen Naht und Dogbone überall gleichmässig klein ist. Aufgrund der Verdickung durch die Naht kann nichts verrutschen.

    Wer sich die Möglichkeit erhalten möchte, die Hängematte auch mittels Tunnelzug aufzuhängen, sollte diesen nicht zu schmal machen und mindestens drei Nähte setzen! Allerdings ist die Kurve dann nur halb so ausgeprägt wie der Naht entlang und wird noch durch die Nutzung des Tunnelzugs abgeschwächt.

    Das Resultat kann dann in etwa so aussehen:

    Der Knubbel erinnert stark ans Warbonnet-Whipping. Im linken Bild kann man erkennen, wie ich die Kurve angezeichnet habe. Ich habe den Eindruck, dass man mit dieser Methode problemlos auf 1mm genau arbeiten kann.

    Ich habe ja keine Ahnung von Nähmaschinen, aber sollte die Naht bei hoher Unterfadenspannung an der Unterseite nicht eher straff sein? Das lockere Gewusel auf der Unterseite würde ich eher als Folge eines viel zu lockeren Unterfadens sehen.

    Ich glaube, jetzt verstehe ich dein Argument besser. Hilfreich wäre, das Chaos mit zwei unterschiedlichen Farben noch einmal zu wiederholen. Ich habe den Verdacht, dass das «Gewusel» nicht nur aus dem Unterfaden besteht, sondern da auch der Oberfaden «mitwuselt», im Chaos also zwei Farben sichtbar wären.

    So ist der Knubbel geworden, nachdem ich die Hängematten-Enden nur mit der Kordel zusammengebunden habe, ohne die Kordel noch zusätzlich um das Ende zu schlaufen. Der Dogbone sitzt unter der Naht (ca. 5mm davon entfernt):

    Beim ersten Bild sieht man – gleich bei der Naht – noch den schwarzen Strich, mit dem ich die gewünschte Kurve auf den Stoff gezeichnet habe.

    Ich habe gestern das Firstleinen-Täschchen ( «Ridgeline Organizer») von DD Hammocks («DD Hanging Pocket») leicht überarbeitet. Mich hat immer gestört, dass die beiden Nähte, die die drei Fächer begrenzen, nicht senkrecht nach unten gehen. Das mittlere Fach ist zwar schön geräumig und es kann dort auch nichts herausfallen. Dafür finde ich die beiden kleinen Fächer nicht besonders nützlich: Grössere Dinge fallen leicht heraus, Dinge, die so klein sind, dass ich sie mit gutem Gefühl in einem kleinen Fach versorgen könnte, habe ich selten dabei respektive ich versorge sie lieber in der Hosentasche, wo sie sicherer sind.

    Ich habe also die alten schräg nach unten verlaufenden Nähte geöffnet, die obere Kante gedrittelt (ca. 14cm pro Abschnitt) und dann senkrecht nach unten neue Nähte gesetzt. Das Täschchen gefällt mir jetzt viel besser und für mich sind nun alle drei Fächer sinnvoll nutzbar:

    Die alten Nähte kann man als gepunktete Linien noch gut erkennen. Die neuen Nähte gehen senkrecht nach unten.

    Keine grosse Operation und eigentlich kaum einen Bericht wert. Ich möchte euch damit ermutigen, Dinge, die euch stören, zu verändern. Oft erzielt man mit wenig Aufwand eine grosse Verbesserung und hat dann wieder Freude an einem Produkt, das sonst nur rumliegen würde. :)

    Dieses Video finde ich übrigens für die Wahl der passenden Nadel für ein Projekt hilfreich:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Wie Bernd schon sagte, würde ich an der Unterfadenspannung nichts verändern. Für die meisten Standardgarne kannst du alles über die Oberfadenspannung ausgleichen. Je dicker ein Faden ist, desto weniger leicht lässt er sich aus der Unterfadenkapsel ziehen. In der Regel musst du dann die Oberfadenspannung etwas erhöhen, um die Fadenspannungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

    Wenn du ein wirklich sehr dickes Nähgarn verwenden möchtest, kann es passieren, dass der Widerstand in der Unterfadenkapsel so gross wird, dass du die Oberfadenspannung bis zum Anschlag (oder theoretisch darüber hinaus) erhöhen müsstest, um ein gleichmässiges Stichbild zu erreichen. Die allgemeine Spannung ist dann aber so hoch, dass es dir vermutlich den Stoff zusammenzieht. In einem solchen Fall wäre es theoretisch angebracht, etwas an der Unterfadenspannung zu verändern (Schräubchen etwas lösen). Ich würde mir dann aber eher über die Anschaffung einer zweiten Unterfadenkapsel Gedanken machen und die dann grundsätzlich für besonders festes Garn einstellen. Das Ziel sollte immer sein, nur über die Oberfadenspannung ein schönes Nahtbild zu erreichen.

    Ich würde versuchsweise die Unterfadenspannung erhöhen und die Oberfadenspannung etwas senken.

    Das Nahtbild der unteren Bilder sieht zunächst nach keiner Unterfadenspannung aus.

    Mir ist auch aufgefallen, dass du und Bernd genau das Gegenteil geschrieben haben. Ich habe das geschrieben, was ich erlebt habe.

    Ich kann da völlig falsch liegen. Meine Erklärung dazu: Wenn die Oberfadenspannung grösser ist als die Unterfadenspannung, dann überkreuzen sich die Fäden nicht in der Mitte des Stoffes, sondern etwas oberhalb. Der Unterfaden ist dann oben etwas sichtbar (wenn man eine andere Farbe verwendet). Ist die Unterfadenspannung grösser als die Oberfadenspannung, so liegt der Kreuzungspunkt der beiden Fäden etwas unterhalb des Stoffes. Wenn – wie in meinem Fall – die Oberfadenspannung praktisch vollständig wegfällt, dann reisst es den Oberfaden zusammen mit dem Unterfaden «en masse» nach unten und es entsteht dort ein Chaos.

    Wenn ich unten etwas lose, nicht ausreichend gespannte Stiche habe, dann erhöhe ich die Oberfadenspannung. Das hilft meistens. Das Stichbild ist dann wieder ausgeglichen.

    Kurzes Update:

    Ich habe heute morgen das Whipping aufgemacht, die Kordeln entseelt und es dann nochmals versucht. Ich kam bereits etwas näher an die Naht heran mit der Kordel. Irgendwie haben mir aber zwei Hände gefehlt: Entweder ich musste die Kordel schon mal verknoten, um zwei Hände frei zu haben, um den Stoff schön gleichmässig durchzuziehen. Dann war aber die ganze Mühe umsonst, sobald ich den Knoten wieder löste, um ihn definitiv festzuziehen. Oder ich habe ihn gleich zu Beginn kräftig festgezurrt und verknotet, konnte dann aber am Knubbel nichts mehr verändern.

    Ich habe dann die Kordel einfach fest verknotet, ohne sie um die Hängematte zu führen. Auch dann entsteht ein Knubbel. Die losen Enden habe ich im Knubbel versteckt und dann einfach den Dogbone unter der Naht um das Hängemattenende gelegt und festgezogen. Nun gibt es zwar immer noch eine etwa 0,5cm grosse Lücke zwischen der Naht und dem Dogbone, aber sie ist ungefähr gleichmässig. Ziel erreicht, meine Kurve funktioniert – kein Vergleich mehr zum Liegegefühl, das ich gestern hatte. Ich kann mir vorstellen, dass die Hängematte nun nicht weitere drei Jahre ungenutzt im Schrank verbringen wird.

    Die Veränderung: Hängematte Hexon W 1.6 ist von 335cm Länge auf ca. 327cm geschrumpft. Die Ridgeline ist etwa 291cm lang, also rund 89% der Hängemattenlänge. Hängewinkel demnach um 27°.

    Nach ungefähr sechs Hängematten mit unterschiedlichen konkaven Kurven (Mitte kürzer als Ränder) habe ich den Eindruck, dass solche Kurven den Liegewinkel verringern, d.h. dass eine Hängematte mit einer solchen Kurve bei einem flacheren Hängewinkel bequem ist als eine Hängematte ohne Kurve. Man liegt dann auch etwas weniger diagonal als in einer gleich langen rechteckigen Hängematte.

    Für mich sieht es auch eher nach einer zu hohen Unterfadenspannung aus. Ich hatte dieses Nahtbild mal – ganz plötzlich aus heiterem Himmel – und hatte keine Ahnung, warum die Nähmaschine aufs Mal nicht mehr richtig nähen wollte. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte den Oberfaden nicht durch die Umlenkung geführt, die für die Oberfadenspannungsregulierung zuständig ist. Zu dumm: Da meint man, man wisse, wie man näht und wie die Maschine funktioniert – und dann plötzlich vergisst man etwas, was man sonst immer gemacht hat. Ohne Oberfadenspannung war natürlich die Unterfadenspannung im Vergleich viel zu hoch und prompt gab es unten dieses Fadenchaos. – Naja, aus Fehlern lernt man.

    Was bei dir der Grund für das Chaos unten ist, kann ich aus der Ferne auch nicht sagen. Befolge am besten mal Bernds Tipps, dann findest du hoffentlich die Lösung.

    Hier noch ein weiteres Video zum Thema «Tent vs Hammock»:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Gut zu wissen, dass ich mit meinen Maßen doch nicht so eng bin, wie ich befürchtet habe. Ich werde es mit etwas Geduld noch einmal versuchen und davor am besten das Paracord noch «entseelen», damit es noch etwas dünner wird und sich am Schluss ein bisschen besser knoten lässt. Was bei mir erschwerend dazu kommt: Es geht um ein Hexon W 1.6, also den extra breiten Stoff. Das macht den Knubbel bestimmt nicht kleiner.

    Wie ich weiter oben schon einmal schrieb: Das Warbonnet-Whipping macht eine mehr oder weniger ausgeprägt konkave Kurve, der Tunnelzug eine konvexe Kurve (ca. 1,5cm, je nach Stoffbreite und Dicke). Ich finde schon, dass man da einen Unterschied spürt.

    Meine Naht beim aktuellen Beispiel folgt bereits einer konkav genähten Kurve (2cm tief). Deshalb möchte ich die eigentlich nicht weiter pointieren.

    Wenn meine Versuche, näher an die Naht zu kommen, scheitern, binde ich mit der Kordel einfach die Enden zusammen und lege den Dogbone um die Naht. Das sollte eigentlich funktionieren. (Früher dachte ich, das sei bereits das Warbonnet-Whipping.)

    Ich habe genau das versucht, hatte aber vielleicht zu wenig Geduld. Vom Design her wäre geplant gewesen, dass die Kordel schön an der Naht anliegt. Du hast gesehen, dass der Tunnelzug bei mir wirklich sehr schmal ist (durchschnittlich 3cm Umschlag abzüglich die drei Nähte)?

    Ich ziehe den Stoff beim Warbonnet Whip deutlich weiter in die Schnur rein. Da der Stoff bei den Warbonnet-Hängematten auch nicht so weit über die Kordel steht, nehme ich an, dass Warbonnet es ähnlich macht.

    Ich denke, du hast nur die Bilder angeschaut und den Text nicht gelesen. Ich bin nicht sicher, ob ich deinen ersten Satz richtig deute. Jedenfalls kann ich die Kordel nicht näher an den Saum schieben, weil der Knubbel dafür zu dick ist. Der Plan war eigentlich, dass ich die Kordel schön der Naht entlang führen kann.

    Ergänzung zu Post #13:

    Ich hatte ehrlich gesagt etwas Bedenken, ob der fürs Setzen der Kurve vor dem Whippen verwendete Faden unter Belastung allenfalls in den Stoff einschneiden würde, wenn der Stoff womöglich irgendwo verrutscht.

    Ich hatte am Wochenende mein Opus 2 überarbeitet und versuchsweise genau ein gleich aufgebautes Whipping angebracht. Heute habe ich es wieder aufgemacht. Am Stoff waren exakt die kleinen Löcher zu sehen, die sich durch die Nadel ergeben haben. Diese konnte ich mit dem Fingernagel wieder nahezu verschliessen. Mit anderen Worten: Dieses Whipping hält, da verrutscht nichts!