Beiträge von Waldläufer70

    Im Grunde spricht doch nichts gegen einen ausreichend langen Topquilt:

    Ich war schon froh darum, dass ich mir in einer Nacht, die kälter war als erwartet (Temperatur und Wind), den Quilt komplett über den Kopf ziehen konnte (was ich wegen der befürchteten Feuchtigkeitsprobleme zuerst nicht wollte): Es sorgte für den Unterschied zwischen Frieren und einer erstaunlich angenehmen Nacht. Klar, das Atmen unter der Decke ist bei Daune nicht ideal. Die Decke schien mir am nächsten Morgen aber nicht feuchter als sonst. Und wenn es die Ausnahme bleibt, sehe ich kein Problem.

    Wenn ich auf einer Isomatte schlafe, schlafe ich oft auf dem Bauch. In Bauchlage sind die Füsse gestreckt und der Körper dadurch bedeutend länger. Auch da bin ich über etwas zusätzliche Länge jeweils froh.

    Und wenn der Kopf zusätzlich geschützt werden möchte, dann hilft eine Mütze / separate Kaputze / etc.

    PS: Ein flauschiges Daunenkissen finde ich auch eine gute Wahl. Es gibt dem Kopf etwas Halt und wärmt Kopf und Nacken zusätzlich. Ich vermute, dass sakura an so etwas denkt, dafür aber gerne die "Ecken" des Topquilts verwenden möchte.

    Den Vergleich verstehe ich nicht:

    - den Anhänger muß ich - im Gegensatz zum Rucksack - ja nicht tragen. (Vielleicht entspricht der Kraftaufwand um 6 kg hinterherzuziehen dem 1 kg, das ich sonst tragen müsste?)

    - der Anhänger trägt doch viel mehr und schwereres Gepäck. Wenn ich nur wenig und leichtes Gepäck habe, brauche ich schließlich keinen Anhänger, oder?

    Wir reden ja nicht von flachem Gelände, sondern von Steigungen. Und da merke ich die zusätzlichen rund 7 kg (mit Packtasche) deutlich stärker als mit dem (nur etwa 1 kg schweren) Rucksack beim Wandern.

    Wenn ich 10 kg Ausrüstung mitnehmen möchte, dann wuchte ich - in meinem Vergleich - 11 kg zu Fuss den Berg hoch. Mit dem Anhänger sind es um die 17 kg (die wasserdichte Packtasche ist vergleichsweise schwer). Auch ist der Schub des Anhängers im Gefälle stark spürbar. Die zu bewältigende Energie nimmt ja im Quadrat zur Geschwindigkeit zu.

    Bergauf darf ich mit dem Fahrrad eine gewisse Mindestgeschwindigkeit nicht unterschreiten, ohne absteigen zu müssen. Die rund 17 kg muss ich dann in diesem Mindesttempo den Berg hochwuchten. Den Berg hoch wandern kann ich demgegenüber beliebig langsam.

    Das ist sicher richtig. Allerdings fand ich das auch, wenn ich mit voll beladenem Fahrrad eine leichte Steigung hinauffuhr. Ob es einen Unterschied macht, ob das Gepäck am Rad befestigt ist oder auf dem Anhänger liegt, weiß ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr das Gewicht als solches ist. Wer mal mit einem Kind im Kindersitz über dem Gepäckträger gefahren ist, weiß, was ich meine....

    Ich habe da eher auf "den Anhänger spürst du nicht" reagiert. Das stimmt in flachem Gelände. Sobald es bergauf geht, wird es anstrengend. Der Vorteil des Anhängers gegenüber Packtaschen ist, dass der Schwerpunkt tief bleibt und das Rad selber nicht zusätzlich belastet wird (ausser die Bremsen, wenn es runtergeht). Im Vergleich zum Wandern: Der leere Anhänger wiegt bereits gute 6 kg, ein Rucksack für die gleiche Ausrüstung wiegt oft weniger als 1 kg.

    Ich habe den Anhänger "BoB YAK" seit einem Jahr auch. Das Rad fährt sich damit sehr angenehm. Allerdings finde ich, dass man das Gewicht des beladenen Anhängers in jeder Steigung sehr deutlich spürt. Den von jenshelge erwähnten Reifen könnte ich mir aber mal anschauen, auch wenn die Last dadurch natürlich nicht leichter wird. Meine bisherige Erfahrung mit dem Anhänger bezieht sich auf ein paar wenige Ausfahrten mit dem für längere Touren zu erwartenden Gepäck. Vorstellen könnte ich mir mit dem Anhänger eine längere Tour einem Fluss entlang, insbesondere in Richtung Meer. (PS: Ich lebe in der Schweiz, wo längere flache Strecken abseits von Flüssen eher selten sind.)

    Habs mal jetzt so gefädelt.

    So scheint es jetzt zu halten. Danke für die Tipps.

    Ja, so ist es richtig! :)

    Und hier noch die Anleitung vom Hersteller:

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    Nach der ersten Hängematte (die schon mal möglichst gut passen soll, und dafür ist der "Finder" bestimmt nicht schlecht) kommt mit der Zeit und der Erfahrung in der Regel ohnehin die zweite (oder dritte, vierte, etc.).

    Ok danke kann ich mir nicht vorstellen, mit denen, die ich kenne gebt das nicht . Und du musst nicht raus und die Schnuerspannung ändern? Du drehst dann einfach in der Matte auf die andere Seite?

    Ich muss nichts machen. Am Fussende rutscht das Gummiseil durch den Karabiner, am Kopfende kann ich das Gummiseil auf der Seite, wo der Kopf liegt, das Gummiseil etwas lösen und auf der dem Kopf abgewandten Seite ein wenig fester anziehen, um dem Quilt die gewünschte Richtung zu geben. Im Grunde kann ich ihn aber auch einfach lassen, wie er ist, funktioniert auch. Ich kenne nichts anderes, weil ich ungern neue Produkte kaufe, wenn etwas für mich gut funktioniert.

    Ich habe die Liegerichtung schon einige Male mitten in der Nacht gewechselt, weil ich nicht einschlafen konnte. Das geht mit einem HammockGear Incubator problemlos.

    In letzter Zeit liege ich aber meistens Kopf links / Füsse rechts (regular) und komme damit fast immer zurecht. Dennoch finde ich es durchaus sinnvoll, wenn jemand gerne die Liegerichtung wechseln möchte - auch mitten in der Nacht.

    Sehr schön geworden. Ich glaube, ich habe die letzte Naht primär aus optischen Gründen gemacht: Die Naht ist dann optisch symmetrischer. Auch wird das eingearbeitete Band dann an beiden Rändern von Nähten gehalten. Ich denke jedoch, dass du die letzte Naht gut auch weglassen kannst, so wie du es gemacht hast. Es freut mich jedenfalls, dass du meine Anleitung hilfreich fandest und dir das Band geholfen hat.

    Ein Kappnahtfuss ist bestimmt auch eine Möglichkeit. Ich besitze selber keinen und könnte mir denken, dass es mehr als ein paar Meter an Naht braucht, bis man damit ein gutes Resultat erreicht. Das kommt natürlich auch auf das handwerkliche Geschick an respektive darauf, wie viel Zeit (und allenfalls Material) man investieren möchte.

    Vielleicht 185 cm * 1,9 / 30,48 = 11.5 Fuss, also Grenze zwischen 11 und 12 Fuss? Die angezeigte Auswahl ist aus meiner Sicht recht umfassend und bezieht auch bekannte Marken wie "Dutch Ware" oder "Warbonnet Outdoors" mit ein.