Beiträge von Waldläufer70

    Die Überlegung ging auch An 4 Warbonnet Bridge. Aber es sind schon eine weile keine wooki quillts Verfügbar.

    Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden. Ein Wooki passt meines Wissens nur für Gathered-End-Hängematten, nicht für eine Brücke. In einer Bridge liegt man parallel zur Aufhängerichtung und nicht diagonal. Der Wooki hingegen ist für diagonales Liegen in die gewünschte diagonale Richtung ausgelegt.

    Schlafsack oder Top-Quilt:

    Momentan geht es bei mir eher Richtung Schlafsack. Aber eben nur, weil ich nicht weiß, wie sich ein Top-Quilt schlagen würde. In meiner Vorstellung ist so ein Quillt schon extrem flexibel.

    Bin mir unsicher, ob ich das in so einem Urlaub austesten mag :/


    Bitte gern weitere Erfahrungen und Empfehlungen.

    Ich habe zurzeit keinen guten Schlafsack mehr. Mein Daunenschlafsack ist alt und da wird mir unter 5 °C kalt drin. Zudem wiegt er gegen 2 kg. Der Hauptvorteil eines Schlafsackes ist aus meiner Sicht, dass du immer Isolation um dich hast, egal wie du dich drehst und wendest.

    Ich nutze seit 2014 Topquilts von HammockGear (Modell "Burrow"):

    - einen 40 °F für den Sommer oder für Langstreckenwanderungen mit Herbergsübernachtungen in der kalten Jahreszeit.

    - einen 20 °F (mit etwas Überfüllung) für die Mehrheit aller Wanderungen mit Übernachtungen im Freien.

    Beide habe ich mir in der breiten Version bestellt, um sie auch am Boden / in Herbergen nutzen zu können.

    Der warme Topquilt reicht mir in der Hängematte gut bis 0 °C runter, da hier der Underquilt deutlich mehr Einfluss hat. Am Boden liegt die Grenztemperatur eher so bei 0 - 5 °C, weil da beim Drehen und Wenden immer mal etwas kalte Luft unter den Quilt gerät. Insbesondere bei windigen Verhältnissen fehlen die Hängematte und der Underquilt (allenfalls mit einem Protektor, um die Wärme im Quilt zu halten), um den Wind abzuhalten. Bei starkem Wind kann es auch mal bei 8 °C ungemütlich werden.

    Wichtig bei der Nutzung am Boden ist meiner Meinung nach, dass du den Quilt gut an der Isomatte fixieren kannst; im Idealfall so, dass die seitlichen Ränder des Quilts etwas unter die Isomatte gezogen werden.

    Ich habe mir aus daunendichtem, leichtem Stoff eine Art "Protektor" genäht, den ich bei den Füssen um die Isomatte legen kann und der den gesamten Topquilt locker bedeckt. Den kann ich zusammen mit dem Topquilt an der Isomatte befestigen. Der fungiert dann quasi als Protektor gegen Wind: Er verhindert, dass Zugluft direkt unter den Topquilt blasen kann. Das bringt ein paar Grad Celsius zusätzlich. Allerdings habe ich darunter regelmässig sehr viel Kondensfeuchtigkeit, was gerade bei Daune suboptimal ist. Aus diesem Grund hätte ich Bedenken, mit diesem System mehrere Nächte am Stück im Freien zu übernachten, ausser bei trockenem Wetter, wenn ich den Quilt tagsüber regelmässig lüften und trocknen könnte.

    Nur nebenbei: Man kann Reaktionen auch nicht zurücknehmen, nur ändern. Zumindest nach einiger Zeit scheint das so zu sein. Naja, halb so wild. Edit: Doch kann man => siehe unten!

    Ich habe mir deshalb vorgenommen, das "verwirrend" in Zukunft nur zu nutzen, wenn ich erkläre, was ich verwirrend fand. Will ich das nicht, so nutze ich auch das "verwirrend"-Smiley nicht, um keine Verwirrung zu stiften.

    Über die SkyLoft (die erste Brückenhängematte von ENO) hatten wir schon diskutiert:

    Waldläufer70
    1. Mai 2019 um 09:59

    (Eagle's Nest Outfitters)

    Über die SkyLite anscheinend noch nicht: (Eagle's Nest Outfitters)

    Wenn ich das auf die Schnelle richtig sehe, ist der Hauptunterschied das Netz bei der SkyLite? Jedenfalls ist sie das neuere Modell als die SkyLoft, die es schon etwas länger gibt.

    Villiger

    Danke fürs Zeigen! :)

    Ich habe mal zwischen einem "Villiger" und einem "Cresta" hin und her überlegt und mich dann fürs "Cresta" entschieden.

    Kaspar Villiger (* 1941) entstammt der Familie eines Zigarrenproduzenten und erwarb selber - neben anderem - die Fahrradproduktion "Kalt", die er unter dem Namen "Villiger" stark ausbaute. Schweizer Bundesrat war er auch noch: von 1989 bis 2003.

    Aber ich komme wieder vom Thema ab ...

    Veloplus, eine Schweizer Firma, die mit Fahrradzubehör angefangen hat, hat soeben das erste Fahrrad für Erwachsene auf den Markt gebracht: das Cumpan.

    Wenn ich mir ein neues Fahrrad kaufen würde, würde ich mir das wohl genauer anschauen, weil mir das Konzept (Nachhaltigkeit, hohe Lebensdauer, Modularität) sehr gut gefällt.

    Es gibt vier Modelle des "Cumpan". Das "Cumpan Gioven" ist ein fürs Bikepacking konzipiertes Gravelbike und vermutlich eher auf der schweren Seite(?). Was sagen unsere Bikepacker (und andere Fahrrad-Interessierte aus dem Forum) dazu? Gibt es Vergleichbares aus Deutschland?

    Hier noch weitere Informationen.

    PS: Ich habe nichts mit der Firma zu tun, ausser dass ich dort schon Zubehör gekauft habe und immer gut und unaufdringlich beraten wurde.

    Die Brückenhängematte wird von den Enden gespannt; das Feldbett von den Seiten.

    Die Brückenhängematte wird zwar von den Enden gespannt; der Stoff wird dadurch aber zwischen den Seiten gespannt. Das ist auch das Problem bei Brückenhängematten: Der Stoff wird quer und nicht längs belastet. In Querrichtung haben aber viele Stoffe eine geringere Belastungskapazität. Aber das ist eher off-topic ...

    Dann nehme ich gern noch ein paar Empfehlungen. Nähen kann ich. Hatte nur nicht sooo große Lust, aber einen Versuch ist es Wert…

    Wichtig beim Nähen ist, dass du den Stoff am Kopf- und Fussende exakt dem Ripstop-Muster entlang zuschneidest und genauso sorgfältig umnähst.

    Bei einer "Wellenlinie" ist die Hängematte mit viel Glück sehr bequem, mit grosser Wahrscheinlichkeit aber nicht so bequem.